Wiesenthau

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Wiesenthau
Wiesenthau
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Wiesenthau hervorgehoben
Koordinaten: 49° 43′ N, 11° 8′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Forchheim
Verwaltungs­gemeinschaft: Gosberg
Höhe: 305 m ü. NHN
Fläche: 6,41 km2
Einwohner: 1620 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 253 Einwohner je km2
Postleitzahl: 91369
Vorwahl: 09191
Kfz-Kennzeichen: FO, EBS, PEG
Gemeindeschlüssel: 09 4 74 175
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Reuther Str. 1
91361 Pinzberg
Website: www.wiesenthau.de
Bürgermeister: Bernd Drummer (Junge Bürger/CSU)
Lage der Gemeinde Wiesenthau im Landkreis Forchheim
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Über dieses Bild

Wiesenthau ist eine Gemeinde in der Nähe der Wiesent im oberfränkischen Landkreis Forchheim und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Gosberg mit Sitz in Pinzberg.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wiesenthau liegt in der Nähe des Walberla. Im Ort befindet sich das Schloss Wiesenthau, lange im Besitz der Familie von Wiesenthau.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Wiesenthau hat die beiden Ortsteile[2] Schlaifhausen und Wiesenthau.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Kirchehrenbach, Leutenbach, Pinzberg, Forchheim.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 1062 wurde die Gemeinde erstmals urkundlich erwähnt. Die Herren von Wiesenthau hatten von 1128 bis zu ihrem Aussterben 1814 die Ortsherrschaft inne. Die Landesherrschaft hatten die Grafen Schönborn inne, die 1806 durch Bayern mediatisiert wurden. Sie traten es im Zuge von Grenzbereinigungen an das Großherzogtum Würzburg des Erzherzogs Ferdinand von Toskana ab, mit dem es mit den Verträgen von Paris 1814 endgültig an Bayern zurückfiel. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Gebietsreform wurde am 1. Mai 1978 die bisher selbständige Gemeinde Schlaifhausen in die Gemeinde Wiesenthau eingegliedert.[3]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist seit 2014 Bernd Drummer (Bürgergemeinschaft Wiesenthau). Zuvor hatte diese Position seit 2002 Hans Weisel (Bürgergemeinschaft Wiesenthau) inne, der von 1996 bis 2002 bereits 2. Bürgermeister war.

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahlen 2014 führten zu folgender Sitzverteilung im Gemeinderat[4]:

  • Bürgergemeinschaft Wiesenthau: 4 Sitze
  • Dorfgemeinschaft Schlaifhausen: 3 Sitze
  • Junge Bürger Wiesenthau/Schlaifhausen: 2 Sitze
  • Freie Wähler Wiesenthau/Schlaifhausen: 2 Sitze
  • Neue Liste für Wiesenthau und Schlaifhausen: 1 Sitz

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: „Über von Rot und Silber gespaltenem Zinnenschildfuß, belegt mit einer heraldischen Lilie in verwechselten Farben, gespalten von Silber und Rot; vorne übereinander vier liegende rote Rauten, hinten ein silberner Flug.“

Eisenbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde hat einen Haltepunkt an der Bahnstrecke Forchheim–Behringersmühle und ist in das Tarifgebiet des Verkehrsverbundes Großraum Nürnberg integriert.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 13. September 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111102/222534&attr=OBJ&val=1218
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 684.
  4. So sieht der neue Gemeinderat von Wiesenthau aus auf nordbayern.de, 19. März 2014, abgerufen am 6. November 2017

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wiesenthau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien