Attenhofen

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Dieser Artikel behandelt die Gemeinde Attenhofen im Landkreis Kelheim. Für weitere Bedeutungen siehe Attenhofen (Begriffsklärung)
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Attenhofen
Attenhofen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Attenhofen hervorgehoben
48.6511.85465Koordinaten: 48° 39′ N, 11° 51′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Kelheim
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Mainburg
Höhe: 465 m ü. NHN
Fläche: 31,48 km²
Einwohner: 1306 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 41 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 84091,
84076 (Spitzau)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahl: 08751
Kfz-Kennzeichen: KEH, MAI, PAR, RID, ROL
Gemeindeschlüssel: 09 2 73 115
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Regensburger Str. 1
84048 Mainburg
Webpräsenz: www.attenhofen.de
Bürgermeister: Franz Stiglmaier (Unparteiische Wählergem.)
Lage der Gemeinde Attenhofen im Landkreis Kelheim
Altmühl Altmühl Donau Main-Donau-Kanal Naab Regen (Fluss) Landkreis Eichstätt Landkreis Freising Landkreis Landshut Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm Regensburg Landkreis Regensburg Landkreis Straubing-Bogen Gemeindefreies Gebiet Hacklberg Painten Painten Hienheimer Forst Frauenforst Neustadt an der Donau Dürnbucher Forst Abensberg Aiglsbach Attenhofen Bad Abbach Biburg (Niederbayern) Elsendorf Essing Hausen (Niederbayern) Herrngiersdorf Ihrlerstein Kelheim Kelheim Kirchdorf (Hallertau) Langquaid Mainburg Neustadt an der Donau Neustadt an der Donau Painten Painten Riedenburg Rohr in Niederbayern Saal an der Donau Siegenburg Teugn Train (Niederbayern) Volkenschwand WildenbergKarte
Über dieses Bild

Attenhofen ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Kelheim und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Mainburg.

Geografie[Bearbeiten]

Attenhofen liegt in der Region Landshut.

Es existieren folgende Gemarkungen: Attenhofen, Oberwangenbach, Pötzmes, Walkertshofen.

Geschichte[Bearbeiten]

St. Nikolaus

Attenhofen erscheint urkundlich erstmals um 1100 im Schenkungsbuch von Münchsmünster.[2] Der Ort gehörte zum Rentamt München und zum Landgericht Mainburg des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinde Attenhofen.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Die heutige Gemeinde entstand dann im Zuge der Gemeindegebietsreform aus der Zusammenlegung mit den ehemals selbstständigen Gemeinden Oberwangenbach und Pötzmes am 1. Januar 1972.[3] Walkertshofen kam am 1. Januar 1978 hinzu.[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1961 1.109, 1970 1.046, 1987 dann 1.055 und im Jahr 2000 1.289 Einwohner gezählt. Am Ende des Jahres 2011 waren es 1.344 Einwohner.

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Franz Stiglmaier (Unparteiische Wählergemeinschaft).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 465.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 56.000 €.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Attenhofen

Infrastruktur[Bearbeiten]

Breitbandanschluss ist seit 2008 im Ort verfügbar. Die Technik besteht aus Richtfunkanbindung und Verteilung per Wireless Local Loop. Nicht alle Ortsteile sind versorgt.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 16, im produzierenden Gewerbe 47 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 418. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 87 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1.700 ha, davon waren 1.003 ha Ackerfläche und 135 ha Dauergrünfläche.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Beölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Gunter Hack, Ortsnamen im Landkreis Kelheim in 'Der Landkreis Kelheim', 1989, S. 197
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 516
  4.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 611.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Attenhofen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien