Deutscher Reporterpreis

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Der Deutsche Reporterpreis wird vom Reporter-Forum e.V., einem Netzwerk deutscher Printjournalisten, für herausragende Reportagen in unterschiedlichen Medien verliehen. Sein offizieller Titel lautet: Deutscher Reporterpreis, der Preis von Journalisten für Journalisten. Er wurde erstmals im Dezember 2009 verliehen und gilt inzwischen als einer der angesehensten Journalistenpreise. Im Gegensatz zu den meisten übrigen Auszeichnungen ist er nicht themengebunden. Der Preis wird unterstützt von der Rudolf Augstein Stiftung.

Jury[Bearbeiten]

Zu den wechselnden Jurymitgliedern zählten in der Vergangenheit unter anderem Manfred Bissinger, Nikolaus Brender (früherer ZDF-Chefredakteur), Doris Dörrie, Axel Hacke, Matthias Hartmann, Claus Kleber, Erwin Koch, Antje Kunstmann, Monika Maron, Nils Minkmar, Stefan Niggemeier, Angelika Overath, Kathrin Passig, Sabine Rückert und Harald Schmidt.

Preisträger[Bearbeiten]

Deutscher Reporterpreis 2009[Bearbeiten]

  • Matthias Eberl (süddeutsche.de): Außen Puff, innen die Hölle. (Beste Webreportage)
  • Sabine Rückert („Die Zeit“): Todfreunde. (Beste Reportage)
  • Antje Windmann („Hamburger Abendblatt“): Die Frau am Fenster. (Beste Lokalreportage)
  • Beat Balzli, Klaus Brinkbäumer, Jochen Brenner, Ullrich Fichtner, Hauke Goos, Ralf Hoppe, Frank Hornig und Ansbert Kneip („Der Spiegel“): Der Bankraub. (Bester Text des Jahres)
  • Wolfgang Uchatius („Die Zeit“): Kapitalismus - Wir könnten auch anders. (Bester Text des Jahres)

Deutscher Reporterpreis 2010[Bearbeiten]

  • Carolin Emcke („Die Zeit“): Der erste Schuss fällt nach fünf Minuten. (Beste Reportage)
  • Andreas Weber („Geo“): Lasst sie raus. (Bester Essay)
  • Tobias Kniebe und Alexander Gorkow („Süddeutsche Zeitung“): Junge Nummer Eins. (Beste Kulturreportage)
  • Beate Lakotta („Der Spiegel“): Ein Leben wie im Fegefeuer. (Bestes Interview)
  • Volker ter Haseborg („Hamburger Abendblatt“): Er wollte so gern ein Deutscher sein. (Beste Lokalreportage)
  • Mario Kaiser („brand eins“): Herrn Inces Lohn. (Beste freie Reportage)
  • Roland Kirbach („Die Zeit“): Der Kinderknast von Lesbos. (Beste politische Reportage)
  • Felix Seuffert („Agentur 2470media“): After The War. (Beste Webreportage)

Deutscher Reporterpreis 2011[Bearbeiten]

  • Wolfgang Uchatius („Die Zeit“): Die Riester-Bombe. (Beste Reportage)
  • Eugen Sorg („NZZ“): Die Lust am Bösen. (Bester Essay)
  • Konstantin Richter („Die Zeit“): Der Kulturkampf. (Beste Kulturreportage)
  • Marian Blasberg („Die Zeit“): Ein Rebell bin ich erst heute. (Bestes Interview)
  • Ariane Bemmer („Der Tagesspiegel“): Flüstern oder Schreien. (Beste Lokalreportage)
  • Nadine Ahr („Die Zeit“): Das Versprechen. und Jonathan Stock ("Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung") (Beste freie Reportage)
  • Ulrike Demmer („Der Spiegel“): Die Ritter der Drachenburg. (Beste politische Reportage)
  • Uwe H. Martin: Texas Blues. (Beste Webreportage)

Deutscher Reporterpreis 2012[Bearbeiten]

Deutscher Reporterpreis 2013[Bearbeiten]

Weblink[Bearbeiten]