Buddy – Der Weihnachtself

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Filmdaten
Deutscher Titel Buddy – Der Weihnachtself
Originaltitel Elf
Buddyderweihnachtself-logo.svg
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2003
Länge 95 Minuten
Altersfreigabe FSK 6[1]
JMK uneingeschränkt[2]
Stab
Regie Jon Favreau
Drehbuch David Berenbaum
Produktion Kent Alterman, Jon Berg, Cale Boyter, Toby Emmerich, Todd Komarnicki, Jimmy Miller, Shauna Robertson, Julie Wixson Darmody
Musik John Debney
Kamera Greg Gardiner
Schnitt Dan Lebental
Besetzung

Buddy – Der Weihnachtself (Elf) ist eine US-amerikanische Filmkomödie von Jon Favreau aus dem Jahr 2003.

Handlung[Bearbeiten]

Am Filmanfang erklärt Papa Elf, welche drei Berufe die Elfen ausüben dürfen: Schuhe machen, Kuchen backen, dem Weihnachtsmann helfen. Dies leitet die Geschichte von Buddy, einem Menschen, der unter den Elfen am Nordpol aufgewachsen ist, ein.

Ein Baby wird vom Weihnachtsmann irrtümlich mit zum Nordpol genommen, als dieser nach Weihnachten dorthin zurückkehrt. Es wird von den Elfen, die für den Weihnachtsmann arbeiten, aufgenommen und wächst unter der Obhut des kinderlosen Papa Elf auf, der dem Kind den Namen Buddy gibt, da dieser Name auf seiner Windel steht. Der ausgewachsene Buddy (Will Ferrell) ist viel größer als alle anderen Elfen, und auch bei der Arbeit wird schnell klar, dass Buddy nicht ganz zu ihnen gehört. So offenbart Papa Elf Buddy, dass dieser adoptiert wurde und dass sein echter Vater in New York lebt.

Buddy beschließt daraufhin, in die unbekannte Stadt aufzubrechen, wo er seinen leiblichen Vater auch schnell findet. Es ist Walter Hobbes (James Caan), ein recht herz- und skrupelloser Verleger von Kinderbüchern, der Buddy zuerst für einen singenden Telegrammboten im Kostüm und dann für einen Geistesgestörten hält und ihn aus seinem Büro werfen lässt.

Fürs erste schlüpft Buddy in einem Kaufhaus unter, in dessen weihnachtlicher Dekoration er sich fast so heimisch wie am Nordpol fühlt. Er verliebt sich in Jovie (Zooey Deschanel), die dort als kostümierte Weihnachtselfe arbeitet. Den vom Kaufhaus engagierten Weihnachtsmann entlarvt Buddy allerdings sofort als Betrüger. Buddy entfesselt einen wilden Tumult im Kaufhaus und landet schließlich im Gefängnis. Von dort befreit ihn aber Walter, der die durch einen DNA-Test festgestellte Vaterschaft widerwillig akzeptiert und Buddy bei sich wohnen lässt.

So kommt Buddy zu einer freundlich bemühten, doch leicht irritierten Stiefmutter (Mary Steenburgen) und einem kleinen misstrauischen Halbbruder. Bis aus ihnen aber eine richtige Familie und aus Buddy und Jovie ein Paar wird, prallen Buddys märchenhaft-naive Nordpolwelt und das allzu menschliche New York City noch oft und heftig aufeinander.

Doch mit vereinten Kräften können sie zum Schluss dem richtigen Weihnachtsmann (Edward Asner) aus einer argen Klemme helfen, als sein Schlitten mit Treibstoffmangel mitten in New York liegen bleibt: nur ausgelassene und weit verbreitete Weihnachts(vor)freude bei den Menschen bringt ihn wieder zum Fliegen.

Kritiken[Bearbeiten]

James Berardinelli schrieb auf ReelView, einige Leute würden den Film als einen künftigen „Klassiker“ bezeichnen. Berardinelli spottete, diese Leute hätten einen anderen Schnitt des Films als er gesehen haben müssen. Der Film „vergesse“, er versuche, eine Komödie zu sein. Die meist „frevelhafte“ Darstellung von Will Ferrell sei durch die familienfreundliche Altersfreigabe beschränkt; ein anderes Problem sei das Drehbuch. [3]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Der Film wurde für den Kids' Choice Award nominiert. Außerdem wurde Will Ferrell für den MTV Movie Award nominiert. Will Ferrell und der Film wurden 2004 zudem für den Teen Choice Award nominiert.

John Debney gewann 2004 den Film & Television Music Award der American Society of Composers, Authors and Publishers. Der Film wurde 2005 für den Golden Satellite Award nominiert.

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Film wurde in New York City und in Vancouver gedreht. [4] Seine Produktionskosten betrugen schätzungsweise 33 Millionen US-Dollar. Der Film spielte in den Kinos der USA ca. 173,4 Millionen US-Dollar ein und ca. 220,4 Millionen US-Dollar weltweit. [5]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung (PDF; 73 kB) der FSK, abgerufen am 11. September 2013
  2. Kennzeichnung der Jugendmedienkommission.
  3. Kritik von James Berardinelli
  4. Drehorte für Elf
  5. Business Data for Elf

Weblinks[Bearbeiten]