Zemmer

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Zemmer
Zemmer
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Zemmer hervorgehoben
Koordinaten: 49° 54′ N, 6° 42′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Trier-Saarburg
Verbandsgemeinde: Trier-Land
Höhe: 360 m ü. NHN
Fläche: 24,38 km2
Einwohner: 3025 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 124 Einwohner je km2
Postleitzahl: 54313
Vorwahl: 06580
Kfz-Kennzeichen: TR, SAB
Gemeindeschlüssel: 07 2 35 151
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Gartenfeldstraße 12
54295 Trier
Webpräsenz: www.zemmer.de
Ortsbürgermeister: Edgar Schmitt (SPD)
Lage der Ortsgemeinde Zemmer im Landkreis Trier-Saarburg
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Über dieses Bild
Zemmer, St. Remigius
Zemmer-Schleidweiler, St. Martin

Zemmer ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Trier-Saarburg, Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Trier-Land an. Zemmer ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zemmer liegt in der Mitte des Dreiecks Trier – Bitburg – Wittlich, etwa 15 Kilometer nordnordöstlich von Trier.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ortsgemeinde Zemmer besteht aus den Ortsteilen Zemmer (1141 Einwohner), Rodt (1018), Schleidweiler (615) und Daufenbach (160). Zemmer ist der Kern eines regional bekannten Ortsbundes, der Fidei. Zur Fidei gehören neben den Dörfern Zemmer, Rodt und Schleidweiler die Orte Orenhofen und Preist.[3]

Zum Ortsteil Daufenbach gehören auch die Wohnplätze Deimlingermühle, Eulecken, Im Grundsgraben, Mühlenberg und Mühlenflürchen, zum Ortsteil Zemmer die Wohnplätze Corneliushof, Forsthaus Mülchen, Haus Königseifen, Johanneshof, Kapellenhof, Paulushof, Rosenhof, Rothaus und Schönfelderhof.[4]

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Jahresniederschlag beträgt 823 mm. Die Niederschläge liegen im oberen Drittel der in Deutschland erfassten Werte. An 67 % der Messstationen des Deutschen Wetterdienstes werden niedrigere Werte registriert. Der trockenste Monat ist der Februar, die meisten Niederschläge fallen im November. Im November fallen 1,4 mal mehr Niederschläge als im Februar. Die Niederschläge variieren nur minimal und sind extrem gleichmäßig übers Jahr verteilt. An nur 1 % der Messstationen werden niedrigere jahreszeitliche Schwankungen registriert.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals erwähnt wurde Zemmer 893 im Prümer Urbar[5]. Am 7. März 1945, während der Entphase des Zweiten Weltkriegs, eroberte das 2. US-Kavallerieregiment die Stadt[6]. Am 17. März 1974 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Schleidweiler-Rodt eingemeindet.[7]

Bevölkerungsentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl von Zemmer bezogen auf das heutige Gemeindegebiet; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 1.337
1835 1.465
1871 1.647
1905 1.938
1939 2.179
1950 2.371
Jahr Einwohner
1961 2.529
1970 2.876
1987 2.740
1997 2.985
2005 2.875
2015 3.025

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Zemmer besteht aus 20 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[8]

Wahl  SPD   CDU  FWG* WGR Gesamt
2014 6 3 7 4 20 Sitze
2009 5 3 8 4 20 Sitze

* FWG = Freie Wählergruppe Fidei e. V.

Schienenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bahnhof Daufenbach im gleichnamigen Zemmerer Ortsteil liegt an der Eifelstrecke (KölnEuskirchenGerolsteinTrier), auf der im Schienenpersonennahverkehr unter dem Markennamen VAREO der Eifel-Express (RE/RB 22) Köln - Euskirchen - Gerolstein – Trier mit Fahrzeugen der Baureihe 620 und Baureihe 622 verkehrt.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Zemmer – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Robert Reuter (2003): Die Fidei - der Lebensraum unserer Vorfahren, Aachen: Helios
  4. Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Januar 2010, S. 80, abgerufen am 11. Oktober 2015 (PDF; 2,3 MB).
  5. Eintrag auf findcity.de
  6. Chronik des 2. US-Kavallerieregiments
  7. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006 (= Statistische Bände. Band 393). Bad Ems 2006, S. 202 (online; PDF; 2,6 MB [abgerufen am 11. Oktober 2015]).
  8. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen