Langquaid

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Langquaid
Langquaid
Deutschlandkarte, Position des Marktes Langquaid hervorgehoben
48.82472222222212.051666666667389Koordinaten: 48° 49′ N, 12° 3′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Kelheim
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Langquaid
Höhe: 389 m ü. NHN
Fläche: 56,63 km²
Einwohner: 5303 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 94 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 84083–84085
Vorwahl: 09452
Kfz-Kennzeichen: KEH, MAI, PAR, RID, ROL
Gemeindeschlüssel: 09 2 73 141
Marktgliederung: 8 Ortsteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Marktplatz 24
84085 Langquaid
Webpräsenz: www.langquaid.de
Bürgermeister: Herbert Blascheck (CSU)
Lage des Marktes Langquaid im Landkreis Kelheim
Altmühl Altmühl Donau Main-Donau-Kanal Naab Regen (Fluss) Landkreis Eichstätt Landkreis Freising Landkreis Landshut Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm Regensburg Landkreis Regensburg Landkreis Straubing-Bogen Gemeindefreies Gebiet Hacklberg Painten Painten Hienheimer Forst Frauenforst Neustadt an der Donau Dürnbucher Forst Abensberg Aiglsbach Attenhofen Bad Abbach Biburg (Niederbayern) Elsendorf Essing Hausen (Niederbayern) Herrngiersdorf Ihrlerstein Kelheim Kelheim Kirchdorf (Hallertau) Langquaid Mainburg Neustadt an der Donau Neustadt an der Donau Painten Painten Riedenburg Rohr in Niederbayern Saal an der Donau Siegenburg Teugn Train (Niederbayern) Volkenschwand WildenbergKarte
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Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt

Langquaid ist ein Markt im niederbayerischen Landkreis Kelheim und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Langquaid.

Geografie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Langquaid liegt zwischen Landshut und Regensburg an der Großen Laber. Der Markt ist über die Bundesautobahn 93, Ausfahrt Hausen aus Richtung Regensburg, Ausfahrt Bachl/Abensberg aus Richtung München, zu erreichen. Die Bahnstrecke Eggmühl–Langquaid dient nur mehr sporadischem Güter- sowie Ausflugspersonenverkehren.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Ortsteile sind

  • Adlhausen
  • Hellring
  • Leitenhausen
  • Niederleierndorf
  • Oberleierndorf
  • Paring
  • Unterschneidhart
  • Mitterschneidhart
  • Oberschneidhart

Geschichte[Bearbeiten]

St. Jakob

Der Markt Langquaid, eine alte niederbayerische Siedlung, im Tal der "Großen Laaber" gelegen, blickt auf eine recht wechselvolle Geschichte zurück. Sind bereits aus der jüngeren Steinzeit erste Siedlungsspuren erkennbar, so gab es in der Bronzezeit hier anscheinend schon ein reges Leben, was zahlreiche wertvolle Funde beweisen. Wie es der vermutlich älteste Name der Siedlung "Verroniwaida" ausdrückt, war das weitgestreckte Weideland im Talraum der Laaber für Viehhirten ein günstiger Niederlassungsplatz.

An einer seit ältester Zeit bedeutsamen Straßengabelung gelegen, entwickelte sich dann in den folgenden Jahrhunderten aus der kleinen Siedlung ein größerer Ort, dessen Name "Langquat" um 1200 erstmals in Urkunden auftaucht. Dass die Siedlung als natürlicher Mittelpunkt eines weiten Umlandes bedeutsame Fortschritte machte, ergibt sich deutlich aus der Verleihung der Marktrechte durch den Bayernherzog vor über 725 Jahren und durch die Errichtung einer Zollstation schon wenig später.

Einer der herzoglichen Zöllner, Konrad der Hueber, stiftete 1412 zur Kirche St. Jakob ein Benefizium und sicherte so dem Markt einen eigenen Priester, kirchlich gehörte nämlich Langquaid noch lange Zeit zur Urpfarrei Sandsbach. Die jetzige Pfarrkirche geht auf eine Anlage aus dem 13. Jahrhundert zurück und zeigt noch spätromanische Elemente. Im 15. Jahrhundert gab es einen durchgreifenden Umbau im gotischen Stil, und seinen derzeitigen barocken Charakter bekam das Gotteshaus in einer Erneuerung um etwa 1740.

So entwickelte sich also der Markt Langquaid kontinuierlich weiter, doch blieben dem Ort und seinem Umland stürmische Kriegszeiten und damit verbundene schwere Rückschläge nicht erspart, die im Dreißigjährigen Krieg mit mehreren Brandschatzungen einen schlimmen Höhepunkt erreichten. Da ist es kein Wunder, dass wir über die Marktprivilegien und das Marktwappen, das den Hl. Jakobus darstellt, keine Originalurkunden, sondern nur Bestätigungen der verlorengegangenen Dokumente vorfinden, wie z. B. von 1486 von Herzog Albrecht IV. oder 1659 von Kurfürst Ferdinand Maria.

Trotz aller Hemmnisse blühten Handwerk und Gewerbe in den Friedenszeiten weiter auf, und wir wissen aus erhalten gebliebenen Aufzeichnungen manches über das rege Zunftleben in früheren Jahrhunderten in Langquaid. Als in unserem Raum 1809 der Krieg zwischen den französisch-bayerischen Truppen unter Napoleon und dem österreichischen Heer tobte und in der Schlacht von Eggmühl gipfelte, blieb Langquaid gottlob weitgehend verschont.

Im vorigen Jahrhundert nahm der Markt natürlich an der fortschreitenden technischen Entwicklung teil. Ab 1851 war Langquaid eine Poststation, 1875 schuf dann eine Telegraphenstation rasche Verbindung zur weiten Welt. Ein besonderes Ereignis war die Eröffnung der Bahnlinie Eggmühl - Langquaid, um die sich der Langquaider Bürgermeister Münsterer nachdrücklich bemüht hatte.

Ihren Gemeinschaftssinn hatten die Langquaider Bürger übrigens schon früh unter Beweis gestellt, denn sie errichteten 1613 eine Armenstiftung, um notleidenden Mitbürgern in einem Gemeindehaus Unterkunft zu geben. 1856 wurde ein "Arbeiterunterstützungsverein" ins Leben gerufen, der sich zum Ziel setzte, in Langquaid ein Krankenhaus zu errichten, was 1866 verwirklicht werden konnte.

Seine wirtschaftliche Bedeutung als Einkaufs- und Umschlagplatz für ein weites Umland behielt Langquaid über die Jahrhunderte hinweg ungeschmälert, das zeigen die fünf Jahrmärkte im Jahresverlauf neben denen es bis vor 20 Jahren noch einen wöchentlichen Ferkelmarkt auf dem Marktplatz gab. Seit 1891 führt der Markt Langquaid ein eigenes Hopfensiegel und ist einer der Siegelbezirke der Hallertau, wenn auch der Hopfenbau hier seine Bedeutung verloren hat. In unserem Jahrhundert wandelte sich gar manches Althergebrachte, und unter vielen Generationen Gewachsenes musste der modernen Fortentwicklung weichen.

Hatten die beiden Weltkriege auch unter den Marktbürgern einen hohen Blutzoll gefordert und die wirtschaftlichen Umbrüche wiederum Schwierigkeiten verursacht, so suchten und fanden zahlreiche Heimatvertriebene hier nach 1945 eine neue Basis.

Marktplatz

Es entwickelte sich eine rege Bautätigkeit, die um den alten Marktkern weiträumige Siedlungsgebiete wachsen und damit die Einwohnerzahl ansteigen ließ. So ist der Markt Langquaid mit seinem malerischen Marktplatz heute Mittelpunkt einer weiträumigen Verwaltungsgemeinschaft und bietet den mehr als 8.500 Bürgern dieses Raumes alle notwendigen Einrichtungen, angefangen von einer Kinderkrippe, drei Kindergärten über eine moderne Grund- und Mittelschule bis zu den verschiedenen Sportanlagen für eine sinnvolle Freizeitgestaltung. Für die gesundheitliche Betreuung sorgen fünf praktische Ärzte, vier Zahnärzte, zwei Apotheken, mehrere Krankengymnasten und Heilpraktiker sowie für die Pflege und Betreuung von Senioren das Seniorenservicehaus. Mittelständische Betriebe geben Arbeitsplätze und im Dienstleistungsbereich sorgen neben den Amtsstellen und den drei Banken zahlreiche Einzelhandelsgeschäfte aller Branchen für die Befriedigung der Bedürfnisse der Bewohner.

