Verbandsgemeinde Trier-Land

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Verbandsgemeinde Trier-Land
Verbandsgemeinde Trier-Land
Deutschlandkarte, Position der Verbandsgemeinde Trier-Land hervorgehoben
Koordinaten: 49° 46′ N, 6° 33′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Trier-Saarburg
Fläche: 175,46 km2
Einwohner: 22.079 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 126 Einwohner je km2
Verbandsschlüssel: 07 2 35 5007
Verbandsgliederung: 11 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Gartenfeldstraße 12
54295 Trier
Webpräsenz: www.trier-land.de
Bürgermeister: Wolfgang Reiland (CDU)
Lage der Verbandsgemeinde Trier-Land im Landkreis Trier-Saarburg
Luxemburg Saarland Eifelkreis Bitburg-Prüm Landkreis Birkenfeld Trier Bescheid (Hunsrück) Beuren (Hochwald) Damflos Geisfeld Grimburg Gusenburg Hermeskeil Hinzert-Pölert Naurath (Wald) Neuhütten (Hochwald) Rascheid Reinsfeld Züsch Baldringen Greimerath (bei Trier) Heddert Hentern Kell am See Lampaden Mandern Paschel Schillingen Schömerich Vierherrenborn Waldweiler Zerf Kanzem Konz Nittel Oberbillig Onsdorf Pellingen Tawern Temmels Wasserliesch Wawern (Saar) Wellen (Mosel) Wiltingen Bonerath Farschweiler Gusterath Gutweiler Herl Hinzenburg Holzerath Kasel (bei Trier) Korlingen Lorscheid Mertesdorf Morscheid Ollmuth Osburg Pluwig Riveris (Gemeinde) Schöndorf (an der Ruwer) Sommerau (an der Ruwer) Thomm Waldrach Ayl Fisch (Saargau) Freudenburg Irsch (bei Saarburg) Kastel-Staadt Kirf Mannebach (bei Saarburg) Merzkirchen Ockfen Palzem Saarburg Schoden Serrig Taben-Rodt Trassem Wincheringen Bekond Detzem Ensch Fell (Mosel) Föhren Kenn Klüsserath Köwerich Leiwen Longen Longuich Mehring (Mosel) Naurath (Eifel) Pölich Riol Schleich Schweich Thörnich Trittenheim Aach (bei Trier) Franzenheim Hockweiler Igel (Mosel) Kordel (Eifel) Langsur Newel Ralingen Trierweiler Welschbillig ZemmerKarte
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeindeverband in Deutschland/Wartung/Wappen
Burg Ramstein bei Kordel

Die Verbandsgemeinde Trier-Land ist eine rheinland-pfälzische Verbandsgemeinde im Landkreis Trier-Saarburg und hat ihren Verwaltungssitz in der kreisfreien Stadt Trier. Der Verbandsgemeinde gehören die elf selbständigen Ortsgemeinden Aach, Franzenheim, Hockweiler, Igel, Kordel, Langsur, Newel, Ralingen, Trierweiler, Welschbillig und Zemmer an, die im Nahbereich der Stadt Trier liegen.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Verwaltungsgebiet der Verbandsgemeinde erstreckt sich zwischen dem Sauertal (im Westen, Grenze zu Luxemburg) bis über das Kylltal (im Osten). Nördlich erstreckt sie sich bis zur Fidei (Gebiet um Zemmer und Grenze zum Eifelkreis Bitburg-Prüm). Im Süden grenzt sie an die Mosel und das Stadtgebiet Trier.

Die beiden Ortsgemeinden Hockweiler und Franzenheim, die als einzige der rechts der Mosel liegenden Gemeinden des „Alten Amtes Trier-Land“ bei der Gebietsreform 1969/1970 nicht in die Stadt Trier eingemeindet wurden, gehören ebenfalls zur Verbandsgemeinde Trier-Land. Sie liegen als „Exklave“ der Verbandsgemeinde rund zehn Kilometer entfernt vom Kerngebiet der Verbandsgemeinde südöstlich der Stadt Trier.

Verbandsangehörige Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Fläche
(km²)
Einwohner
(1950)[2]
Einwohner
(31. Dezember 2015)[1]
Wappen Aach 6,96 479 1.128
Wappen Franzenheim 6,47 322 366
Wappen Hockweiler 2,08 143 285
Wappen Igel 7,30 1.006 2.095
Wappen Kordel 16,60 1.824 2.042
Wappen Langsur 11,93 1.467 1.696
Wappen Newel 16,65 1.099 2.820
Wappen Ralingen 27,64 1.762 2.140
Wappen Trierweiler 18,42 1.257 3.807
Wappen Welschbillig 37,08 2.404 2.675
Wappen Zemmer 24,38 2.371 3.025
Wappen VG Trier-Land  175,49 14.134 22.079

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zuge der in der zweiten Hälfte der 1960er Jahre begonnenen Verwaltungsreform wurde zum 1. Oktober 1968 das vorherige Amt Trier-Land, so wie alle Ämter in den Regierungsbezirken Koblenz und Trier, in Verbandsgemeinden umgewandelt. Die Verbandsgemeinde Trier-Land in der heutigen Form entstand in den Jahren 1969/1970, als ein Großteil der Gemeinden der vorherigen Ämter Welschbillig und Ehrang in die Verbandsgemeinde Trier-Land integriert wurde.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Entwicklung der Einwohnerzahl bezogen auf das heutige Gebiet der Verbandsgemeinde Trier-Land; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 6.551
1835 8.963
1871 10.179
1905 11.712
1939 15.000
1950 14.134
Jahr Einwohner
1961 15.107
1970 16.543
1987 18.889
1997 21.122
2005 21.342
2015 22.079

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verbandsgemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verbandsgemeinderat Trier-Land besteht aus 36 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzenden.

8
4
11
13
11 13 
Von 36 Sitzen entfallen auf:

Die Sitzverteilung im Verbandsgemeinderat:[3]

Wahl SPD CDU GRÜNE FW FBL Gesamt
2014 8 13 4 11 36 Sitze
2009 8 14 4 10 36 Sitze
2004 8 16 3 4 5 36 Sitze

* FW = Freie Wähler Trier-Land e. V.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1968–1977 Matthias Winter (war bereits seit 1954 Amtsbürgermeister des Amtes Trier-Land)
  • 1978–1987 Hermann Prümm
  • 1987–1997 Michael Witzel
  • 1997–2002 Bernhard Kaster
  • seit 2003 Wolfgang Reiland

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beschreibung: Durch eingeschweifte blaue Spitze geteilt, darin eine wachsende goldene Säule, vorn in Silber ein durchgehendes rotes Kreuz, hinten in Silber ein roter dreizinniger Burgturm mit blauem Dach.[4]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Verbandsgemeinde sind Spuren der römischen Vergangenheit sichtbar, zum Beispiel die Igeler Säule, die seit 1986 Teil des UNESCO-Welterbes ist, oder die Römische Langmauer.

Ferner zeugen die Burg Ramstein im fast unberührt gebliebenen Kylltal sowie die Burg Welschbillig von vergangener Zeit.

Wirtschaft und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Trierweiler-Sirzenich befindet sich ein Industrie- und Gewerbegebiet an der Bundesautobahn 64 (Trier–Luxemburg) sowie an der Bundesstraße 51 (Trier–Bitburg). Das Gebiet hat eine Größe von etwa einem Quadratkilometer.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Verbandsgemeinde Trier-Land – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Verbandsgemeinderatswahlen
  4. Wappenbeschreibung