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Weilersbach (Oberfranken)

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Wappen Deutschlandkarte
Weilersbach (Oberfranken)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Weilersbach hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 49° 45′ N, 11° 8′ OKoordinaten: 49° 45′ N, 11° 8′ O
Bundesland:Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Forchheim
Verwaltungs­gemeinschaft: Kirchehrenbach
Höhe: 335 m ü. NHN
Fläche: 8,61 km²
Einwohner: 1991 (31. Dez. 2025)[1]
Bevölkerungsdichte: 231 Einwohner je km²
Postleitzahl: 91365
Vorwahl: 09191
Kfz-Kennzeichen: FO, EBS, PEG
Gemeindeschlüssel: 09 4 74 171
Gemeindegliederung: 5 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Annaberg 18
91365 Weilersbach
Website: www.weilersbach.de
Bürgermeister: Marco Friepes (CSU)
Lage der Gemeinde Weilersbach im Landkreis Forchheim
KarteLandkreis Nürnberger LandErlangenLandkreis BambergLandkreis Erlangen-HöchstadtLandkreis BayreuthBambergLandkreis BambergWiesenttalIgensdorfHiltpoltsteinGräfenbergHallerndorfForchheimHausen (bei Forchheim)HeroldsbachEggolsheimWeißenoheWiesenthauWeilersbach (Oberfranken)UnterleinleiterPretzfeldPoxdorf (Oberfranken)PinzbergObertrubachNeunkirchen am BrandLeutenbach (Oberfranken)LangensendelbachKunreuthKleinsendelbachKirchehrenbachHetzlesGößweinsteinEffeltrichEbermannstadtDormitzIgensdorfEgloffstein
Karte

Weilersbach ist eine Gemeinde im oberfränkischen Landkreis Forchheim. Sie ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Kirchehrenbach. Es gibt keinen Gemeindeteil Weilersbach.

Weilersbach Luftaufnahme (2020)

Gemeindegliederung

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Die Gemeinde Weilersbach hat 5 Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):[2][3]

Es gibt die Gemarkungen Oberweilersbach, Reifenberg und Unterweilersbach.[4]

Nachbargemeinden

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Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Ebermannstadt, Pretzfeld, Kirchehrenbach, Forchheim, Eggolsheim.

Weilersbach, zwischen 1007 und 1062 und Reifenberg im Jahr 1140 erstmals erwähnt, gehörten zum Hochstift Bamberg, das ab 1500 im Fränkischen Reichskreis lag. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört der Ort zu Bayern (Siehe auch Geschichte Frankens).[5] Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstanden mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinden Oberweilersbach, Unterweilersbach und Reifenberg. Diese schlossen sich am 1. Juli 1970 im Zuge der Gebietsreform zur Gemeinde Weilersbach zusammen – der erste freiwillige Zusammenschluss von Einzelgemeinden zu einer Großgemeinde in Bayern.[6]

Der Gemeinderat besteht aus dem Ersten Bürgermeister und 14 Mitgliedern. Die Gemeinderatswahlen führten zu folgenden Ergebnissen:

Wahljahr CSUBürgerrecht Weilersbach *Gesamt
20208 Sitze6 Sitze14 Sitze
20148 Sitze6 Sitze14 Sitze
20088 Sitze6 Sitze14 Sitze
20027 Sitze7 Sitze14 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 15. März 2020)

* 
2002/2008: Freie Wähler – Bürgerrecht-Einigkeit-Freie unabhängige Wähler

Bürgermeister ist seit 2020 Marco Friepes (CSU). Vorgänger war Gerhard Amon (CSU).

Wappen der Gemeinde Weilersbach
Wappen der Gemeinde Weilersbach
Blasonierung: „Über von Silber und Rot gespaltenem Spitzenschildfuß im Wellenschnitt gespalten von Rot und Silber, der Spaltungslinie aufgelegt eine heraldische Lilie in verwechselten Farben, vorne ein silberner Zinnenturm, hinten ein bewurzelter grüner Laubbaum.“[7]
Wappenbegründung: Stellvertretend für die vielen Adelsgeschlechter, die mit dem Ort verbunden waren, bildet das Wappen der Herren von Hetzelsdorf die Grundstruktur des Gemeindewappens. Sie standen im Dienst der Herren von Schlüsselberg und sind 1634 ausgestorben. In der evangelischen Kirche von Beerbach sind Totenschilde aus dem 14. und 15. Jahrhundert überliefert. Der Turm erinnert an die Burg Reifenberg, die 1151 erstmals erwähnt wird, und an die nach ihr genannten Herren von Reifenberg, die im 12. Jahrhundert ausgestorben sind. Der Baum in der hinteren Schildhälfte symbolisiert den Waldreichtum in der Umgebung. Die Lilie ist das Symbol der heiligen Anna. Sie ist Kirchenpatronin der Wallfahrtskirche auf dem St.-Anna-Berg in Unterweilersbach, deren Turmuntergeschoß aus dem 13. Jahrhundert stammt.

Die Gemeinde Weilersbach führt das Wappen seit 1986.

Politische Organisationen

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  • Die Wählergruppierung Bürgerrecht Weilersbach gründete sich im Jahre 1977.
  • Die Christlich-Soziale Union stellt seit den Kommunalwahlen im März 2002 den Bürgermeister.
  • Am 14. November 2008 wurde der FDP-Ortsverband Weilersbach gegründet.

Leben in der Gemeinde

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In Weilersbach befinden sich zwei Banken, ein Zahnarzt, ein Allgemeinarzt, eine Bäckerei, ein Supermarkt mit Tankstelle, verschiedene Handwerksbetriebe, drei Gasthäuser, zwei Freiwillige Feuerwehren (mit Ortsteil Reifenberg), ein Kindergarten (mit Kinderkrippenoption) und eine Grundschule.

Das Leben in der Gemeinde Weilersbach ist durch verschiedene Vereine geprägt. Der mitgliederstärkste Verein ist der SV Gloria Weilersbach mit rund 600 Mitgliedern.

Sehenswürdigkeiten

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  • Wallfahrtskirche St. Anna
  • St.-Nikolaus-Kirche (Vexierkapelle) Reifenberg
  • Maria-Hilf-Kapelle (Heidebrünnel)
  • Judenhof und ehemalige jüdische Traufhäuser

Söhne und Töchter der Gemeinde

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Commons: Weilersbach (Oberfranken) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Einwohnerzahlen – Stand: 31. Dezember 2025. (PDF; 4,1 MB) Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke in Bayern. In: statistik.bayern.de. Bayerisches Landesamt für Statistik, Mai 2026, abgerufen am 21. Mai 2026 (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Weilersbach in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 4. Januar 2020.
  3. Gemeinde Weilersbach, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 15. Dezember 2024.
  4. Gemarkungs- und Gemeindeverzeichnis. In: ldbv.bayern.de. Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung, 17. April 2025, abgerufen am 16. Dezember 2025.
  5. Johannes Neumann: Der Reichsdeputationshauptschluss von 1803: Voraussetzungen und Folgen (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive) (PDF-Datei; 179 kB)
  6. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 451.
  7. Wappen von Weilersbach in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte