SC Bastia

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SC Bastia
SC-Bastia-Logo.png
Basisdaten
Name Sporting Club de Bastia
Sitz Bastia, Frankreich
Gründung 1905
Farben blau und weiss
Präsident Claude Ferrandi
Website sc-bastia.net
Erste Mannschaft
Trainer Stéphane Rossi
Stadion Stade Armand Cesari
Plätze 16.480
Liga National 3
2016/17 20. Platz (Ligue 1)
Heim
Auswärts
Alternativ

Der Sporting Club de Bastia ist ein französischer Fußballverein in Bastia auf der Insel Korsika.

Der Klub wurde 1905 gegründet; nach einer Fusion (1962) hieß er bis 1987 Sporting Étoile Club Bastia (SEC). Die Klubfarben sind Weiß und Blau. Er spielt im Stade Armand Césari, besser bekannt als Stade Furiani, das ein Fassungsvermögen von 16.480 Zuschauern (inzwischen nur noch Sitzplätze) hat. 1992 war es Schauplatz des Dramas von Furiani. Das Stadion wurde in der Saison 2010/11 durch einen Neubau der Gegentribüne erweitert.

Der neue Präsident ist Claude Ferrandi und wurde am 17. August 2017 ernennt, die Ligamannschaft wird seit August von Stéphane Rossi trainiert, nachdem Reginald Ray für kurze Zeit nur Trainer war. Mit Verlust des Profistatus der 1. Mannschaft des SC Bastia und der Rückstufung in den Amateurstatus wurde der Vertrag mit Reginald Ray wieder aufgelöst.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gründung (1905–1914)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Team des SC Bastia um 1905

1905 gründete Hans Ruesch, ein Schweizer Deutschprofessor am Gymnasium in Bastia, den SC Bastia zusammen mit Emile Brandizi und Joachim Vincensini, welche zusammen die drei Gründungspapiere unterschrieben. Nach der Gründung wurde Emile Brandizi zum ersten Präsidenten des neuen Vereins. Damals war der SC Bastia ein Sportverein, in welchem neben Fußball unter anderem auch Leichtathletik sowie Boxen und Ringen praktiziert wurde. Drei Jahre nach der Gründung im Jahre 1908 erbte Joachim Vincensini den Posten von Emile Brandizi, welcher sich wegen Krankheit zurückgezogen hat und 1914 daran starb.

An Ostern im Jahre 1911 empfing der SC Bastia seine ersten Gegner bei der Piccioni Challenge. Bastia spielte gegen zwei Formation aus Ajaccio. Danach gab es immer mehr Spiele gegen Mannschaften aus anderen korsischen Städten um den Fußball auf Korsika zu popularisieren. Der danach startende 1. Weltkrieg bremste jedoch das Unterfangen.

Anfänge und Aufstieg (1919–1935)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1919 wurde Touissaint Maestracci der neue Präsident des SC Bastia. Ein Jahr später, am 31. Mai 1920 erhielt der der SC Bastia seine Zulassung als Sportverein. Charles Guitton wurde danach neuer Präsident. Die Spiele des SC Bastia wurden nun auf dem Place Saint Nicolas ausgetragen.

Ab 1921 spielte der SC Bastia dann, als erster Verein, in der neu gegründeten Ligue Corse de Football Association (LCFA). Der Französische Fussballverband (damals FFFA) erkannte den SC Bastia sowie die Liga am 1. August 1921 offiziell an.

Joseph Cesari, Spielervater von Armand und Jean-Marie Cesari, wurde 1922 neuer Präsident des SC Bastia, unter seiner Führung gewann der SC Bastia in den Folgejahren keine einzige Trophäe.

Im Jahre 1925 fusionierte der SC Bastia mit dem Olympic Bastiais. Louis Orenga wurde daraufhin der sechste Präsident des Vereins. in der folgenden Saison (1925/26) gewann der SC Bastia erstmals die Korsische Liga sowie auch den Korsischen Cup. Dieses Unterfangen gelang dem SC Bastia auch in den vier Jahren darauf. Sieben Jahre in Folge, bis 1932 gewann Bastia die LCFA und fünf mal den Coupe de Corse.

1926 kauften wichtige Mitglieder Bastias das Gebiet „Campaleone“ für den Bau eines neuen Stadions. Am 4. Februar 1932 wurde symbolisch der erste Stein durch den neuen Präsidenten Pierre Luciani gelegt. Nur wenige Monate später am 16. Oktober wurde das Stade de Furiani eingeweiht. Zu diesem Anlass spielte der SC Bastia gegen eine Auswahl aus Ajaccio. 1933 ging Luciani in Ruhestand nach dem sein Werk, das Stadion, zu voller Zufriedenheit vollendet wurde.

In der nächsten Saison gewann der SC Bastia wieder das Double, bestehend aus dem Sieg der Liga und dem Sieg des Cups, im darauffolgenden Jahr verschwand Armand Cesari, der langjährige Kapitän der Mannschaft; zu seinen Ehren wurde das Stadion für die Saison 1937/38 umbenannt.

Neuzeit (bis 2017)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Saison 2016/17 kam der SC Bastia nach dem 20. Spieltag in Kritik, da Anhänger von Bastia beim Heimspiel gegen OGC Nizza dessen Stürmerstar Mario Balotelli mit Affengeräuschen beleidigten. Nach einigen Tagen stellte sich ein Fan, dem daraufhin die Dauerkarte entzogen wurde und Stadionverbot erhielt.[1]

Am 33. Spieltag kam der SC Bastia wiederum in Kritik, als Chaoten während des Einspielens und nach dem Halbzeitpfiff den Platz stürmten und die Spieler von Olympique Lyon angriffen.[2] Die Disziplinarkommission entschied zu Ungunsten Bastias und ließ den Sporting Club das Spiel 0:3 forfait verlieren. Außerdem musste der SC Bastia zwei Spiele vor leeren Tribünen und auf neutralem Feld (Stade Parsemain) spielen.[3]

Sportlich stand der SC Bastia in der Ligue 1 lange auf dem letzten Platz, in der 37. Runde gewann Bastia dann gegen den FC Lorient (2:0) [4] wobei die Chance auf den Ligaerhalt erhalten blieb. Mit der Niederlage gegen Olympique Marseille im letzten Spiel (0:1)[5] war der Abstieg in die Ligue 2 jedoch dann Tatsache.

Insolvenz und Neubeginn (ab 2017)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem sportlichen Abstieg aus der Ligue 1, sollte Bastia die neue Saison in der Ligue 2 bestreiten, jedoch gab die DNGC im Juni bekannt, dass dem SC Bastia aufgrund eines Defizits die Lizenz für die Ligue 2 verweigert wird und deswegen eine administrative Relegation in die National (D3) vollzogen wird.[6] Danach starteten Verhandlungen, welche sich über mehrere Wochen erstreckten. Der SC Bastia hat mehrere Gerichte aufgerufen, welche jedoch allesamt ihre Beschwerden ablehnten und die Relegation befürworteten.[7] Die DNGC und LFP entschieden danach Ende Juli, dass Paris FC anstelle des SC Bastia in der Ligue 2 2017/18 spielen wird. Der Sporting Club war damit endgültig in die National (D3) relegiert.[8] Bastia verlor jedoch nicht nur den Platz in der Ligue 2, sondern verlor auch den Profi-Status und damit im eigentlichen Sinne auch ihr gesamtes Team.[9] Die nach dem Verlust des Profistatus finanziell unsichere Vereinsperspektive der Saison 2017/18 wird durch eine Crowdfounding-Initiative der Fangruppen des Vereins sowie korsischer Organisationen unterstützt. Trotzdem stand der SC Bastia kurz vor der Insolvenz und der Deponierung der Bilanz. Dadurch wird der SC Bastia auch nicht in der National 1 die Saison bestreiten, sondern, wie nach einer Deponierung der Bilanz üblich, in der fünften französischen Liga, der National 3.[10]

Am 14. August hat der Verein bzw. die Geschäftsführung offiziell bekannt gegeben, dass an einer außerordentlichen Hauptversammlung der Verein durch Gruppen von Oscaro und Ferrandi übernommen werden soll.[11] An der besagten Hauptversammlung wurde am 17. August der Klub durch Pierre-Noël Luiggi und Claude Ferrandi übernommen. Ferrandi wird ausserdem das Amt des Präsidenten übernommen und Luiggi wird neben ihm Vize-Präsident.[12] Neben der neuen Geschäftsführung, wurde auch Stéphane Rossi als neuer Trainer vorgestellt.

