Ulpia Noviomagus Batavorum

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Triumphsäule des Tiberius, Noviomagus Batavorum, 15 n. Chr.,
FO: Kastell Valkhof, AO: Museum Het Valkhof

Ulpia Noviomagus Batavorum ist der Name eines ehemaligen römischen Municipiums, aus dem später die Stadt Nijmegen in der heutigen niederländischen Provinz Gelderland entstand.

Ulpia Noviomagus Batavorum entwickelte sich aus der zivilen Siedlung Oppidum Batavorum (Stadt der Bataver), die bei einem römischen Legionslager aus den Canabae legionis dieses Lagers heraus entstanden war. Das Legionslager war bereits zu Beginn des zweiten vorchristlichen Jahrzehnts[1] auf dem Hunnerberg angelegt worden und beherbergte neben einer Legion (wahrscheinlich der Legio VIII Augusta[2]) vermutlich auch batavische Auxiliartruppen. 69/70 n. Chr. wurden Lager und Dorf im Bataveraufstand zerstört. Das Legionslager wurde bald darauf auf dem nahe gelegenen Kops Plateau von der Legio II Adiutrix wieder aufgebaut und war in der Folgezeit einer der wichtigsten Stützpunkte in der römischen Provinz Germania inferior. Von 71 bis 103/104 war dort die Legio X Gemina pia fidelis[3] stationiert. Mit ihrer Stationierung ging ein wirtschaftlicher Aufschwung der Region einher[4]. Nach deren Verlegung auf den Balkan nutzten die Legio XXX Ulpia Victrix[5] aus Vetera und die Legio IX Hispana[6] aus Eburacum noch für kurze Zeit das Lager, bis es um 125 vom Niedergermanischen Heer der Römer (Exercitus Germaniae inferioris) aufgegeben wurde. Unter Kaiser Julian wurden die an der Straße nach Lugdunum Batavorum (Katwijk) liegenden verfallenen Kastelle noch einmal instand gesetzt, um die Getreidelieferungen aus Britannien für die Rheinarmee zu sichern.

Die zivile Siedlung erhielt unter Trajan das Marktrecht und wurde nach dessen Gentilnamen Ulpius Ulpia genannt. Als sie gegen Ende des 2. Jahrhunderts zum Municipium erhoben wurde, hatte sie bereits an die 6.000 Einwohner und war damit nach der CCAA und der CUT die drittgrößte Stadt der niedergermanischen Provinz.[7]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die römischen Relikte Nijmegens befinden sich am Fuße einer glazialen Stauchmoräne aus der Saaleeiszeit, die sich von Südosten her nach Nordwesten durch das niederrheinische Flachland hindurch auf das Knie der Waal bei Nijmegen zu erstreckt. Die Moräne bildet mit ihrem nördlichen Steilhang einen natürlichen Sperrgürtel, der von einer Höhe von 65 m NAP im Südosten auf rund 10 m NAP im Nordwesten abfällt. Dabei entsteht sich ein plateauförmiges Relief mit kleineren Einschnitten auf der Nord- und einem Tal auf der Südseite. Von diesem Höhenzug aus entfaltet sich das Rhein-Maas-Delta nach Westen.[8] In der Region stießen zwei Hauptverkehrswege zusammen, die Rheintalstraße und eine Verkehrsader, die dem Verlauf der Maas folgte.[9] Die Tabula Peutingeriana sah Noviomagus Batavorum im Kreuzungspunkt einer Strecke die von Argentorate via Harenatium heran kam und dann über Castra Herculis nach Lugdunum Batavorum führte, und einer Trasse die von Ceuclum kommend via Ad Duodecimum parallel zur ersten Verbindung verlaufend ebenfalls in Lugdunum Batavorum endete.[10]

Im heutigen Stadtbild sind die Bodendenkmäler folgendermaßen verteilt:

  • Das Kastell auf dem Kops Plateau befand sich im gleichnamigen Park, dessen Gelände kaum bebaut ist.
  • Das Kastell Hunnerberg lag im Osten des gleichlautenden Stadtteils, etwa zwischen dem Ubbergseweg im Norden, dem Berg en Dalseweg im Süden, dem Broerweg im Osten und der Charles Estourgiestraat um Westen.
  • Das Kastell Valkhof lag am östlichen Rande des Stadtzentrums in einem Park gleichen Namens.
  • Im westliche Stadtzentrum befand sich das Municipium Noviomagus Batavorum, unmittelbar südlich der Waal und östlich der Eisenbahntrasse, welche die Waal überquert. An deren Stelle stand auch die römische Brücke.

