Rudimental

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Rudimental
Rudimental logo.svg

Von links nach rechts: DJ Locksmith, Amir Amor, Piers Agget und Kesi Dryden bei einem Interview.
Von links nach rechts: DJ Locksmith, Amir Amor, Piers Agget und Kesi Dryden bei einem Interview.
Allgemeine Informationen
Herkunft Hackney, London (Großbritannien)
Genre(s) Drum and Bass (genauer: Liquid Funk), Detroit Techno
Gründung 2010
Website rudimental.co.uk
Gründungsmitglieder
Amir Amor
DJ Locksmith
Kesi Dryden
Piers Agget

Rudimental ist ein vierköpfiges Musikkollektiv aus dem Londoner Stadtteil Hackney. Der Stil der Band vereint Drum and Bass und elektronische Musik.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rudimental beim Rock im Park 2016

Im Februar 2012 veröffentlichten Rudimental auf Black Butter Records ihre erste Single Spoons, für die sie die beiden Sänger MNEK und Syron gewonnen hatten. Das vom Detroit Techno beeinflusste Stück wurde ein Underground-Hit. Ihre zweite Single Feel the Love nahmen sie gemeinsam mit John Newman auf. Der Titel wurde von DJs wie Zane Lowe von BBC Radio 1 zur „Hottest Record In The World“ und zur „Single Of The Week“ gekürt. Nach Veröffentlichung am 28. Mai 2012 stieg er bis auf Platz 1 der britischen iTunes-Charts.

Am 29. April 2013 wurde das erste Studioalbum Home durch die Warner Music Group veröffentlicht.[1] Auf diesem Album sind die beiden Singles Feel the Love und Not Giving In enthalten. Am 14. April 2013 wurde die Single Waiting All Night veröffentlicht, die sofort Platz 1 der britischen Single-Charts belegte.[2] Das am 18. November 2013 veröffentlichte Lied Free, das ebenfalls vom Album Home stammt und vorrangig von Emeli Sandé gesungen wird, konnte sich auf Platz 38 der deutschen Single-Charts platzieren. In Österreich erreichte es Platz 41 und im Vereinigten Königreich sogar Platz 26 der jeweiligen Single-Charts. Ende 2013 wurden sie für die Open-Air-Festivals Rock im Park und Rock am Ring im Folgejahr in Nürnberg und am Nürburgring bestätigt.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[3][4] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
2013 Home 56
(1 Wo.)
34
(4 Wo.)
1 Doppelplatin
(91 Wo.)
Erstveröffentlichung: 29. April 2013
2015 We the Generation 100
(1 Wo.)
32
(1 Wo.)
1 Gold
(22 Wo.)
190
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2. Oktober 2015

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[3][4] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
2012 Feel the Love
Home
59
(6 Wo.)
14
(16 Wo.)
1 Doppelplatin
(67 Wo.)
Erstveröffentlichung: 14. Mai 2012
(feat. John Newman)
Not Giving In
Home
14 Gold
(27 Wo.)
Erstveröffentlichung: 18. November 2012
(feat. John Newman & Alex Clare)
2013 Waiting All Night
Home
37
(7 Wo.)
67
(1 Wo.)
1 Platin
(38 Wo.)
Erstveröffentlichung: 14. April 2013
(feat. Ella Eyre)
Right Here
Home
14
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: 12. August 2013
(feat. Foxes)
Free
Home
38
(13 Wo.)
41
(7 Wo.)
26
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: 18. November 2013
(feat. Emeli Sandé)
2014 Powerless
Home
73
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 18. Februar 2014
(feat. Becky Hill)
Pompeii / Waiting All Night 21
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 19. Februar 2014
(mit BΔSTILLE feat. Ella Eyre)
2015 Bloodstream
We the Generation
2 Platin
(45 Wo.)
Gold Erstveröffentlichung: 29. März 2015
(mit Ed Sheeran)
Never Let You Go
We the Generation
29
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: 4. Juni 2015
(feat. Foy Vance)
Rumour Mill
We the Generation
67
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. August 2015
(feat. Anne-Marie & Will Heard)
Lay It All on Me
We the Generation
31 Gold
(28 Wo.)
23
(23 Wo.)
26
(25 Wo.)
12 Platin
(29 Wo.)
48 Gold
(16 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. September 2015
(feat. Ed Sheeran)
2017 Sun Comes Up 76
(5 Wo.)
50
(5 Wo.)
48
(13 Wo.)
6 Gold
(22 Wo.)
Erstveröffentlichung: 30. Juni 2017
(feat. James Arthur)