Das Tal der "Großen Laaber" und das bewaldete Hügelland bieten den Erholungssuchenden und Sportlern abwechslungsreiche Wanderwege, und mehrere Gaststätten sorgen für das leibliche Wohl der Besucher.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Bei der der Gemeindegebietsreform in Bayern kam am 1. Juli 1972 die Gemeinde Oberleierndorf zu Langquaid.[2] Am 1. Januar 1978 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Leitenhausen und Schneidhart sowie Teile der aufgelösten Gemeinde Sandsbach eingegliedert. Am 1. Mai 1978 folgten Adlhausen, Niederleierndorf und Paring.[3]

Wappen[Bearbeiten]

Wappenbeschreibung

In Gold das Brustbild eines blau gekleideten, bärtigen Heiligen mit schwarzem Hut; auf dessen Krempe und auf dem Mantel je zwei silberne Pilgermuscheln.

Wappengeschichte

Bei dem Heiligen im Wappen handelt es sich nach neuerer Meinung wohl um den heiligen Jakobus, dem Patron der Pfarrkirche von Langquaid. Dafür sprechen auch die heraldischen Attribute, die Pilgermuscheln auf dem Mantel und der Hutkrempe. Noch bei Hupp (1912) ist in der Blasonierung vom "Brustbild des hl. Rochus" die Rede, dem Schutzheiligen gegen die Pest. Von dieser Deutung ist man jedoch abgegangen, die amtliche Blasonierung legt sich nicht fest. Die Gestaltung des Heiligen änderte sich wiederholt, während die Tingierung seit der Bestätigung der verloren gegangenen Marktprivilegien durch Herzog Albrecht IV. im Jahr 1486 feststand. Darin wird das "bisherige Wappen" erwähnt, das heißt, der Beginn der Wappenführung lag schon weiter zurück. Das Fragment eines Siegelabdrucks von 1494 lässt auf die Entstehung des ersten Typars mit dem Wappen im frühen 15. Jahrhundert schließen.

Wappendaten

Wappenführung: seit 15. Jahrhundert Rechtsgrundlage: Das Wappen ist im Siegel überliefert; Siegelführung seit dem frühen 15. Jahrhundert belegt. Beleg: Bestätigung des Wappens: Urkunde Herzog Albrechts IV. vom 22.03.1486


Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Der historische Marktplatz wird von stilvollen Bürgerhäusern gesäumt, deren Treppengiebel und Türmchen auf das 19. Jahrhundert zurückgehen. Die Pfarrkirche St. Jakob ist eine im Kern spätromanische Kirche, die im 18. Jahrhundert barockisiert wurde. Sieben Kilometer nördlich von Langquaid befindet sich im Ortsteil Hellring die barocke Wallfahrtskirche St. Ottilia. Fünf Kilometer südlich liegt auf einem Hügel malerisch über dem Tal der Großen Laaber die Kapelle St. Koloman. Erwähnenswert ist auch das Kloster Paring im gleichnamigen Ortsteil.

Historische Ausstellung Langquaid und die Wittelsbacher

Die Dauerausstellung "... zu Baiern loblich gefreyt – Langquaid und die Wittelsbacher" beleuchtet Fragen, wie unter anderem die Bedeutung eines Marktes und seiner Marktrechte, Freiheiten und Privilegien, Rechte und Pflichten eines Marktortes, die Rolle von Kastner und Mautner als Vertreter der landesherrlichen Macht ebenso wie den Bezug des Marktes Langquaid zum Haus Wittelsbach, die Verbindung der Wittelsbacher Herrscherpersönlichkeiten zu Langquaid von der Markterhebung bis zum Krankenhausbau. Erklärt werden auch weitere Themen wie das Langquaider Wappen mit St. Jakob als Patron des Marktes, das Zunftwesen in Langquaid sowie das Kanzleiwesen und das Schreiben und Siegeln im 17. Jahrhundert.

Baudenkmäler

  • Ensemble des historischen wittelsbacher Marktplatzes
  • Ehemaliges herzogliches Kastnerhaus
  • Katholische Pfarrkirche St. Jakob
  • Wasserschloss im Ortsteile Adlhausen
  • Wallfahrtskirche im Ortsteile Hellring
  • Wallfahrtskirche im Ortsteil Niederleierndorf
  • Augustiner-Chorherrenstift im Ortsteile Paring

