Wiesenttal

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Wiesenttal
Wiesenttal
Deutschlandkarte, Position des Marktes Wiesenttal hervorgehoben
Koordinaten: 49° 48′ N, 11° 16′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Forchheim
Höhe: 433 m ü. NHN
Fläche: 45,9 km2
Einwohner: 2464 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 54 Einwohner je km2
Postleitzahl: 91346
Vorwahl: 09196
Kfz-Kennzeichen: FO, EBS, PEG
Gemeindeschlüssel: 09 4 74 176
Marktgliederung: 21 Ortsteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Forchheimer Str. 8
91346 Wiesenttal
Webpräsenz: www.wiesenttal.de
Bürgermeister: Helmut Taut (Freie Wähler Wiesenttal)
Lage des Marktes Wiesenttal im Landkreis Forchheim
Landkreis Nürnberger Land Erlangen Landkreis Bamberg Landkreis Erlangen-Höchstadt Landkreis Bayreuth Bamberg Landkreis Bamberg Wiesenttal Igensdorf Hiltpoltstein Gräfenberg Hallerndorf Forchheim Hausen (bei Forchheim) Heroldsbach Eggolsheim Weißenohe Wiesenthau Weilersbach (Oberfranken) Unterleinleiter Pretzfeld Poxdorf (Oberfranken) Pinzberg Obertrubach Neunkirchen am Brand Leutenbach (Oberfranken) Langensendelbach Kunreuth Kleinsendelbach Kirchehrenbach Hetzles Gößweinstein Effeltrich Ebermannstadt Dormitz IgensdorfKarte
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Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt

Wiesenttal ist ein Markt im oberfränkischen Landkreis Forchheim und liegt im Zentrum der Fränkischen Schweiz.

Muggendorf und Streitberg sind die ältesten Luftkurorte in der Region, seit 1972 gehören sie mit weiteren Orten zum neu gegründeten Markt Wiesenttal. Bei Streitberg beginnt das typische Landschaftsbild der Fränkischen Schweiz. Beide Orte bilden das sogenannte Wanderzentrum der Fränkischen Schweiz.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Aufseß, Waischenfeld (beide Landkreis Bayreuth), Gößweinstein, Ebermannstadt, Unterleinleiter, Heiligenstadt in Oberfranken (Landkreis Bamberg)

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wiesenttal gliedert sich in 21 Ortsteile[2]:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wiesenttal im heutigen Regierungsbezirk Oberfranken gehörte zum 1792 von Preußen erworbenen Fürstentum Bayreuth. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört der Ort zu Bayern. Die heutige Gemeinde Wiesenttal umfasst zum größten Teil das ehemals preußisch/bayreuthische Kastenamt Streitberg, das am 30. Juni 1803 im Rahmen des preußisch-bayerischen Hauptlandesvergleichs an Bayern abgetreten wurde. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstanden mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinden.

19. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Tourismus in der Fränkischen Schweiz begann in Muggendorf Anfang des 19. Jahrhunderts. Früher hieß die Gegend Muggendorfer Gebürg.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Gebietsreform in Bayern wurden am 1. Januar 1972 der Markt Muggendorf und die Gemeinden Albertshof, Engelhardsberg, Oberfellendorf und Streitberg zum neu gegründeten Markt Wiesenttal zusammengelegt.[3] Am 1. Januar 1977 kam ein kleiner Teil der aufgelösten Gemeinde Breitenlesau (Rauhenberg) hinzu. Birkenreuth und Wüstenstein sowie Wohlmannsgesees der aufgelösten Gemeinde Wohlmannsgesees folgten am 1. Mai 1978.[4] Der Wohlmannsgeseeser Ortsteil Kanndorf wurde Stadtteil von Ebermannstadt.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rathaus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Rathaus des Marktes Wiesenttal befindet sich in Muggendorf.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: Über einem von Silber und Schwarz gevierten Schildfuß gespalten von Rot und Silber ; vorne ein schräglinks gestellter silberner Schlüssel in Erinnerung an die Familie von Schlüsselberg, hinten ein rotes Ammonshorn.

Marktgemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Die Kommunalwahl 2008 führte zu folgender Sitzverteilung im Marktgemeinderat:

CSU Freie Wähler Wiesenttal Umland Freie Wähler Wiesenttal (FWW) Bürgergemeinschaft Streitberg (BGS) Junge Bürger Kommunale unabhängige Liste (KuL) Zukunft-Jura Gesamt
4 3 3 3 ./. n.a. 1 14 Sitze

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kleines Wehr im Wiesenttal

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wiesenttal im Herbst 2010
 Commons: Wiesenttal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?val=1219&attr=590&modus=automat&tempus=20111102/222929&hodie=20111102/222929
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 451.
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 683 und 684.