Altdöbern

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Ort Altdöbern, zum gleichnamigen Amt siehe Amt Altdöbern.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Altdöbern
Altdöbern
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Altdöbern hervorgehoben
51.64972222222214.03305555555687Koordinaten: 51° 39′ N, 14° 2′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Oberspreewald-Lausitz
Amt: Altdöbern
Höhe: 87 m ü. NN
Fläche: 61,6 km²
Einwohner:

2.694 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 44 Einwohner je km²
Postleitzahl: 03229
Vorwahl: 035434
Kfz-Kennzeichen: OSL
Gemeindeschlüssel: 12 0 66 008
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Marktstraße 1
Webpräsenz: www.altdoebern.de
Bürgermeister: Horst Bernstein (parteilos)
Lage der Gemeinde Altdöbern im Landkreis Oberspreewald-Lausitz
Sachsen Cottbus Landkreis Dahme-Spreewald Landkreis Elbe-Elster Landkreis Spree-Neiße Landkreis Teltow-Fläming Altdöbern Bronkow Calau Frauendorf (Amt Ortrand) Großkmehlen Großräschen Grünewald Guteborn Hermsdorf (bei Ruhland) Hohenbocka Kroppen Lauchhammer Lindenau (Oberlausitz) Lübbenau/Spreewald Luckaitztal Neupetershain Neu-Seeland Ortrand Ruhland Schipkau Schwarzbach (Lausitz) Schwarzheide Senftenberg Tettau (Brandenburg) Vetschau/SpreewaldKarte
Über dieses Bild
Schloss Altdöbern
Rathaus
Kirche Altdöbern auf dem Markt

Altdöbern (niedersorbisch: Stara Darbnja) ist eine Gemeinde im Landkreis Oberspreewald-Lausitz im Süden des Landes Brandenburg und Teil sowie Amtssitz des Amtes Altdöbern.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Altdöbern liegt in der Niederlausitz, umgeben von den Ortschaften Großräschen, Bronkow, Calau und der neu gebildeten Gemeinde Neu-Seeland. Zwischen Altdöbern und dem Ortsteil Pritzen befindet sich der 1016 ha große, durch Flutung des ehemaligen Tagebau Greifenhain entstehende Altdöberner See. Bis 2017 soll die Flutung des Sees und die Rekultivierung der Landschaft zum Naherholungsgebiet abgeschlossen sein.

[Bearbeiten] Gemeindegliederung

Die Gemeinde Altdöbern besteht aus drei Ortsteilen sowie einigen nicht eigenständigen Ortslagen.

  • Altdöbern mit Ortslagen Pritzen, Peitzendorf und Chransdorf
    • Peitzendorf hat etwa 55 Einwohner (2006). Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus 1572 als Peiczdorf. Der Ursprung bzw. die Bedeutung des Namens ist unklar. 1637 erfolgte die Umbenennung des Ortes in Poitzendorf. 1928 wurde Peitzendorf in Altdöbern eingemeindet.[2]
  • Ranzow
  • Reddern

[Bearbeiten] Geschichte

[Bearbeiten] Eingemeindungen

Chransdorf wurde am 1. Januar 1926 in die Gemeinde Altdöbern eingegliedert. Peitzendorf wurde 1928 eingemeindet. Am 1. Februar 2002 kamen Ranzow und Reddern hinzu.[3]

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeinderat

Der Rat der Gemeinde Altdöbern besteht aus 16 Ratsfrauen und Ratsherren.

(Stand: Kommunalwahl am 28. September 2008)

[Bearbeiten] Wappen

Das Wappen wurde am 27. Februar 2006 genehmigt.

Blasonierung: „Gespalten von Blau und Silber, vorne ein silberner Papierbogen, belegt mit einer blau gesäumten goldenen Lilie, hinten drei rote Schrägrechtsbalken.“

Die Lilie auf dem Bogen geht dabei auf des Wasserzeichen der ehemaligen Papierfabrik Altdöbern zurück. Dieses Wappen führt die Gemeinde Altdöbern aber erst seit 2006. Bis dahin führte Altdöbern nur ein rundes Amtsiegel, auf welchem sich eine stilisierte Darstellung des Marktes und die Jahreszahl 1285 (Gründung Altdöberns) befanden.

Das Wappen wurde vom Heraldiker Karl-Heinz Fritze aus Niederorschel gestaltet.

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

Liste der Baudenkmale in Altdöbern

  • Schloss Altdöbern
  • Kirchen
    • evangelisch-lutherisch
      • Kirche Altdöbern – Das Kirchgebäude direkt auf dem Markt wurde 1918–1921 errichtet, nachdem der mittelalterliche Vorgängerbau 1914 abgebrannt war.
      • Kirche Pritzen – Die alte Kirche musste dem Bergbau weichen, heute steht hier ein hölzerner Glockenturm, der für Gottesdienste genutzt wird.
      • Kirche Reddern
    • römisch-katholisch
      • St. Maria, Altdöbern, Waldstraße 3
  • Kursächsische Postdistanzsäule

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Literatur

  • Angelika Fischer, Bernd Erhard Fischer: Altdöbern: Vergessenes Juwel in der Niederlausitz. Eine Spurensuche. (Reihe: Spurensuche). arani-Verlag, Berlin 1993, ISBN 3-7605-8649-X.

[Bearbeiten] Fußnoten

  1. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg: Bevölkerung im Land Brandenburg am 31. Dezember 2010 nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden (PDF; 31,71 KB), Stand 31. Dezember 2010. (Hilfe dazu)
  2. Märkische Oderzeitung, 22. August 2006, S. 9
  3. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2002

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Altdöbern – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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