Naherholungsgebiet

Das Naherholungsgebiet Marktweiher ist ein attraktiver Freizeit- und Naherholungsraum. Flachuferbereiche aus Kies, mit Steinblöcken ausgestattet laden zum Sitzen und Spielen ein. Bänke laden zum Verweilen ein. Zu beiden Seiten eines renaturierten Grabens sind leicht erhöhte Uferbereiche zu finden, die auch als Liegewiese genutzt werden. Eine Ruhebank ergänzt in diesem Bereich das Angebot. Durch große Wasserbausteine wurde ein kleiner Grabenrückstau gebildet. Der Graben ist mit Kies ausgeschüttet und lädt dazu ein, die Füße im Wasser zu kühlen. Der große Marktweiher ist im Winter bei Schlittschuhläufern und Eisstockschützen sehr beliebt. Das Naherholungsgebiet Marktweiher ist auch Ausgangspunkt verschiedener Themenwanderwege und bietet einen 100 Meter langen Barfusspfad.

Sportanlagen

  • Schulsporthalle: Die Mehrfachsporthalle mit 900 m² Hallenfläche und großzügiger Zuschauertribüne steht für Veranstaltungen als Multifunktionshalle zur Verfügung.
  • Schulsportzentrum: Neben einem Sportstadion mit Laufbahn verfügt das Schulsportzentrum auch über einen Allwetterplatz, Weitsprung- und Kugelstoßanlage, eine Beach-Volleyballanlage, einen Skate-Park sowie über ein Mini-Spielfeld mit Kunstrasen.
  • Tennisplätze
  • Stockbahnen
  • Waldstadion
  • Sportplatz im Ortsteil Adlhausen
  • Sportplatz im Ortsteil Niederleierndorf

Langquaider Jahrmärkte

  • Lichtmeßmarkt am Sonntag vor Lichtmeß
  • Auffahrtsmarkt an Christi-Himmelfahrt
  • Jakobimarkt am Sonntag nach Jakobi
  • Kreuzerhöhungsmarkt (Zwetschgenmarkt) am Sonntag nach Kreuzerhöhung
  • Nikolausmarkt am 1. Sonntag im Advent
  • Wallfahrtsfest Hellring im Ortsteil Hellring am 2. Wochenende im Oktober

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Im Norden des Gemeindegebietes an der Staatsstraße 2144 wurde das Gewerbegebiet "Handwerkerhof" eröffnet. Dieses wurde 2008 um das Gewerbegebiet "Steinelberg", zwischen dem Feuerwehrzentrum und der Kreisstraße KEH 10, erweitert. Im Jahr 2011 wurde ein weiteres Gewerbegebiet "Grubberg" erschlossen und mit einem Kreisel an die Kreisstraße KEH 10 angeschlossen.

Landwirtschaftlich ist die Region wegen der optimalen Boden- und Klimabedingungen ein wichtiges Spargelanbaugebiet.

Bildung[Bearbeiten]

Kindertagesstätten

  • Kinderkrippe Krabbelkäfer (Markt Langquaid)
  • Kindergarten Rappelkiste (Markt Langquaid)
  • Kindergarten St. Jakob (Kath. Kirchenstiftung Langquaid)
  • Laabertaler Waldkindergarten Langquaid und Umgebung e. V.

Schulen

  • Grundschule Langquaid mit gebundenem Ganztagszug
  • Mittelschule Langquaid mit offener Ganztagsschule

Erwachsenenbildung

  • Volkshochschule Langquaid e. V.

Musikschule

  • Musikschule Langquaid

Senioren

  • Seniorenservicehaus (Pflegeeinrichtung)
  • Mehrgenerationenhaus (Begegnungszentrum)
  • Kostenloser Seniorenbus aus den Ortsteilen in den Markt

Langquaider Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Christian Wolff, Erfinder der ersten deutschen Hopfenpflückmaschine
  • Engelbert Albrecht, Dichter und Lyriker
  • Armin Hary, zweifacher Olympiasieger und zweifacher Europameister. Als erstem Sprinter gelang es ihm, die 100 Meter in handgestoppten 10,0 s (auf der Aschenbahn) zu laufen. Er ist damit der letzte Deutsche und letzte Europäer, der den 100-Meter-Weltrekord gehalten hat.

Sonstiges[Bearbeiten]

Außerhalb des Ortes zwischen Langquaid und Schierling befindet sich ein ehemaliges Munitionshauptdepot der Bundeswehr (MunHptDep Schierling). Es wurde von 1937 bis 1939 als Luftwaffenmunitionsanstalt erbaut und im Oktober 2009 aufgelöst.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Langquaid – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 563.
  3.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 610 und 611.