Ulpia Noviomagus Batavorum

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Triumphsäule des Tiberius, Noviomagus Batavorum, 15 n. Chr.,
FO: Kastell Valkhof, AO: Museum Het Valkhof

Ulpia Noviomagus Batavorum ist der Name eines ehemaligen römischen Municipiums, aus dem später die Stadt Nijmegen in der heutigen niederländischen Provinz Gelderland entstand.

Ulpia Noviomagus Batavorum entwickelte sich aus der zivilen Siedlung Oppidum Batavorum (Stadt der Bataver), auch Batavodurum, die bei einem römischen Legionslager aus den Canabae legionis dieses Lagers heraus entstanden war. Das Legionslager war bereits zu Beginn des zweiten vorchristlichen Jahrzehnts[1] auf dem Hunnerberg angelegt worden und beherbergte neben mindestens einer Legion (darunter wahrscheinlich die Legio VIII Augusta[2]) vermutlich auch batavische Auxiliartruppen. 12 v. Chr. wurde es durch ein kleineres Vexillationskastell auf dem benachbarten Kops Plateau ersetzt, bis dieses im Zusammenhang mit dem Bataveraufstand aufgelassen wurde. Ein neues Lager wurde bald nach den Ereignissen des Vierkaiserjahres, diesmal erneut auf dem Hunnerberg und erneut als Legionslager, vielleicht von der Legio II Adiutrix errichtet und war in der Folgezeit einer der wichtigsten Stützpunkte in der römischen Provinz Germania inferior. Von 71 bis 104 war dort die Legio X Gemina pia fidelis[3] stationiert. Mit ihrer Stationierung ging ein wirtschaftlicher Aufschwung der Region einher.[4] Nach deren Verlegung auf den Balkan nutzten die Legio XXX Ulpia Victrix[5] aus Vetera und die Legio VIIII Hispana[6] aus Eburacum noch für kurze Zeit das Lager, bis es spätestens um 175 vom Niedergermanischen Heer der Römer (Exercitus Germaniae inferioris) aufgegeben wurde. Vermutlich unter Kaiser Valentinian I. wurden die an der Straße nach Lugdunum Batavorum (Katwijk) liegenden, verfallenen Kastelle, die gegen Ende des dritten Jahrhunderts letztmals errichtet worden waren, darunter auch in Noviomagus,[7] noch einmal instand gesetzt, um die Getreidelieferungen aus Britannien für die Rheinarmee zu sichern. Zu Beginn des 5. Jahrhunderts endete die römische Vorherrschaft am Rhein.

Die zivile Siedlung wurde unter Trajan verlegt, änderte ihren Namen in Noviomagus Batavorum (keltisch/lateinisch: „der neue Markt der Bataver“), erhielt das Marktrecht und wurde nach dem Gentilnamen des Kaisers, Ulpius mit Ulpia bezeichnet. Als sie gegen Ende des 2. Jahrhunderts zum Municipium erhoben wurde, hatte sie bereits an die 6.000 Einwohner und war damit nach der Colonia Claudia Ara Agrippinensium und der Colonia Ulpia Traiana die drittgrößte Stadt der Provinz Germania inferior und in spätrömischer Zeit mit immerhin noch 1.000 bis 1.300 Einwohnern eine bedeutende Stadt der Provinz Germania secunda. Mit dem Abzug der römischen Truppen bis 410 wurde sie fränkisch.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Noviomagus Batavorum im 1. Jahrhundert
Noviomagus Batavorum im 2. Jahrhundert

Die römischen Relikte Nijmegens befinden am südlichen Ufer der Waal, am Fuße einer glazialen Stauchmoräne aus der Saaleeiszeit, die sich von Südosten her nach Nordwesten durch das niederrheinische Flachland hindurch auf das Knie der Waal bei Nijmegen zu erstreckt. Die Moräne bildet mit ihrem nördlichen Steilhang einen natürlichen Sperrgürtel, der von einer Höhe von 65 m NAP im Südosten auf rund 10 m NAP im Nordwesten abfällt. Dabei entstand ein plateauförmiges Relief mit kleineren Einschnitten auf der Nord- und einem Tal auf der Südseite. Der ostsüdöstliche Teil dieses Höhenzuges ist das Kops Plateau, der westnordwestliche der Hunnerberg. Von diesem Höhenzug aus entfaltet sich das Rhein-Maas-Delta nach Westen.[8] In der Region stießen zwei Hauptverkehrswege zusammen, die Rheintalstraße und eine Verkehrsader, die dem Verlauf der Maas folgte.[9] Die Tabula Peutingeriana sah Noviomagus Batavorum im Kreuzungspunkt einer Strecke die von Argentorate via Harenatium herankam und von Noviomagus aus weiter über Castra Herculis nach Lugdunum Batavorum, sowie einer Trasse die von Ceuclum kommend via Ad Duodecimum parallel zur ersten Verbindung verlaufend nach Traiectum führte.[10][11]

Im heutigen Stadtbild sind die Bodendenkmäler folgendermaßen verteilt:

  • Das Kastell auf dem Kops Plateau befand sich im gleichnamigen Park, dessen Gelände kaum bebaut ist.
  • Das Kastell Hunnerberg lag im Osten des gleichlautenden Stadtteils, etwa zwischen dem Ubbergseweg im Norden, dem Berg en Dalseweg im Süden, dem Broerweg im Osten und der Charles Estourgiestraat um Westen.
  • Das Kastell Valkhof lag am östlichen Rande des Stadtzentrums in einem Park gleichen Namens.
  • Im westlichen Teil des Stadtzentrums befand sich das Municipium Noviomagus Batavorum, unmittelbar südlich der Waal und östlich der Eisenbahntrasse, welche den Fluss überquert. An dieser Stelle stand in antiker Zeit auch die römische Brücke.[12]
  • Alle militärischen Anlagen waren von Zivilsiedlungen umgeben und längs ihrer Ausfallstraßen erstreckten sich Gräberfelder.[13]

Auch außerhalb des heutigen Stadtgebietes sind die römischen Relikte entsprechend vertreten, beispielsweise:

  • Das Aquädukt verläuft in weiten Abschnitten über das Gebiet der südöstlich Nijmegens gelegenen Gemeinde Berg en Dal.
  • Ebenfalls auf dem Gebiet von Berg en Daal befand sich eine von den Legionären aus Noviomagus betriebene Töpfereimanufaktur[14][15], in der die so genannte Holdeurner Irdenware produziert wurde. Sowohl der ehemalige Produktionsbereich[16], als auch der Wohnbereich[17] dieses Betriebes stehen als Rijksmonumente unter Denkmalschutz.
  • Siedlungsspuren[18] befinden sich in demselben Gebiet, insbesondere im Ortsteil Ubbergen.[19]
  • Weitere Siedlungsspuren, vermutlich die Reste zweier Villae rusticae, sind im Bereich der westlich von Nijmegen gelegenen Gemeinde Beuningen vorhanden. Eine der Villae[20] befindet sich im Ortsteil Ewijk, die andere[21] im Ortsteil Winssen.[22]

Quellen und Forschungsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sowohl bei Tacitus, in den Historiae,[23] als auch in der „Römischen Geschichte“ des Cassius Dio[24] wird Noviomagus Batavorum erwähnt. Auf der Tabula Peutingeriana findet sich Noviomagus mit dem Symbol zweier Häuser zwischen Castra Herculis im Westen und Harenatium im Osten verzeichnet.

Johannes Smetius
Pastellkopie von Rutger van Langevelt (1669) nach einem älteren Gemälde (1630–1640)
AO: Museum Het Valkhof

Als Fundort römischer Altertümer ist das Stadtgebiet von Nijmegen schon seit dem 17. Jahrhundert bekannt. Eine erste Sammlung wurde durch die beiden Kleriker Johannes Smetius(1590–1651) und seinen Sohn Johannes Smetius junior (1636–1704) angelegt. Die darin bereits enthaltenen mehr als 10.000 römischen Münzen und über 4.500 anderen Funde publizierten die beiden 1645[25] und 1678,[26] womit sie zu den Pionieren der Altertumswissenschaften in den Niederlanden und in Europa zählen. 1834 legten Caspar Reuvens und Conradus Leemans ein rund 90 m mal 60 m großes Steingebäude frei,[27] dessen Funktion bis heute nicht abschließend geklärt ist. Nachdem der Stadtarchivar Mattheus P. M. Daniëls im Jahr 1916 das Legionslager auf dem Hunnerberg entdeckt hatte,[28] wurde dieses in den folgenden Jahren 1917 bis 1921 von Jan Hendrik Holwerda wissenschaftlich untersucht.[29]

In den 1920er und 1930er Jahren wurden die Arbeiten in Nijmegen hauptsächlich durch Willem Vermeulen und den belgischen Archäologen Jacques Breuer[30] betrieben, in den 1950er und 1960er Jahren vor allem durch Hendrik Brunsting (1902–1997), der bereits 1937 über römische Gräberfelder in Nijmegen promoviert worden war,[31] dessen engsten Mitarbeiter und Grabungstechniker Reint Woudstra sowie durch Petrus J. J. Stuart, der 1963 über die Irdenware von Noviomagus promovierte.[32][33]

Auch wenn bereits Holwerda die Einzigartigkeit der Fundregion herausgearbeitet hatte, wurde das Terrein waarin sporen van bewoning uit de Romeinse Tijd in Nijmegen (Gebiete von Nijmegen in denen sich Spuren der römischen Zeit befinden) erst Anfang der 1970er Jahre als Rijksmonument mit der Nummer 397576 unter Schutz gestellt.[34] Die großen Ausgrabungskampagnen zwischen den 1960er Jahren und der Jahrtausendwende wurden dann insbesondere unter der Leitung des Lehrstuhlinhabers für Provinzialrömische Archäologie an der Radboud-Universität Nijmegen, Julianus Egidius Bogaers, und seines langjährigen Assistenten und Nachfolgers Jan Kees Haalebos durchgeführt. Insbesondere in der archäologischen Fachzeitschrift Numaga – Tijdschrift gewijd aan heden en verleden van Nijmegenen omgeving („Zeitschrift gewidmet der Vergangenheit und Gegenwart der Umgebung von Nijmegen“) wurde regelmäßig über die jüngsten Ausgrabungsbefunde und -funde berichtet.[35]

Nach dem frühen Tod von Haalebos im Jahre 2001 kamen die archäologischen Aktivitäten in Nijmegen mehr und mehr zum Erliegen, der Lehrstuhl für Provinzialrömische Archäologie an der Radbout-Universität wurde 2008 schließlich aufgehoben.

Vorgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Höhenzug, und davon insbesondere das Kops Plateau, wurde schon vor der Ankunft der Römer in prähistorischer Zeit intensiv genutzt.[36][37][38] Unser Wissen über diese vorrömischen Phasen ist begrenzt. Es basiert hauptsächlich auf Grabfunden, was bedeutet, dass wir zwar sehr viel über die Bestattungssitten, aber nur wenig über das tägliche Leben dieser frühen bäuerlich geprägten Bevölkerung wissen. Einzelfunde reichen zurück bis in die Zeit des Jungpaläolithikums, die Belegung der Gräber beginnt in der Zeit des späten Neolithikums[36] und erstreckt sich danach über die Bronze-[36] bis in die Eisenzeit. Die einheimische Bevölkerung bestand aus den Batavern, die als mit den Eburonen und Chatten verwandter germanischer Stamm betrachtet werden. Auf der nördlichen Seite der Waal, im Bereich einer unbebauten Fläche an der heutigen Willem van Arenbergstraat wurden mesolithische und neolithische Siedlungsspuren[39] entdeckt und als Rijksmonument unter Schutz gestellt.[40] Nur gute 500 m weiter nordwestlich, unmittelbar nördlich der Keizer Hendrik Vi-Singel, stieß man ebenfalls auf mesolithische und neolithische Siedlungsspuren sowie auf solche der Eisenzeit.[41] Auch dieses unbebaute Gelände ist mittlerweile als Rijksmonument ein geschütztes Bodendenkmal.[42]

Militärische Anlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hunnerberg, 1. Phase (19 v. Chr. bis 12/10 v. Chr.)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Legionslager Hunnerberg, 1. Phase
Limes ORL NN (RLK)
Datierung (Belegung) 1.) 19 v. Chr. bis 12/10 v. Chr.
Typ 1.) Legionslager
Einheit 1.) unbekannte Legion(en);
vielleicht Legio VIII Augusta
plus batavische Auxilia(e) (?)
Größe 1.) 42 ha[43]
Bauweise 1.) Holz-Erde-Lager
Erhaltungszustand Bodendenkmal
Ort Nijmegen
Geographische Lage 51° 50′ 23,2″ N, 5° 53′ 7″ OKoordinaten: 51° 50′ 23,2″ N, 5° 53′ 7″ O
Höhe 52 m NAP

Die Forschung war jahrzehntelang von einer Gründung des ersten Legionslagers auf dem Hunnerberg zu Beginn der Drusus-Feldzüge im Jahre 12 v. Chr. ausgegangen. Jüngere Untersuchungen sowie die Neubewertung alter Grabungsergebnisse legen jedoch nahe, dass diese bereits im Jahr 19 v. Chr. erfolgte. Seine Gründung dürfte daher zeitlich wie strategisch in einem Kontext mit dem frühen, so genannten „Lager A“ von Novaesium unter der zweiten Statthalterschaft des Marcus Vipsanius Agrippa (20 bis 18 v. Chr.) stehen. Zu dieser Zeit hatten die Römer einige Probleme mit germanischen Stämmen, die plündernd in Gallien eingefallen waren. Ihren Höhepunkt erreichten diese militärischen Probleme in der von römischer Seite als demütigend empfundenen, so genannten Clades Lolliana (17/16 v. Chr.), weswegen sich auch noch im Jahre 16 v. Chr. Augustus persönlich und in Begleitung seines Adoptivsohns, Generals und späteren Nachfolgers Tiberius nach Gallien bemühte, um an der Rheingrenze für Ordnung zu sorgen und darüber hinaus eine nord- und ostwärtsgreifende Okkupation Germaniens vorzubereiten.[44][13]

Das früheste Lager strebte eine rechteckige Form an, erhielt aber durch Rücksichtnahme auf topographische Gegebenheiten, insbesondere am nördlichen Steilhang als auch auf der Südseite letztlich eine unregelmäßig polygone Gestalt. Es bedeckte eine Fläche von rund 42 Hektar und bot damit ausreichend Platz für zwei Legionenen oder eine Legion und eine entsprechende Anzahl zusätzlicher Auxiliareinheiten. Das Lager war von zwei Gräben umgeben, die und deren mächtiger Torbau auf der östlichen Seite 1960 von Hendrik Brunsting freigelegt wurden.[45] Der Torbau hatte die Abmessungen von rund 27 m mal 10 m und besaß eine Art Zwinger.[46] Der größte ermittelte Innenbau hatte mit 35,5 m mal 36,5 m einen nahezu quadratischen Grundriss und besaß auf der Südseite ein 24 m mal 36,5 m großes Peristyl. Die Wohnräume lagen um einen größeren (14,5 m mal 12 m) und einen kleineren, 5,5 m im Quadrat messenden Innenhof. Auf Grund seiner Architektur wurde dieses Gebäude als Prätorium (Wohnung des Legionskommandanten) angesprochen. Einige weitere bis zu 22 m mal 20 m große, hölzerne Häuser dienten vermutlich als Offizierswohnungen. Die Mannschaften waren vermutlich nicht in Baracken, sondern in Zelten untergebracht.[46]

Die Kenntnisse über die auf dem Hunnerberg stationierten Truppen sind begrenzt. Inschriftlich ist die Legio VIII Augusta nachgewiesen.[2] Für eine einzige Legion ist das Lager viel zu groß. Eine Fläche von 42 Hektar lässt eher ein Legionslager mit zahlreichen zusätzlichen Hilfstruppen oder Vexillationen, oder ein Doppellegionslager oder gar ein Doppellegionslager mit zusätzlichen Auxiliareinheiten vermuten.[47]

In den Jahren 12/10 v. Chr. wurde das Lager auf dem Hunnerberg aufgelassen und durch ein kleineres Kastell auf dem Kops Plateau ersetzt.

