St. Marienkirchen bei Schärding

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St. Marienkirchen bei Schärding
Wappen Österreichkarte
Wappen von St. Marienkirchen bei Schärding
St. Marienkirchen bei Schärding (Österreich)
St. Marienkirchen bei Schärding
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Schärding
Kfz-Kennzeichen: SD
Fläche: 24,91 km²
Koordinaten: 48° 23′ N, 13° 27′ OKoordinaten: 48° 23′ 19″ N, 13° 27′ 2″ O
Höhe: 338 m ü. A.
Einwohner: 1.826 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 73 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4774
Vorwahl: 07711
Gemeindekennziffer: 4 14 19
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schärdingerstraße 1
4774 St. Marienkirchen bei Schärding
Website: www.st-marienkirchen.at
Politik
Bürgermeister: Bernhard Fischer (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
10
6
3
10 
Insgesamt 19 Sitze
Lage der Gemeinde St. Marienkirchen bei Schärding im Bezirk Schärding
AltschwendtAndorfBrunnenthal (Oberösterreich)DiersbachDorf an der PramEggerdingEngelhartszellEnzenkirchenEsternbergFreinbergKopfing im InnkreisMayrhofMünzkirchenRaabRainbach im InnkreisRiedauSankt AegidiSt. Florian am InnSt. Marienkirchen bei SchärdingSt. RomanSt. WillibaldSchardenbergSchärdingSighartingSubenTaufkirchen an der PramVichtensteinWaldkirchen am WesenWernstein am InnZell an der PramOberösterreichLage der Gemeinde St. Marienkirchen bei Schärding im Bezirk Schärding (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Gemeindezentrum
Gemeindezentrum
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

St. Marienkirchen bei Schärding ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Schärding im Innviertel mit 1826 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Schärding.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St. Marienkirchen bei Schärding liegt auf 338 m Höhe im Innviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 7,1 km, von West nach Ost 6,4 km. Die Gesamtfläche beträgt 24,9 km². 9,2 % der Fläche sind bewaldet, 74,3 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt. Das Gemeindegebiet wird im Nordwesten durch den Inn, im Südwesten durch die Antiesen begrenzt.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 22 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Andiesen (35)
  • Bach (53)
  • Bernedt (20)
  • Bodenhofen (46)
  • Dietraching (35)
  • Dietrichshofen (115)
  • Edenrad (2)
  • Großwiesenhart (108)
  • Grub (11)
  • Hackenbuch (297)
  • Hackledt (35)
  • Holzleithen (21)
  • Hub (10)
  • Kleinwiesenhart (55)
  • Lindenedt (23)
  • Niederham (138)
  • Oberfucking (36)
  • St. Marienkirchen bei Schärding (696)
  • Singern (37)
  • Stocket (33)
  • Unterfucking (25)
  • Wernhartsgrub (10)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Dietrichshofen, Hackenbuch, Fucking und St. Marienkirchen.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: In Rot eine silberne Spitze, belegt mit einer grünen Fichte und begleitet rechts von einem silbernen, aufgerichteten, linksgewendeten Wolf, links von einem silbernen, aufgerichteten Bären, der eine silberne Hacke in den vorderen Tatzen hält. Die Gemeindefarben sind Grün-Weiß. Der Bär stammt aus dem Familienwappen der Hackledter, der Wolf aus dem Wappen der Bischöfe von Passau. Die Entstehung des Ortes wird auch in einer Sage erwähnt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Gründung des Herzogtums Bayern war der Ort bayrisch. Im Jahre 1140 wird er in einer Urkunde aus Kloster Passau-St.Nikola erstmals als sanctimarienchirchen erwähnt, 1160 in einer Urkunde aus Kloster Reichersberg auch als ecclesia sancte marie.[2] Der Ort kam 1779 nach dem Frieden von Teschen mit dem Innviertel (damals 'Innbaiern') zu Österreich. Während der Napoleonischen Kriege wieder kurz bayrisch, gehört er seit 1814 endgültig zu Oberösterreich.

Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum [[Gau Oberdonau]]. Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 1820 Einwohner, 2001 dann 1840 Einwohner.

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erinnerungstafel anläßlich 30 Jahre Gemeindepartnerschaft (St. Marienkirchen)

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat hat 19 Mitglieder.

  • Mit den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2003 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 12 ÖVP, 4 FPÖ, und 3 SPÖ.
  • Mit den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2009 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 11 ÖVP, 5 FPÖ und 3 SPÖ.[3]
  • Mit den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2015 hat der Gemeinderat folgende Verteilung: 10 ÖVP, 6 FPÖ, und 3 SPÖ.
Bürgermeister
  • 1967–1991 Josef Pichler (ÖVP)
  • 1991–1997 Franz Bernauer (ÖVP)
  • 1997–2001 Felix Hölzl-Seilinger (ÖVP)
  • seit 2001 Bernhard Fischer (ÖVP)

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in St. Marienkirchen bei Schärding

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Lambert Guppenberger (1839–1907), Benediktiner in Stift Kremsmünster, Direktor des Petrinums, geboren in St. Marienkirchen[4]
  • Richard Billinger (1890–1965), Schriftsteller, geboren in St. Marienkirchen
  • Alois Riedl (* 1935), Maler und Zeichner, geboren in St. Marienkirchen
  • Robert Wallner (* 1956), Maler und Zeichner, geboren in St. Marienkirchen
  • Fritz Radlwimmer (* 1963), Künstler, geboren in St. Marienkirchen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: St. Marienkirchen bei Schärding – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  2. Christopher R. Seddon, Der Ortsname - Quellenlage und Forschungsproblem, Pfarre St. Marienkirchen 2001 (Kopie im Pfarrarchiv). Der Beleg von 1140 stellt die einzige schriftliche Niederlegung eines auf St. Marienkirchen hinweisenden Namens aus der Frühzeit der urkundlichen Erwähnungen dar, welcher sich vordergründig auf den Ort als geographische Einheit und nicht als Herkunftsbezeichnung eines dort ansässigen oder ansässig gewesenen Urkundenzeugen bezieht.
  3. Gemeinderatswahl 2009. Website der Gemeinde St. Marienkirchen bei Schärding, abgerufen am 21. Oktober 2017.
  4. http://www.specula.at/adv/biograph.htm