AS Saint-Étienne

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AS Saint-Étienne
AS Saint-Étienne logo.png
Basisdaten
Name Association sportive de Saint-Étienne Loire
Sitz Saint-Étienne, Frankreich
Gründung 1919
Farben grün-weiß
Präsident Bernard Caïazzo
Website asse.fr
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer Laurent Batlles[1]
Spielstätte Stade Geoffroy-Guichard
Plätze 41.965
Liga Ligue 2
2021/22 18. Platz   (Ligue 1)
Heim
Auswärts
Ausweich

Die Association Sportive de Saint-Étienne Loire (kurz ASSE) aus der südfranzösischen Industriestadt Saint-Étienne ist einer der erfolgreichsten französischen Fußballvereine.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein wurde 1919 von Angestellten der Einzelhandelskette Casino als Amicale de la Société Casino gegründet, dann in Association Sportive Stéphanoise (nach dem Beinamen der Stadt – Étienne und Stéphane sind Synonyme) umbenannt und nahm 1933 seinen heutigen Namen (in Frankreich kurz: l’ASSE) an. Die Vereinsfarben sind Grün und Weiß, weshalb der Verein auch, lange vor einer gleichnamigen Partei, als Les Verts (Die Grünen) bezeichnet wird.

Die erste Fußballmannschaft trägt seit vielen Jahren ihre Heimspiele im Stade Geoffroy-Guichard aus, das eine Kapazität von 41.965 Zuschauern aufweist.[2] Sie wird von Claude Puel[3] trainiert.[4]

Vereinspräsident ist Bernard Caïazzo.

Ligazugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die AS Saint-Étienne gehörte der höchsten Spielklasse (Division 1, seit 2002 Ligue 1 genannt) von 1938 bis 1943, 1944 bis 1962, 1963 bis 1984, 1986 bis 1996, 1999 bis 2001 sowie von 2004 bis 2022 an. Die erfolgreichste Zeit des Vereins lag in den 1960er- und 1970er-Jahren. Die AS ist mit zehn gewonnenen Titeln französischer Rekordmeister, seit der Saison 2021/22 geteilt mit Paris Saint-Germain.

Aufstieg und Fall[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ASSE-Fans beim Gastspiel ihrer Mannschaft in Paris (1:1) am 10. Mai 2008.

Ab dem letzten Drittel der sechziger Jahre dominierte die ASSE den französischen Ligafußball. Parallel zum achten Meisterschaftserfolg innerhalb von zwölf Jahren erreichte der Verein 1976 im Glasgower Hampden Park das Finale des Europacups der Landesmeister gegen Bayern München – und verlor es mit 0:1. In diesem Match trafen die Stéphanois je einmal unter die Latte (Dominique Bathenay) und an den Innenpfosten (Jacques Santini) des Münchner Kastens. Da das Torgebälk seinerzeit noch eckig war, überquerte der Ball in beiden Fällen nicht die Linie, und so war Sepp Maier zwar geschlagen, Bayern siegte aber dennoch zu null. Noch heute weiß jeder in Saint-Étienne, was gemeint ist, wenn jemand von „les poteaux carrés“ („die eckigen Pfosten“) spricht. Trotz der Niederlage wurde die Mannschaft am nächsten Tag auf den Pariser Champs Elysées als bislang einzige französische Vereinsmannschaft von einer gewaltigen Menschenmenge empfangen.

Durch diesen Achtungserfolg wurde die ASSE zum neuen „Lieblingsclub der Nation“, in dem der Fußball davor lange Zeit nur mäßig populär war, und sogar über die Landesgrenzen hinaus; so benannte sich die britische Popband Saint Etienne nach dem Club. Für die Stadt, die gleichzeitig eine Krise aufgrund von Zechenstilllegungen und Pleiten einiger großer Arbeitgeber verdauen musste, wurde der Verein zum Bindeglied. In den 1980er Jahren wurde es allerdings stiller um den Rekordmeister: 1981 folgte der letzte nennenswerte Titelgewinn. Ein Jahr später, 1982, war erstmals von schwarzen Kassen die Rede. Dazu kam eine sportliche Talfahrt, Schlüsselspieler wie Platini und Lopez verließen den Verein. 1984 stiegen les Verts nach 22 Jahren Erstligazugehörigkeit in die zweite Liga ab. Was folgte, war eine Achterbahnfahrt, die durch mehr Tiefen als Höhen gekennzeichnet war. Die sogenannte „Passfälschungsaffäre“ (affaire des faux passeports), bei der es Ende der 1990er Jahre um gefälschte Reise- und Spielerpässe ging, führte zur Verurteilung von Vizepräsident Gérard Soler, außerdem kam es 2001 zu Punktabzügen für die Mannschaft und Abstieg in die Division 2.

Zwischenzeitlich hatte sich die ASSE wieder stabilisiert und besetzte in den 2000er und 2010er Jahren wieder respektable Plätze in der höchsten französischen Liga. 31 Jahre nach dem letzten Gewinn eines nationalen Titels setzte Saint-Étienne sich im April 2013 im Endspiel des französischen Ligapokals gegen Stade Rennes durch – eine Trophäe, die der ASSE in ihrer stattlichen Sammlung bis dahin noch gefehlt hatte.

In der Saison 2021/22 belegte der ASSE den 18. Platz und musste damit in den Relegationsspielen um den Klassenerhalt gegen den AJ Auxerre antreten. Nach jeweils einem 1:1 im Hin- und Rückspiel unterlag der ASSE mit 4:5 im Elfmeterschießen auf heimischem Boden und stieg damit nach 18-jähriger Zugehörigkeit zur Ligue 1 in die Ligue 2 ab. Beim Rückspiel kam es unmittelbar nach der Niederlage zu einem Platzsturm, mit Einsatz von Pyrotechnik durch ASSE-Anhänger, wobei es mehrere Verletzte gab.[5]

Fans[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Fanszene der Verts gilt als eine der aktivsten, treuesten und kreativsten Frankreichs. Bereits seit 1934 besteht der Fanverband Associés Supporters, der heute immer noch etwa 11.000 Mitglieder stark ist. Im Zuge der aus Italien herüberschwappenden Verbreitung der Ultra-Bewegung bildeten sich die bis heute sehr aktiven Ultrà-Gruppen Magic Fans (1991) sowie ein Jahr später die Green Angels. Im Laufe der Jahre gesellten sich noch die Union des supporters stéphanois sowie die Indépendantistes stéphanois 98 hinzu. Die Magic Fans unterhalten enge Beziehungen zur Stuttgarter Ultragruppierung Commando Cannstatt.

Rivalitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben kleineren lokalen Rivalitäten gegenüber Valence und Grenoble hat sich über die Jahre eine „herzliche Abneigung“ gegenüber dem aktuell sehr erfolgreichen Rivalen Olympique aus dem nahe liegenden Lyon entwickelt – im Derby du Rhône wird regelmäßig der historische Kampf der freien, proletarischen Stadt Saint-Étienne gegen das bürgerliche, bourgeoise Lyon propagiert. Neben dem sportlichen Erfolg geht es beim Duell mit Olympique Marseille vielmehr um die Vorherrschaft auf den Rängen: auch OM hat eine lebhafte, laute und große Fanszene, deren Aktionen und Gesänge es bei den Begegnungen zu übertrumpfen gilt.

Aktueller Kader 2021/22[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 18. April 2022