Kops Plateau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kastell Kops Plateau
Limes Niedergermanischer Limes
Datierung (Belegung) 1.) um 12/10 v. Chr. bis um 10 n. Chr.
2.) 10 bis 35/40 n. Chr.
3.) 35/40 bis 69 n. Chr.
Typ 1.) Hauptquartier und Vexillationskastell
2.) Hauptquartier und Vexillationskastell plus Auxiliarkastelle
3.) Alenkastell
Einheit 1.–2.) unbekannte batavische (?) Auxilia(e),
Vexillatio einer Legio I G (?),
Vexillatio der Legio XIII Gemina (?)

3.) Ala I Batavorum

Größe 1.) bis 4,5 ha
2.) 300 m × 250 m = 7,5 ha
3.) unbekannt
Bauweise Holz-Erde-Lager
Erhaltungszustand Bodendenkmal
Ort Nijmegen
Geographische Lage 51° 50′ 16,7″ N, 5° 53′ 28,1″ O
Höhe 64 m NAP
Vorhergehend Ad Duodecimum (nordwestlich)
Anschließend Ceuclum (südlich)
Vorgelagert Traiectum (nördlich)

Nach oder während der Auflassung des Lagers auf dem Hunnerberg in den Jahren 12/10 v. Chr. wurde dieses durch ein kleineres Kastell auf dem nur wenige hundert Meter östlich befindlichen Kops Plateau ersetzt. Obwohl bereits durch Holwerda entdeckt (der noch vermutet hatte, dass es sich um eine Zivilsiedlung handeln würde), erwies sich erst bei Untersuchungen und Analysen in den 1980er und 1990er Jahren, dass es sich bei dieser, dem Hunnerberg gegenüber deutlich kleineren Garnison in den ersten beiden Bauphasen um ein ganz besonderes Lager gehandelt haben musste. In allen drei Bauphasen hatten die Lager durch Rücksichtnahme auf die topographischen Gegebenheiten des Plateaus stark polygone Grundrisse. Deren exakter Verlauf und die dadurch bedingten präzisen Flächengrößen konnten zum Teil nicht ermittelt werden, da insbesondere auf der westlichen Flanke des Plateaus die Ausgrabungen nicht zu Ende geführt wurden.[48] Heute sind der Bereich des Lagers[49] und das südwestlich davon am Rande des Plateaus befindliche, zugehörige Gräberfeld[50][51] als Rijksmonumente unter Bodendenkmalschutz gestellt.

Kops Plateau, 1. Phase (12/10 v. Chr. bis um 10 n. Chr.)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Silberne Saucenkasserolle, möglicherweise vom Kops Plateau
Datierung: unbekannt
FO: unbekannt
AO:Museum Het Valkhof

Insbesondere die erste Phase fiel durch den architektonischen Aufwand, die Luxuriösität des Fundmaterials an sich, wie auch der Exotik der geborgenen archäobotanischen und archäozoologischen Hinterlassenschaften völlig aus dem Rahmen. Das Praetorium, die Kommandeurswohnung, ähnelte in seinem Baustil und in seiner Exklusivität einer römischen Villa, wie man sie aus dem Mittelmeerraum, vom Golf von Neapel her kannte und nahm mit ihren Abmessungen von 60 m mal 35 m rund 2100 Quadratmeter Wohnfläche in Anspruch. Das Fundmaterial bestand aus feinster und kostbarster Keramik. Zu den Abfällen einer einzigen Mahlzeit gehörten die Gräten von etwa zweihundert verschiedenen Fischen (darunter Karpfen, Aal, Hecht, Schleie, Brasse, Barsch und Makrele aus Spanien) sowie Knochen von Ente, Rind, Hase, Spanferkel und Huhn, ferner Gerste, Linsen und Oliven.[52][48] In dieser Zeit hatte das Kastell eine Größe von maximal 4,5 Hektar.[53]

Es wird daher mit hoher Wahrscheinlichkeit vermutet, dass es sich bei dem Lager auf dem Kops Plateau der ersten Bauphase um das römische Hauptquartier der geplanten Germanienoffensiven handelt und dass Drusus selbst, beziehungsweise nach ihm andere hochrangige Mitglieder des Kaiserhauses oder dem Kaiserhaus sehr nahe stehende, hochrangige Persönlichkeiten dort Quartier bezogen hatten.[48] Obwohl das Lager nicht ansatzweise groß genug war, um eine ganze Legion aufzunehmen, ist die Anwesenheit von Legionssoldaten in der augusteiischen Zeit durch Funde belegt. Beispielsweise bezeugen Graffiti auf arretinischer Terra sigillata die Anwesenheit von Soldaten aus Italien.[54] Die erste Umwehrung des Lagers bestand nur aus einem einzelnen, sehr steil eingetieften Spitzgraben, der schon bald durch ein Doppelgrabensystem und eine 3,5 m breite Holz-Erde-Mauer ersetzt wurde. Es konnte für diese Zeit nur ein einzelner Torzugang auf der Südseite festgestellt werden. Eine dritte Phase der Umwehrung entsprach von der Bauweise her der zweiten, es wurde jedoch noch ein weiteres Tor auf der Westseite des Lagers angelegt. In einer vierten Phase wurde das Doppelgrabensystem durch einen einzelnen, sehr breiten und sehr tiefen Graben und einen neuen Wall ersetzt. Die Funde aus der Verfüllung des Grabens weisen darauf hin, dass das Kastell der ersten Phase sein Ende durch Feuer fand.[54]

Inschriftlich ist für die frühe Phase des Kastells die Anwesenheit von Soldaten einer Legio I G und der Legio XIII Gemina bezeugt. Die in dieser Phase darüber hinaus vorkommenden Funde der Legio VIII Augusta werden als „eingeschleppt“ interpretiert, da diese Legion damals definitiv noch nicht in Niedergermanien aktiv war (siehe weiter unten). Ob es sich dabei um Vexillationen oder möglicherweise nur einzelne Soldaten handelt, bleibt ungeklärt. Für die Anwesenheit einer Vexillation der Legio XIII Gemina wurde das Vorkommen gleich zweier Inschriftenfunde angeführt. Auf dem Kops Plateau war ein Töpferstempel LEG(IONIS) XIII VERN(A) FE(CIT) („Verna von der 13. Legion hat dies gemacht“) auf einem arretinischen Terra-sigillata Gefäß vom Typ „Service Ib“ ans Tageslicht gekommen. Zusätzlich wurde im rund 70 km Luftlinie entfernten Buggenum ein Helm vom Typ Montefortino aus der Maas gebaggert, der die eingepunzte Inschrift K.A.P.XIII.G trug. Harald von Petrikovits interpretierte die Inschrift als tria nomina eines Soldaten der 13. Legion Gemina. Die Deutung der Inschrift für einen Soldaten der „Legio I G“[55] bleibt hingegen problematisch. Es könnte sich um die Legio I Germanica handeln, die nachweislich 16 v. Chr. nach Germanien verlegt und dem Kommando des Drusus unterstellt worden war. Es erschien den niederländischen Forschern aber auch nicht ausgeschlossen, dass zwischen 19 v. Chr. und 9 n. Chr. eine Legio I Gallica bestanden haben könnte.[47]

Kops Plateau, 2. Phase (10 bis 35/40 n. Chr.)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während der zweiten Bauphase wurde das Lager auf dem Kops Plateau durch den Anbau von mindestens drei Annexkastellen deutlich vergrößert und erreichte eine Gesamtfläche von 7,5 Hektar.[53] Es verlor dabei jedoch nicht seine vorherige materielle Exklusivität. Vermutlich wurde es im Kontext der Reorganisation der Rheinarmee nach der Clades Variana des Jahres 9 n. Chr. im Jahr 10 n. Chr. durch weitere Auxiliartruppen verstärkt und diente dann während der Germanienoperationen des Tiberius (in den Jahren 11/12 n. Chr.) und des Germanicus (in den Jahren 12 bis 16 n. Chr.) als eine der Ausgangsbasen, wenn nicht als Hauptquartier dieser Offensiven.[48]

Das südliche Annexkastell mit einer Größe von 0,75 Hektar konnte vollständig ergraben werden, wobei auch Spuren von Stallungen freigelegt wurden, was eindeutig für die Anwesenheit berittener Truppen spricht.[53] In dieser Phase war das Kastell von einem einzelnen Spitzgraben und einer 3,5 m breiten Holz-Erde-Mauer umwehrt. Die Umwehrung wurde einmal erneuert, nachdem der Graben nahezu völlig verschlammt war und Renovierungsarbeiten am Wall notwendig wurden.[54]

Kops Plateau, 3. Phase (35/40 bis 69 n. Chr.)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Silber überzogene, eiserne Reitermaske, wie sie auch auf dem Kops Plateau gefunden wurde.
Datierung: 2. Hälfte 1. Jahrhundert.
FO: Waal bei Nijmegen
AO: Museum Het Valkhof
Aureus des Nero vom Kops Plateau, geprägt um 65/66
FO: Canabae legionis der Legio X
AO: Museum Het Valkhof

Vermutlich in der Zeit des Caligula (37–41) wurde das bisher als Hauptquartier dienende Kastell in ein gewöhnliches Hilfstruppenlager des Niedergermanischen Limes umgebaut. Es ist anzunehmen, dass hier eine Ala milliaria, also eine Kavallerieeinheit doppelter Stärke (rund 1000 Mann) stationiert wurde. Namentlich wird hierbei von der Ala I Batavorum ausgegangen,[48] was aber nicht gänzlich gesichert erscheint.[47] Das es sich um eine berittene Einheit gehandelt haben muss, wird durch die Zusammensetzung des Fundmaterials eindeutig. So wurden bei den Ausgrabungen über 1.000 Metallfragmente von Pferdegeschirren geborgen, die teilweise von überragender Qualität waren. So finden sich verzierte und versilberte Anhänger, bronzene und eiserne Trensen, Sattelhörner aus Bronze, sowie eine erstaunlich hohe Anzahl von so genannten Hackarmoren für Pferde mit besonders empfindlichen Mäulern. Ein weiterer herausragender Fund bestand aus insgesamt zwölf eisernen Reiterhelmen, die aus der Zeit des Tiberius (14-37) und des Nero (41-54) stammten.[56][57] Darunter befanden sich fünf Gesichtshelme (Paradehelme), die offenbar als Opfergaben vergraben worden waren.[53] Insgesamt setzen sich die Helmfunde wie folgt zusammen:[58]

Nr. Datierung Typ Hortfund Fundkontext
1 tiberisch Weisenau ja Keramik
2 tiberisch Auxiliarkavallerie, Typ Weiler unklar
3 claudisch Auxiliarkavallerie vielleicht Keramik
4 claudisch Auxiliarkavallerie ja Keramik
5 claudisch Auxiliarkavallerie ja Keramik
6 claudisch Auxiliarkavallerie ja Keramik
7 unklar Gesichtshelm ja
8 unklar Gesichtshelm ja
9 claudisch-neronisch Gesichtshelm ja Keramik, Hühnerknochen
10 claudisch (?) Gesichtshelm unklar
11 claudisch unklar nein
12 claudisch Gesichtshelm nein

Die Umwehrung der dritten Phase bestand wieder nur aus einem einzelnen Spitzgraben. Die dahinter liegende Holz-Erde-Mauer hatte eine Breite von 3,75 m. Es konnten insgesamt zwei Renovierungen festgestellt werden. Während die erste nur aus geringfügigen Reparaturmaßnahmen bestand, wurde bei der zweiten sowohl der Wall als auch der Graben vollständig erneuert.[54]

Aus dieser Zeit stammt der Fund des Grabsteines[59] eines Centurionen der Legio XX:

L. CORNELIV
L F POLL CINNA
MVTINA VET EX LEG
XX ANN LXV
H S E
PRIMA CON

Lesung: L. Corneliu[s] / L(uci) F(ilius) Poll(ia tribu) Cinna / Mutina vet(eranus) ex leg(ione) / XX ann(orum) LXV / h(ic) s(itus) e(st) / Prima con(iunx) (posuit).

Übersetzung: „Lucius Cornelius Cinna, Sohn des Lucius, aus dem Tribus Pollia in Modena, Veteran der 20. Legion, 65 Jahre alt, ist hier bestattet. Seine erste Frau hat (diesen Stein) errichtet“.

