Gräfenberg

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Gräfenberg (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Gräfenberg
Gräfenberg
Deutschlandkarte, Position der Stadt Gräfenberg hervorgehoben
Koordinaten: 49° 39′ N, 11° 15′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Forchheim
Verwaltungs­gemeinschaft: Gräfenberg
Höhe: 433 m ü. NHN
Fläche: 37,88 km²
Einwohner: 4071 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 107 Einwohner je km²
Postleitzahl: 91322
Vorwahl: 09192
Kfz-Kennzeichen: FO, EBS, PEG
Gemeindeschlüssel: 09 4 74 132
Stadtgliederung: 15 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Kirchplatz 8
91322 Gräfenberg
Webpräsenz: www.graefenberg.de
Bürgermeister: Hans-Jürgen Nekolla (SPD)
Lage der Stadt Gräfenberg im Landkreis Forchheim
Landkreis Nürnberger Land Erlangen Landkreis Bamberg Landkreis Erlangen-Höchstadt Landkreis Bayreuth Bamberg Landkreis Bamberg Wiesenttal Igensdorf Hiltpoltstein Gräfenberg Hallerndorf Forchheim Hausen (bei Forchheim) Heroldsbach Eggolsheim Weißenohe Wiesenthau Weilersbach (Oberfranken) Unterleinleiter Pretzfeld Poxdorf (Oberfranken) Pinzberg Obertrubach Neunkirchen am Brand Leutenbach (Oberfranken) Langensendelbach Kunreuth Kleinsendelbach Kirchehrenbach Hetzles Gößweinstein Effeltrich Ebermannstadt Dormitz IgensdorfKarte
Über dieses Bild
Wappenbild Gräfenbergs am Hiltpoltsteiner Tor
Gräfenberg, Stahlstich (1858)
Blick vom Bahnhof zur Kirche (3. April 2005)

Gräfenberg ist eine Stadt im Landkreis Forchheim (Regierungsbezirk Oberfranken) und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Gräfenberg.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gräfenberg weist erhebliche Höhenunterschiede (400 m bis 550 m) auf und ist das südliche Eingangstor zur Fränkischen Schweiz. Die Stadt liegt nördlich von Nürnberg an der B 2, die früher eine wichtige Salzhandelsstraße war. Der Ort wird im Osten und Nordwesten von zwei großen Steinbrüchen begrenzt.

Die Kalkach (ein Zufluss der Schwabach (Regnitz)) durchfließt die Westseite der historischen Altstadt mit großem Gefälle. An ihrem weiteren Verlauf gibt es einige Schrebergärten.

Forschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gräfenberg ist namensstiftend für ein Netzwerk von 13 seismischen Meßstellen in der fränkischen Alb, dem sogenannten Gräfenberg-Array.[2][3] Dieses ist ein Teil des Seismologisches Zentralobservatoriums der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe.

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gräfenberg liegt in der kühlgemäßigten Klimazone im Übergangsbereich zwischen maritimem und kontinentalem Klima, in der für deutsche Verhältnisse begünstigten Fränkischen Schweiz am Rand des Regnitztales. Einer Region mit eher trockenem (600–700 mm Jahresniederschlag), sonnigem (etwa 1700 Sonnenstunden im Jahr) und insbesondere in Tallagen (Regnitztal) warmem (jährliche Durchschnittstemperatur über 9 °C) Klima.[4] Eine in Kasberg auf 511 m Höhe gelegene Klimastadion weist 1611 Sonnenstunden, eine Durchschnittstemperatur von 8,1 °C und 978 mm Jahresniederschlag auf, dies ist in mehrerer Hinsicht für die regionalen Verhältnisse ungewöhnlich. Der hohe Niederschlag ist durch die Lage Kasbergs auf der Albhochfläche am Südwestende der Fränkischen Schweiz zu erklären, welche durch bis zu 250 m Höhendifferenz für Steigungsregen sorgt. Die Zahl der Sonnenstunden ist etwas geringer als im Rest der Fränkischen Schweiz und im Regnitztal. Die Temperatur ist niedriger als im Regnitztal, bedingt durch die Höhe und die Lage auf der windexponierten Albhochfläche.


Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Gräfenberg OT Kasberg
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Temperatur (°C) -1,1 -0,3 3,4 7,8 12,7 15,5 17,4 17,0 12,9 8,3 3,1 0,0 Ø 8,1
Niederschlag (mm) 82,0 73,0 79,0 60,0 81,0 90,0 97,0 80,0 82,0 76,0 83,0 95,0 Σ 978
Sonnenstunden (h/d) 1,7 2,8 3,6 5,6 6,6 6,8 7,2 6,8 5,2 3,6 1,8 1,3 Ø 4,4
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Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn):

Egloffstein, Obertrubach, Hiltpoltstein, Simmelsdorf, Weißenohe, Igensdorf, Neunkirchen am Brand, Kunreuth, Leutenbach

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt gliedert sich in 15 Stadtteile[5]:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gräfenberg wurde erstmals 1172 urkundlich erwähnt. Die Nürnberger Patrizierfamilie Haller hatte seit 1333 die Herrschaft im Ort inne. König Karl IV. verlieh dem Ort im Jahr 1371 das Stadtrecht. Am 4. Juni 1567 vernichtete der große Stadtbrand alle Häuser innerhalb der Stadtmauern. Im 16. Jahrhundert erwarb die Reichsstadt Nürnberg Gräfenberg. Am 8. Juni 1778 wurde Gräfenberg nach einem gewaltigen Gewitter von einer Flutwelle heimgesucht, die mehrere Bürger in den Tod riss. Mit dem Reichsdeputationshauptschluss kam der Ort 1803 zu Bayern. Am 30. und 31. Juli 1866 wurde während des Deutschen Bruderkriegs in dem Ort, der Hauptquartier der vorrückenden Preußen war, ein Waffenstillstand ausgehandelt.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Guttenburg mit dem Stadtteil Gräfenbergerhüll schloss sich am 1. April 1959 der Stadt Gräfenberg an.[6] Am 1. Juli 1976 wurde die Gemeinde Walkersbrunn (1021 als Waltgeresbrunnun erstmals urkundlich erwähnt) mit ihren Ortsteilen Kasberg, Rangen und Schlichenreuth in die Stadt Gräfenberg eingegliedert. Am 1. Mai 1978 wurde die Gemeinde Thuisbrunn (1007 unter dem Namen Tuosibrunno erstmals erwähnt) mit ihren Ortsteilen Hohenschwärz, Höfles, Dörnhof, Neusles und Haidhof eingemeindet, lediglich der Ortsteil Haselstauden wurde Teil der Gemeinde Obertrubach. Auch schlossen sich aus der Gemeinde Lilling (1205 mit dem Namen Lugelinge erstmals urkundlich erwähnt, Umbenennung der Gemeinde Wölfersdorf in Lilling am 1. Januar 1870[6]) die Ortsteile Lilling und Sollenberg der Stadt Gräfenberg an.[7] Die Ortsteile Erlastrut und Wölfersdorf schlossen sich dem Markt Hiltpoltstein an.

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gräfenberg ist mehrheitlich evangelisch und Dekanatssitz, lediglich Lilling und Sollenberg sind katholisch geprägt. Die Dreieinigkeitskirche stammt aus dem 13. Jahrhundert und wurde mit der Reformation evangelisch-lutherisch. Die älteste christliche Kirche stand in frühmittelalterlicher Zeit auf dem Michelsberg als Michaelskapelle. Weitere evangelische Kirchen befinden sich in Thuisbrunn und Walkersbrunn. Die Katholiken feiern ihre Gottesdienste in einer modernen Filialkirche (1967) und gehören zur Kirchengemeinde Weißenohe im Dekanat Erlangen im Erzbistum Bamberg. Daneben befindet sich in Lillinger Höhe eine Kapelle, in der im Mai regelmäßig Andachten stattfinden.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gräfenberg bildet zusammen mit den Gemeinden Hiltpoltstein und Weißenohe eine Verwaltungsgemeinschaft. Der Vorsitzende ist der Gräfenberger Bürgermeister Hans-Jürgen Nekolla.

Stadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stadtrat hat nach der Kommunalwahl vom 16. März 2014 folgende Sitzverteilung :

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist seit 1. Mai 2014 Hans-Jürgen Nekolla (SPD), der in der Stichwahl am 30. März 2014 gegen Hans Derbfuß (CSU) mit knapp 62 % der Stimmen gewann. Nekolla übte seit 2008 bereits das Amt des 2. Bürgermeisters aus. Sein Vorgänger war seit 1996 Werner Wolf von den Freien Wählern.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: „In Rot über grünem Dreiberg eine silberne Zinnenmauer, die mit einem gespaltenen Schild belegt ist; darin vorne in Gold ein halber, rot gezungter schwarzer Adler am Spalt, hinten fünfmal schräg geteilt von Rot und Silber; darüber ein wachsender, doppelschwänziger, golden gekrönter und blau bewehrter silberner Löwe.“

Das Wappen ist durch Siegelführung seit 1437 belegt.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Gräfenberg ist ein Turmuhren-Museum [9] beheimatet, welches sich in Privatbesitz befindet. Von April bis Oktober können dort jeweils sonntags verschiedene Uhren und der Fortschritt der Mechanik über mehrere Jahrhunderte besichtigt werden.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemälde am Hiltpoltsteiner Tor in Gräfenberg (1925)

Die Anlage des Ortes am bzw. auf dem Berg ist städtebaulich von großem Reiz.

Das historische Gräfenberger Rathaus wurde im Jahr 1689 durch Conrad Kramer erbaut und war seit dem Jahr 1871 Sitz des Gräfenberger Stadtrats. Im Jahr 1989 wurde das Gebäude saniert und restauriert. In ihm finden noch regelmäßig Sitzungen des Stadtrates und standesamtliche Trauungen statt.

Das moderne Rathaus, Sitz der Verwaltungsgemeinschaft, war früher das Schloss der Patrizierfamilie Haller; der weitläufige Schlossgarten wurde jedoch Anfang des 20. Jahrhunderts zugunsten des Gesteinsabbaus aufgelöst.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Historische Bürgerfest mit Mittelaltermarkt findet zu Ehren des Wirnt von Grafenberg alle fünf Jahre statt (in den mit 4 und 9 endenden Jahren).
  • Am dritten Adventssonntag veranstaltet der Fränkische-Schweiz-Verein Gräfenberg auf dem Kirchplatz die traditionelle Gräfenberger Vorweihnacht, einen der ältesten Weihnachtsmärkte der Fränkischen Schweiz (seit 1976). Als Höhepunkt beschließt jedes Jahr das Nürnberger Christkind den Markt und spricht neben dem Nürnberger einen vor vielen Jahren verfassten Gräfenberger Prolog.
  • Am ersten Sonntag im August wird in der Gräfenberger Altstadt die Kirchweih gefeiert. Die Michaeliskirchweih folgt am letzten Sonntag im September.
  • Am dritten Sonntag im September ist Kirchweih (Kerwa) in Walkersbrunn.
  • Alljährlich findet eine Woche vor Ostern der Palmsonntagsmarkt und am Ewigkeitssonntag (Totensonntag) im November der Andreasmarkt statt. Dabei wird das historische Rathaus vom Gartenbauverein bzw. von den Altstadtfreunden Gräfenberg in ein „Rathauscafé“ verwandelt.
  • Am Weißen Sonntag ist Konfirmation in Gräfenberg.
  • Im renovierten Jugendzentrum am Schelmberg finden regelmäßige Veranstaltungen für die Jugend statt.
  • Gräfenberg ist bunt organisiert seit 2007 jeweils am Samstag vor dem Ende der bayerischen Sommerferien das alljährliche Open-Mind-Festival. [10]

Natur und Geologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kasberger Schlucht, befindet sich südöstlich von Kasberg
  • Teufelstisch, markante Felsformation südlich von Guttenburg
  • Thuisbrunner Leitenweg, Weg durch die Magerrasen und Trockenlandschaft rund um Thuisbrunn
  • Kalkach; entlang der Stadtmauer und am Bahnhof befinden sich Wasserfälle und Sinterstufen, die teilweise durch einen Weg erschlossen sind.
  • Todsfelder Tal, 1,5 km langes Tal mit Trockenhängen und Dolomitfelsen

Gräfenberg ist bunt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anti-Nazi-Demonstration „Gräfenberg ist bunt“ am 18. August 2007 auf dem Marktplatz

Seit 1999 marschierte die NPD alljährlich am Volkstrauertag, von Dezember 2006 bis zum Herbst 2009 monatlich zum Gräfenberger Kriegerdenkmal. Dagegen richtete sich breiter und engagierter Bürger-Protest der Aktion Gräfenberg ist bunt [11], einer parteiübergreifenden Bewegung gegen Nationalsozialismus und Rassismus. Mit kreativen Aktionen setzen sich die Gräfenberger Bürger für Frieden, Vielfalt und Völkerverständigung ein. Das Bürgerforum Gräfenberg ist bunt hat überregionale Bedeutung, ist Träger des Würzburger Friedenspreises[12] und genießt bundesweit Anerkennung.[13][14]

Am Tag der Deutschen Einheit 2007 feierten 2000 Gräfenberger und Nazi-Gegner aus der Umgebung ein zweitägiges Fest Für Demokratie und Menschenrechte im geeinten Deutschland und protestierten mit einem ökumenischen Gottesdienst, vielen Grußworten und einem bunten kulturellen Programm gegen eine Versammlung von Neo-Nazis. Prominente Besucher waren Arno Hamburger, Susanne Kastner, Ulrich Maly, Eva Bulling-Schröter, Ulrike Gote, Elisabeth Scharfenberg und Christine Stahl.

