AS Saint-Étienne

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AS Saint-Étienne
Logo AS Saint-Étienne.svg
Basisdaten
Name Association sportive de Saint-Étienne Loire
Sitz Saint-Étienne, Frankreich
Gründung 1919
Farben grün-weiß
Präsident Bernard Caïazzo
Website asse.fr
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer Claude Puel
Spielstätte Stade Geoffroy-Guichard
Plätze 41.965
Liga Ligue 1
2020/21 11. Platz
Heim
Auswärts
Ausweich

Die Association Sportive de Saint-Étienne Loire (kurz ASSE) aus der südfranzösischen Industriestadt Saint-Étienne ist einer der erfolgreichsten französischen Fußballvereine.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein wurde 1919 von Angestellten der Einzelhandelskette Casino als Amicale de la Société Casino gegründet, dann in Association Sportive Stéphanoise (nach dem Beinamen der Stadt – Étienne und Stéphane sind Synonyme) umbenannt und nahm 1933 seinen heutigen Namen (in Frankreich kurz: l’ASSE) an. Die Vereinsfarben sind Grün und Weiß, weshalb der Verein auch, lange vor einer gleichnamigen Partei, als Les Verts (Die Grünen) bezeichnet wird.

Die erste Fußballmannschaft trägt seit vielen Jahren ihre Heimspiele im Stade Geoffroy-Guichard aus, das eine Kapazität von 41.965 Zuschauern aufweist.[1] Sie wird von Claude Puel[2] trainiert.[3]

Vereinspräsident ist Bernard Caïazzo.

Ligazugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die AS Saint-Étienne gehörte der höchsten Spielklasse (Division 1, seit 2002 Ligue 1 genannt) von 1938 bis 1943, 1944 bis 1962, 1963 bis 1984, 1986 bis 1996, 1999 bis 2001 und erneut seit 2004 an. Die erfolgreichste Zeit des Vereins lag in den 1960er- und 1970er-Jahren. Die AS ist mit zehn gewonnenen Titeln französischer Rekordmeister.

Aufstieg und Fall[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ASSE-Fans beim Gastspiel ihrer Mannschaft in Paris (1:1) am 10. Mai 2008.

Ab dem letzten Drittel der sechziger Jahre dominierte die ASSE den französischen Ligafußball. Parallel zum achten Meisterschaftserfolg innerhalb von zwölf Jahren erreichte der Verein 1976 im Glasgower Hampden Park das Finale des Europacups der Landesmeister gegen Bayern München – und verlor es mit 0:1. In diesem Match trafen die Stéphanois je einmal unter die Latte (Dominique Bathenay) und an den Innenpfosten (Jacques Santini) des Münchner Kastens. Da das Torgebälk seinerzeit noch eckig war, überquerte der Ball in beiden Fällen nicht die Linie, und so war Sepp Maier zwar geschlagen, Bayern siegte aber dennoch zu null. Noch heute weiß jeder in Saint-Étienne, was gemeint ist, wenn jemand von „les poteaux carrés“ („die eckigen Pfosten“) spricht. Trotz der Niederlage wurde die Mannschaft am nächsten Tag auf den Pariser Champs Elysées als bislang einzige französische Vereinsmannschaft von einer gewaltigen Menschenmenge empfangen.

Durch diesen Achtungserfolg wurde die ASSE zum neuen „Lieblingsclub der Nation“, in dem der Fußball davor lange Zeit nur mäßig populär war, und sogar über die Landesgrenzen hinaus; so benannte sich die britische Popband Saint Etienne nach dem Club. Für die Stadt, die gleichzeitig eine Krise aufgrund von Zechenstilllegungen und Pleiten einiger großer Arbeitgeber verdauen musste, wurde der Verein zum Bindeglied. In den 1980er Jahren wurde es allerdings stiller um den Rekordmeister: 1981 folgte der letzte nennenswerte Titelgewinn. Ein Jahr später, 1982, war erstmals von schwarzen Kassen die Rede. Dazu kam eine sportliche Talfahrt, Schlüsselspieler wie Platini und Lopez verließen den Verein. 1984 stiegen les Verts nach 22 Jahren Erstligazugehörigkeit in die zweite Liga ab. Was folgte, war eine Achterbahnfahrt, die durch mehr Tiefen als Höhen gekennzeichnet war. Die sogenannte „Passfälschungsaffäre“ (affaire des faux passeports), bei der es Ende der 1990er Jahre um gefälschte Reise- und Spielerpässe ging, führte zur Verurteilung von Vizepräsident Gérard Soler, außerdem kam es 2001 zu Punktabzügen für die Mannschaft und Abstieg in die Division 2.

Inzwischen hat sich die ASSE wieder stabilisiert und besetzt seitdem wieder respektable Plätze in der höchsten französischen Liga. Am Ende der Saison 2009/10 belegte St. Etienne den ersten Nichtabstiegsplatz. 31 Jahre nach dem letzten Gewinn eines nationalen Titels setzte Saint-Étienne sich im April 2013 im Endspiel des französischen Ligapokals gegen Stade Rennes durch – eine Trophäe, die der ASSE in ihrer stattlichen Sammlung bis dahin noch gefehlt hatte.

Fans[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Fanszene der Verts gilt als eine der aktivsten, treuesten und kreativsten Frankreichs. Bereits seit 1934 besteht der Fanverband Associés Supporters, der heute immer noch etwa 11.000 Mitglieder stark ist. Im Zuge der aus Italien herüberschwappenden Verbreitung der Ultra-Bewegung bildeten sich die bis heute sehr aktiven Ultrà-Gruppen Magic Fans (1991) sowie ein Jahr später die Green Angels. Im Laufe der Jahre gesellten sich noch die Union des supporters stéphanois sowie die Indépendantistes stéphanois 98 hinzu. Die Magic Fans unterhalten enge Beziehungen zur Stuttgarter Ultragruppierung Commando Cannstatt.

Rivalitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben kleineren lokalen Rivalitäten gegenüber Valence und Grenoble hat sich über die Jahre eine „herzliche Abneigung“ gegenüber dem aktuell sehr erfolgreichen Rivalen Olympique aus dem nahe liegenden Lyon entwickelt – im Derby du Rhône wird regelmäßig der historische Kampf der freien, proletarischen Stadt Saint-Étienne gegen das bürgerliche, bourgeoise Lyon propagiert. Neben dem sportlichen Erfolg geht es beim Duell mit Olympique Marseille vielmehr um die Vorherrschaft auf den Rängen: auch OM hat eine lebhafte, laute und große Fanszene, deren Aktionen und Gesänge es bei den Begegnungen zu übertrumpfen gilt.

Aktueller Kader 2020/21[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 9. Mai 2021

Nr. Nat. Name Geburtstag im Verein seit Vertrag bis
Tor
01 FrankreichFrankreich Stefan Bajić 23.12.2001 2019 2022
30 FrankreichFrankreich Jessy Moulin 13.01.1986 2005 2022
40 FrankreichFrankreich Etienne Green 19.07.2000 2021 2021
50 SenegalSenegal Boubacar Fall 03.02.2001 2021 2023
Abwehr
02 KamerunKamerun Harold Moukoudi 27.11.1997 2019 2023
04 GriechenlandGriechenland Panagiotis Retsos 09.08.1998 2020 2021
05 FrankreichFrankreich Timothée Kolodziejczak 01.10.1991 2018 2022
06 SenegalSenegal Pape Abou Cissé 14.09.1995 2021 2021
11 BrasilienBrasilien Gabriel Silva 13.05.1991 2017 2023
13 PeruPeru Miguel Trauco 25.08.1992 2019 2022
26 FrankreichFrankreich Mathieu Debuchy (C)Kapitän der Mannschaft 28.07.1985 2018 2021
27 FrankreichFrankreich Yvann Maçon 01.10.1998 2020 2023
31 FrankreichFrankreich Alpha Sissoko 07.03.1997 2019 2022
34 FrankreichFrankreich Aimen Moueffek 09.04.2001 2020 2022
35 Guinea-aGuinea Saïdou Sow 04.07.2002 2020 2023
Mittelfeld
07 AlgerienAlgerien Ryad Boudebouz 19.02.1990 2019 2022
08 FrankreichFrankreich Mahdi Camara 30.06.1998 2018 2024
15 FrankreichFrankreich Bilal Benkhedim 20.04.2001 2019 2022
17 FrankreichFrankreich Adil Aouchiche 15.07.2002 2020 2023
19 KamerunKamerun Yvan Neyou 03.01.1997 2021 2024
28 FrankreichFrankreich Zaydou Youssouf 11.07.1999 2019 2023
33 FrankreichFrankreich Lucas Gourna-Douath 05.08.2003 2020 2023
Sturm
09 FrankreichFrankreich Charles Abi 12.04.2000 2019 2024
10 TunesienTunesien Wahbi Khazri 08.02.1991 2018 2022
14 FrankreichFrankreich Anthony Modeste 14.04.1988 2021 2021
18 FrankreichFrankreich Arnaud Nordin 17.06.1998 2016 2022
20 GabunGabun Denis Bouanga 11.11.1994 2019 2023
21 FrankreichFrankreich Romain Hamouma 29.03.1987 2012 2021
22 FrankreichFrankreich Kévin Monnet-Paquet 19.08.1988 2014 2021
32 FrankreichFrankreich Maxence Rivera 30.05.2002 2020 2022
36 FrankreichFrankreich Abdoulaye Sidibé 09.02.2002 2019 2022

Logohistorie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

National[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

International[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Europapokalbilanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle Spiele ab 1957:

Saison Wettbewerb Runde Gegner Gesamt Hin Rück
1957/58 Europapokal der Landesmeister Vorrunde SchottlandSchottland Glasgow Rangers 3:4 1:3 (A) 2:1 (H)
1962/63 Europapokal der Pokalsieger 1. Runde PortugalPortugal Vitória Setúbal 4:1 1:1 (H) 3:0 (A)
2. Runde Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland 1. FC Nürnberg 0:3 0:0 (H) 0:3 (A)
1964/65 Europapokal der Landesmeister Vorrunde SchweizSchweiz FC La Chaux-de-Fonds 3:4 2:2 (H) 1:2 (A)
1967/68 Europapokal der Landesmeister 1. Runde FinnlandFinnland Kuopion PS 5:0 2:0 (H) 3:0 (A)
2. Runde PortugalPortugal Benfica Lissabon 1:2 0:2 (A) 1:0 (H)
1968/69 Europapokal der Landesmeister 1. Runde SchottlandSchottland Celtic Glasgow 2:4 2:0 (H) 0:4 (A)
1969/70 Europapokal der Landesmeister 1. Runde Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland FC Bayern München 3:2 0:2 (A) 3:0 (H)
2. Runde Polen 1944Volksrepublik Polen Legia Warschau 1:3 1:2 (A) 0:1 (H)
1970/71 Europapokal der Landesmeister 1. Runde ItalienItalien Cagliari Calcio 1:3 0:3 (A) 1:0 (H)
1971/72 UEFA-Pokal 1. Runde Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland 1. FC Köln 2:3 1:1 (H) 1:2 (A)
1974/75 Europapokal der Landesmeister 1. Runde PortugalPortugal Sporting Lissabon 3:1 2:0 (H) 1:1 (A)
2. Runde Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien HNK Hajduk Split 6:5 1:4 (A) 5:1 n. V. (H)
Viertelfinale Polen 1944Volksrepublik Polen Ruch Chorzów 4:3 2:3 (A) 2:0 (H)
Halbfinale Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland FC Bayern München 0:2 0:0 (H) 0:2 (A)
1975/76 Europapokal der Landesmeister 1. Runde DanemarkDänemark Kjøbenhavns Boldklub 5:1 2:0 (A) 3:1 (H)
2. Runde SchottlandSchottland Glasgow Rangers 4:1 2:0 (H) 2:1 (A)
Viertelfinale Sowjetunion 1955Sowjetunion Dynamo Kiew 3:2 0:2 (A) 3:0 (H)
Halbfinale NiederlandeNiederlande PSV Eindhoven 1:0 1:0 (H) 0:0 (A)
Finale Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland FC Bayern München 0:1 0:1 in Glasgow
1976/77 Europapokal der Landesmeister 1. Runde Bulgarien 1971Volksrepublik Bulgarien ZSKA Sofia 1:0 0:0 (A) 1:0 (H)
2. Runde NiederlandeNiederlande PSV Eindhoven 1:0 1:0 (H) 0:0 (A)
Viertelfinale EnglandEngland FC Liverpool 2:3 1:0 (H) 1:3 (A)
1977/78 Europapokal der Pokalsieger 1. Runde EnglandEngland Manchester United 1:3 1:1 (H) 0:2 (A)
1979/80 UEFA-Pokal 1. Runde Polen 1944Volksrepublik Polen Widzew Łódź 4:2 1:2 (A) 3:0 (H)
2. Runde NiederlandeNiederlande PSV Eindhoven 6:2 0:2 (A) 6:0 (H)