Der Fund zeigt nur einmal mehr die Dynamik und Mobilität der römischen Zeit an. Denn die Legio XX war zu keinem Zeitpunkt im Raum Noviomagus, sondern in Köln-Alteburg und danach in Novaesium stationiert. Offenbar hatte sich der Veteran nach seiner Entlassung aus dem Militärdienst in Nijmegen niedergelassen.[47]

Während des Bataveraufstandes in den Jahren 69/70 n. Chr. wurde das Lager auf dem Kops Plateau aufgelassen. Eine Zerstörung kann auf Grund fehlender Brandschichten ausgeschlossen werden. Alle anderen Auxiliarlager wurden jedoch in dieser Zeit zerstört, deshalb wird ein Zusammenhang mit der ethnischen Herkunft der Ala nicht ausgeschlossen. Da die Ausgrabungen insbesondere nach Osten hin nicht abgeschlossen wurden, können über die Größe des Lagers nur Vermutungen angestellt werden. Es wird davon ausgegangen, dass es etwas kleiner als in der ersten, auf jeden Fall aber deutlich kleiner als in der zweiten Bauphase gewesen ist.[60][61][62][63]

Temporäre Lager[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Bedeutung des Militärplatzes Nijmegen während der Phase der offensiven Germanenpolitik des Römischen Reiches sprach auch eine Anzahl von temporären Vexillations- und/oder Hilfstruppenlagern, die sich teilweise bei, teilweise etwas weiter entfernt von den großen Garnisonen auf dem Hunnerberg und dem Kops Plateau befanden.

  • Die drei Annexkastelle der zweiten Phase am Kops Plateau wurden bereits weiter oben erwähnt.
  • Im Bereich des heutigen Keizer Traianusplein lag bereits in Julisch-Claudischer Zeit ein kleines Kastell, dessen Besatzung vermutlich den Auftrag hatte, einen dort befindlichen Übergang über die Waal zu sichern.[47]

Einsatz der Legio VIII Augusta, Lager der Legio II Adiutrix (70/71 n. Chr.)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einsatz der Legio VIII Augusta[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Medaille des Caius Aquilus Proculus, Centurio der Legio VIII Augusta
Datierung: um 70 n. Chr.
FO: Kops Plateau
AO: Museum Het Valkhof

In den Jahren 70/71 muss die Legio VIII Augusta oder eine Vexillatio derselben im Raum von Noviomagus gewesen sein und sich an der Niederschlagung des Bataveraufstandes beteiligt haben. Dafür spricht der außergewöhnliche Fund einer Bronzescheibe mit Silberblechüberzug.[64] Ihre Verzierungen sind in Niello ausgeführt und in derselben Technik befindet sich auf ihr eine Inschrift[65]:

C. AQVILLI
PROCVLI
LEG VIII
AVG

Es handelt sich also um ein Schmuck- oder Ausrüstungsstück des Centurios Aquillius Proculus von der achten augusteischen Legion. Diese Legion hatte ursprünglich in Mirebeau-sur-Bèze bei Dijon gelegen und wurde von dort zur Bekämpfung des Bataveraufstandes an den Rhein abkommandiert. Anschließend ist sie ab den 80er/90er Jahren dauerhaft in Argentorate nachweisbar.[47]

Lager der Legio II Adiutrix[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schon bald nach dem Ende des batavischen Aufstandes bzw. nach den Ereignissen des ersten Vierkaiserjahres wurde erneut ein Legionslager, möglicherweise wieder auf dem Hunnerberg errichtet. Der tatsächliche Standort des Lagers dieser Legion ist jedoch nach wie vor ungesichert. Da zum einen aus dieser Zeit insgesamt nur wenige Funde vorliegen, andererseits eindeutige archäologische Befunde fehlen, muss diese Frage wohl künftigen Generationen zur Beantwortung überlassen werden.[66][67][68] Möglicherweise muss das Quartier weiter westlich des Hunnerberges im Bereich des Valkhofs gesucht werden. Einer der wenigen Befunde der auf das Jahr 70 verweist, besteht aus Gebäudespuren dieser Zeitstellung, die bei Ausgrabungen im rund 300 m südlich des Valkhofs liegenden St. Josephshof freigelegt werden konnten.[69] Im Winter 2010/2011 fand Harry Eckevort die Spuren eines Grabens und des mutmaßlichen Praetoriums eines Lagers, das auf der Ascheschicht des Oppidums Batavorum errichtet worden war und nur kurze Zeit bestanden hat. Bedingt durch das Fehlen flavischen Fundmaterials wurde dieses Lager als das der Legio II Adiutrix interpretiert.[70]

Die mit der Erbauung des neuen Legionslagers beauftragte Truppe war vermutlich die Legio II Adiutrix, eine erst im Jahr 70 in Classe aus Marinesoldaten gebildete Legion, die auch mit dem Bau der Rheinbrücke in Noviomagus betraut war. Nach ihrer Aushebung in Norditalien war sie nur für kurze Zeit im Raum des heutigen Gelderlands mit der Niederschlagung des Bataveraufstands und den genannten Pioniertätigkeiten in Nijmegen beschäftigt, bevor sie bereits im Jahr 71 nach Britannien abgezogen und durch die Legio X Gemina ersetzt wurde, die für die folgenden Jahrzehnte zur Stammbesatzung auf dem Hunnerberg wurde.[71]

Hunnerberg, 2. bis 4. Phase[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kastell Hunnerberg, 2. bis 5. Phase
Limes Niedergermanischer Limes
Datierung (Belegung) 2.–3.) 71 bis 104
4.) 104 bis spätestens 175
Typ 2.) Legionslager
3.) reduziertes Legionslager
4.) Vexillationskastell
Einheit 2.) Legio X Gemina
3.) sechs Kohorten der Legio X Gemina
4.) Vexillationen der Legio XXX Ulpia Victrix und der Legio VIIII Hispana, Vexillatio Britannica
Größe 2.) 430 m × 690 m = 29,7 ha
3.) über 15 ha
4.) 16,5 ha
Bauweise 3.) Holz-Erde Lager
4.) Holz-Erde Lager mit Steingebäuden
5.) Steinlager
Erhaltungszustand überbautes Bodendenkmal
Ort Nijmegen
Geographische Lage 51° 50′ 23,2″ N, 5° 53′ 7″ O
Höhe 52 m NAP
Vorhergehend Ad Duodecimum (nordwestlich)
Anschließend Ceuclum (südlich)
Vorgelagert Traiectum (nördlich)
Silberner Denarius des Vespasian vom Hunnerberg, geprägt 75
FO: Canabae legionis Hunnerberg
AO: Museum Het Valkhof

Die Legio X Gemina war ebenfalls an der Niederwerfung des Bataveraufstandes beteiligt gewesen. Im Herbst des Jahres 70 hatte sie in Harenatium (Kleve-Rindern) ihr Winterquartier bezogen[72] und wurde danach zum Hunnerberg kommandiert, wo sie ein neues Lager belegte.[3] Ihre langfristige Stationierung an dieser Stelle scheint einem strategischem Plan Vespasians entsprochen zu haben, der gleich zwei Ziele miteinander verband. Zum einen bestand ihre Funktion darin, durch ihre bloße Präsenz eine Wiederholung der Ereignisse des Jahres 69 zu verhindern, zum anderen sollte sie zu einer gründlichen und möglichst schnellen Romanisierung der Region beitragen.[71] Ferner mögen taktische Überlegungen (Kombination aus Defensiv- Hilfstruppen längs des Rheines) und Offensivoptionen (Schlachtfeldüberlegenheit der Legion) und in der Konsequenz eine daraus resultierende, schnell in die Tiefe des gegnerischen Raums ausgreifen könnende Vorfeldbeherrschung eine Rolle bei der Platzwahl gespielt haben.[71][73]

Für die niederländische Provinzialrömische Archäologie ist die Situation insofern von besonderer Bedeutung, als der Hunnerberg in Nijmegen der einzige Platz in den Niederlanden ist, auf dem über einen längeren Zeitraum eine ganze Legion stationiert gewesen ist.

Hunnerberg, 2. und 3. Phase (71 bis 104)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Errichtung des neuen, flavischen Lagers wählte man den Bereich des augusteischen Kastells und, da natürlich die zuvor belegten 42 Hektar bei weitem nicht benötigt wurden,[74] innerhalb dieses Bereiches nur den nordöstlichen Teil und zusätzlich ein wenig darüber hinaus greifendes Gelände. Diese Wahl geschah aus topographischen und verkehrstechnisch-logistischen Gründen.[75] Das Kastell war so positioniert, dass seine Nordfront hart am Steilhang gebaut wurde, während sich die Wehrmauer an der östlichen Flanke über einem natürlichen Taleinschnitt erhob. Bedingt durch den nicht rechtwinklig zum Steilhang anschließenden Verlauf des Tals, der auch nicht geradlinig war, konnte die rechteckige Idealform nur angestrebt, aber wieder nicht erreicht werden. Die dadurch auf der Talseite entstehenden Ausbuchtungen wurden zur Errichtung von Magazinen, Werkplätzen und Zisternen genutzt.[71]

Möglicherweise in domitianischer Zeit (81−96) wurde die Lagerfläche drastisch auf fast die Hälfte reduziert. Das neue Areal bot keinen Platz mehr für eine vollständige Legion, so dass davon ausgegangen wird, dass einige Kohorten der Legio X Gemina als Vexillatio an andere Standorte (Tegularia transrhenana, Steinbrüche in der Eifel und in Lothringen) abkommandiert worden sind und vermutlich nur sechs Kohorten im Lager verblieben. Auch die traditionell größere erste Kohorte[76] wurde verkleinert. War sie in der frühen flavischen Phase noch 1.000 Mann stark gewesen und in insgesamt zehn Mannschaftsbaracken untergebracht worden, so reduzierte sich die Anzahl der Baracken in den 80er Jahren auf vier.[47]

Für die Zivilsiedlungen und die ländliche Bevölkerung der Umgebung war die dauerhafte Ansiedlung von mindestens 5.000 (später 3.000) Soldaten mit ihrer Kaufkraft ein gewaltiger ökonomischer Faktor, der für einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung und für kontinuierliche Prosperität in der ganzen Region sorgte.[4] Auch die Legion selber war aktiv am Wirtschaftsleben beteiligt, in dem sie im nahe gelegenen De Holdeurn, einer Bauerschaft im Gebiet der Gemeinde Berg en Dal sowohl eine Ziegelei als auch eine Töpferei betrieb. Die Töpferei entwickelte sogar einen eigenen Keramiktypus, der unter den Begriffen Holdeurns aardewerk (Holdeurner Irdenware) bzw. Nijmeegs-Holdeurns aardewerk in die Literatur eingegangen ist.[77][32][78] Ferner arbeiteten Legionäre, um ihren eigenen Bedarf an Baumaterial zu decken, in den Steinbrüchen der Eifel und Lothringens.[79]

In den flavischen Fundkomplexen kamen auch Stempel auf Dachpfannen ans Tageslicht, die von Legionen stammen, die zu dieser Zeit nicht im Raum Nijmegen stationiert waren und deren Produktion in vorflavische Zeit zu datieren ist. Darunter befanden sich Stempel der Legio V Alaudae,[80] der Legio XV Primigenia und der Legio XVI Gallica. Es ist ungeklärt, ob diese Ziegel von abgerissenen Gebäuden aus claudisch-neronischer Zeit stammen, oder ob sie zur Sekundärverwendung von den Garnisonen in Neuss und Xanten nach Noviomagus geschafft worden sind.[47]

Im Jahr 104 wurde die Legio X Gemina nach Aquincum (Budapest) in der Provinz Pannonia abkommandiert und nahm von dort aus in den Jahren 105/106 am zweiten Dakerkrieg Trajans teil.

Hunnerberg, 4. Phase (104 bis spätestens 175)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abzug der Legio X Gemina blieb das in rund 45 Kilometer Luftlinie südöstlich liegende Legionslager Vetera der einzige Standort eines geschlossenen militärischen Großverbandes in der Region. Der Hunnerberg wurde jedoch noch für zumindest gut zwei Jahrzehnte von Vexillationen zunächst der in Eburacum/Britannien stationierten Legio VIIII Hispana[6] und dann der ab 121/122 in Vetera stehenden Legio XXX Ulpia Victrix[5] genutzt.[81] Ferner wurden Ziegelstempel der Legio I Minervia[82] Legio VI Victrix[83] und der Legio XXII Primigenia, sowie einer Vexillatio Britannica[84], weiterer Vexillationes und des Exercitus Germanicus Inferioris („Niedergermanisches Heer“, im Sinne von „Niedergermanische Heeresgruppe“) gefunden. Der schottische Historiker Lawrence Keppie[85] vermutete sogar, dass während und infolge des zweiten Dakerkrieges nicht nur Teile, sondern die gesamte Legio VIIII zwischen 105 und 108 noch oder wieder in Nijmegen stationiert war. Die oben genannte Vexillatio Britannica war vermutlich ein gemischtes Detachement aus Abteilungen verschiedener, in Britannien stationierter Legionen und Auxiliae, das möglicherweise gemeinsam mit der Legio VIIII Hispana operierte.[47]

Hatte Bogaers noch angenommen, dass sich nach 175 keine militärische Besatzung mehr auf dem Hunnerberg befand,[81] so lassen Ziegelstempel und neuere Münzfunde vermuten, dass sich möglicherweise bis zum Ende des zweiten Jahrhunderts – zumindest temporär – noch römisches Militär auf dem Hunnerberg aufgehalten hat.[86]

Spätrömische Befestigung Valkhof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kastell Valkhof
Limes Niedergermanischer Limes
Datierung (Belegung) 1.) um 300[7]
bis Valentinian I.
2.) Valentinian I.
bis Anfang 5. Jh.
Typ Spätantike Festung
Größe 200 m × 250 m = 5 ha
Bauweise 1.) Holz-Erde-Lager
2.) Steinlager
Erhaltungszustand Bodendenkmal
Ort Nijmegen
Geographische Lage 51° 50′ 54,5″ N, 5° 52′ 11,9″ O
Höhe 35 m NAP
Vorhergehend Ad Duodecimum (nordwestlich)
Anschließend Burgus Heumensoord (südlich)
Vorgelagert Traiectum (nördlich)

In der Zeit des Übergangs vom dritten zum vierten Viertel des dritten Jahrhunderts war es vorbei mit den ruhigen und wirtschaftlich prosperierenden Zeiten am Rhein. Die Auseinandersetzungen zwischen dem regulären römischen Kaiser Aurelian (270–275) und Tetricus I. (271–274), dem letzten Imperator des Imperium Galliarum (260–274), hatten die militärischen Ressourcen Roms empfindlich geschwächt und die Rheingrenze entblößt; eine Einladung für das beute- und landhungrige Volk der Franken. Von 275 an überquerten sie nahezu ungehindert den Rhein und streiften plündernd durch die römischen Grenzgebiete bis tief nach Gallien hinein. Erst Constantius I. (293–305 Caesar, 305–306 Augustus des westlichen Reichsteiles) konnte nach rund 20 Jahren ihrer Herr werden und sie als Foederaten südlich und westlich des Rheins ansiedeln.[87]

Nach bisheriger Auffassung in konstantinischer Zeit, nach jüngerer Ansicht bereits zum Ende des dritten Jahrhunderts[7] wurde dann erneut eine römische Festung auf dem Gebiet des Hügels Valkhof angelegt und später, möglicherweise schon unter Julian (360–363), spätestens und wahrscheinlicher aber unter Valentinian I. (364–375) noch einmal erneuert bzw. ausgebaut. Das Bauwerk gehörte zum Grenzsicherrungssystem der nun Germania secunda genannten Provinz. Mit seinen Abmessungen von 200 m mal 250 m bedeckte es eine Fläche von fünf Hektar. Als Annäherungshindernisse dienten ein mächtiger Erdwall und zwei 10 m bzw. 12,5 m breite und jeweils vier Meter tiefe Gräben. Der gesamte Verteidigungsgürtel besaß eine Breite von ungefähr 50 m. Um die ganze Sache abzurunden, wurde einige Dutzend Meter davor ein zweites Doppelgrabensystem angelegt. Während der Instandsetzungsarbeiten unter Valentinian wurde der Wall noch mit einer anderthalb Meter mächtigen, steinernen Mauer versehen. Die Besatzung der Garnison wurde vermutlich vor Ort rekrutiert, womit es sich um Franken gehandelt haben dürfte, die erst zwei Generationen zuvor in der Region angesiedelt worden waren. Sie blieben an Ort und Stelle, als der westliche Teil des Römischen Imperiums im fünften Jahrhundert beginnend mit dem Rheinübergang von 406 in sich zusammen fiel.[87][88]

Übergang zum Mittelalter und nachantike Nutzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits die valentinianische Festung wies architektonische Elemente des späteren mittelalterlichen Burgenbaus auf und die Anlage auf dem Valkhof wurde auch nach dem Abzug der Römer weiter genutzt, so dass man in dem spätrömischen Kastell den unmittelbaren Vorläufer der späteren Valkhofburg sehen muss.[88] Bereits vor dem Jahr 777 ließ Karl der Große hier eine Pfalz errichten und auch in den folgenden Jahrhunderten spielte der Platz eine nicht unbedeutende Rolle in der Geschichte des deutschen Mittelalters.

  • Zur weiteren Geschichte des Valkhofs siehe den Hauptartikel Valkhof.

Die letzten Spuren der römischen Garnison finden sich in der so genannten „Barbarossa-Ruine“,[89] dem Relikt einer im 12. Jahrhundert unter Friedrich Barbarossa begonnenen und spätestens unter Heinrich IV. fertiggestellten Palastanlage im Valkhof, die zum Teil noch aus Spolien der spätantiken Festung besteht.

Zivilsiedlungen: Canabae, Vici, Oppidum und Municipium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gebiet der heutigen Stadt Nijmegen bildete in römischer Zeit eine komplexe Agglomeration räumlich divergierender, zeitlich sich teilweise überschneidender militärischer, militärisch-ziviler und ziviler Siedlungsplätze.[13][90]

Canabae und Vici[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Westlich des augusteischen Lagers auf dem Hunnerberg und der später hinzu gekommenen Kastelle entwickelte sich die Canabae legionis und die Vici der Folgekastelle. Nach dem Bataveraufstand der Jahre 69/70 änderte sich die Struktur der römischen Militärpräsenz grundlegend (siehe oben), was auch für die zivile Siedlung Folgen hatte. Die Präsenz einer vollständigen Legion (also rund 5.000 Soldaten), später immerhin noch 3.000 Mann, ausgestattet mit der entsprechenden Kaufkraft, sorgte für eine wirtschaftliche Blüte des Ortes. Bronze- und Eisenverarbeitung, Glas- und Töpferproduktion sowie Fleischereien blühten auf. Die Bevölkerung des Ortes bestand zum größten Teil aus ehemaligen Soldaten und deren Angehörigen. In einiger Entfernung, im Bereich des heutigen Lindberghafens befand sich eine hafenähnliche Anlegestelle an der Waal.[91]

Oppidum Batavorum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Beginn des zweiten Jahrhunderts änderten sich die Lebensumstände der Zivilbevölkerung dramatisch. Ob ein Zusammenhang mit dem Abzug der Legio X Gemina besteht und aus welchen Gründen eine dicke Brandschicht in dieser Zeit im Bereich der Zivilsiedlung entstand, bleibt ungeklärt. Der Großteil der Zivilisten zog jedenfalls danach vom Hunnerberg fort an eine rund anderthalb Kilometer weiter westnordwestlich gelegene Stelle am niedriger gelegenen Ufer der Waal, an der sich bereits eine einheimische Siedlung mit dem Namen Oppidum Batavorum befand. Sie war möglicherweise der Hauptort der Civitas der Bataver. Diese Civitas wurde nicht, wie üblich, von Duoviri geleitet, sondern von einem summus magistratus („höchster Magistrat“). Ob die Umsiedlung freiwillig oder auf offiziellen Geheiß geschah, ist nicht geklärt. Das Fundaufkommen des Hunnerbergs wird für das zweite Jahrhundert deutlich geringer als das aus den voran gegangenen 100 Jahren. Auf dem Berg verblieben vermutlich nur Zivilisten mit einer engeren privaten oder wirtschaftlichen Bindung zu den Truppen.[91]

Ulpia Noviomagus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der neuen Stadt, die nunmehr aus einer gemischten, batavisch-romanischen Bevölkerung bestand, erhielt den Namen Ulpia Noviomagus [Batavorum] („Ulpisches neues Feld (im Sinne von ‚Markt‘) der Bataver“) wurde das ius nundinarum, das Marktrecht verliehen, das möglicherweise eine Kompensation für die wirtschaftlichen Einbußen schaffen sollten, die durch die größere räumliche Entfernung zu den Truppen oder/und die grundsätzlich deutliche Reduzierung der Truppenstärke entstanden. Auch wenn die Siedlung den Ehrennamen Ulpia (also den Gentilnamen des Kaisers Marcus Ulpius Traianus) erhielt, wird bezweifelt, dass sie schon zu dieser Zeit zum Municipium erhoben wurde, da unter Trajan nur sehr wenige Orte mit diesem Status bedacht wurden.[91]

Die neue Siedlung erhielt die übliche römische Infrastruktur mit allen Annehmlichkeiten dieser Zeit: Badegebäude, Forum, Theater, Tempel und andere öffentliche Einrichtungen waren selbstverständlich. Über die Datierung einer Stadtmauer, die auf einer Länge von 60 m freigelegt worden war, wurde viel diskutiert, sie kann aufgrund eines Fundes unterhalb ihrer Fundamente nicht vor der Mitte des zweiten Jahrhunderts errichtet worden sein. Ihre Länge an der Ostseite wurde auf mehr als 450 m interpoliert. Unmittelbar westlich der Stadtmauer wurde ein Töpfereibetrieb gefunden, dessen Tätigkeit wahrscheinlich beim Bau der Umwehrung eingestellt worden war. Die Fundstelle befand sich im heutigen Stadtbild östlich der Bronsgeeststraat und südlich des Weurtsewegs.[92] Es zeigte sich, dass die dort produzierten Gefäße der Holdeurner Irdenware sehr stark ähnelten. Das bebaute Areal der Stadt insgesamt nahm möglicherweise mehr als 40 Hektar in Anspruch. Problematisch ist die genaue Berechnung der Einwohnerzahl. Hendrik Brunsting war zu seiner Zeit auf Grund der Belegung des zugehörigen Gräberfeldes im Stadtteil Hees, auf dem er 12.500 Bestattungen vorgefunden hatte, durch Berechnungen mit einer hypothetischen Mortalitätsrate auf eine Anzahl von 3.000 Einwohnern gelangt.[93] Insgesamt schwanken die Schätzungen und Berechnungen in der Literatur zwischen einer Population von 2000 bis 6000 Menschen.[91][94]

Die Untersuchungen von Ulpia Noviomagus zeigten, dass in deren nordwestlichen Teil viele Befunde durch die Waal fortgerissen worden waren, und die wenigen noch vorhandenen Spuren mit einer einen Meter dicken, angeschwemmten Lehmschicht bedeckt waren. Das Flussbett dürfte sich in römischer Zeit nördlicher als heute befunden haben.
Bereits 1920/1921 waren im Bereich des Maasplein zwei gallo-römische Umgangstempel freigelegt worden, von denen einer der Fortuna und einer dem Mercurius geweiht waren, also den Göttern des Glücks und des Handels, was für eine rege Handelstätigkeit in Noviomagus spricht. Die beiden Tempel sind vermutlich bei einem großen Stadtbrand im Jahre 180 zerstört und danach nicht wieder aufgebaut worden. Ihre Grundrisse[95] wurden im heutigen Straßenbelag sichtbar gemacht.[90] 1985 wurden unmittelbar östlich der Dijkstraat weitere Spuren von Töpferöfen sowie einer möglichen Metallgießerei ausgegraben.[96] Insgesamt gab es eine rege wirtschaftliche Tätigkeit in Produktion und Handel. Wohl bedingt durch die geringe Anzahl landwirtschaftlicher Betriebe im Umland musste das fehlende Getreide importiert werden. Dafür spricht auch die Präsenz von Negotiatoris frumentarii (Getreidehändlern),[97] die in Noviomagus sogar in den Decurionenstand erhoben werden konnten, was bei Händlern nur selten vorkam und daher auf eine entsprechende Wichtigkeit dieses Standes für die Stadt hindeutet.[91]

Die zeitliche Verteilung der Fundmünzen lässt möglicherweise Rückschlüsse auf die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt zu. Etwa 65 % der gefundenen Münzen waren vor dem Regierungsantritt Hadrians geprägt worden. Darüber hinaus stammen 40 % der gestempelten Terra sigillata aus südgallischen Werkstätten. Daraus kann vielleicht geschlossen werden, dass der wichtigste Faktor für die wirtschaftliche Blüte der Stadt in der Präsenz der Legio X. zu suchen ist und dass der Wohlstand mit dem Abzug der Legion zurück ging. Die Verleihung der Stadtrechte, also die Erhebung zum Municipium erfolgte vermutlich entweder bereits im zweiten Jahrhundert unter Marcus Aurelius (161–180) oder während des Übergangs zum dritten Jahrhundert unter Septimius Severus (193−211), spätestens jedoch im frühen dritten Jahrhundert, möglicherweise im Zusammenhang mit der Constitutio Antoniniana des Caracalla (211−217) im Jahr 212.[98] Durch die Weiheinschrift eines Decurionen mit dem Namen des Consuls des Jahres 227, die in Kapel-Avezaath gefunden wurde,[97] ist belegt, dass das Municipium Batavorum allerspätestens in diesem Jahre schon außerhalb von Noviomagus bekannt war.[91]

Im fortgeschrittenen dritten Jahrhundert änderte sich die Situation auf dem rechten Rheinufer grundlegend. Die dort siedelnden Franken bildeten zunächst lose Allianzen für Raubzüge und Abwehrmaßnahmen. Aus diesen Allianzen entstand im Laufe der Zeit ein Stammesverband oder Stammesbund. Als das Imperium Romanum im dritten Jahrhundert eine lang anhaltende Schwächephase durchmachte, nutzten sie und andere germanische Stämme diese zu ausgreifenden Plünderungszügen. Die ersten massiven fränkischen Vorstöße auf römisches Gebiet fanden ab 257 statt, nahmen in der Folgezeit immer mehr zu und führten ihre Beutegemeinschaften über Gallien bis nach Spanien hinein. Infolge der Gefangennahme Valerians kollabierte die römische Grenzverteidigung, 260 kam es daher zur Loslösung der westlichen Reichsgebiete und zur Bildung des gallischen Sonderreichs (Imperium Galliarum) unter dem Usurpator Postumus, durch dessen Anstrengungen die Grenze zunächst wieder stabilisiert werden konnte. Die Auseinandersetzungen zwischen Tetricus I. (271–274), dem letzten Imperator des Imperium Galliarum (260–274) und dem regulären römischen Kaiser Aurelian (270−275) schwächten die militärischen Ressourcen Roms jedoch empfindlich und entblößten die Rheingrenze von militärischem Schutz; eine erneute Einladung für die beute- und landhungrigen Franken dem Limes zu durchbrechen. Von 275 an setzten sie nahezu ungehindert über den Rhein und streiften plündernd durch die römischen Grenzgebiete bis tief nach Gallien hinein.[99] Vermutlich 276 wurde Noviomagus geplündert und zerstört und danach von der romanisierten Bevölkerung der Bataver und Canninefaten verlassen. Erst Constantius I. (293−305 Caesar, 305−306 Augustus des westlichen Reichsteiles) konnte sie nach rund 20 Jahren zu einem Friedensvertrag zwingen und als Foederaten südlich und westlich des Rheins ansiedeln. Spätestens von dieser Zeit an muss man von einem dominierenden und stetig wachsenden fränkischen Bevölkerungsanteil im Raum Nijmegen ausgehen, zivil wie auch militärisch. Der romanisierte Teil der Bevölkerung gründete eine neue Siedlung im Bereich des Valkhofs (siehe weiter oben). Die Population des spätantiken Noviomagus wird auf 1000 bis 1300 Menschen geschätzt (siehe weiter unten).[98][87]

Beginnend mit dem Rheinübergang von 406, dem – teilweisen – Abzug der römischen Truppen und der Aufgabe der administrativen Funktionen bis spätestens 410 wird Noviomagus endgültig zur fränkischen Stadt. Auch wenn die Befunde des fünften und sechsten Jahrhunderts spärlich sind, weisen sie doch auf eine wahrscheinliche Siedlungskontinuität vom römischen Noviomagus zum mittelalterlichen Nijmegen.

Aquädukt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Wasserversorgung der mehreren tausend Soldaten mit ihren Maultieren und Pferden sowie der zahlreichen Zivilisten war mehr Wasser erforderlich, als unmittelbar vor Ort vorhanden war oder gewonnen werden konnte. Die technische Lösung bestand in der Errichtung eines Aquäduktsystems. Kleine Seen und Quellen östlich und südlich des Siedlungsgebiets wurden angezapft und das auf diese Art und Weise gewonnene Wasser mittels eines Aquädukts sowie unter der Zuhilfenahme teilweise noch heute im Gelände wahrnehmbarer kleinerer Dämme und Kanäle von Osten nach Norden geleitet. Das gesamte Fernleitungssystem zur Wasserversorgung des antiken Nijmegens erstreckte sich über eine Strecke von rund sieben Kilometern und dürfte eine der bedeutendsten römischen Ingenieurleistungen auf dem niederländischen Gebiet der antiken Zeit darstellen.[100][101][102]

Gräberfelder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grabstein des Gaius Iulius Claudius, Veteran der Legio X
Grabstein des Lucius Cassius, Soldat der Legio X

Zwischen den einzelnen römischen, militärischen wie zivilen Siedlungsstellen und um sie herum wurden auf dem Gebiet der späteren Stadt Nijmegen Nijmegen zahlreiche größere und kleinere Gräberfelder aller römischen Zeitstellungen festgestellt. Eines davon, auf dem Kops Plateau, (Gräberfeld „KKH“) ist als Bodendenkmal durch die Aufnahme in die niederländische Liste der Rijksmonumente besonders geschützt.[50]

Das größte Gräberfeld war das der Ulpia Noviomagus im Nijmegener Stadtteil Hees 51° 50′ 24,5″ N, 5° 49′ 37,5″ O, dessen Gräberanzahl sich auf rund 12.500 belief. Die zumeist schon vor seiner Zeit getätigten, nicht immer vollständig und fachgerecht vorgenommenen Ausgrabungen dieser Gräber, sowie die Auswertung der Grabinventare legte Hendrik Brunsting 1937 in seiner Dissertation vor,[103] die bis heute als Standardwerk über diese Nekropole gilt. Petrus Stuart geht in seiner Publikation von 1963[104] darüber hinaus explizit auf die Gräberfelder „KKH“ (siehe oben), „Br“ (an der Südostecke des Lagers auf dem Hunnerberg) und „RK“ (südlich des Hunnerbergs im Bereich der Stadtteile Altrade und Nijmegen-Oost) ein. Bogaers und Haalebos publizierten 1984 unter anderem über ein Gräberfeld[105] am nordwestlichen Rande des Legionslagers Hunnerberg.[106]

Bemerkenswert waren die Entdeckung des Gräberfeldes von Nijmegen-Hatert[107], einem gut vier Kilometer südsüdwestlich des ehemaligen Noviomagus entfernt gelegenen Stadtteils im Jahr 1979 und die Ausgrabung des Gräberfeldes in Nijmegen-West[108] in den Jahren 1981/1982. Das Gräberfeld in Hatert maß ungefähr 200 m mal 80 m, darin konnten über 200 Brandbestattungen freigelegt werden, wobei die Gesamtzahl auf ungefähr 250 geschätzt wird. Die ältesten Funde datieren ins erste Viertel des ersten nachchristlichen Jahrhunderts. Im Laufe des ersten Jahrhunderts nahmen die Belegungen zu, erreichten im zweiten Jahrhundert ihren Höhepunkt und dünnten nach 175 deutlich aus. Die überwiegende Mehrzahl der Bestattungen waren Brandgrubengräber, nur ein einziges Urnengrab stellte eine Ausnahme dar. Die einfachsten Bestattungen bestanden nur aus einer Grabgrube. Etwas mehr als die Hälfte der Gräber war von einem runden, quadratischen oder rechteckigen Graben umgeben, manchmal waren gleich zwei oder drei Gräber von einem solchen Graben umschlossen. Das Gräberfeld gehörte zu einer nahe gelegenen kleineren Siedlung, die bei der Anlage eines Teiches weitgehend zerstört wurde.[109][110]

Die 1981/1982 in Nijmegen-West freigelegte Gräber machten die sozialen Unterschiede der Bevölkerung des römischen Nijmegens deutlich. Die Grabinventare eines Teiles dieser Gräber des ersten Jahrhunderts stellten alles in den Schatten, was bis zu diesem Zeitpunkt aus Nijmegen bekannt war. Zum einen die Menge der den Toten mitgegebenen Gegenstände, als auch die Kostbarkeit der aus Bernstein, Bergkristall, Glas und Bronze gefertigten Artefakte, sprechen zwingend dafür, dass es sich bei den Bestatteten um Mitglieder der örtlichen Oberschicht gehandelt haben muss. Die Toten waren aber offenbar nicht nur außerordentlich wohlhabend, sondern verfügten auch über eine gewisse Bildung, worauf die gefundenen Tintengefäße und Schreibwerkzeuge verweisen, und darüber hinaus in einen militärische Kontext eingebunden, wofür die mitgegebenen Waffen sprechen. Bemerkenswert waren die Ergebnisse der Freilegung schon von Brunsting erwähnter Fundamentgräben im Norden des Grabfeldes. Hierbei handelte es sich um die Überreste der Ummauerung von drei zusammenhängenden Friedhöfen, wovon der mittlere der älteste und mit seinen Maßen von 38 m mal 38 m der größte war. Flankiert wurde er auf beiden Seiten von jeweils 15 m mal 15 m messenden, ebenfalls ummauerten Arealen. Durch die Grabinventare ließ sich dieser Bereich auf das letzte Viertel des zweiten oder den Beginn des dritten Jahrhunderts datieren.[109][110]

Weiterhin sind zwei Gräberfeldbereiche aus der Spätantike bekannt. Im Gräberfeld „B“ (Binnenstad)[111] wurden 834 Bestattungen ausgegraben. Die Gesamtzahl der Gräber die sich in diesem Bereich befanden, in dem schon seit Smetius' Zeiten gegraben worden war, wurde rechnerisch auf rund 6500 interpoliert. Im Gräberfeld „OO“ (Nijmegen-Oost)[112] wurden weitere 489 Bestattungen ausgegraben, die ehemalige Gesamtzahl wird auf über 8000 geschätzt. Die Prägedaten der Münzfunde aus den spätrömischen Gräbern fallen in den Zeitraum zwischen 298 und 402. Aus der Anzahl der Gräber und dem Belegungszeitraum wird unter Annahme verschiedener Mortalitätsraten auf eine Populationsstärke von 1000 bis 1300 in der spätrömischen Zeit geschlossen.[113]

Funde, museale Präsentation und Denkmalschutz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Besondere Funde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einer der bedeutendsten Funde aus der frühesten Zeit ist die Triumphsäule des Tiberius (siehe Bild ganz oben rechts). Darauf wird Tiberius von Victoria gekrönt, während er ein Opfer bringt, indem er Wein auf einen Altar gießt. Ferner sind die Gottheiten Apollo, Ceres und Diana abgebildet. Die Figur mit der phrygischen Kappe wird als Bacchus interpretiert.[114]

Bei anderen Ausgrabungen in Nijmegen wurden unter anderem Paradehelme mit Gesichtsmasken gefunden, die wohl von den sich hier aufhältigen batavischen Reitern oder anderer, nur temporär hier stationierter, berittenen Einheiten verwendet wurden. Besonders bemerkenswert dabei waren die − vermutlich zum Teil rituell vergrabenen − zwölf Helme vom Kops Plateau (siehe oben), unter denen sich fünf Gesichtshelme befanden. Der älteste war vom Typ Weisenau und stammte aus der tiberianischen Zeit, ebenso wie ein Helm der Auxiliarkavallerie vom Typ Weiler. Vier weitere Helme vom selben Typ wurden in die claudische Zeit datiert. Die fünf Paradehelme konnten zum Teil der claudischen und der claudisch-neronischen Zeit zugewiesen werden.[56][57]

Beim Abbruch der unmittelbar am bayerischen Kastell Pfünz gelegenen St. Nikolauskirche wurde 1857 der Weihealtar des aus der Ulpia Noviomagus Batavorum stammenden Dekurios Titus Flavius Romanus aufgefunden.[115] Der Offizier mit dem Beinamen Romanus (der Römer) diente in einer Ala I Flavia (1. flavische Reitereinheit). Die nächste von Pfünz gelegene Ala dieses Namens war die mit dem römischen Bürgerrecht ausgestattete Ala I Flavia singularium civium Romanorum pia fidelis im Kastell Pförring.[116] Der älteste Nachweis dieser Ala in Raetien stammt vom 30. Juni 107.[117] Mit den Germaneneinfällen um 254 ging wahrscheinlich auch die in Raetien stationierte Truppe unter.[118]

Museum Kam[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorderansicht des Museums Kam
Atrium des Museums Kam

Das Museum Kam war ein archäologisches Museum der Stadt Nijmegen. Der Rotterdamer Unternehmer Gerard Marius Kam[119] (1836–1922) war Amateurarchäologe und wohnte in Nijmegen. 1919 stiftete er seine Sammlung dem Staat und ließ zwischen 1919 und 1922 auf eigene Kosten dafür ein Museumsgebäude in Nijmegen errichten, das seinen Namen erhielt.

Das Gebäude selbst, das von dem Architekten Oscar Leeuw entworfen wurde, steht als Reichsmonument unter Denkmalschutz.[120] Architektonisch basiert es auf der Phantasievorstellung einer römischen Villa Urbana und wurde im einer eklektizistischen Mixtur aus Art Deco und expressionistischen Elementen ausgeführt. Im Zweiten Weltkrieg wurde es schwer beschädigt und konnte erst 1951 wieder eröffnet werden.[121]

1999 wurden die Inhalte des Museums Kam mit denen eines zweiten, 1969 eröffneten Museums, das in dem historischen, bis auf das Jahr 1196 zurück gehenden, vielfältig, auch gastronomisch und multikulturell genutzten Gebäude Commanderie van Sint Jan[122] untergebracht war, zusammengelegt und in einem neuen Museumsgebäude, dem Museum Het Valkhof ausgestellt. Die Commanderie ist heute wieder ein beliebter gastronomischer Treffpunkt der Stadt,[123] während im Kam'schen Gebäude ein archäologisches Studienzentrum mit einer 11.000 Bände umfassenden Fachbibliothek untergebracht ist.

Museum Het Valkhof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorderansicht des Museums Het Valkhof
(Zustand Frühjahr 2000)
Innenansicht des Museums Het Valkhof
(Zustand Sommer 2013)

Das durch die Fusion des Museums G.M. Kam und der Commanderie van St. Jan 1999 zustande gekommene Museum Het Valkhof beinhaltet neben den beiden Sammlungen für alte und für moderne Kunst auch eine umfangreiche archäologische Abteilung. Diese Abteilung ist in verschiedene Themenbereiche wie Religion, Tod und Bestattung, Handel sowie Handwerk und Alltagsleben gegliedert. Der größte Teil der Artefakte entstammt den Grabungen in Nijmegen und Umgebung und ist daher naturgemäß römischer Provenienz.

Denkmalschutz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Große Bereiche des heutigen Nijmegens sind wegen der im Erdreich enthaltenen römischen Hinterlassenschaften als eingetragene Rijksmonumente auf Grundlage des monumentenwet (Denkmalschutzgesetz) von 1988[124] unter besonderen Schutz gestellt. Insgesamt verzeichnet die offizielle Liste der Bodendenkmäler folgende elf Positionen:

  • Rijksmonument Nummer 397576: Terrein waarin sporen van bewoning uit de Romeinse Tijd in Nijmegen.
    („Gelände mit römischen Siedlungsspuren in Nijmegen“)[125]
  • Rijksmonument Nummer 395952: Terrein waarin sporen van bewoning (burgerlijk en militair) uit de Romeinse Tijd, sporen van bewoning en begraving uit de Vroege en Late Middeleeuwen en de resten van een burcht uit de Late Middeleeuw in Nijmegen.
    („Gelände mit Siedlungsspuren (zivile und militärische) aus römischer Zeit, Siedlungs- und Bestattungsspuren aus dem frühen und späten Mittelalter und den Überresten einer Burg aus dem Spätmittelalter in Nijmegen“)[126]
  • Rijksmonument Nummer 45811: Militaire versterkingen t.b.v. legioenen in Nijmegen.
    („Militärische Verstärkung für Legionen in Nijmegen“)[127]
  • Rijksmonument Nummer 45809: Terrein waarin sporen van bewoning uit de Prehistorie en de Romeinse Tijd in Nijmegen.
    („Gelände mit Siedlungsspuren aus der Vorgeschichte und Römerzeit in Nijmegen“)[128]
  • Rijksmonument Nummer 45810: Grafveld in Nijmegen.
    („Gräberfeld in Nijmegen“ (1. Jahrhundert))[50]
  • Rijksmonument Nummer 531084: Mariënboom in Nijmegen.
    („Mariënboom in Nijmegen“ (Römisches Aquädukt))[129]
  • Rijksmonument Nummer 515197: Terrein waarin nederzettingsresten in Nijmegen.
    („Gelände mit Siedlungsresten in Nijmegen“ (Mesolithikum und Neolithikum))[130]
  • Rijksmonument Nummer 46052: Terrein waarin overblijfselen van bewoning in Persingen.
    („Gelände mit Siedlungsresten in Persingen“ (Römische Zeit und Mittelalter, Gemeinde Ubbergen, östlich von Nijmegen))[19]
  • Rijksmonument Nummer 511804: Terrein met daarin restanten van bewoning in Nijmegen.
    („Gelände mit Überresten von Bewohnung in Nijmegen“ (Mesolithikum, Neolithikum und Eisenzeit))[131]
  • Rijksmonument Nummer 46053: Terrein waarin de overblijfselen en de aanleg van een kasteel in Persingen.
    („Gelände mit den Überresten und der Anlage einer Burg in Persingen“ (Mittelalter, Gemeinde Ubbergen, östlich von Nijmegen))[132]
  • Rijksmonument Nummer 45294: Terrein waarin overblijfselen van een nederzetting in Beuningen.
    („Gelände mit Überresten einer Siedlung in Beuningen“ (Römische Zeit, Gemeinde Beuningen, westlich von Nijmegen))[22]

Literatur (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monographien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hendrik Brunsting: Het grafveld onder Hees bij Nijmegen. Een bijdrage tot de kennis van Ulpia Noviomagus. Arch.-Hist. Bijdragen IV, Amsterdam 1937.
  • Mark Driessen: Bouwen om te blijven. De topografie, bewoningscontinuïteit en monumentaliteit van Romeins Nijmegen. RACM Rapportage Archeologische Monumentenzorg 151, RACM, Amersfoort, 2007, (auch digitalisiert als pdf).
  • Harry van Enckevort, Jan Kees Haalebos und Jan R. A. M. Thijssen: Nijmegen. Legerplats en stad in het achterland van de Romeinse limes. Abcoude, Nijmegen 2000.
  • Carmen Harmsen und Harry van Enckevort: Op de grens van Oppidum Batavorum. Archeologisch onderzoek aan het Nijmeegse Hertogplein. Archeologische Berichten Nijmegen – Rapport 70, Gemeente Nijmegen 2017, (auch digitalisiert als pdf).
  • Paul van der Heijden: Romeinse Nijmegen. Luxe en ondergang van Rome aan de Waal. BnM, Nijmegen 2008.
  • Paul van der Heijden: Grens van het Romeinse Rijk. De Limes in Gelderland. Matrijs, Utrecht 2016, ISBN 978-90-5345-327-8, insbesondere S. 87–101.
  • Fleur Kemmers: Coins for a legion. An analysis of the coin finds from the Augustan legionary fortress and Flavian canabae legionis at Nijmegen (= Studien zu Fundmünzen der Antike. Band 21). Philipp von Zabern, Mainz 2006, ISBN 978-3-8053-3730-4.
  • Dick Letema (Hrsg.): Noviomagus. Auf den Spuren der Römer in Nijmegen. Rijksmuseum G. M. Kam, Nijmegen 1979.
  • Sophia M. E. Van Lith: Römisches Glas aus Nijmegen. Römisches Glas vom Kops Plateau, Nijmegen. Gesamtkatalog der Ausgrabungen 1986–1996. Römisches Glas aus Oppidum Batavorum, Nijmegen (Sint Josephhof). Gesamtkatalog der Ausgrabungen 2005–2006. Rijksdienst voor het Cultureel Erfgoed, Amersfoort 2009.
  • Desiré C. Steures: The late Roman cemeteries of Nijmegen. Stray Finds and Excavations 1947-1983. Description of the archeological collections in Museum Het Valkhof at Nijmegen 15, Nijmegen 2013, ISBN 978-90-6829-104-9, Digitalisat.
  • Petrus J. J. Stuart: Gewoon aardewerk uit de Romeinse legerplaats en de bijbehorende Grafvelden. Brill, Leiden 1963, (auch digitalisiert als pdf).
  • Willem J. H. Willems: Romeins Nijmegen. Vier eeuwen stad en centrum aan de Waal. Matrijs, Utrecht 1990.
  • Willem J. H. Willems et al.: Nijmegen. Geschiedenis van de oudste stad van Nederland. Prehistorie en oudheid. Inmerc, Nijmegen, 2005.
  • Willem J. H. Willems und Harry van Enckevort: Vlpia Noviomagvs. Roman Nijmegen. The Batavian capital at the imperial frontier (= Journal of Roman archaeology. Supplementary series, Band 73). Journal of Roman Archaeology, Portsmouth 2009, ISBN 978-1-887829-73-1.

Aufsätze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Tilmann Bechert, Harry van Enckevort und Willem J. H. Willems: Von der Lippe zur Waal. In: Tilmann Bechert und Willem J. H. Willems: Die römische Reichsgrenze zwischen Mosel und Nordseeküste. Theiss, Stuttgart 1995, ISBN 3-8062-1189-2, S. 65–70.
  • Johan H. F. Bloemers: Die augusteischen Lager und die flavisch-trajanischen canabae legionis in Nijmegen. In: Dorothea Haupt und Heinz Günter Horn: Studien zu den Militärgrenzen Roms II. Vorträge des 10. Internationalen Limeskongresses in der Germania inferior. Rheinland-Verlag, Köln 1977, ISBN 3-7927-0270-3, S. 87–92.
  • Julianus Egidius Bogaers: Civitas en stad van de Bataven en Canninefaten. In: Berichten van de Rijksdienst voor het Oudheidkundig Bodemonderzoek, 10 (1960), 3Dekker & Van de Vegt, Nijmegen 1960, ISSN 0167-5443, S. 263-317, (Digitalisat).
  • Julianus Egidius Bogaers: Romeins Nijmegen. Exercitus Germanicus Inferior. Numaga XII/3, Nijmegen 1965, S.98–106, (auch als Digitalisat).
  • Julianus Egidius Bogaers: Romeins Nijmegen. De bezettingstroepen van de Nijmeegse legioensvesting in de 2de eeuw na Chr. Numaga XII, Nijmegen 1965, S. 10–37, (auch als Digitalisat).
  • Julianus Egidius Bogaers: Die Besatzungstruppen des Legionslagers von Nijmegen im 2. Jahrh. n. Chr. In: Studien zu den Militärgrenzen Roms. Vorträge des 6. internationalen Limeskongresses in Süddeutschland. Bonner Jahrbücher, Beihefte 19, Rheinland-Verlag, Köln 1967, S. 54–76, (Digitalisat)
  • Julianus Egidius Bogaers: Romeins Nijmegen. Van Nijmegen naar Nehal(a)en(n)ia. Numaga 19, Nijmegen 1972, S. 7–11, (auch als Digitalisat).
  • Julianus Egidius Bogaers: Nijmegen − Noviomagus. In: Julianus Egidius Bogaers und Christoph B. Rüger: Der Niedergermanische Limes. Materialien zu seiner Geschichte. Rheinland-Verlag, Köln 1974, ISBN 3-7927-0194-4, S. 76−80.
  • Julianus Egidius Bogaers und Jan Kees Haalebos: Problemen rond het Kops Plateau. Oudheidkundige mededelingen, LVI, 1975, S. 127–178, (auch digitalisiert als pdf).
  • Julianus Egidius Bogaers und Jan Kees Haalebos: Romeins Nijmegen. De Nijmeegse legioensvestingen vanaf 70 na Chr. Numaga XXII (1975), S. 1–20, (auch als Digitalisat).
  • Julianus Egidius Bogaers und Jan Kees Haalebos: Opgravingen in de Romeinse legioensvestigingen te Nijmegen, I (Berg en Dalseweg-Huygensweg, 1973–1974) In: Oudheidkundige Mededeelingen van het Rijksmuseum van Oudheden Te Leiden 57 (1976), S. 149–196.
  • Julianus Egidius Bogaers und Jan Kees Haalebos: Die Nijmeger Legionslager seit 70 n. Chr. In: Dorothea Haupt und Heinz Günter Horn: Studien zu den Militärgrenzen Roms II. Vorträge des 10. Internationalen Limeskongresses in der Germania inferior. Rheinland-Verlag, Köln 1977, ISBN 3-7927-0270-3, S. 93–108.
  • Julianus Egidius Bogaers und Jan Kees Haalebos: Opgravingen in de Romeinse legioensvestingen te Nijmegen, III (Canisius-college, Hoge Veld, 1975–1977). In: Oudheidkundige Mededelingen uit het Rijksmuseum van Oudheden te Leiden, 61, Radboud University, Nijmegen 1980, S. 39–111 sowie Tafeln 8–17, (auch als Digitalisat).
  • Julianus Egidius Bogaers und Jan Kees Haalebos: Romeins Nijmegen I. Ontdekkingen in het grafveld van Ulpia Noviomagus II. Opgravingen langs de Sterreschansweg, aan de rand van de Nijmeegse castra. Numaga 31, Nijmegen 1984, S. 1–8, (auch als Digitalisat).
  • Julianus Egidius Bogaers und Jan Kees Haalebos: Na de dood in Noviomagus. Spiegel Historiael 30, Bussum 1985, S. 124–132, (auch als Digitalisat).
  • Julianus Egidius Bogaers und Jan Kees Haalebos: Aan de grens van Ulpia Noviomagus. Opgravingen in Nijmegen-West (Bronsgeeststraat, Dijkstraat, 1985). Numaga 33, Nijmegen 1986, S. 1–10, (auch als Digitalisat).
  • Julianus Egidius Bogaers und Jan Kees Haalebos: Einfache und reiche Gräber im römischen Nijmegen. Antike Welt 18, 1987, S. 40-47, (Digitalisat).
  • Hendrik Brunsting: Die Legionslager in Nijmegen. Ausgrabungen bis 1967. In: Dorothea Haupt und Heinz Günter Horn: Studien zu den Militärgrenzen Roms II. Vorträge des 10. Internationalen Limeskongresses in der Germania inferior. Rheinland-Verlag, Köln 1977, ISBN 3-7927-0270-3, S. 115–120.
  • Harry van Enckevort: The eastern canabae legionis of the legio X Gemina on the Kops Plateau in Nijmegen (NL). BAR International Series 1084.1 (2002), S. 387–394.
  • Harry van Enckevort und Jan R. A. M. Thijssen: Nijmegen – A Roman town in the frontier zone of Germania Inferior. In: P. Wilson (Hrsg.): The archaeology of Roman towns. Studies in honour of John S. Wacher. Oxbow, Oxford 2003, S. 59–72.
  • Harry van Enckevort und Willem J. H. Willems: Roman cavalry helmets in ritual hoards from the Kops Plateau at Nijmegen, The Netherlands. Journal of Roman military equipment studies, Vol. 5 (1994), S. 125–137, (auch digitalisiert als pdf).
  • Paul Franzen: The Augustan legionary fortress at Nijmegen. Legionary and auxiliary soldiers. In: Ángel Morillo Cerdán, Norbert Hanel und Esperanza Martín Hernández (Hrsg.:): Limes XX. Consejo Superior de Investigaciones Cientificas, Madrid 2009, S. 1257–1269.
  • Paul Franzen: The Nijmegen Canabae Legionis (71-102/105 AD). Military and civilian life on the frontier. In: Ángel Morillo Cerdán, Norbert Hanel und Esperanza Martín Hernández (Hrsg.:): Limes XX. Consejo Superior de Investigaciones Cientificas, Madrid 2009, S. 1271–1283.
  • Jan Kees Haalebos: Das große augusteische Lager auf dem Hunerberg in Nijmegen. In: Bendix Trier (Hrsg.:) Die römische Okkupation nördlich der Alpen zur Zeit des Augustus. Kolloquium Bergkamen 1989. Vorträge. Aschendorff, Münster 1991, S. 97–107, (auch digitalisiert als pdf).
  • Jan Kees Haalebos: Neues aus Noviomagus. In: Archäologisches Korrespondenzblatt. Band 20, 1990, S. 193–200, (auch digitalisiert als pdf).
  • Jan Kees Haalebos: Romeinse troepen in Nijmegen. Bijdragen en Mededelingen Vereniging Gelre, Vol. 91 (2000), S. 9–36, (auch digitalisiert als pdf).
  • Jan Kees Haalebos: Mosterd na de maaltijd. Een vergeten jubileum: Traianus in het jaar 98 na Chr. in Nijmegen. Jaarboek Numaga XLVII (2000), S. 8–41.
  • Jan Kees Haalebos: Römische Truppen in Nijmegen. In: Yann Le Bohec und Catherine Wolff (Red.): Les légions de Romes sous le Haut-Empire. Actes du Congrès de Lyon, 17-19 septembre 1998. Cergr, Paris 2000, S. 465–489.
  • Paul van der Heijden: De mijlpalen van Nijmegen. Nijmeegs Katern 21 (2008), S. 34–39.
  • Willem J. H. Willems und L. I. Kooijstra. Early Roman camps on the Kops Plateau at Nijmegen (NL). In: Valerie A. Maxfield, Michael J. Dobson (Hrsg.): Roman frontier studies 1989. Proceedings of the XVth International Congress of Roman Frontier Studies. University of Exeter Press, 1991, S. 210–214, (auch digitalisiert als pdf).
  • Willem J. H. Willems: Roman face masks from the Kops Plateau, Nijmegen, The Netherlands. Journal of Roman military equipment studies, Vol. 3 (1992), S. 57–66, (auch digitalisiert als pdf).
  • Willem J. H. Willems: Een Romeins legerkamp op het Kops Plateau te Nijmegen/Ein römisches Militärlager auf dem Kops Plateau in Nijmegen. In: Een leven te paard. Ruiters Uit de Lage Landen in het Romeinse leger Rheingrenze. / Reiten für Rom. Berittene Truppen an der römischen Rheingrenze. Provinciaal Museum G. M. Kam/Regionalmuseum Xanten, Nijmegen und Xanten 1995, S. 28–31, (auch digitalisiert als pdf).