Nr. Nat. Name Geburtstag im Verein seit Vertrag bis
Tor
16 Senegal Boubacar Fall 3. Februar 2001 2021 2025
40 FrankreichFrankreich Etienne Green 19. Juli 2000 2021 2025
50 FrankreichFrankreich Paul Bernardoni 18. April 1997 2022 2022
Abwehr
02 Kamerun Harold Moukoudi 27. November 1997 2019 2023
03 FrankreichFrankreich Mickaël Nadé 4. März 1999 2020 2024
04 Guinea-a Saïdou Sow 4. Juli 2002 2020 2025
05 FrankreichFrankreich Timothée Kolodziejczak 1. Oktober 1991 2018 2022
11 Brasilien Gabriel Silva 13. Mai 1991 2017 2023
13 Peru Miguel Trauco 25. August 1992 2019 2022
14 Mali Falaye Sacko 1. Mai 1995 2022 2022
22 FrankreichFrankreich Eliaquim Mangala 13. Februar 1991 2022 2022
23 FrankreichFrankreich Joris Gnagnon 13. Januar 1997 2022 2022
27 FrankreichFrankreich Yvann Maçon 1. Oktober 1998 2020 2025
Mittelfeld
06 FrankreichFrankreich Lucas Gourna-Douath 5. August 2003 2020 2025
07 Algerien Ryad Boudebouz 19. Februar 1990 2019 2022
08 FrankreichFrankreich Mahdi Camara 30. Juni 1998 2018 2024
15 FrankreichFrankreich Bilal Benkhedim 20. April 2001 2019 2022
17 FrankreichFrankreich Adil Aouchiche 15. Juli 2002 2020 2023
19 Kamerun Yvan Neyou 3. Januar 1997 2021 2024
25 Senegal Assane Dioussé 20. September 1997 2017 2022
28 FrankreichFrankreich Zaydou Youssouf 11. Juli 1999 2019 2023
29 FrankreichFrankreich Aïmen Moueffek 9. April 2001 2020 2024
Sturm
09 Senegal Sada Thioub 1. Juni 1995 2022 2022
10 Tunesien Wahbi Khazri (C)ein weißes C in blauem Kreis 8. Februar 1991 2018 2022
18 FrankreichFrankreich Arnaud Nordin 17. Juni 1998 2016 2022
20 Gabun Denis Bouanga 11. November 1994 2019 2023
21 FrankreichFrankreich Romain Hamouma 29. März 1987 2012 2022
26 Mali Bakary Sako 26. April 1988 2022 2022
30 FrankreichFrankreich Maxence Rivera 30. Mai 2002 2020 2024
31 FrankreichFrankreich Enzo Crivelli 6. Februar 1995 2022 2022

Logohistorie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

National[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

International[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Europapokalbilanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle Spiele ab 1957:

Saison Wettbewerb Runde Gegner Gesamt Hin Rück
1957/58 Europapokal der Landesmeister Vorrunde Schottland Glasgow Rangers 3:4 1:3 (A) 2:1 (H)
1962/63 Europapokal der Pokalsieger 1. Runde Portugal Vitória Setúbal 4:1 1:1 (H) 3:0 (A)
2. Runde Deutschland Bundesrepublik 1. FC Nürnberg 0:3 0:0 (H) 0:3 (A)
1964/65 Europapokal der Landesmeister Vorrunde Schweiz FC La Chaux-de-Fonds 3:4 2:2 (H) 1:2 (A)
1967/68 Europapokal der Landesmeister 1. Runde Finnland Kuopion PS 5:0 2:0 (H) 3:0 (A)
2. Runde Portugal Benfica Lissabon 1:2 0:2 (A) 1:0 (H)
1968/69 Europapokal der Landesmeister 1. Runde Schottland Celtic Glasgow 2:4 2:0 (H) 0:4 (A)
1969/70 Europapokal der Landesmeister 1. Runde Deutschland Bundesrepublik FC Bayern München 3:2 0:2 (A) 3:0 (H)
2. Runde Polen 1944 Legia Warschau 1:3 1:2 (A) 0:1 (H)
1970/71 Europapokal der Landesmeister 1. Runde Italien Cagliari Calcio 1:3 0:3 (A) 1:0 (H)
1971/72 UEFA-Pokal 1. Runde Deutschland Bundesrepublik 1. FC Köln 2:3 1:1 (H) 1:2 (A)
1974/75 Europapokal der Landesmeister 1. Runde Portugal Sporting Lissabon 3:1 2:0 (H) 1:1 (A)
2. Runde Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik HNK Hajduk Split 6:5 1:4 (A) 5:1 n. V. (H)
Viertelfinale Polen 1944 Ruch Chorzów 4:3 2:3 (A) 2:0 (H)
Halbfinale Deutschland Bundesrepublik FC Bayern München 0:2 0:0 (H) 0:2 (A)
1975/76 Europapokal der Landesmeister 1. Runde Danemark Kjøbenhavns Boldklub 5:1 2:0 (A) 3:1 (H)
2. Runde Schottland Glasgow Rangers 4:1 2:0 (H) 2:1 (A)
Viertelfinale Sowjetunion 1955 Dynamo Kiew 3:2 0:2 (A) 3:0 (H)
Halbfinale Niederlande PSV Eindhoven 1:0 1:0 (H) 0:0 (A)
Finale Deutschland Bundesrepublik FC Bayern München 0:1 0:1 in Glasgow
1976/77 Europapokal der Landesmeister 1. Runde Bulgarien 1971 ZSKA Sofia 1:0 0:0 (A) 1:0 (H)
2. Runde Niederlande PSV Eindhoven 1:0 1:0 (H) 0:0 (A)
Viertelfinale England FC Liverpool 2:3 1:0 (H) 1:3 (A)
1977/78 Europapokal der Pokalsieger 1. Runde England Manchester United 1:3 1:1 (H) 0:2 (A)
1979/80 UEFA-Pokal 1. Runde Polen 1944 Widzew Łódź 4:2 1:2 (A) 3:0 (H)
2. Runde Niederlande PSV Eindhoven 6:2 0:2 (A) 6:0 (H)
3. Runde Griechenland Aris Saloniki 7:4 4:1 (H) 3:3 (A)
Viertelfinale Deutschland Bundesrepublik Bor. Mönchengladbach 1:6 1:4 (H) 0:2 (A)
1980/81 UEFA-Pokal 1. Runde Finnland Kuopion PS 14:00 7:0 (A) 7:0 (H)
2. Runde Schottland FC St. Mirren 2:0 0:0 (A) 2:0 (H)
3. Runde Deutschland Bundesrepublik Hamburger SV 6:0 5:0 (A) 1:0 (H)
Viertelfinale England Ipswich Town 2:7 1:4 (H) 1:3 (A)
1981/82 UEFA-Pokal Vorrunde Deutschland Demokratische Republik 1949 BFC Dynamo 1:3 1:1 (H) 0:2 (A)
1982/83 UEFA-Pokal 1. Runde Ungarn 1957 Tatabánya Bányász SC 4:1 4:1 (H) 0:0 (A)
2. Runde Tschechoslowakei Bohemians ČKD Prag 0:4 0:0 (H) 0:4 (A)
2005 UEFA Intertoto Cup 2. Runde Schweiz Neuchâtel Xamax 3:2 1:1 (H) 2:1 (A)
3. Runde Rumänien CFR Cluj (a)3:3(a) 1:1 (A) 2:2 (H)
2008/09 UEFA-Pokal 1. Runde Israel Hapoel Tel Aviv 4:2 2:1 (A) 2:1 (H)
Gruppenphase Danemark FC Kopenhagen 3:1 3:1 (A)
Norwegen Rosenborg Trondheim 3:0 3:0 (H)
Belgien FC Brügge 1:1 1:1 (A)
Spanien FC Valencia 2:2 2:2 (H)
Sechzehntelfinale Griechenland Olympiakos Piräus 5:2 3:1 (A) 2:1 (A)
Achtelfinale Deutschland Werder Bremen 2:3 0:1 (A) 2:2 (A)
2013/14 UEFA Europa League 3. Qualifikationsrunde Moldau Republik FC Milsami 6:0 3:0 (H) 3:0 (A)
Play-offs Danemark Esbjerg fB 3:5 3:4 (A) 0:1 (H)
2014/15 UEFA Europa League Play-offs Turkei Kardemir Karabükspor 1:1
(4:3 i. E.)
0:1 (A) 1:0 n. V. (H)
Gruppenphase Aserbaidschan FK Qarabağ Ağdam 1:1 0:0 (A) 1:1 (H)
Ukraine Dnipro Dnipropetrowsk 0:1 0:0 (H) 0:1 (A)
Italien Inter Mailand 1:1 0:0 (A) 1:1 (H)
2015/16 UEFA Europa League 3. Qualifikationsrunde Rumänien ASA Târgu Mureș 4:2 3:0 (A) 1:2 (H)
Play-offs Moldau Republik FC Milsami 2:1 1:1 (A) 1:0 (H)
Gruppenphase Norwegen Rosenborg Trondheim 3:3 2:2 (H) 1:1 (A)
Italien Lazio Rom 3:4 2:3 (A) 1:1 (H)
Ukraine Dnipro Dnipropetrowsk 4:0 1:0 (A) 3:0 (H)
Sechzehntelfinale Schweiz FC Basel (a)4:4(a) 3:2 (H) 1:2 (A)
2016/17 UEFA Europa League 3. Qualifikationsrunde Griechenland AEK Athen 1:0 0:0 (H) 1:0 (A)
Play-offs Israel Beitar Jerusalem 2:1 2:1 (A) 0:0 (H)
Gruppenphase Deutschland 1. FSV Mainz 05 1:1 1:1 (A) 0:0 (H)
Belgien RSC Anderlecht 4:3 1:1 (H) 3:2 (A)
Aserbaidschan FK Qəbələ 3:1 1:0 (H) 2:1 (A)
Sechzehntelfinale England Manchester United 0:4 0:3 (A) 0:1 (H)
2019/20 UEFA Europa League Gruppenphase Belgien KAA Gent 2:3 2:3 (A) 0:0 (H)
Deutschland VfL Wolfsburg 1:2 1:1 (H) 0:1 (A)
Ukraine FK Oleksandrija 3:3 1:1 (H) 2:2 (A)

