Dürbheim

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Dürbheim
Dürbheim
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Dürbheim hervorgehoben
48.0561111111118.7930555555556727Koordinaten: 48° 3′ N, 8° 48′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Freiburg
Landkreis: Tuttlingen
Höhe: 727 m ü. NHN
Fläche: 14,85 km²
Einwohner: 1634 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 110 Einwohner je km²
Postleitzahl: 78589
Vorwahl: 07424
Kfz-Kennzeichen: TUT
Gemeindeschlüssel: 08 3 27 011
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Probststraße 2
78589 Dürbheim
Webpräsenz: www.duerbheim.de
Bürgermeister: Alfred Pradel
Lage der Gemeinde Dürbheim im Landkreis Tuttlingen
Landkreis Konstanz Landkreis Rottweil Landkreis Sigmaringen Schwarzwald-Baar-Kreis Zollernalbkreis Aldingen Balgheim Bärenthal Böttingen Bubsheim Buchheim Deilingen Denkingen Dürbheim Durchhausen Egesheim Emmingen-Liptingen Fridingen an der Donau Frittlingen Geisingen Gosheim Gunningen Hausen ob Verena Immendingen Irndorf Königsheim Kolbingen Mahlstetten Mühlheim an der Donau Neuhausen ob Eck Reichenbach am Heuberg Renquishausen Rietheim-Weilheim Seitingen-Oberflacht Spaichingen Talheim (Landkreis Tuttlingen) Trossingen Tuttlingen Wehingen Wurmlingen (Landkreis Tuttlingen)Karte
Über dieses Bild
Der Ortsteil Risiberg im Winter

Dürbheim ist eine Gemeinde im Landkreis Tuttlingen in Baden-Württemberg, Deutschland.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Dürbheim liegt am Fuß der Schwäbischen Alb in 677 bis 973 Meter Höhe, etwa neun Kilometer nördlich der Kreisstadt Tuttlingen. Im Osten von den Wäldern des Albtraufs umgeben, ziehen sich Neubaugebiete halbkreisförmig um den älteren Ortskern der industrialisierten Gemeinde. Der Weiler Risiberg auf der Albhochfläche gehört bereits zum Großen Heuberg. Die Gemeinde liegt unmittelbar auf der Europäische Hauptwasserscheide Rhein-Donau. Hier befindet sich die Quelle des Faulenbach, der über die Elta in die Donau fließt, nur gut einen Kilometer nördlich entspringt die Prim, die in Rottweil in den Neckar mündet.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Die Gemeinde grenzt im Norden an Böttingen, im Osten an Mahlstetten, im Südosten an Mühlheim an der Donau und über den Stadtteil Nendingen an Tuttlingen, im Süden an Wurmlingen und Rietheim-Weilheim und im Nordwesten an Balgheim. Dabei berührt Dürbheim die Gemarkungen von Wurmlingen und Mühlheim nur an einem einzigen Punkt im Ursental.

Gliederung[Bearbeiten]

Zur Gemeinde Dürbheim gehören das Dorf Dürbheim und der Weiler Risiberg. Im Gemeindegebiet liegen die abgegangenen Burgen Burghalde und Wallenburg.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Dürbheim wurde im Jahre 786 erstmals urkundlich erwähnt. Ein kürzlich aufgefundener kleiner Begräbnisplatz, der zu einem Einzelhof eines Adligen gehörte, und Spuren einer kleinen Holzkirche aus der Zeit um 700 weisen auf eine frühere Besiedlung hin. Die Ruine Burghalde Dürbheim liegt auf der Gemarkung.

Politik[Bearbeiten]

Die Gemeinde ist Mitglied der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Spaichingen.

Partnerschaften[Bearbeiten]

Seit dem Dorffest im Jahre 2006 sind Dürbheim und Fertőd Partnergemeinden.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Dürbheim liegt an der Schwäbischen Albstraße, die an vielen Sehenswürdigkeiten vorbeiführt. Die Kommune ist dem Tourismusverband „Donaubergland“ angeschlossen.

Naturdenkmäler[Bearbeiten]

Im Westen von Dürbheim unmittelbar an der europäischen Wasserscheide liegt das Naturschutzgebiet Dürbheimer Moor, das Quellgebiet des Faulenbachs, ein Hochmoor mit einer außergewöhnlichen botanischen und zoologischen Vielfalt, das auch den Egelsee umfasst. Neben der moortypischen Pflanzengesellschaft lassen sich hier einige seltene Vogelarten beobachten.[3]

Sportverein[Bearbeiten]

Der Sportverein Dürbheim besteht aus mehreren Abteilungen. Am erfolgreichsten ist bisher die Abteilung Ringen. Die Dürbheimer Ringer schafften in der Saison 2008/2009 den Aufstieg in die Landesliga Württemberg. Daraufhin folgte in der Saison 2009/2010 mit der Vizemeisterschaft in der Landesliga der „Durchmarsch“ in die Verbandsliga Württemberg.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Der berühmteste Sohn Dürbheims war Bischof Johann I. (1265–1328) von Dirpheim, der um 1300 Hofsekretär und Kanzler am Hofe des Königs Albrecht I. war und 1305 zum Bischof geweiht wurde. Als Bischof von Straßburg (1306–1328) förderte er maßgeblich den Bau des dortigen Münsters.[4]
  • Bernd Glemser, Pianist und Hochschullehrer

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2. S. 660
  3. Steckbrief des Naturschutzgebietes im Schutzgebietsverzeichnis der LUBW
  4. Offizielle Website von Dürbheim,Geschichte

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dürbheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Dürbheim – in der Beschreibung des Oberamts Spaichingen von 1876