Quellen und Forschungsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sowohl bei Tacitus, in den Historiae[11], als auch in der "Römischen Geschichte" des Cassius Dio[12] wird Noviomagus Batavorum erwähnt. Auf der Tabula Peutingeriana findet sich Noviomagus mit dem Symbol zweier Häuser zwischen Castra Herculis im Westen und Harenatium im Osten verzeichnet.

Als Fundort römischer Altertümern ist das Stadtgebiet von Nijmegen schon seit dem 17. Jahrhundert bekannt. Eine erste Sammlung wurde durch die beiden Kleriker Johannes Smetius[13] (1590–1651) und seinen Sohn Johannes Smetius junior (1636–1704) angelegt. Die darin bereits enthaltenen mehr als 10.000 römischen Münzen und über 4.500 anderen Funde publizierten die beiden 1645[14] und 1678[15], womit sie zu den Pionieren der Altertumswissenschaften in den Niederlanden und in Europa zählen. 1834 legten Caspar Reuvens und Conradus Leemans ein rund 90 m mal 60 m großen Steingebäude frei[16], dessen Funktion bis heute nicht abschließend geklärt ist. Nachdem der Stadtarchivar Mattheus P. M. Daniëls im Jahr 1916 das Legionslager auf dem Hunnerberg entdeckt hatte[17], wurde dieses in den folgenden Jahren 1917 bis 1921 von Jan Hendrik Holwerda wissenschaftlich untersucht[18].

Vorgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Höhenzug, und davon insbesondere das Kops Plateau, wurde schon vor der Ankunft der Römer, in prähistorischer Zeit intensiv genutzt.[19][20][21] Unser Wissen über diese prähistorische Zeit ist begrenzt. Es basiert hauptsächlich auf Grabfunden, was bedeutet, dass wir zwar sehr viel über die Bestattungssitten, aber nur wenig über das tägliche Leben dieser frühen bäuerlichen Bevölkerung wissen.[22] Die Gräber reichen zurück bis in die Zeit des späten Neolithikums[19] und erstrecken sich danach über die Bronze-[19] bis in die Eisenzeit. Die einheimischen Bataver, die als mit den Eburonen und Chatten verwandter germanischer Stamm betrachtet werden

Militärische Anlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hunnerberg
Limes Niedergermanischer Limes
Datierung (Belegung) 19 v. Chr.
Typ Legionslager
Einheit Legio VIII Augusta[2] (?)
plus Batavische Auxilia(e) (?)
Ort Nijmegen
Geographische Lage 51° 51′ 6,4″ N, 5° 50′ 52,1″ OKoordinaten: 51° 51′ 6,4″ N, 5° 50′ 52,1″ O hf
Vorhergehend Ad Duodecimum (nordwestlich)
Anschließend Ceuclum (südlich)

Hunnerberg, 1. Phase[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Noviomagus Batavorum im 1. Jahrhundert

Die Forschung war jahrzehntelang von einer Gründung des ersten Legionslagers auf dem Hunnerberg zu Beginn der Drusus-Feldzüge im Jahre 12 v. Chr. ausgegangen. Jüngere Untersuchungen sowie die Neubewertung alter Grabungsergebnisse legen jedoch nahe, dass diese bereits im Jahr 19 v. Chr. erfolgte. Zu dieser Zeit hatten die Römer einige Probleme mit germanischen Stämmen, die plündernd in Gallien einfielen, weswegen sich auch im Jahre 16 v. Chr. Augustus persönlich und in Begleitung seines Adoptivsohns, Generals und späteren Nachfolgers Tiberius nach Gallien bemühte, um an der Rheingrenze für Ordnung zu sorgen und darüber hinaus eine nord- und ostwärtsgreifende Okkupation Germaniens vorzubereiten.[23]

