Spraitbach
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Stuttgart | |
| Landkreis: | Ostalbkreis | |
| Höhe: | 539 m ü. NN | |
| Fläche: | 12,39 km² | |
| Einwohner: |
3308 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 267 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 73565 | |
| Vorwahl: | 07176 | |
| Kfz-Kennzeichen: | AA, GD | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 1 36 066 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Kirchplatz 1 73565 Spraitbach |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Ulrich Baum | |
| Lage der Gemeinde Spraitbach im Ostalbkreis | ||
Spraitbach ist eine Gemeinde in Baden-Württemberg und gehört zum Ostalbkreis.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie[Bearbeiten]
Geografische Lage[Bearbeiten]
Spraitbach liegt auf einem Höhenrücken etwa 11 km nördlich von Schwäbisch Gmünd, 539 m über dem Meeresspiegel. In einer Talbucht, die von Süden in den Siedlungsbereich des Hauptortes hineinragt, entsteht der namengebende Spraitbach, der etwa drei Kilometer weiter südlich in die Lein entwässert.
Nachbargemeinden[Bearbeiten]
Die Gemeinde grenzt im Norden an Gschwend, im Osten an Ruppertshofen, im Süden an Durlangen und im Westen an Alfdorf im Rems-Murr-Kreis.
Gemeindegliederung[Bearbeiten]
Zur Gemeinde Spraitbach gehören die Dörfer Spraitbach und Hinterlintal, die Weiler Beutenhof, Hertighofen, Leinhäusle und Vorderlintal, die Höfe Berghaus, Beutenmühle, Eigenhof, Hegenreute, Heiligenbruck und Riedhaus und die Häuser Kohlgehau, Ölmühle, Schilpenbühl und Weggen-Ziegelhütte sowie die abgegangene Ortschaft Richenbach.[2]
Geschichte[Bearbeiten]
Spraitbach, das 1298 erstmals urkundlich erwähnt wurde, gehörte ursprünglich zum Landgebiet der Reichsstadt Schwäbisch Gmünd. Mit dieser kam der Ort im Zuge der Mediatisierung aufgrund des Reichsdeputationshauptschlusses Anfang des 19. Jahrhunderts zum Königreich Württemberg, wo er seit 1818 zum Oberamt Gmünd, ab 1934 dem Landkreis Schwäbisch Gmünd, zählte. Die Kreisreform 1973 brachte die Zugehörigkeit zum neuen Ostalbkreis.
Religionen[Bearbeiten]
In Spraitbach gibt es sowohl eine römisch-katholische und eine evangelische Kirche. Die evangelische Kirchengemeinde gehört zum Kirchenbezirk Schwäbisch Gmünd.
Politik[Bearbeiten]
Die Gemeinde ist Mitglied des Gemeindeverwaltungsverbands Schwäbischer Wald mit Sitz in Mutlangen.
Gemeinderat[Bearbeiten]
Dem Gemeinderat gehören nach der Kommunalwahl vom 13. Juni 2004 neben dem Bürgermeister als Vorsitzenden 14 Mitglieder an. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:
Wappen[Bearbeiten]
Die Blasonierung des Wappens lautet: „In Grün eine silberne (weiße) Wellendeichsel.“
Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]
Spraitbach ist eine typische Wohngemeinde. Am Ort gibt es etwa 300 Arbeitsplätze, mehr als 1100 Arbeitnehmer verdienen ihren Lebensunterhalt außerhalb der Gemeinde.
Verkehr[Bearbeiten]
Spraitbach ist durch die Bundesstraße 298 (Gaildorf–Schwäbisch Gmünd) an das überregionale Straßennetz angebunden.
Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]
Der 1973 gegründete Spielfigurenhersteller Bullyland hat hier seinen Hauptsitz und betreibt das Firmenmuseum Bullyworld.
Bildung[Bearbeiten]
In Spraitbach gibt es eine Grundschule und einen Kindergarten. Die Hauptschule des Gemeindeverwaltungsverbands sowie eine Realschule befinden sich in Mutlangen. Weiterführende Schulen stehen in Schwäbisch Gmünd zur Verfügung.
Weblinks[Bearbeiten]
Spraitbach leistete Pionierarbeit im Internet, die Gemeinde war 1997 die erste im Ostalbkreis mit eigenem Internet-Auftritt.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland nach Bevölkerung am 31.12.2011 auf Grundlage des Zensus 2011 und früherer Zählungen (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
- ↑ Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg. Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1. S. 759–761
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