Vereinslogos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trainer mit der längsten Amtszeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Erfolgstrainer des SC Bastia: Pierre Cahuzac (im Jahr 1978)

Der SC Bastia hatte in den letzten 8 Saisons (Stand: 2017) auch gleich 8 verschiedene Trainer angestellt, wobei die Amtsdauer variierte. Rui Almeida, ein Portugiese mit welchem Bastia 2016/17 aus der Ligue 1 abstieg, und Henryk Kasperczak aus Polen, sind die zwei Ausnahmen in der Trainergeschichte des SC Bastia. Bis auf die beiden eben Genannten, waren alle engagierten Trainer seit 1970 aus Frankreich stammend.[13]

Trainer Amtsdauer
Pierre Cahuzac 2768 Tage / 1971 - 1979
Jean-Antoine Redin 1918 Tage / 1980 - 1985
Roland Gransart 1825 Tage / 1986 - 1991

Trainer mit dem besten Punktedurchschnitt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pierre Cahuzac, im übrigen der Vater des langjährigen Spielers Yannick Cahuzac, war nicht nur der längste Trainer im Amt, sondern konnte in dieser Zeit auch die meisten Punkte pro Spiel mit der Mannschaft erzielen. Seine Amtszeit war auch das "Goldene Zeitalter" Bastias, sie waren mit Ihm zu einem der besten Teams in Frankreich geworden. Gefolgt wird Cahuzac von Frederic Hantz, welcher den Club in der Neuzeit wieder zurück in die Ligue 1 gebracht hatte.

Trainer Punkte pro Spiel
Pierre Cahuzac 1,86 PPS
Frederic Hantz 1,47 PPS
Frédéric Antonetti 1,46 PPS

Spielerstatistiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spieler mit den meisten Einsätzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pierre-Yves André in den Diensten des SC Bastia (2009)

Der Franzose Pierre-Yves André stand mit über 300 Spielen am wesentlich häufigsten auf dem Feld. Dicht gefolgt von langjährigen Kapitän Yannick Cahuzac, welcher jedoch in der Saison 2017/18 den Verein verließ. Beide Korsen blieben dem Sporting Club über 10 Jahre treu. Auf dem dritten Platz folgt der erste Nicht-Franzose, welcher jedoch auch über 200 Spiele auf der Insel absolviert hat.[14]

Spieler Aktive Zeit Spiele
Pierre-Yves André 1997 - 2001, 2006 - 2010 308
Yannick Cahuzac 2005 - 2017 295
Morlaye Soumah 1991 - 2003 230
Féthi Harek 2007 - 2014 204
Frédéric Née 1998 - 2001, 2003 - 2006 193
Nicolas Penneteau 1998 - 2006 188
Chaouki Ben Saada 2002 - 2008 179
Fabrice Jau 2001 - 2003, 2004 - 2006, 2007 - 2010 175

Spieler mit den meisten Toren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch bei der Anzahl Toren, vermag niemand an Pierre-Yves André heranzukommen. Der Korse netzte knapp Hundert mal für den Klub aus Bastia ein. Und damit traf er gut doppelt so häufig wie der zweiterfolgreichste Torschütze Frédéric Née. Der Tunesier Whabi Khazri, welcher bei Bastia seine, unterdessen erfolgreiche, Karriere gestartet hat, kommt auf etwas mehr als dreißig Tore. [15]

Spieler Aktive Zeit Tore
Pierre-Yves André 1997 - 2001, 2006 - 2010 91
Frédéric Née 1998 - 2001, 2003 - 2006 50
Whabi Khazri 2009 - 2014 31
Fabrice Jau 2001 - 2003, 2004 - 2006, 2007 - 2010 24
Xavier Pentecôte 2007 - 2008, 2010 24
Toiflou Maoulida 2011 - 2014 21

Liga[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ligazugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

National 3, nach der Bekanntgabe der kurzbevorstehenden Insolvenz am 4. August 2017 durch den Verein, wird der Ligaverband den Sporting Club zurückstufen in die eben besagte National 3, die fünfthöchste französische Liga.[16] Dies nachdem der Verein bereits sportlich aus der Ligue 1, mit dem 20. Schlussrang, in die Ligue 2 abgestiegen ist. Nach den anschliessenden Verhandlungen mit der Geschäftsführung des Vereins, wurde dem SC Bastia wegen einem Defizit in der Bilanz, die Lizenz für die zweite französische Liga verweigert. Damit wurde eine administrative Relegation in die National (D3) durch die DNGC vollzogen.[17]

Erstklassig (Division 1, seit 2002 Ligue 1 genannt) spielte Bastia 1968–1986, 1994–2005 und 2012–2017; zur Saison 2009/10 war der Verein sportlich aus der Ligue 2 in die National abgestiegen. Die Gefahr, aus wirtschaftlichen Gründen sogar in die vierte Liga strafversetzt zu werden,[18] wurde letztlich abgewendet; der Verein spielte somit die Saison doch in der dritten Liga und kehrte an deren Ende als Meister in die Ligue 2 zurück. Dem Zweitliga-Aufstieg folgte der Durchmarsch in die Ligue 1.

Ligabilanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Wettbewerb Platz S U N Tordifferenz Punkte Anmerkungen
1967/1968 Ligue 2 1. 21 8 5 53:21 50 Aufstieg, Meister
1968/1969 Ligue 1 6. 13 8 13 50:66 34
1969/1970 Ligue 1 17. 10 4 20 50:74 24
1970/1971 Ligue 1 17. 12 8 18 52:83 32
1971/1972 Ligue 1 9. 20 2 16 58:57 42
1972/1973 Ligue 1 9. 15 8 15 59:41 38
1973/1974 Ligue 1 11. 14 8 16 44:49 36
1974/1975 Ligue 1 6. 15 11 12 54:47 41
1975/1976 Ligue 1 6. 14 13 11 59:53 41
1976/1977 Ligue 1 3. 20 7 11 82:53 47 Beste Platzierung in der Ligue 1
1977/1978 Ligue 1 5. 19 6 13 62:44 44
1978/1979 Ligue 1 14. 13 9 16 53:65 35
1979/1980 Ligue 1 16. 14 4 20 39:51 32
1980/1981 Ligue 1 12. 13 9 16 50:55 35
1981/1982 Ligue 1 12. 12 11 15 43:65 35
1982/1983 Ligue 1 17. 9 14 15 41:52 32
1983/1984 Ligue 1 10. 14 8 16 36:43 36
1984/1985 Ligue 1 14. 11 10 17 39:68 32
1985/1986 Ligue 1 20. 5 10 23 30:79 20 Abstieg
1986/1987 Ligue 2 5. 17 7 10 62:49 41
1987/1988 Ligue 2 8. 15 3 16 41:52 33
1988/1989 Ligue 2 5. 14 9 11 46:44 51
1989/1990 Ligue 2 6. 14 11 9 46:38 39
1990/1991 Ligue 2 6. 12 11 11 46:35 35
1991/1992 Ligue 2 4. 16 7 11 56:46 39
1992/1993 Ligue 2 7. 11 15 8 52:39 37
1993/1994 Ligue 2 3. 21 11 10 44:29 53 Aufstieg
1994/1995 Ligue 1 15. 11 11 16 44:56 44
1995/1996 Ligue 1 15. 12 8 18 45:55 44
1996/1997 Ligue 1 7. 17 10 11 54:47 61
1997/1998 Ligue 1 9. 13 11 10 36:31 50
1998/1999 Ligue 1 13. 10 8 16 37:46 38
1999/2000 Ligue 1 10. 11 12 11 43:39 45
2000/2001 Ligue 1 8. 13 6 15 45:41 45
2001/2002 Ligue 1 11. 12 5 17 38:44 41
2002/2003 Ligue 1 12. 12 11 15 40:48 47
2003/2004 Ligue 1 17. 9 12 17 33:49 39
2004/2005 Ligue 1 19. 11 8 19 32:48 41 Abstieg
2005/2006 Ligue 2 6. 16 10 12 47:40 58
2006/2007 Ligue 2 9. 14 11 13 52:49 53
2007/2008 Ligue 2 11. 14 9 15 45:46 50
2008/2009 Ligue 2 11. 13 9 16 38:47 48
2009/2010 Ligue 2 20. 10 9 19 40:48 39 Abstieg
2010/2011 National (D3) 1. 27 10 3 81:24 91 Aufstieg, höchste erzielte Punktzahl
2011/2012 Ligue 2 1. 21 8 9 61:36 71 Aufstieg, Meister
2012/2013 Ligue 1 12. 13 8 17 50:66 47
2013/2014 Ligue 1 10. 12 11 15 42:56 49
2014/2015 Ligue 1 12. 12 11 15 37:46 47
2015/2016 Ligue 1 10 14 8 16 36:42 50
2016/2017 Ligue 1 20. 8 10 20 29:54 34 Abstieg, sowie Relegation durch die DNGC in die National 3
2017/2018 National 3

