St. Florian am Inn

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St. Florian am Inn
Wappen Österreichkarte
Wappen von St. Florian am Inn
St. Florian am Inn (Österreich)
St. Florian am Inn
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Schärding
Kfz-Kennzeichen: SD
Fläche: 24,16 km²
Koordinaten: 48° 26′ N, 13° 26′ OKoordinaten: 48° 26′ 26″ N, 13° 26′ 28″ O
Höhe: 321 m ü. A.
Einwohner: 3.074 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 127 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4782
Vorwahl: 07712, 07719
Gemeindekennziffer: 4 14 18
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
St. Florian 11
4782 St. Florian am Inn
Website: www.st-florian-inn.at
Politik
Bürgermeister: Bernhard Brait (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(25 Mitglieder)
10
8
6
1
10 
Von 25 Sitzen entfallen auf:
Lage der Marktgemeinde St. Florian am Inn im Bezirk Schärding
Altschwendt Andorf Brunnenthal (Oberösterreich) Diersbach Dorf an der Pram Eggerding Engelhartszell Enzenkirchen Esternberg Freinberg Kopfing im Innkreis Mayrhof Münzkirchen Raab Rainbach im Innkreis Riedau Sankt Aegidi St. Florian am Inn St. Marienkirchen bei Schärding St. Roman St. Willibald Schardenberg Schärding Sigharting Suben Taufkirchen an der Pram Vichtenstein Waldkirchen am Wesen Wernstein am Inn Zell an der Pram OberösterreichLage der Gemeinde St. Florian am Inn im Bezirk Schärding (anklickbare Karte)
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Die Kirche von St. Florian am Inn
Die Kirche von St. Florian am Inn
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

St. Florian am Inn ist eine Marktgemeinde in Oberösterreich im Bezirk Schärding im Innviertel mit 3074 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Schärding.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St. Florian am Inn liegt auf 321 m Höhe im Innviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 8,3 km, von West nach Ost 5,3 km.[1] Die Gesamtfläche beträgt 24,1 km². 19,1 % der Fläche sind bewaldet, 63,5 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt. Im Gemeindegebiet liegt das Inn-Kraftwerk Schärding-Neuhaus der ÖBK, das im Oktober 1961 nach 3-jähriger Bauzeit in Betrieb ging.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 24 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[2]):

  • Aigerding (83)
  • Allerding (114)
  • Badhöring (128)
  • Bubing (534)
  • Buch (22)
  • Edt (68)
  • Etzelsdorf (20)
  • Gopperding (152)
  • Grub (20)
  • Haid (160)
  • Kalchgrub (10)
  • Oberhofen (17)
  • Oberteufenbach (57)
  • Otterbach (26)
  • Pramerdorf (301)
  • Pramhof (274)
  • Rahaberg (5)
  • Rainding (80)
  • Samberg (19)
  • St. Florian am Inn (328)
  • Steinbach (54)
  • Stocket (248)
  • Unterteufenbach (276)
  • Vielsassing (93)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Otterbach, Pramhof, St. Florian am Inn und Unterteufenbach.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: Von Grün und Rot durch drei Wellenleisten, die äußeren silbern, die mittlere rot, erniedrigt geteilt; oben ein silberner Mühlstein mit einem goldenen, anstoßenden Endrautenkreuz in der grünen, quadratischen und auf der Spitze stehenden Höhlung. Die Gemeindefarben sind Gelb-Rot.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung St. Florians erfolgte um 1150 (Urkundenbuch des Landes ob der Enns, S. 508, Nr. 4) und betrifft die Kirche und einen dazugehörigen Maierhof (heute Frankenberger). In der Ortschaft Teufenbach (heute verwaltungsmäßig geteilt in Ober- und Unterteufenbach) befand sich ein Wasserschloss, das 1721 auch von Michael Wening in einem Kupferstich abgebildet wurde. Reste davon sind erhalten. Die Grablege der Schlossbesitzer von Teufenbach befindet sich in der Pfarrkirche von St. Florian. Aus der ältesten Besitzerfamilie dieses Schlosses stammte Ortholf von Teufenbach, er war 1326 bis 1329 und 1335 bis 1346 Propst von Stift Reichersberg. Bis 1779 war St. Florian unter bayerischer Landeshoheit und kam nach dem Frieden von Teschen mit dem Innviertel (damals Innbaiern) zu Österreich. Während der Napoleonischen Kriege ab 1810 bayerisch, gehört es seit 1816 zu Oberösterreich.

Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Gau Oberdonau. Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

In den Ortschaften Allerding und Gopperding betrieb die Kapsreiter-Gruppe aus Schärding große Steinbrüche, die später von der Schärdinger Granit AG übernommen wurden. Die OÖ Landesregierung hat mit Beschluss von 19. Juni 2006 die Gemeinde zum Markt erhoben.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Bernhard Brait von der ÖVP. Bei der Gemeinderatswahl 2015 erreichte die ÖVP 10, die FPÖ 8, die SPÖ 6 und die NEOS 1 Mandat(e).

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ludwig Schlager (1825–1855), österreichischer Psychiater
  • Ferdinand Frankenberger (1886–1956), Bürgermeister, Landtags- und Nationalratsmitglied
  • Matthias Duscher (1891–1967), Bürgermeister, Landtags- und Nationalratsmitglied
  • Hans Kinzl (1898–1979), Geograph und Hochgebirgsforscher
  • Rudolf Wegschaider (1927–2012), Bürgermeister (1975–1994), Ehrenbürger und Träger des Goldenen Ehrenringes

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 2717 Einwohner, 2001 dann 3035 Einwohner.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in St. Florian am Inn

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: St. Florian am Inn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Land Oberösterreich – Geografische Daten der Gemeinde St. Florian am Inn.
  2. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011