Bulgarische Basketballnationalmannschaft

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Dieser Artikel beschreibt die Nationalmannschaft der Herren. Für die Damenauswahl siehe Bulgarische Basketballnationalmannschaft der Damen.
Bulgarien
България
BulgarienBulgarien
Spitzname(n) Löwen (Лъвовете)
Verband Bulgarsska Federazija do Basketbol
(bulgarisch Българска федерация по баскетбол)
FIBA-Mitglied seit 1935
FIBA-Weltranglistenplatz 44
Trainer Konstantin Papasow
Weltmeisterschaften
Endrundenteilnahmen 1
Beste Ergebnisse (1959)
Olympische Spiele
Endrundenteilnahmen 4
Beste Ergebnisse 5. Platz (1956)
Kontinentale Meisterschaften
Meisterschaft Europameisterschaft
Endrundenteilnahmen 24
Beste Ergebnisse Silber. Platz (1957), Bronze. Platz (1961)
Homepage http://nt.basketball.bg/
(Stand: 13. September 2013)

Die bulgarische Basketballnationalmannschaft der Herren (bulgarisch Национален отбор по баскетбол на България) repräsentiert Bulgarien bei internationalen Basketball-Länderspielen.

Geschichte[Bearbeiten]

Bulgarien stellte zwischen Anfang der 1950er Jahre bis Mitte der 1960er Jahre eine der stärksten europäischen Nationalmannschaften und konnte sich zwischen 1951 und 1967 bei neun EM-Endrunden bis auf 1953 immer unten den besten fünf Mannschaften platzieren. 1957 gewann man eine Silber- und 1961 eine Bronzemedaille. Die beste Platzierung bei globalen Endrunden war ein fünfter Platz bei den Olympischen Spielen 1956. Während man anschließend bis einschließlich 1977 immer unter den besten acht Mannschaften Europas bei den kontinentalen Endrunden vertreten war, verpasste man in den 1980er Jahren die Qualifikation für drei von fünf Endrunden, obwohl man mit Georgi Gluschkow einen der ersten Spieler in der US-amerikanischen Profiliga NBA stellte, der in einem Warschauer Pakt-Staat aufgewachsen war. Zwischen 1993 und 2005 war man dann bei sechs EM-Endrunden hintereinander nicht im Teilnehmerfeld vertreten. Obwohl sich bekannte Trainer wie der Israeli Pini Gershon als Nationaltrainer der Auswahl versuchten, kam man bei drei EM-Endrundenteilnahmen seit 2005 nie über die Vorrunde hinaus. Bei der Qualifikation für die EM-Endrunde 2013 musste man der deutschen Nationalmannschaft und der schwedischen Auswahl den Vortritt lassen und war bei der Endrunde nicht vertreten.

Eine Reihe US-amerikanischer Basketballspieler ließ sich in Bulgarien einbürgern, da es in südeuropäischen Ligen strengere Ausländerbeschränkungen für Nicht-Europäer gibt. Darunter sind auch die in Deutschland geborenen Earl Jerrod Rowland und Eric Williams, die jedoch nie in Bulgarien selbst spielten. Rowland hingegen spielte wie der naturalisierte Jared Homan in der deutschen Basketball-Bundesliga und war im Unterschied zu Homan auch bei zwei EM-Endrunden 2009 und 2011 für die Nationalmannschaft aktiv. Den quasi umgekehrten Weg gingen die beiden Söhne des Nationalspielers Ilija Ewtimow, der am Ende seiner aktiven Karriere in Frankreich aktiv war. Wassil Ewtimow war in jüngeren Jahren zunächst für die französische Nationalmannschaft bei der EM-Endrunde 2001 aktiv, bevor er später für die bulgarische Nationalmannschaft an der EM-Endrunde 2009 teilnahm. Zu den bekannteren aktuellen Nationalspielern zählt auch ein weiteres Brüderpaar, die lange Zeit in Italien aktiven Zwillinge Dejan und Kalojan Iwanow.

Aktueller Kader[Bearbeiten]

Kader Bulgarien 2013
Spieler
Nr. Name Geburt Größe Info Einsätze Verein
Guards (PG, SG)
8 Tschawdar Kostow 18.04.1988 195 Lewski Sofia
9 Branko Mirković 05.10.1982 190 WeissrusslandWeißrussland Zmoki Minsk
10 Boschidar Awramow 08.03.1990 196 Lukoil Akademik Sofia
11 Iwan Lilow 06.08.1988 196 RumänienRumänien Gaz Metan Mediaș
Forwards (SF, PF)
4 Dejan Iwanow 18.03.1986 205 SpanienSpanien CB Estudiantes
5 Kalojan Iwanow 18.03.1986 205 ItalienItalien Sidigas Avellino
12 Alexander Georgiew 20.01.1990 203 Lukoil Akademik
14 Pawel Iwanow 1988 200 Lewski Sofia
24 Wesselin Wesselinow 16.02.1983 201 N.N.
35 Martin Durschew 08.07.1988 204 SpanienSpanien Planasa Navarra
Center (C)
15 Kostadin Marschawelski 12.10.1989 211 N.N.
21 Nikolaj Warbanow 06.06.1985 210 Lewski Sofia
Trainer
Nat. Name Position
BulgarienBulgarien Konstantin Papasow Cheftrainer
Legende
Abk. Bedeutung
Quellen
Teamhomepage
Stand: 13. September 2013

Bekannte Spieler[Bearbeiten]

Weitere bekannte Spieler, die in der Vergangenheit in der Nationalmannschaft spielten, sind:

Naturalisierte Spieler[Bearbeiten]

Abschneiden bei internationalen Turnieren[Bearbeiten]

Olympische Sommerspiele[Bearbeiten]

  • 1936 - nicht qualifiziert
  • 1948 - nicht qualifiziert
  • 1952 - 7. Platz
  • 1956 - 5. Platz
  • 1960 - 16. Platz

Weltmeisterschaften[Bearbeiten]

  • 1959 - 7. Platz
  • ansonsten: nicht teilgenommen oder nicht qualifiziert

Europameisterschafts-Endrunden[Bearbeiten]

  • 1987 - nicht qualifiziert
  • 1989 - 7. Platz
  • 1991 - 8. Platz
  • 1993 - 14. Platz
  • 1995 - nicht qualifiziert
  • 1997 - nicht qualifiziert
  • 1999 - nicht qualifiziert
  • 2001 - nicht qualifiziert
  • 2003 - nicht qualifiziert
  • 2005 - 13. Platz
  • 2007 - nicht qualifiziert
  • 2009 - 13. Platz
  • 2011 - 13. Platz
  • 2013 - nicht qualifiziert
  • 2015 - nicht qualifiziert

Weblinks[Bearbeiten]