Kops Plateau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kops Plateau
Limes Niedergermanischer Limes
Datierung (Belegung) 12 v. Chr.
Typ Auxiliar- oder Vexillationskastell;
Hauptquartier der Offensive gegen Germanien (?)
Ort Nijmegen
Geographische Lage 51° 51′ 6,4″ N, 5° 50′ 52,1″ O hf
Vorhergehend Ad Duodecimum (nordwestlich)
Anschließend Ceuclum (südlich)

Hunnerberg, 2. Phase[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Noviomagus Batavorum im 2. Jahrhundert

Temporäre Lager[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spätrömische Befestigung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Valkhof
Limes Niedergermanischer Limes
Typ Legionslager
Ort Nijmegen
Geographische Lage 51° 51′ 6,4″ N, 5° 50′ 52,1″ O hf
Vorhergehend Ad Duodecimum (nordwestlich)
Anschließend Ceuclum (südlich)

Fundverbleib und museale Präsentation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei Ausgrabungen auf dem Hunnerberg bei Nijmegen wurde neben Grabsteinen unter anderem ein Paradehelm mit Gesichtsmaske gefunden, der wohl von den hier stationierten batavischen Reitern verwendet wurde. Im bayerischen Kastell Pfünz wurde der Weihealtar des aus der Ulpia Noviomagus Batavorum stammenden Dekurios Titus Flavius Romanus aufgefunden. Der Offizier mit dem Beinamen Romanus (der Römer) diente in einer Ala I Flavia (1. flavische Reitereinheit). Die nächste von Pfünz gelegene Ala dieses Namens war die mit dem römischen Bürgerrecht ausgestattete Ala I Flavia singularium civium Romanorum pia fidelis im Kastell Pförring.[24]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Tilmann Bechert, Harry van Enckevort und Willem J. H. Willems: Von der Lippe zur Waal. In: Tilmann Bechert und Willem J. H. Willems: Die römische Reichsgrenze zwischen Mosel und Nordseeküste. Theiss, Stuttgart 1995, ISBN 3-8062-1189-2, S. 65–70.
  • Johan H. F. Bloemers: Die augusteischen Lager und die flavisch-trajanischen canabae legionis in Nijmegen. In: Dorothea Haupt und Heinz Günter Horn: Studien zu den Militärgrenzen Roms II. Vorträge des 10. Internationalen Limeskongresses in der Germania inferior. Rheinland-Verlag, Köln 1977, ISBN 3-7927-0270-3, S. 87–92.
  • Julianus Egidius Bogaers: Nijmegen − Noviomagus. In: Julianus Egidius Bogaers und Christoph B. Rüger: Der Niedergermanische Limes. Materialien zu seiner Geschichte. Rheinland-Verlag, Köln 1974, ISBN 3-7927-0194-4, S. 76−80.
  • Julianus Egidius Bogaers und Jan Kees Haalebos: Problemen rond het Kops Plateau. Oudheidkundige mededelingen, LVI, 1975, S. 127–178, (auch digitalisiert als pdf).
  • Julianus Egidius Bogaers und Jan Kees Haalebos: Die Nijmeger Legionslager seit 70 n. Chr. In: Dorothea Haupt und Heinz Günter Horn: Studien zu den Militärgrenzen Roms II. Vorträge des 10. Internationalen Limeskongresses in der Germania inferior. Rheinland-Verlag, Köln 1977, ISBN 3-7927-0270-3, S. 93–108.
  • Hendrik Brunsting: Die Legionslager in Nijmegen. Ausgrabungen bis 1967. In: Dorothea Haupt und Heinz Günter Horn: Studien zu den Militärgrenzen Roms II. Vorträge des 10. Internationalen Limeskongresses in der Germania inferior. Rheinland-Verlag, Köln 1977, ISBN 3-7927-0270-3, S. 115–120.
  • Mark Driessen: Bouwen om te blijven. De topografie, bewoningscontinuïteit en monumentaliteit van Romeins Nijmegen. RACM Rapportage Archeologische Monumentenzorg 151, RACM, Amersfoort, 2007, (auch digitalisiert als pdf).