3. Runde GriechenlandGriechenland Aris Saloniki 7:4 4:1 (H) 3:3 (A)
Viertelfinale Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Bor. Mönchengladbach 1:6 1:4 (H) 0:2 (A)
1980/81 UEFA-Pokal 1. Runde FinnlandFinnland Kuopion PS 14:00 7:0 (A) 7:0 (H)
2. Runde SchottlandSchottland FC St. Mirren 2:0 0:0 (A) 2:0 (H)
3. Runde Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Hamburger SV 6:0 5:0 (A) 1:0 (H)
Viertelfinale EnglandEngland Ipswich Town 2:7 1:4 (H) 1:3 (A)
1981/82 UEFA-Pokal Vorrunde Deutschland Demokratische Republik 1949DDR BFC Dynamo 1:3 1:1 (H) 0:2 (A)
1982/83 UEFA-Pokal 1. Runde Ungarn 1957Volksrepublik Ungarn Tatabánya Bányász SC 4:1 4:1 (H) 0:0 (A)
2. Runde TschechoslowakeiTschechoslowakei Bohemians ČKD Prag 0:4 0:0 (H) 0:4 (A)
2005 UEFA Intertoto Cup 2. Runde SchweizSchweiz Neuchâtel Xamax 3:2 1:1 (H) 2:1 (A)
3. Runde RumänienRumänien CFR Cluj (a)3:3(a) 1:1 (A) 2:2 (H)
2008/09 UEFA-Pokal 1. Runde IsraelIsrael Hapoel Tel Aviv 4:2 2:1 (A) 2:1 (H)
Gruppenphase DanemarkDänemark FC Kopenhagen 3:1 3:1 (A)
NorwegenNorwegen Rosenborg Trondheim 3:0 3:0 (H)
BelgienBelgien FC Brügge 1:1 1:1 (A)
SpanienSpanien FC Valencia 2:2 2:2 (H)
Sechzehntelfinale GriechenlandGriechenland Olympiakos Piräus 5:2 3:1 (A) 2:1 (A)
Achtelfinale DeutschlandDeutschland Werder Bremen 2:3 0:1 (A) 2:2 (A)
2013/14 UEFA Europa League 3. Qualifikationsrunde Moldau RepublikRepublik Moldau FC Milsami 6:0 3:0 (H) 3:0 (A)
Play-offs DanemarkDänemark Esbjerg fB 3:5 3:4 (A) 0:1 (H)
2014/15 UEFA Europa League Play-offs TurkeiTürkei Kardemir Karabükspor 1:1
(4:3 i. E.)
0:1 (A) 1:0 n. V. (H)
Gruppenphase AserbaidschanAserbaidschan FK Qarabağ Ağdam 1:1 0:0 (A) 1:1 (H)
UkraineUkraine Dnipro Dnipropetrowsk 0:1 0:0 (H) 0:1 (A)
ItalienItalien Inter Mailand 1:1 0:0 (A) 1:1 (H)
2015/16 UEFA Europa League 3. Qualifikationsrunde RumänienRumänien ASA Târgu Mureș 4:2 3:0 (A) 1:2 (H)
Play-offs Moldau RepublikRepublik Moldau FC Milsami 2:1 1:1 (A) 1:0 (H)
Gruppenphase NorwegenNorwegen Rosenborg Trondheim 3:3 2:2 (H) 1:1 (A)
ItalienItalien Lazio Rom 3:4 2:3 (A) 1:1 (H)
UkraineUkraine Dnipro Dnipropetrowsk 4:0 1:0 (A) 3:0 (H)
Sechzehntelfinale SchweizSchweiz FC Basel (a)4:4(a) 3:2 (H) 1:2 (A)
2016/17 UEFA Europa League 3. Qualifikationsrunde GriechenlandGriechenland AEK Athen 1:0 0:0 (H) 1:0 (A)
Play-offs IsraelIsrael Beitar Jerusalem 2:1 2:1 (A) 0:0 (H)
Gruppenphase DeutschlandDeutschland 1. FSV Mainz 05 1:1 1:1 (A) 0:0 (H)
BelgienBelgien RSC Anderlecht 4:3 1:1 (H) 3:2 (A)
AserbaidschanAserbaidschan FK Qəbələ 3:1 1:0 (H) 2:1 (A)
Sechzehntelfinale EnglandEngland Manchester United 0:4 0:3 (A) 0:1 (H)
2019/20 UEFA Europa League Gruppenphase BelgienBelgien KAA Gent 2:3 2:3 (A) 0:0 (H)
DeutschlandDeutschland VfL Wolfsburg 1:2 1:1 (H) 0:1 (A)
UkraineUkraine FK Oleksandrija 3:3 1:1 (H) 2:2 (A)

