Deutsche Umwelthilfe
| Deutsche Umwelthilfe (DUH) |
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|---|---|
| Zweck: | Umweltlobbyismus |
| Vorsitz: | Prof. Dr. Harald Kächele |
| Gründungsdatum: | 1975 |
| Sitz: | Radolfzell am Bodensee |
| Website: | www.duh.de |
Die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) ist eine seit 1975 bestehende bundesweit tätige Umweltorganisation.
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[Bearbeiten] Organisation und Mitglieder
Die DUH ist kein Mitgliederverband wie der NABU oder der BUND, sondern sieht sich als unabhängiges Forum für Umweltorganisationen, Politiker und Entscheidungsträger aus der Wirtschaft. Durch Bündnisse mit Unternehmen und Umweltpolitikern will sie umweltfreundlichere Wirtschaftsweisen und Produkte fördern.
Bundesvorsitzender ist Prof. Dr. Harald Kächele. Bundesgeschäftsführer sind Jürgen Resch und Michael Spielmann. Insgesamt etwa 80 hauptamtliche Mitarbeiter arbeiten in der Bundesgeschäftsstelle in Radolfzell am Bodensee, im Hauptstadtbüro in Berlin, in der Regionalgeschäftsstelle Nord in Hannover sowie im Elbe-Projektbüro in Köthen.
Die Deutsche Umwelthilfe finanziert sich aus privaten Spenden – vor allem aus Wirtschaftskreisen – sowie aus öffentlichen Fördermitteln.
[Bearbeiten] Bisherige Projekte
- Netzwerk für „Lebendige Flüsse“
- „Bundeshauptstadt für den Klimaschutz“
- „Green Electronics“
- Aktion „Freie Fahrt pro Mehrweg“
- „Kein Diesel ohne Filter“
Aus den DUH-Projekten sind zwei selbständige Organisationen entstanden, die Bodensee-Stiftung und der Global Nature Fund (GNF), letzterer arbeitet für den weltweiten Seenschutz.
[Bearbeiten] Kritik
Die deutsche Umwelthilfe stand in den letzten Jahren im Rahmen ihrer Kampagne zur Einführung von Dieselpartikelfiltern Kein Diesel ohne Filter unter dem Vorwurf der Interessensvermengung. Eine Veröffentlichung der Studie des ADAC im Dezember 2010 über die Wirksamkeit vom Umweltzonen seit Einführung der Stufe „4-Grün“ in deutschen Großstädten stellte eine Verschlechterung der Feinstaubwerte sowie Stickoxiden fest und damit die Wirkung von Nachrüst-Partikelfiltern für Dieselfahrzeuge in Frage.[1][2][3]
[Bearbeiten] Weblinks
- Deutsche Umwelthilfe
- Hintergrundartikel über die DUH – Badische Zeitung, 18. Januar 2008
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ MDL (12. April 2005): Feinstaub: Spendenpraxis der Umwelthilfe gerät ins Zwielicht. Die Welt. Abgerufen am 23. Juni 2009. „Das hat Geschmäckle.“
- ↑ Andreas Middel (12. April 2005): Spenden. Die Welt. Abgerufen am 23. Juni 2009.
- ↑ Andreas Middel (11. April 2005): Spende wirbelt Staub auf. Die Welt. Abgerufen am 23. Juni 2009.