  • Harry van Enckevort, Jan Keees Haalebos und J. Thijssen: Nijmegen. Legerplats en stad in het achterland van de Romeinse limes. Abcoude, Nijmegen 2000.
  • Harry van Enckevort: The eastern canabae legionis of the legio X Gemina on the Kops Plateau in Nijmegen (NL). BAR International Series 1084.1 (2002), S. 387–394.
  • Harry van Enckevort und J. R. A. M. Thijssen: Nijmegen – A Roman town in the frontier zone of Germania Inferior. In: P. Wilson (Hrsg.): The archaeology of Roman towns. Studies in honour of John S. Wacher. Oxbow, Oxford 2003, S. 59–72.
  • Harry van Enckevort und Willem J. H. Willems: Roman cavalry helmets in ritual hoards from the Kops Plateau at Nijmegen, The Netherlands. Journal of Roman military equipment studies, Vol. 5 (1994), S. 125–137, (auch digitalisiert als pdf).
  • Paul Franzen: The Augustan legionary fortress at Nijmegen. Legionary and auxiliary soldiers. In: Ángel Morillo Cerdán, Norbert Hanel und Esperanza Martín Hernández (Hrsg.:): Limes XX. Consejo Superior de Investigaciones Cientificas, Madrid 2009, S. 1257–1269.
  • Paul Franzen: The Nijmegen Canabae Legionis (71-102/105 AD). Military and civilian life on the frontier. In: Ángel Morillo Cerdán, Norbert Hanel und Esperanza Martín Hernández (Hrsg.:): Limes XX. Consejo Superior de Investigaciones Cientificas, Madrid 2009, S. 1271–1283.
  • Jan Kees Haalebos: Das große augusteische Lager auf dem Hunerberg in Nijmegen. In: Bendix Trier (Hrsg.:) Die römische Okkupation nördlich der Alpen zur Zeit des Augustus. Kolloquium Bergkamen 1989. Vorträge. Aschendorff, Münster 1991, S. 97–107, (auch digitalisiert als pdf).
  • Jan Kees Haalebos: Neues aus Noviomagus. In: Archäologisches Korrespondenzblatt. Band 20, 1990, S. 193–200, (auch digitalisiert als pdf).
  • Jan Kees Haalebos: Romeinse troepen in Nijmegen. Bijdragen en Mededelingen Vereniging Gelre, Vol. 91 (2000), S. 9–36, (auch digitalisiert als pdf).
  • Jan Kees Haalebos: Mosterd na de maaltijd. Een vergeten jubileum: Traianus in het jaar 98 na Chr. in Nijmegen. Jaarboek Numaga XLVII (2000), S. 8–41.
  • Jan Kees Haalebos: Römische Truppen in Nijmegen. In: Yann Le Bohec und Catherine Wolff (Red.): Les légions de Romes sous le Haut-Empire. Actes du Congrès de Lyon, 17-19 septembre 1998. Cergr, Paris 2000, S. 465–489.
  • Carmen Harmsen und Harry van Enckevort: Op de grens van Oppidum Batavorum. Archeologisch onderzoek aan het Nijmeegse Hertogplein. Archeologische Berichten Nijmegen – Rapport 70, Gemeente Nijmegen 2017, (auch digitalisiert als pdf).
  • Paul van der Heijden: De mijlpalen van Nijmegen. Nijmeegs Katern 21 (2008), S. 34–39.
  • Paul van der Heijden: Romeinse Nijmegen. Luxe en ondergang van Rome aan de Waal. BnM, Nijmegen 2008.
  • Paul van der Heijden: Grens van het Romeinse Rijk. De Limes in Gelderland. Matrijs, Utrecht 2016, ISBN 978-90-5345-327-8, insbesondere S. 87–101.
  • Fleur Kemmers: Coins for a legion. An analysis of the coin finds from the Augustan legionary fortress and Flavian canabae legionis at Nijmegen (= Studien zu Fundmünzen der Antike. Band 21). Philipp von Zabern, Mainz 2006, ISBN 978-3-8053-3730-4.
  • Dick Letema (Hrsg.): Noviomagus. Auf den Spuren der Römer in Nijmegen. Rijksmuseum G. M. Kam, Nijmegen 1979.