Legende: (H) – Heimspiel, (A) – Auswärtsspiel, (N) – neutraler Platz, (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung

Gesamtbilanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wettbewerb Spiele S U N T+ T-
UEFA Champions League 39 19 06 14 49 41
Europapokal der Pokalsieger 06 01 03 02 05 07
UEFA-Pokal / Europa League 76 28 26 22 1180 84
UEFA Intertoto Cup 04 01 03 00 06 05
Gesamt 1250 49 38 38 1780 1370

Stand: 12. Dezember 2019

Für den Verein wesentliche Personen aus der Vergangenheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trainer und Präsidenten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vermutlich ist neben der „Talentschmiede“ die personelle Kontinuität im Verein eines der Geheimnisse der großen Erfolge von ASSE: in der Zeitspanne, in der les Verts all ihre Titel – mit Ausnahme des Pokalsieges von 1962 – gewannen, waren lediglich vier Trainer insgesamt 40 Jahre im Amt, drei von ihnen vorher zudem bereits Spieler in Saint-Étienne – und parallel dazu brachten es ganze zwei Klubpräsidenten auf zusammen 41 Dienstjahre.

Präsidenten

Pierre Guichard (1927–1943, 1950–1952 und 1959–1961)
Roger Rocher (1961–1982)
Bernard Caiazzo (seit 1998)

Trainer

Teddy Duckworth, 1930er, erster Erstligaaufstieg
Ignace Tax, 1943–1950
Jean Snella, 1950–1959 und 1963–1967
Albert Batteux, 1967–1972
Robert Herbin, 1972–1983, 1987–1990 und 1997/98

Frauenteam[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Frauenfußballabteilung der AS Saint-Étienne wurde 1977 aufgelöst. Daraufhin wurde der Racing Club de Saint-Étienne gegründet, dessen Frauenfußballerinnen sich 2009 dem finanzstärkeren Lokalrivalen anschlossen, zunächst unter dem Namen Saint-Étienne Loire Féminin und ab 2010 wieder als ASSE.

Die erste Frauschaft spielt seither bis einschließlich 2014/15 in der Division 1 Féminine, der höchsten Frauenfußballliga in Frankreich. 2011 gewannen die Spielerinnen die Coupe de France féminine, den französischen Vereinspokal, während sie 2013 erneut im Endspiel standen, es diesmal aber verloren. 2017 ist Saint-Étienne in die zweite Division der Frauen abgestiegen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Christophe Barge/Laurent Tranier: Vert passion. Les plus belles histoires de l’A.S. Saint-Étienne. Timée, Boulogne 2004, ISBN 2-915586-04-7
  • Thierry Berthou/Collectif: Dictionnaire historique des clubs de football français. Pages de Foot, Créteil 1999 – Band 1 (A–Mo), ISBN 2-913146-01-5, Band 2 (Mu–W), ISBN 2-913146-02-3
  • Jean Cornu: Les grandes équipes françaises de football. Famot, Genève 1978
  • Frédéric Parmentier: AS Saint-Étienne, histoire d’une légende. Cahiers intempestifs, Saint-Étienne 2004, ISBN 2-911698-31-2

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: AS Saint-Étienne – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ASSE-Stats.com: Stade Geoffroy-Guichard
  2. Claude Puel - Trainerprofil. Abgerufen am 6. März 2020.
  3. Jean-Louis Gasset – Trainerprofil. (transfermarkt.de [abgerufen am 25. Januar 2018]).