Ewige Tabelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der SC Bastia liegt in der ewigen Tabelle der Ligue 1 momentan auf dem 18. Platz von insgesamt 75. Mannschaften.

Europapokalbilanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Wettbewerb Runde Gegner Gesamt Hin Rück
1972/73 Europapokal der Pokalsieger 1. Runde Spanien 1945Spanien Atlético Madrid 1:2 0:0 (H) 1:2 (A)
1977/78 UEFA-Pokal 1. Runde PortugalPortugal Sporting Lissabon 5:3 3:2 (H) 2:1 (A)
2. Runde EnglandEngland Newcastle United 5:2 2:1 (H) 3:1 (A)
3. Runde ItalienItalien Turin Calcio 5:3 2:1 (H) 3:2 (A)
Viertelfinale Deutschland Demokratische Republik 1949DDR FC Carl Zeiss Jena 9:6 7:2 (H) 2:4 (A)
Halbfinale SchweizSchweiz Grasshopper Zürich (a)3:3(a) 2:3 (A) 1:0 (H)
Finale NiederlandeNiederlande PSV Eindhoven 0:3 0:0 (H) 0:3 (A)
1981/82 Europapokal der Pokalsieger 1. Runde FinnlandFinnland Kotkan Työväen Palloilijat 5:0 0:0 (A) 5:0 (H)
2. Runde SowjetunionSowjetunion Dinamo Tiflis 2:4 1:1 (H) 1:3 (A)
1997 UEFA Intertoto Cup Gruppenphase KroatienKroatien NK Hrvatski dragovoljac 1:0 1:0 (A)
DanemarkDänemark Silkeborg IF 1:0 1:0 (H)
WalesWales Ebbw Vale AFC 2:1 2:1 (A)
OsterreichÖsterreich Grazer AK 1:2 1:2 (H)
Halbfinale DeutschlandDeutschland Hamburger SV 2:1 1:0 (A) 1:1 n.V. (H)
Finale SchwedenSchweden Halmstads BK 2:1 1:0 (A) 1:1 n.V. (H)
1997/98 UEFA-Pokal 1. Runde PortugalPortugal Benfica Lissabon 1:0 1:0 (H) 0:0 (A)
2. Runde RumänienRumänien Steaua Bukarest (a)3:3(a) 0:1 (A) 3:2 (H)
1998 UEFA Intertoto Cup 2. Runde MazedonienMazedonien Makedonija Skopje 7:1 0:1 (A) 7:0 (H)
3. Runde TurkeiTürkei Altay İzmir 4:3 2:0 (H) 2:3 n.V. (A)
Halbfinale Jugoslawien Bundesrepublik 1992Jugoslawien FK Vojvodina 2:4 2:0 (H) 0:4 (A)
2001 UEFA Intertoto Cup 2. Runde KroatienKroatien NK Slaven Belupo 0:3 0:2 (H) 0:1 (A)