  • Sophia M. E. Van Lith: Römisches Glas aus Nijmegen. Römisches Glas vom Kops Plateau, Nijmegen. Gesamtkatalog der Ausgrabungen 1986–1996. Römisches Glas aus Oppidum Batavorum, Nijmegen (Sint Josephhof). Gesamtkatalog der Ausgrabungen 2005–2006. Rijksdienst voor het Cultureel Erfgoed, Amersfoort 2009.
  • Petrus J. J. Stuart: Gewoon aardewerk uit de Romeinse legerplaats en de bijbehorende Grafvelden. Brill, Leiden 1963, (auch digitalisiert als pdf).
  • Willem J. H. Willems: Romeins Nijmegen. Vier eeuwen stad en centrum aan de Waal. Matrijs, Utrecht 1990.
  • Willem J. H. Willems und L. I. Kooistra. Early Roman camps on the Kops Plateau at Nijmegen (NL). In: Valerie A. Maxfield, Michael J. Dobson (Hrsg.): Roman frontier studies 1989. Proceedings of the XVth International Congress of Roman Frontier Studies. University of Exeter Press, 1991, S. 210–214, (auch digitalisiert als pdf).
  • Willem J. H. Willems: Roman face masks from the Kops Plateau, Nijmegen, The Netherlands. Journal of Roman military equipment studies, Vol. 3 (1992), S. 57–66, (auch digitalisiert als pdf).
  • Willem J. H. Willems: Een Romeins legerkamp op het Kops Plateau te Nijmegen/Ein römisches Militärlager auf dem Kops Plateau in Nijmegen. In: Een leven te paard. Ruiters Uit de Lage Landen in het Romeinse leger Rheingrenze. / Reiten für Rom. Berittene Truppen an der römischen Rheingrenze. Provinciaal Museum G. M. Kam/Regionalmuseum Xanten, Nijmegen und Xanten 1995, S. 28–31, (auch digitalisiert als pdf).
  • Willem J. H. Willems et al.: Nijmegen. Geschiedenis van de oudste stad van Nederland. Prehistorie en oudheid. Inmerc, Nijmegen, 2005.
  • Willem J. H. Willems und Harry van Enckevort: Vlpia Noviomagvs. Roman Nijmegen. The Batavian capital at the imperial frontier (= Journal of Roman archaeology. Supplementary series, Band 73). Journal of Roman Archaeology, Portsmouth 2009, ISBN 978-1-887829-73-1.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sammlung des Museums Het Valkhof in Nijmegen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: Noviomagus Batavorum – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: Museum Kam – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Nijmegen: Batavodurum, auf der Webpräsenz livius.org des niederländischen Historikers Jona Lendering, (englisch), abgerufen am 14. Mai 2018
  • Nijmegen: Hunerberg, auf der Webpräsenz livius.org des niederländischen Historikers Jona Lendering, (englisch), abgerufen am 14. Mai 2018
  • Nijmegen: Kops Plateau, auf der Webpräsenz livius.org des niederländischen Historikers Jona Lendering, (englisch), abgerufen am 14. Mai 2018
  • Nijmegen: Valkhof, auf der Webpräsenz livius.org des niederländischen Historikers Jona Lendering, (englisch), abgerufen am 14. Mai 2018
  • Nijmegen: Civil settlements, auf der Webpräsenz livius.org des niederländischen Historikers Jona Lendering, (englisch), abgerufen am 14. Mai 2018
  • Nijmegen: Aquaduct, auf der Webpräsenz livius.org des niederländischen Historikers Jona Lendering, (englisch), abgerufen am 14. Mai 2018
  • Noviomagus Batavorum (Nijmegen) Gelderland, Netherlands auf perseus.tufts.edu, der offiziellen Webpräsenz der Princeton Encyclopedia of Classical Sites, (englisch), abgerufen am 14. Mai 2018

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Forschung war lange von einer drususzeitlichen Gründung ausgegangen, jüngere Untersuchungen sprechen jedoch von einem vermuteten Gründungsjahr 19 v. Chr. Siehe Paul van der Heijden: Grens van het Romeinse Rijk. De Limes in Gelderland. Matrijs, Utrecht 2016, ISBN 978-90-5345-327-8, S. 21.
  2. a b AE 1977, 00541 und AE 1998, 00966
  3. CIL 13, 08713, CIL 13, 08715, CIL 13, 08732, CIL 13, 08733, CIL 13, 08734, CIL 13, 08735, CIL 13, 08736, AE 1977, 00542, AE 1979, 00415 und AE 1979, 00416, sowie CIL 13, 12214,05a bis CIL 13, 12214,29
  4. Jan Kees Haalebos: Die wirtschaftliche Bedeutung des Nijmegener Legionslagers und seiner Canabae. In: Thomas Grünewald (Hrsg.): Germania inferior. Besiedlung, Gesellschaft und Wirtschaft an der Grenze der römisch-germanischen Welt (= Reallexikon der Germanischen Altertumskunde, Ergänzungsband 28). De Gruyter, 2000, ISBN 978-3-11-016969-0, S. 464–479.
  5. CIL 13, 08719, CIL 13, 08723, CIL 13, 08730 und AE 2000, 01013, sowie CIL 13, 12399,02 bis CIL 13, 12399,17
  6. AE 1996, 01107
  7. AE 1958, 0038
  8. Johan H. F. Bloemers: Die augusteischen Lager und die flavisch-trajanischen canabae legionis in Nijmegen. In: Dorothea Haupt und Heinz Günter Horn: Studien zu den Militärgrenzen Roms II. Vorträge des 10. Internationalen Limeskongresses in der Germania inferior. Rheinland-Verlag, Köln 1977, ISBN 3-7927-0270-3, S. 87.
  9. Jan Kees Haalebos: Neues aus Noviomagus. In: Archäologisches Korrespondenzblatt. Band 20, 1990, S. 193,(auch digitalisiert als pdf).
  10. Tab. Peut. Pars II und III, Segm. II.
  11. Tacitus, Historiae IV.
  12. Cassius Dio, Tōn Diōnos Rōmaikōn Historiōn Eikositria Biblia, LIV.
  13. Smetius, Johannes (1590-1651) auf der Webpräsenz des Digitaal Wetenschapshistorisch Centrum, (niederländisch), abgerufen am 15. Mai 2018.
  14. Johannes Smetius: Oppidum Batavorum seu Noviomagum. Blaeu, Amsterdam 1645, (auch ins niederländische übersetzt und als pdf digitalisiert).
  15. Johannes Smetius und Johannes Smetius der Jüngere: Antiquitates Neomagenses Sive Notitia Rarissimarum Rerum Antiquarum. Nijmegen 1678.
  16. Hendrik Brunsting: Een opgraving van Reuvens en Leemans bij het fort Krayenhoff te Nijmegen in 1834. Oudheidkundige Mededelingen Leiden 30 (1949), S. 47–65.
  17. Mattheus P. M. Daniëls: Noviomagus, Romeins Nijmegen. Hrsgg. von Hendrik Brunsting. De Gelderlander, Nijmegen 1955.
  18. Jan Hendrik Holwerda: De Batavenburcht en de vesting der legio X te Nijmegen. Brill, Leiden 1922.
  19. a b c Lendert P. Louwe Kooijmans: Een grafheuvelgroep uit het laat-neolithicum en de bronstijd in het terrein van de Romeinse castra te Nijmegen. In: Willem Albertus van Es (Hrsg.): Archeologie en historie. Opgedragen aan H. Brunsting bij zijn zeventigste verjaardag. Fibula-Van Dishoeck, Bussum 1973, S. 87-125, (auch digitalisiert als pdf).
  20. Harry van Enckevort, Katja Zee und David Robert Fontijn: Het Kops Plateau. Prehistorische grafheuvels en een Romeinse legerplaats in Nijmegen. Uniepers, Amersfoort 1996.
  21. Erik Drenth und Carmen Harmsen:Een klokbekergraf te Nijmegen (provincie Gelderland, NL). Notae Praehistoricae 33 (2013), S. 217–230.
  22. Willem J. H. Willems: Een Romeins legerkamp op het Kops Plateau te Nijmegen/Ein römisches Militärlager auf dem Kops Plateau in Nijmegen. In: Een leven te paard. Ruiters Uit de Lage Landen in het Romeinse leger Rheingrenze. / Reiten für Rom. Berittene Truppen an der römischen Rheingrenze. Provinciaal Museum G. M. Kam/Regionalmuseum Xanten, Nijmegen und Xanten 1995, S. 28-31, (Online)
  23. Paul van der Heijden: Grens van het Romeinse Rijk. De Limes in Gelderland. Matrijs, Utrecht 2016, ISBN 978-90-5345-327-8, insbesondere S. 21.
  24. CIL 03, 05918b