Legende: (H) – Heimspiel, (A) – Auswärtsspiel, (N) – neutraler Platz, (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung

Gesamtbilanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wettbewerb Spiele S U N T+ T-
UEFA Champions League 39 19 06 14 49 41
Europapokal der Pokalsieger 06 01 03 02 05 07
UEFA-Pokal / Europa League 76 28 26 22 1180 84
UEFA Intertoto Cup 04 01 03 00 06 05
Gesamt 1250 49 38 38 1780 1370

Stand: 12. Dezember 2019

Für den Verein wesentliche Personen aus der Vergangenheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trainer und Präsidenten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vermutlich ist neben der „Talentschmiede“ die personelle Kontinuität im Verein eines der Geheimnisse der großen Erfolge von ASSE: in der Zeitspanne, in der les Verts all ihre Titel – mit Ausnahme des Pokalsieges von 1962 – gewannen, waren lediglich vier Trainer insgesamt 40 Jahre im Amt, drei von ihnen vorher zudem bereits Spieler in Saint-Étienne – und parallel dazu brachten es ganze zwei Klubpräsidenten auf zusammen 41 Dienstjahre.

Präsidenten

Pierre Guichard (1927–1943, 1950–1952 und 1959–1961)
Roger Rocher (1961–1982)
Bernard Caiazzo (seit 1998)

Trainer

Teddy Duckworth, 1930er, erster Erstligaaufstieg
Ignace Tax, 1943–1950
Jean Snella, 1950–1959 und 1963–1967
Albert Batteux, 1967–1972
Robert Herbin, 1972–1983, 1987–1990 und 1997/98
Claude Puel, 2019–2021

Frauenteam[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Frauenfußballabteilung der AS Saint-Étienne wurde 1977 aufgelöst. Daraufhin wurde der Racing Club de Saint-Étienne gegründet, dessen Frauenfußballerinnen sich 2009 dem finanzstärkeren Lokalrivalen anschlossen, zunächst unter dem Namen Saint-Étienne Loire Féminin und ab 2010 wieder als ASSE.

Die erste Frauschaft spielt seither bis einschließlich 2014/15 in der Division 1 Féminine, der höchsten Frauenfußballliga in Frankreich. 2011 gewannen die Spielerinnen die Coupe de France féminine, den französischen Vereinspokal, während sie 2013 erneut im Endspiel standen, es diesmal aber verloren. 2017 ist Saint-Étienne in die zweite Division abgestiegen, aus der die Frauen 2021 in die höchste Liga zurückkehrten, nur um nach einer Spielzeit – wie zu diesem Zeitpunkt auch die Männer der ASSE – den Gang in die Zweitklassigkeit antreten zu müssen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Christophe Barge/Laurent Tranier: Vert passion. Les plus belles histoires de l’A.S. Saint-Étienne. Timée, Boulogne 2004, ISBN 2-915586-04-7
  • Thierry Berthou/Collectif: Dictionnaire historique des clubs de football français. Pages de Foot, Créteil 1999 – Band 1 (A–Mo), ISBN 2-913146-01-5, Band 2 (Mu–W), ISBN 2-913146-02-3
  • Jean Cornu: Les grandes équipes françaises de football. Famot, Genève 1978
  • Frédéric Parmentier: AS Saint-Étienne, histoire d’une légende. Cahiers intempestifs, Saint-Étienne 2004, ISBN 2-911698-31-2

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: AS Saint-Étienne – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. [1]
  2. ASSE-Stats.com: Stade Geoffroy-Guichard
  3. Claude Puel – Trainerprofil. Abgerufen am 6. März 2020.
  4. Jean-Louis Gasset – Trainerprofil. (transfermarkt.de [abgerufen am 25. Januar 2018]).
  5. Nach Abstieg: Fans attackieren Spieler von St. Etienne. In: sportschau.de. WDR, 29. Mai 2022, abgerufen am 30. Mai 2022.