Legende: (H) – Heimspiel, (A) – Auswärtsspiel, (N) – neutraler Platz, (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung

Gesamtbilanz: 38 Spiele, 19 Siege, 7 Unentschieden, 12 Niederlagen, 61:45 Tore (Tordifferenz +16)

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Titelblatt der 13. Ausgabe des Vereinsmagazins Solu Noi

SCB TV[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der SCB TV ist auf der offiziellen Website sowie auf Dailymotion verfügbar. Bei SCB TV werden Highlights sowie Zusammenfassungen von allen Spielen gezeigt, ausserdem sind Teile der Pressekonferenzen, sowie Interviews mit den Spielern zu sehen. Auch werden, wenn auch seltener, Szenen aus Trainings und oder Fotos von Ereignissen gezeigt. Der SCB TV sendet jedoch keinerlei Live-Sendungen, sondern lädt seine Videos im Nachhinein auf den besagten Plattformen hoch.[19]

SCB Radio[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jedes Spiel des SC Bastia wurde durch das SCB Radio live übertragen und kommentiert. Das Radio konnte live im Internet über die Website von Bastia angehört werden. Ausserdem können die Zuhörer die Spiele der letzten 2 Jahren auch im Nachhinein hören.[20]

Solu Noi[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Solu Noi ist ein Vereinsmagazin des SC Bastia, welches periodisch erscheint. Es ist bisher 19 mal erschienen zuletzt im Juni 2016. Das Magazin behandelt vorweg die erste Mannschaft des SC Bastia, auch mit speziellem Fokus auf jeweils einzelne Spieler. Jedoch wird auch über wichtige Ereignisse von Jugendmannschaften und Reserveteams berichtet. Ausserdem erscheinen jeweils zu Beginn der neuen Saison ein Extra-Heft, in dem die Leser auf die neue Saison vorbereitet werden. Das Magazin konnte im Fanshop bezogen werden.[21]

Sponsoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Hauptsponsor des SC Bastia ist Oscaro, von welchem nun auch eine Gruppe über die Übernahme des Vereins verhandelt. Weiter sind auch Corsica Ferries, Pago, Qwant und Vito Geldgeber des Vereins. Der aktuelle Ausrüster von Bastia ist Kappa.[22]

Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktuelles Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da der SC Bastia den Profistatus durch die DNGC verloren hat, werden die Verträge mit den aktuellen Spielern aufgelöst. Damit ist das aktuelle Kader (für die Saison 2017/18) momentan nicht sicher bekannt.

Kader 2016/17[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tor Abwehr Mittelfeld Angriff
30 Paul Charruau
16 Jean-Louis Leca
1 Thomas Vincensini
28 Florian Marange
3 Julien Benhaim
29 Gilles Cioni
5 Sebastien Squillaci
3 Nicolas Saint Ruf
23 Alexander Djiku
22 Farid Boulaya
17 Lindsay Rose
4 Abdelhamid El Kaoutari
20 Pierre Bengtsson
12 Abdoulaye Keita
10 Lyes Houri
14 Mehdi Mostefa
8 Gaël Danic
18 Yannick Cahuzac
19 Axel Ngando
2 Sadio Diallo
15 Prince Oniangué
33 Geoffrey Acheampong
9 Florian Raspentino
7 Jerson Cabral
25 Lassana Coulibaly
11 Lenni Nangis
6 Allan Saint-Maximin
27 Enzo Crivelli

Bekannte/bedeutende ehemalige Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Claude Papi (1967 - 1982, Mittelfeld)

Der gebürtige Korse mit der "hohen Stirn" spielte seine gesamte Karriere bei Bastia, damals SEC Bastia. Mit Papi war Bastia besonders auf europäischer Ebene besonders erfolgreich. Claude Papi traf im Halbfinale des Uefa-Pokals gegen den Grasshopper Club Zürich zwei mal und brachte seinen Verein damit in den Final, er ermöglichte damit einen der grössten Erfolge der Vereinsgeschichte.

Rachid Mekhloufi (1968 - 1970, Spielertrainer)

Bastia war die erste Trainerstation von Rachid Mekhloufi. Der SC Bastia war gerade frisch aufgestiegen, als sie Rachid als Trainer anstellten. Mekhloufi erreichte zusammen mit Bastia gleich in seiner ersten Saison Platz 6, dies ist die 3. beste Platzierung die der SC Bastia bisher erreichen konnte.

Francois Félix (1971 - 1973 / 1976 - 1978, Sturm)

Nachdem Bastia mit Félix den Finale des französischen Pokals erreichte, gewannen sie das erste mal den französischen Supercup mit 5:2 gegen Olympique Marseille. Dabei trug auch Félix mit einem Tor seinen Teil zum Sieg bei.

Jacques Zimako (1972 - 1977 / 1983 - 1985, Sturm)

Abdelkrim Merry (1974 - 1980, Sturm)

Dragan Dzajic (1975 - 1977, Sturm)

Einer der bekanntesten Spieler Jugoslawiens spielte für 2 Saisons auf der Insel. Dort traf er in nun 56 Spielen ganze 31 Tore.

Jean-Francois Larios (1977 - 1978, Mittelfeld)

Larios führte die korsische Überraschungsmannschaft in den UEFA-Pokalfinal und spielte auch sonst in allen wichtigen Spielen für den SC Bastia

Johnny Rep (1977 - 1979, Sturm)

Er erreichte zusammen mit dem SC Bastia das UEFA-Pokalfinale.

Roger Milla (1980 - 1984, Sturm)

Bruno Rodriguez (1993 - 1996, Sturm)

Pierre-Yves André (1997 - 2001 / 2006 - 2010, Sturm)

Mehr als 10 Jahre lang insgesamt lief für Bastia auf und damit auch am Öftesten aller Spieler. Er stieg bei seiner Rückkehr ab in die Ligue 2, war aber dann auch massgeblich daran beteiligt das Team wieder aufzubauen, im Jahr nach seinem Rücktritt war der Aufstieg Tatsache. André schoss mit seinen 91 Toren die Meisten für Bastia.

Frédéric Née (1998 - 2001 / 2003 - 2006, Sturm)

Michael Essien (2000 - 2003, Mittelfeld)

Der SC Bastia war die erste Station in Michael Essiens Karriere, dabei wurde Essien in der Saison 2002/03 zum wertvollsten Spieler Frankreichs gewählt. Er schoss in seinen 66 Spielen bei Bastia 11 Tore und nach seinem Abgang war Bastia nie wieder besser klassiert.

Christian Karembeu (2005, Verteidigung)

Die Karriere ausklingen lassen, war die Devise von Karembeu als er zu Bastia kam. Er spielte gerade mal 18 Spiele für die Korsen. Es war aber trotzdem ein Erfolg für Bastia, dass sie einen solchen "Superstar" verpflichten konnten.

Mickaël Landreau (2013 - 2014, Tor)

Der französische Nationaltorhüter war für seine letzten anderthalb Saisons nach Bastia gekommen. Er bekam gleich in seiner ersten Saison den Étoile d’Or für den besten Torwart verliehen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Thierry Berthou/Collectif: Dictionnaire historique des clubs de football français. Pages de Foot, Créteil 1999 – Band 1 (A-Mo) ISBN 2-913146-01-5, Band 2 (Mu-W) ISBN 2-913146-02-3

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: SC Bastia – Sammlung von Bildern

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nach Balotellis Rassismusvorwürfen: Bastia-Anhänger stellt sich dem Verband. In: spox.com. 25. Januar 2017, abgerufen am 31. Januar 2017.
  2. Skandal in Bastia. In: sport1.de. Abgerufen am 23. Mai 2017.
  3. Geisterspiele für Bastia, 3 Punkte für Lyon. In: Spiegel Online. Abgerufen am 23. Mai 2017.
  4. Bastia - Lorient en direct (2-0) - Ligue 1 2016/17 (14/05/2017) - Football sur Sports.fr. Abgerufen am 23. Mai 2017 (französisch).
  5. kicker online: LIVE! Olympique Marseille - SC Bastia, Ligue 1, Saison 2016/17, 38. Spieltag. Abgerufen am 23. Mai 2017.
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