Buchs SG

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SG ist das Kürzel für den Kanton St. Gallen in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Buchs zu vermeiden.
Buchs
Wappen von Buchs
Staat: Schweiz
Kanton: Kanton St. Gallen (SG)
Wahlkreis: Werdenberg
BFS-Nr.: 3271i1f3f4
Postleitzahl: 9470
UN/LOCODE: CH BUC
Koordinaten: 753749 / 22595447.1666689.466664448Koordinaten: 47° 10′ 0″ N, 9° 28′ 0″ O; CH1903: 753749 / 225954
Höhe: 448 m ü. M.
Fläche: 15.95 km²
Einwohner: i11'938 (31. Dezember 2013)[1]
Einwohnerdichte: 748 Einw. pro km²
Website: www.buchs-sg.ch
Karte
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Gemeindelogo

Buchs ist eine politische Gemeinde im Kanton St. Gallen in der Schweiz. Sie war Bezirkshauptort des Bezirks Werdenberg, heute Wahlkreis Werdenberg. Sie ist heute ein Zentrum des Oberen St. Galler Rheintals.

Geographie[Bearbeiten]

Im Osten grenzt die Gemeinde an das Fürstentum Liechtenstein, der Rhein ist die Gemeinde- und Staatsgrenze. Durch eine Brücke über den Rhein ist sie mit der Liechtensteinischen Gemeinde Schaan verbunden. Ausserdem grenzt Buchs an die Gemeinden Grabs, Gams, Sevelen und Sennwald, im Fürstentum Liechtenstein ausserdem noch an die Gemeinden Eschen und Vaduz. Der tiefste Punkt liegt auf 441 m ü. M. und der höchste Punkt ist auf dem Glannachopf mit 2'232 m ü. M.

Dank des Grenzbahnhofs für den internationalen Personen- und Güterverkehr mit Rangierbahnhof und der Interstaatlichen Hochschule für Technik Buchs NTB ist Buchs auch überregional bekannt. Buchs liegt an der Hauptstrasse 13 und 16 und hat einen Autobahnzubringer an der A13.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1831 1850 1900 1950 2000 2010
Einwohner 1'781 2'015 3'851 5'204 10'399 11'242

Geschichte[Bearbeiten]

Das erste Mal wurde Buchs erwähnt als Pogio im Testament des Churer Bischofs Tello aus dem Jahr 765. Später heißt der Ort Bucas, Bugu, Bougu, Puges und 1484 schließlich Bux. Im 9. Jahrhundert findet man eine Kirche St. Jörgen urkundlich erwähnt. Im Mittelalter gehörte der Ort zur Grafschaft Werdenberg. Von 1404 bis 1483 war die Landschaft Werdenberg dann bei den Grafen von Montfort-Tettnang. 1517 kaufte Glarus das Gebiet. 1526 wurde vom Glarner Landvogt Jost Tschudi auch in Buchs die Reformation eingeführt. 1798 kam die Gemeinde innerhalb der Helvetischen Republik zum Kanton Linth und 1803 schließlich zum Kanton St. Gallen.

Wappen[Bearbeiten]

Das Buchser Wappen zeigt in Grün einen silbernen Pfahl, belegt mit dreilappiger schwarzer Kirchenfahne mit goldenen Ringen und Fransen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Das ehemalige Rats- und Gerichtshaus an der St. Gallerstrasse, ein vornehmer, neubarocker Bau, beeindruckt nicht nur durch sein Äusseres, auch das Innere trägt noch immer die Zeichen der damaligen Epoche. Direkt dahinter steht ein kleineres Gebäude gleichen Stils. Einst Polizeiwohnung und Gefängnis. Die Reformierte Kirche wurde in den Jahren 1931 und 1932 erbaut. Die Katholische Kirche Herz Jesu ist ein in den Jahren 1964 bis 1965 erstellter Neubau des Architekten Justus Dahinden. Das Schloss mit dem Städtchen Werdenberg auf Grabser Gemeindegebiet ist ein besonderer Anziehungspunkt für Buchs. Bei der Gründung des Kantons St. Gallen wurde durch Schiedsspruch, der Gemeinde Grabs das Schloss mit Städtchen Werdenberg und der Gemeinde Buchs der Werdenbergsee, zugeteilt. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Greifvogelpark, in welchem unzählige Vogelarten aus aller Welt zu sehen sind.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Buchs SG – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: Schloss Werdenberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)