Im Oktober 2009 hat die NPD erklärt, ihre Aktivitäten künftig mehr in die Oberpfalz, nach Niederbayern und ins nahegelegene Weißenohe (dem Wohnort der Gründer des Bürgerforums) zu verlegen.[15] Seit einigen Jahren organisieren Neonazis zudem Veranstaltungen in dem nur einige Kilometer entfernt liegenden Geschwand bei Obertrubach.[16]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gräfenbergbahn

Gräfenberg ist Endhaltestelle der Gräfenbergbahn R21, mit der insbesondere in den wärmeren Jahreszeiten auch Ausflügler und Wanderer nach Gräfenberg gelangen. Es gibt fünf Buslinien, die die umliegenden Ortschaften vom Bahnhof aus erschließen, sowie eine Buslinie als Querverbindung nach Forchheim.[17]

Die Stadt liegt an der Bundesstraße 2 zwischen Nürnberg und Pegnitz.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brauereien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Gräfenberg und seinen Ortsteilen gibt es vier Brauereien:

  • Brauerei Friedmann, seit 1875 in Familienbesitz, aus dem Heldschen Brauhaus hervorgegangen.
  • Lindenbräu (Brehmer), Brauerei seit 1932
  • Brauerei Hofmann, Hohenschwärz, Brauerei seit 1897
  • Elch-Bräu, Thuisbrunn, Wiedereröffnung 2007

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der mittelhochdeutsche Dichter Wirnt von Grafenberg stammte vermutlich aus Gräfenberg.
  • Der Tübinger Altphilologe Martin Crusius wurde am 19. September 1526 im heutigen Gräfenberger Stadtteil Walkersbrunn, damals Pfarrei „Zu den Drei Heiligen Gräbern“ (heute Evangelisch-Lutherische Pfarrei Ermreuth), geboren und starb am 7. März 1607 (neuen Stils) in Tübingen.

Schulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gräfenberg verfügt über eine Hauptschule (seit 2010: Mittelschule), eine Grundschule und die Ritter-von-Wirnt-Realschule; das nächste Gymnasium befindet sich im neun Kilometer entfernten Eckental.

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund seiner mittelalterlichen Altstadt, seiner Lage am Rande der Fränkischen Schweiz und seiner vielen gastronomischen Betriebe ist Gräfenberg ein beliebtes Naherholungsziel für Gäste aus Nürnberg, Fürth und Erlangen.

Fünf-Seidla-Steig[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Fünf-Seidla-Steig ist ein etwa 19 Kilometer langer, 2008 eröffneter Wanderweg zwischen den vier Brauereien der Stadt Gräfenberg und der Klosterbrauerei Weißenohe.[18] Benannt ist er nach dem fränkischen Bierkrug, dem Seidla. Die Brauereien erzeugen insgesamt 21 verschiedene Biere.[19]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der TSV 09 Gräfenberg ist der größte Verein Gräfenbergs mit den Abteilungen Fußball, Ski (Langlauf), Volleyball und Tennis. Der Verein besitzt ein Sportheim etwas außerhalb von Gräfenberg.

Freizeitangebote[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Sommer ist das stadteigene Freibad bei gutem Wetter geöffnet.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das erste dokumentierte Schafkopfspiel nach „bayerischen Regeln“ fand 1849 in Gräfenberg statt.[20]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Gräfenberg – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Gräfenberg – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gräfenberg-Array
  3. Gräfenberg-Array, Haidhof
  4. Fränkische Schweiz bei Bayern online
  5. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111102/175015&attr=OBJ&val=1198
  6. a b Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 462.
  7. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 683 und 684.
  8. http://www.graefenberg.de/cms/stadtinfos_partnerstaedte/
  9. http://www.turmuhren-graefenberg.de/ Turmuhren-Museum
  10. Open Mind Festival Pressebericht von 2014, Abgerufen am 13. Januar 2015
  11. Gräfenberg ist bunt - Ziele und Aktionen des Bürgerforums
  12. Preisträger seit 1995 auf der Seite des Komitee Würzburger Friedenspreis
  13. Anerkennungsschreiben des Bundespräsidenten (Pressemitteilung)
  14. Kriegerdenkmal hinter Bauzaun verbannt, Junge Welt vom 1. August 2008, S. 15
  15. Nordbayerischer Kurier: Bürgerforum: NPD verzichtet auf Aufzüge in Gräfenberg (Memento vom 2. Oktober 2009 im Internet Archive) vom 1. Oktober 2009
  16. Feiern Neonazis unbehelligt bei Obertrubach?, Nürnberger Nachrichten vom 2. Juli 2009; Abgerufen am 21. Juni 2011
  17. Netzplan des VGN für den Landkreis Forchheim (Stand: 13. Dezember 2009); nichtberücksichtigt ist Buslinie 212 als Bahnersatz mit etwa gleichem Streckenverlauf nach Nürnberg
  18. http://www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/wirtschaftsnachrichten/unser-bier-schmeckt-noch-nach-bier-1.18184179
  19. Franken-Wiki.de, Fünf-Seidla-Steig
  20. Der Zuschauer an der Pegnitz