Reihen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bureau Archeologie (Hrsg.): Archeologische berichten Nijmegen. Rapport. Gemeente Nijmegen, Bureau Archeologie, seit 2002, ISSN 1873-829X
  • Vereniging Numaga (Hrsg.): Numaga. Tijdschrift gewijd aan heden en verleden van Nijmegen en omgeving. Nijmegen 1954-1990.
  • Vereniging Numaga (Hrsg.): Jaarboek Numaga. Gewijd aan heden en verleden van Nijmegen en omgeving. Nijmegen seit 1991.
  • Vereniging Numaga (Hrsg.): Nijmeegs katern. Nieuwsbrief voor de geschiedenis van stad en streek. Nijmegen seit 1987.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sammlung des Museums Het Valkhof in Nijmegen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: Noviomagus Batavorum – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: Museum Kam – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Nijmegen: Batavodurum, auf der Webpräsenz livius.org des niederländischen Historikers Jona Lendering, (englisch), abgerufen am 14. Mai 2018
  • Nijmegen: Hunerberg, auf der Webpräsenz livius.org des niederländischen Historikers Jona Lendering, (englisch), abgerufen am 14. Mai 2018
  • Nijmegen: Kops Plateau, auf der Webpräsenz livius.org des niederländischen Historikers Jona Lendering, (englisch), abgerufen am 14. Mai 2018
  • Nijmegen: Valkhof, auf der Webpräsenz livius.org des niederländischen Historikers Jona Lendering, (englisch), abgerufen am 14. Mai 2018
  • Nijmegen: Civil settlements, auf der Webpräsenz livius.org des niederländischen Historikers Jona Lendering, (englisch), abgerufen am 14. Mai 2018
  • Nijmegen: Aquaduct, auf der Webpräsenz livius.org des niederländischen Historikers Jona Lendering, (englisch), abgerufen am 14. Mai 2018
  • Noviomagus Batavorum (Nijmegen) Gelderland, Netherlands auf perseus.tufts.edu, der offiziellen Webpräsenz der Princeton Encyclopedia of Classical Sites, (englisch), abgerufen am 14. Mai 2018

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Forschung war lange von einer drususzeitlichen Gründung ausgegangen, jüngere Untersuchungen sprechen jedoch von einem vermuteten Gründungsjahr 19 v. Chr. Siehe Paul van der Heijden: Grens van het Romeinse Rijk. De Limes in Gelderland. Matrijs, Utrecht 2016, ISBN 978-90-5345-327-8, S. 21.
  2. a b AE 1998, 00966
  3. a b AE 1968, 00404, CIL 13, 08713, CIL 13, 08715, CIL 13, 08732, CIL 13, 08733, CIL 13, 08734, CIL 13, 08735, CIL 13, 08736, AE 1977, 00542, AE 1979, 00415 und AE 1979, 00416, sowie CIL 13, 12214,05a, CIL 13, 12214,06, CIL 13, 12214,08a, CIL 13, 12214,09 bis CIL 13, 12214,11, CIL 13, 12214,15a, CIL 13, 12214,17, CIL 13, 12214,19 bis CIL 13, 12214,21, CIL 13, 12214,23b, CIL 13, 12214,26, CIL 13, 12214,28 und CIL 13, 12214,29
  4. a b Jan Kees Haalebos: Die wirtschaftliche Bedeutung des Nijmegener Legionslagers und seiner Canabae. In: Thomas Grünewald (Hrsg.): Germania inferior. Besiedlung, Gesellschaft und Wirtschaft an der Grenze der römisch-germanischen Welt (= Reallexikon der Germanischen Altertumskunde, Ergänzungsband 28). De Gruyter, 2000, ISBN 978-3-11-016969-0, S. 464–479.
  5. a b CIL 13, 08719, CIL 13, 08723, CIL 13, 08730 und AE 2000, 01013, sowie CIL 13, 12399,02 bis CIL 13, 12399,04, CIL 13, 12399,07 bis CIL 13, 12399,09, CIL 13, 12399,10a bis CIL 13, 12399,13a, und CIL 13, 12399,14 bis CIL 13, 12399,17
  6. a b AE 1996, 01107, AE 1977, 00541
  7. a b c Laut herkömmlicher Auffassung ist das Lager konstantinisch, in der jüngeren Literatur wird bereits vom Ende des dritten Jahrhunderts ausgegangen. Nach Paul van der Heijden: Grens van het Romeinse Rijk. De Limes in Gelderland. Matrijs, Utrecht 2016, ISBN 978-90-5345-327-8, S. 101.
  8. Johan H. F. Bloemers: Die augusteischen Lager und die flavisch-trajanischen canabae legionis in Nijmegen. In: Dorothea Haupt und Heinz Günter Horn: Studien zu den Militärgrenzen Roms II. Vorträge des 10. Internationalen Limeskongresses in der Germania inferior. Rheinland-Verlag, Köln 1977, ISBN 3-7927-0270-3, S. 87.
  9. Jan Kees Haalebos: Neues aus Noviomagus. In: Archäologisches Korrespondenzblatt. Band 20, 1990, S. 193,(auch digitalisiert als pdf).
  10. Tab. Peut. Pars II und III, Segm. II.
  11. Paul van der Heijden: Grens van het Romeinse Rijk. De Limes in Gelderland. Matrijs, Utrecht 2016, ISBN 978-90-5345-327-8, S. 38–47.
  12. Ungefähr bei 51° 51′ 8″ N, 5° 51′ 24,25″ O
  13. a b c Paul van der Heijden: Grens van het Romeinse Rijk. De Limes in Gelderland. Matrijs, Utrecht 2016, ISBN 978-90-5345-327-8, insbesondere S. 87–101.
  14. Bei 51° 49′ 0″ N, 5° 56′ 2,5″ O
  15. Bei 51° 48′ 53″ N, 5° 55′ 54″ O
  16. Rijksmonument 46057: Terrein waarin overblijfselen van een centrum voor vervaardiging van aardewerk en dakpannen in Berg en Dal im Rijksmonumentenverzeichnis der Niederlande, abgerufen am 6. November 2018.
  17. Rijksmonument 45420: Terrein waarin overblijfselen van een centrum voor vervaardiging van aardewerk en dakpannen in Groesbeek im Rijksmonumentenverzeichnis der Niederlande, abgerufen am 6. November 2018.
  18. Bei 51° 50′ 27,5″ N, 5° 55′ 3″ O
  19. a b Rijksmonument Nummer 46052: Terrein waarin overblijfselen van bewoning in Persingen im Rijksmonumentenverzeichnis der Niederlande, abgerufen am 4. November 2018.
  20. Bei 51° 52′ 10,5″ N, 5° 45′ 3″ O
  21. Bei 51° 52′ 15″ N, 5° 41′ 35″ O
  22. a b Rijksmonument Nummer 45294: Terrein waarin overblijfselen van een nederzetting in Beuningen im Rijksmonumentenverzeichnis der Niederlande, abgerufen am 4. November 2018.
  23. Tacitus, Historiae IV.
  24. Cassius Dio, Tōn Diōnos Rōmaikōn Historiōn Eikositria Biblia, LIV.
  25. Johannes Smetius: Oppidum Batavorum seu Noviomagum. Blaeu, Amsterdam 1645, (auch ins niederländische übersetzt und als pdf digitalisiert).
  26. Johannes Smetius und Johannes Smetius der Jüngere: Antiquitates Neomagenses Sive Notitia Rarissimarum Rerum Antiquarum. Nijmegen 1678.
  27. Hendrik Brunsting: Een opgraving van Reuvens en Leemans bij het fort Krayenhoff te Nijmegen in 1834. Oudheidkundige Mededelingen Leiden 30 (1949), S. 47–65.
  28. Mattheus P. M. Daniëls: Noviomagus, Romeins Nijmegen. Hrsgg. von Hendrik Brunsting. De Gelderlander, Nijmegen 1955.
  29. Jan Hendrik Holwerda: De Batavenburcht en de vesting der legio X te Nijmegen. Brill, Leiden 1922.
  30. Jacques Breuer: Le camp de la Legio X à Nimègue et celui de la Legio III à Batavodurum L'Antiquité Classique 3.2 (1934), S. 385–392.
  31. Het grafveld onder Hees bij Nijmegen. Een bijdrage tot de kennis van Ulpia Noviomagus. Noord-Hollandsche Uitgevers-Mij, Amsterdam 1937.
  32. a b Petrus J. J. Stuart: Gewoon aardewerk uit de Romeinse legerplaats en de bijbehorende Grafvelden. Brill, Leiden 1963, (Digitalisat)
  33. Hendrik Brunsting: Die Legionslager in Nijmegen. Ausgrabungen bis 1967. In: Dorothea Haupt und Heinz Günter Horn: Studien zu den Militärgrenzen Roms II. Vorträge des 10. Internationalen Limeskongresses in der Germania inferior. Rheinland-Verlag, Köln 1977, ISBN 3-7927-0270-3, S. 115–120.
  34. Rijksmonument 397576, „Terrein waarin sporen van bewoning uit de Romeinse Tijd in Nijmegen“ auf der offiziellen Webpräsenz der niederländischen Reichsmonumente (niederländisch), abgerufen am 23. Oktober 1918.
  35. Numaga auf der Webpräsenz archieven.nl (niederländisch), abgerufen am 23. Oktober 2018.
  36. a b c Lendert P. Louwe Kooijmans: Een grafheuvelgroep uit het laat-neolithicum en de bronstijd in het terrein van de Romeinse castra te Nijmegen. In: Willem Albertus van Es (Hrsg.): Archeologie en historie. Opgedragen aan H. Brunsting bij zijn zeventigste verjaardag. Fibula-Van Dishoeck, Bussum 1973, S. 87-125, (auch digitalisiert als pdf).
  37. Harry van Enckevort, Katja Zee und David Robert Fontijn: Het Kops Plateau. Prehistorische grafheuvels en een Romeinse legerplaats in Nijmegen. Uniepers, Amersfoort 1996.
  38. Erik Drenth und Carmen Harmsen: Een klokbekergraf te Nijmegen (provincie Gelderland, NL). Notae Praehistoricae 33 (2013), S. 217–230.
  39. Bei 51° 52′ 51″ N, 5° 51′ 41,75″ O
  40. Rijksmonument 515197: Terrein waarin nederzettingsresten in Nijmegen im Verzeichnis der Rijksmonumente der Niederlande (niederländisch), abgerufen am 13. November 2018.
  41. Bei 51° 52′ 59″ N, 5° 51′ 18″ O
  42. Rijksmonument 511804: Terrein met daarin restanten van bewoning in Nijmegen im Verzeichnis der Rijksmonumente der Niederlande (niederländisch), abgerufen am 13. November 2018.
  43. Ein Rechteck anstrebend, durch topographische Bedingungen aber leicht polygon werdend.
  44. Paul van der Heijden: Grens van het Romeinse Rijk. De Limes in Gelderland. Matrijs, Utrecht 2016, ISBN 978-90-5345-327-8, insbesondere S. 21.
  45. Hendrik Brunsting: Die Legionslager in Nijmegen. Ausgrabungen bis 1967. In: Dorothea Haupt und Heinz Günter Horn: Studien zu den Militärgrenzen Roms II. Vorträge des 10. Internationalen Limeskongresses in der Germania inferior. Rheinland-Verlag, Köln 1977, ISBN 3-7927-0270-3, S. 115–120.
  46. a b Jan Kees Haalebos: Das große augusteische Lager auf dem Hunerberg in Nijmegen. In: Bendix Trier (Hrsg.:) Die römische Okkupation nördlich der Alpen zur Zeit des Augustus. Kolloquium Bergkamen 1989. Vorträge. Aschendorff, Münster 1991, S. 97–107, (auch digitalisiert als pdf).
  47. a b c d e f g h i Jan Kees Haalebos: Romeinse troepen in Nijmegen. Bijdragen en Mededelingen Vereniging Gelre, Vol. 91 (2000), S. 9–36, (auch digitalisiert als pdf).
  48. a b c d e Paul van der Heijden: Grens van het Romeinse Rijk. De Limes in Gelderland. Matrijs, Utrecht 2016, ISBN 978-90-5345-327-8, insbesondere S. 89–93.
  49. Rijksmonument 45809: Terrein waarin sporen van bewoning uit de Prehistorie en de Romeinse Tijd in Nijmegen im Verzeichnis der Rijksmonumente der Niederlande (niederländisch), abgerufen am 13. November 2018.
  50. a b c Rijksmonument 45810: Grafveld in Nijmegen im Verzeichnis der Rijksmonumente der Niederlande (niederländisch), abgerufen am 13. November 2018.
  51. Bei 51° 50′ 6,5″ N, 5° 53′ 46,25″ O
  52. Nijmegen: Kops Plateau, auf der Webpräsenz livius.org des niederländischen Historikers Jona Lendering, (englisch), abgerufen am 25. Oktober 2018.
  53. a b c d Willem J. H. Willems: Een Romeins legerkamp op het Kops Plateau te Nijmegen/Ein römisches Militärlager auf dem Kops Plateau in Nijmegen. In: Een leven te paard. Ruiters Uit de Lage Landen in het Romeinse leger Rheingrenze. / Reiten für Rom. Berittene Truppen an der römischen Rheingrenze. Provinciaal Museum G. M. Kam/Regionalmuseum Xanten, Nijmegen und Xanten 1995, S. 28–31, (auch digitalisiert als pdf).
  54. a b c d Willem J. H. Willems und L. I. Kooijstra. Early Roman camps on the Kops Plateau at Nijmegen (NL). In: Valerie A. Maxfield, Michael J. Dobson (Hrsg.): Roman frontier studies 1989. Proceedings of the XVth International Congress of Roman Frontier Studies. University of Exeter Press, 1991, S. 210–214, (auch digitalisiert als pdf).
  55. AE 1976, 00515
  56. a b Willem J. H. Willems: Roman face masks from the Kops Plateau, Nijmegen, The Netherlands. Journal of Roman military equipment studies, Vol. 3 (1992), S. 57–66, (auch digitalisiert als pdf)
  57. a b Harry van Enckevort und Willem J. H. Willems: Roman cavalry helmets in ritual hoards from the Kops Plateau at Nijmegen, The Netherlands. Journal of Roman military equipment studies, Vol. 5 (1994), S. 125–137, (auch digitalisiert als pdf).
  58. Harry van Enckevort und Willem J. H. Willems: Roman cavalry helmets in ritual hoards from the Kops Plateau at Nijmegen, The Netherlands. Journal of Roman military equipment studies, Vol. 5 (1994), S. 128, (auch digitalisiert als pdf).
  59. CIL 13, 08737
  60. Julianus Egidius Bogaers und Jan Kees Haalebos: Problemen rond het Kops Plateau. Oudheidkundige mededelingen, LVI, 1975, S. 127–178, (auch digitalisiert als pdf).
  61. Willem J. H. Willems: Early Roman camps on the Kops Plateau at Nijmegen (NL). In: Valerie A. Maxfield, Michael J. Dobson (Hrsg.): Roman frontier studies 1989. Proceedings of the XVth International Congress of Roman Frontier Studies. University of Exeter Press, 1991, S. 210–214, (auch digitalisiert als pdf).
  62. Willem J. H. Willems: Een Romeins legerkamp op het Kops Plateau te Nijmegen/Ein römisches Militärlager auf dem Kops Plateau in Nijmegen. In: Een leven te paard. Ruiters Uit de Lage Landen in het Romeinse leger Rheingrenze. / Reiten für Rom. Berittene Truppen an der römischen Rheingrenze. Provinciaal Museum G. M. Kam/Regionalmuseum Xanten, Nijmegen und Xanten 1995, S. 28–31, (auch digitalisiert als pdf).
  63. Sam Leeflang: Publieksvoorlichting Kops Plateau. Een korte samenvatting van 100 jaar archeologisch onderzoek en een visie voor de toekomst. auf der Webpräsenz der Webpräsenz der Stichting Kops Plateau („Stiftung Kops Plateau“), (niederländisch), abgerufen am 25. Oktober 2018.
  64. Tilmann Bechert, Harry van Enckevort und Willem J. H. Willems: Von der Lippe zur Waal. In: Tilmann Bechert und Willem J. H. Willems: Die römische Reichsgrenze zwischen Mosel und Nordseeküste. Theiss, Stuttgart 1995, ISBN 3-8062-1189-2, S. 68.
  65. AE 1998, 00966
  66. Julianus Egidius Bogaers und Jan Kees Haalebos: Die Nijmeger Legionslager seit 70 n. Chr. In: Dorothea Haupt und Heinz Günter Horn: Studien zu den Militärgrenzen Roms II. Vorträge des 10. Internationalen Limeskongresses in der Germania inferior. Rheinland-Verlag, Köln 1977, ISBN 3-7927-0270-3, S. 93–108.
  67. Julianus Egidius Bogaers und Jan Kees Haalebos: Romeins Nijmegen. De Nijmeegse legioensvestingen vanaf 70 na Chr. Numaga XXII (1975), S. 1-20, (auch als Digitalisat).
  68. Julianus Egidius Bogaers: Romeins Nijmegen. De bezettingstroepen van de Nijmeegse legioensvesting in de 2de eeuw na Chr. Numaga XII, Nijmegen 1965, S. 10-37, (auch als Digitalisat).
  69. Paul van der Heijden: Grens van het Romeinse Rijk. De Limes in Gelderland. Matrijs, Utrecht 2016, ISBN 978-90-5345-327-8, S. 95.
  70. Jona Lendering: II Adiutrix’ base in Nijmegen found.
  71. a b c d Paul van der Heijden: Grens van het Romeinse Rijk. De Limes in Gelderland. Matrijs, Utrecht 2016, ISBN 978-90-5345-327-8, S. 95–98.
  72. Tacitus, Historien 5,20.
  73. Mark Driessen: Bouwen om te blijven. De topografie, bewoningscontinuïteit en monumentaliteit van Romeins Nijmegen. RACM Rapportage Archeologische Monumentenzorg 151, RACM, Amersfoort, 2007, S. 97.
  74. Obschon der flavische Siedlungsbereich zum Ende hin mitsamt seinen canabae legionis insgesamt über 100 Hektar Gelände umfasste. Nach Mark Driessen: Bouwen om te blijven. De topografie, bewoningscontinuïteit en monumentaliteit van Romeins Nijmegen. RACM Rapportage Archeologische Monumentenzorg 151, RACM, Amersfoort, 2007, S. 93.
  75. Mark Driessen: Bouwen om te blijven. De topografie, bewoningscontinuïteit en monumentaliteit van Romeins Nijmegen. RACM Rapportage Archeologische Monumentenzorg 151, RACM, Amersfoort, 2007, S.91-127, (auch digitalisiert als pdf).
  76. Hyginus Gromaticus: De munitionibus castrorum.
  77. Jan Hendrik Holwerda: Het in de pottenbakkerij van de Holdeurn gefabriceerde aardewerk uit de Nijmeegsche grafvelden. Vol. 3. Brill, Leiden 1944.
  78. Paul van der Heijden: Grens van het Romeinse Rijk. De Limes in Gelderland. Matrijs, Utrecht 2016, ISBN 978-90-5345-327-8, S. 109.
  79. Paul van der Heijden: Grens van het Romeinse Rijk. De Limes in Gelderland. Matrijs, Utrecht 2016, ISBN 978-90-5345-327-8, S. 96f.
  80. CIL 13, 12149,1 bis CIL 13, 12149,4
  81. a b Julianus Egidius Bogaers: Die Besatzungstruppen des Legionslagers von Nijmegen im 2. Jahrh. n. Chr. In: Studien zu den Militärgrenzen Roms. Vorträge des 6. internationalen Limeskongresses in Süddeutschland. Bonner Jahrbücher, Beihefte 19, Rheinland-Verlag, Köln 1967, S. 54–76, (Digitalisat)
  82. CIL 13, 12130,01 bis CIL 13, 12130,31 sowie CIL 13, 08728
  83. CIL 13, 12165,3
  84. CIL 13, 12553,01a und CIL 13, 12553,02
  85. Lawrence Keppie: The fate of the ninth legion - a problem for the Eastern Provinces?. In: D.H. French und C.S. Lightfoot: The eastern Frontier. BAR int. Ser. 553 (1), Oxford 1989, S. 248–249.
  86. Paul van der Heijden: Grens van het Romeinse Rijk. De Limes in Gelderland. Matrijs, Utrecht 2016, ISBN 978-90-5345-327-8, insbesondere S. 98.
  87. a b c Nach Nijmegen: Valkhof, auf der Webpräsenz livius.org des niederländischen Historikers Jona Lendering, (englisch), abgerufen am 3. November 2018.
  88. a b Paul van der Heijden: Grens van het Romeinse Rijk. De Limes in Gelderland. Matrijs, Utrecht 2016, ISBN 978-90-5345-327-8, S. 101.
  89. Rijksmonument nummer 31192 auf der Liste der niederländischen Reichsmonumente (niederländisch), abgerufen am 25. Oktober 2018.
  90. a b Mark Driessen: Bouwen om te blijven. De topografie, bewoningscontinuïteit en monumentaliteit van Romeins Nijmegen. RACM Rapportage Archeologische Monumentenzorg 151, RACM, Amersfoort, 2007, (auch digitalisiert als pdf).
  91. a b c d e f Jan Kees Haalebos: Neues aus Noviomagus. In: Archäologisches Korrespondenzblatt. Band 20, 1990, S. 193–200, (auch digitalisiert als pdf).
  92. 51° 50′ 57″ N, 5° 50′ 58″ O
  93. Hendrik Brunsting: Het grafveld onder Hees bij Nijmegen. Een bijdrage tot de kennis van Ulpia Noviomagus. Arch.-Hist. Bijdragen IV, Amsterdam 1937, S. 17–18.
  94. Julianus Egidius Bogaers und Jan Kees Haalebos: Aan de grens van Ulpia Noviomagus. Opgravingen in Nijmegen-West (Bronsgeeststraat, Dijkstraat, 1985). Numaga 33, Nijmegen 1986, S. 1–10, (auch als Digitalisat).
  95. 51° 51′ 0″ N, 5° 50′ 39″ O
  96. 51° 51′ 8,75″ N, 5° 50′ 41,5″ O
  97. a b Julianus Egidius Bogaers: Romeins Nijmegen. Van Nijmegen naar Nehal(a)en(n)ia. Numaga 19, Nijmegen 1972, S. 7–11, (auch als Digitalisat).
  98. a b Julianus Egidius Bogaers: Civitas en stad van de Bataven en Canninefaten. In: Berichten van de Rijksdienst voor het Oudheidkundig Bodemonderzoek, 10 (1960), Dekker & Van de Vegt, Nijmegen 1960, ISSN 0167-5443, S. 263-317, (Digitalisat).
  99. Andreas Popescu: Die Franken und das Römische Militär Identität in Gallien und dem Rheinland in der Spätantike. Philosophischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität, Bonn 2017, (Digitalisat)
  100. Peter A.C. Schut: Nijmegen und Groesbeek (NL). Der römische Aquädukt. In: Führer zu archäologischen Denkmälern 47, Theiss, Stuttgart 2006, S. 178–179.
  101. Aquaduct Groesbeek. Wandeling met QR code langs de route van het romeins aquaduct, start in Berg en Dal auf der Webseite aquaductgroesbeek.nl (niederländisch), abgerufen am 21. Oktober 2018.
  102. Marc Kocken: Van bron tot kraan, het aquaduct van Groesbeek als levensader voor nieuwe economie, een ontwikkelingsvisie. Gemeente Groesbeek, Groesbeek 2014, (Digitalisat)
  103. Hendrik Brunsting: Het grafveld onder Hees bij Nijmegen. Een bijdrage tot de kennis van Ulpia Noviomagus, Vol. 4. Noord-hollandsche uitgevers-mij, Amsterdam 1937.
  104. Petrus J. J. Stuart: Gewoon aardewerk uit de Romeinse legerplaats en de bijbehorende Grafvelden. Brill, Leiden 1963, (auch digitalisiert als pdf).
  105. 51° 50′ 33,5″ N, 5° 52′ 58,57″ O
  106. Jules Egidius Bogaers und Jan Kees Haalebos: Romeins Nijmegen I. Ontdekkingen in het grafveld van Ulpia Noviomagus, II. Opgravingen langs de Sterreschansweg, aan de rand van de Nijmeegse castra. Numaga, Tijdschrift Gewijd aan Heden en Verleden van Nijmegen en Omgeving, 31 (1984), S. 1-8.
  107. 51° 49′ 5″ N, 5° 49′ 12,5″ O
  108. 51° 49′ 5″ N, 5° 49′ 12,5″ O
  109. a b Julianus Egidius Bogaers und Jan Kees Haalebos: Na de dood in Noviomagus. Spiegel Historiael 30, Bussum 1985, S. 124–132, (auch als Digitalisat).
  110. a b Julianus Egidius Bogaers und Jan Kees Haalebos: Einfache und reiche Gräber im römischen Nijmegen. Antike Welt 18, 1987, S. 40-47, (Digitalisat).
  111. 51° 50′ 46″ N, 5° 51′ 54″ O
  112. 51° 50′ 35″ N, 5° 52′ 34″ O
  113. Desiré C. Steures: The late Roman cemeteries of Nijmegen. Stray Finds and Excavations 1947-1983. Description of the archeological collections in Museum Het Valkhof at Nijmegen 15, Nijmegen 2013, ISBN 978-90-6829-104-9, Digitalisat
  114. Titus A.S.M. Panhuysen: De navel van Nijmegen. De godenpijler van keizer Tiberius. Bij een archeologische vondst van (kunst)historisch topniveau. In: Desipientia 12, 1 (2005), S. 4–11.
  115. CIL 03, 05918b
  116. CIL 03, 05912
  117. CIL 16, 55.
  118. Farkas István Gergő: The Roman Army in Raetia, Dissertation, University of Pécs Faculty of Humanities 2015, S. 131–132, S. 244–259, S. 352–358, S. 483.
  119. Biographie Gerard Marius Kams auf der Webpräsenz Biografisch Woordenboek Gelderland (niederländisch), abgerufen am 22. Oktober 2018.
  120. Rijksmonument nummer 522950 auf der Liste der niederländischen Reichsmonumente (niederländisch), abgerufen am 24. Oktober 2018. Daneben stehen die Einzäunung (Rijksmonument nummer 522952) und die Conciergewohnung des Museums (Rijksmonument nummer 522951) noch einmal gesondert unter Denkmalschutz.
  121. Museum G.M. Kam auf der Webpräsenz Huis van de Nijmeegse geschiedenis (niederländisch), abgerufen am 22. Oktober 2018.
  122. Rijksmonument nummer 31123 auf der Liste der niederländischen Reichsmonumente (niederländisch), abgerufen am 24. Oktober 2018.
  123. Offizielle Webpräsenz der Commanderie van Sint Jan (niederländisch), abgerufen am 22. Oktober 2018.
  124. Text des monumentenwet 1988 auf der offiziellen Webpräsenz overheid.nl für Informationen und Dienste aller Regierungsorgane (niederländisch), abgerufen am 4. November 2018.
  125. Rijksmonument Nummer 397576: Terrein waarin sporen van bewoning uit de Romeinse Tijd in Nijmegen im Rijksmonumentenverzeichnis der Niederlande, abgerufen am 4. November 2018.
  126. Rijksmonument Nummer 395952: Terrein waarin sporen van bewoning (burgerlijk en militair) uit de Romeinse Tijd, sporen van bewoning en begraving uit de Vroege en Late Middeleeuwen en de resten van een burcht uit de Late Middeleeuw in Nijmegen im Rijksmonumentenverzeichnis der Niederlande, abgerufen am 4. November 2018.
  127. Rijksmonument Nummer 45811: Militaire versterkingen t.b.v. legioenen in Nijmegen im Rijksmonumentenverzeichnis der Niederlande, abgerufen am 4. November 2018.
  128. Rijksmonument Nummer 45809: Terrein waarin sporen van bewoning uit de Prehistorie en de Romeinse Tijd in Nijmegen im Rijksmonumentenverzeichnis der Niederlande, abgerufen am 4. November 2018.
  129. Rijksmonument Nummer 531084: Mariënboom in Nijmegen im Rijksmonumentenverzeichnis der Niederlande, abgerufen am 4. November 2018.
  130. Rijksmonument Nummer 515197: Terrein waarin nederzettingsresten in Nijmegen im Rijksmonumentenverzeichnis der Niederlande, abgerufen am 4. November 2018.
  131. Rijksmonument Nummer 511804: Terrein met daarin restanten van bewoning in Nijmegen im Rijksmonumentenverzeichnis der Niederlande, abgerufen am 4. November 2018.
  132. Rijksmonument Nummer 46053: Terrein waarin de overblijfselen en de aanleg van een kasteel in Persingen im Rijksmonumentenverzeichnis der Niederlande, abgerufen am 4. November 2018.