weitere Singles

  • 2011: Deep in the Valley (feat. MC Shantie)
  • 2011: Speeding (feat. Adiyam)
  • 2012: Spoons (feat. MNEK & Syron)
  • 2014: Give You Up (feat. Alex Clare)
  • 2015: I Will for Love (feat. Will Heard)
  • 2016: Common Emotion (feat. MNEK)
  • 2016: Healing (feat. Joseph Angel)

Auszeichnungen für Musikverkäufe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Goldene Schallplatte

  • AustralienAustralien Australien
    • 2017: für die Single „Sun Comes Up“
  • BelgienBelgien Belgien
    • 2012: für die Single „Feel the Love“
    • 2014: für die Single „Waiting All Night“
  • DanemarkDänemark Dänemark
    • 2013: für das Streaming „Feel the Love“
    • 2015: für die Single „Bloodstream“
  • KanadaKanada Kanada
    • 2017: für die Single „Bloodstream“
  • NorwegenNorwegen Norwegen
    • 2013: für das Streaming „Waiting All Night“
    • 2013: für das Streaming „Not Giving In“

Platin-Schallplatte

  • AustralienAustralien Australien
    • 2013: für die Single „Waiting All Night“
    • 2014: für das Album „Home“
  • DanemarkDänemark Dänemark
    • 2016: für die Single „Lay It All on Me“
  • KanadaKanada Kanada
    • 2017: für die Single „Lay It All on Me“
  • NorwegenNorwegen Norwegen
    • 2013: für das Streaming „Feel the Love“

2× Platin-Schallplatte

  • AustralienAustralien Australien
    • 2012: für die Single „Feel the Love“
    • 2013: für die Single „Not Giving In“
    • 2016: für die Single „Lay It All on Me“
    • 2016: für die Single „Bloodstream“
  • ItalienItalien Italien
    • 2016: für die Single „Lay It All on Me“

4× Platin-Schallplatte

  • AustralienAustralien Australien
    • 2015: für die Single „Free“
Land/Region Gold record icon.svg Gold Platinum record icon.svg Platin Verkäufe Quellen
AustralienAustralien Australien (ARIA) 1 14 1.015.000 aria.com.au
BelgienBelgien Belgien (BEA) 2 0! 30.000 ultratop.be
DanemarkDänemark Dänemark (IFPI) 2 1 90.000 ifpi.dk
DeutschlandDeutschland Deutschland (BVMI) 1 0! 200.000 musikindustrie.de
ItalienItalien Italien (FIMI) 0! 2 100.000 fimi.it
KanadaKanada Kanada (MC) 1 1 120.000 musiccanada.com
NorwegenNorwegen Norwegen (IFPI) 2 1 0! ifpi.no
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (RIAA) 2 0! 1.000.000 riaa.com
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich (BPI) 3 7 4.500.000 bpi.co.uk
Insgesamt 14 26

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://itunes.apple.com/gb/album/rudimental-deluxe-edition/id567149987
  2. UK Pop Charts For Week Ending April 27 2013 von James Masterton; abgerufen am 22. April 2013
  3. a b Chartquellen: DE AT CH UK US
  4. a b Auszeichnungen: DE, UK, US

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rudimental – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien