Drohnenangriffe in Pakistan

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Eine ferngesteuerte Drohne vom Typ General Atomics MQ-9. Solche Flugkörper werden per Funkfernsteuerung gesteuert, der Operator sieht dabei die Bilder einer bordeigenen Videokamera.

Bei den Drohnenangriffen in Pakistan handelt es sich um eine seit 2004 von der CIA verdeckt durchgeführte Kampagne im Rahmen des Kriegs gegen den Terror. Dabei greifen ferngesteuerte, unbemannte Drohnen Ziele in Pakistan an, meist um von den US-Behörden identifizierte Terrorverdächtige gezielt zu töten. Vor allem die Stammesgebiete unter Bundesverwaltung sind davon betroffen. Die Einsätze unterstehen strikter Geheimhaltung seitens der Vereinigten Staaten.[1] Erst am 30. Januar 2012 bestätigte der US-amerikanische Präsident Barack Obama die Angriffe offiziell.[2]

Die völkerrechtliche Basis für die Angriffe ist umstritten.[3][4] US-Juristen haben die Praxis in offiziellen Anhörungen teilweise als „klaren Bruch des Völkerrechts“ bezeichnet.[5] Unter anderem führt die Tatsache, dass bei den Angriffen mit von den Drohnen abgefeuerten Hellfire-Raketen bereits mehrere Hundert Unbeteiligte getötet wurden, darunter auch zahlreiche Kinder, zu anhaltender Kritik sowohl aus den USA als auch aus anderen Ländern.

Studien zu Wirkung, Umfang und Opferzahlen[Bearbeiten]

BIJ Bericht[Bearbeiten]

Im August 2011 legte das Bureau of Investigative Journalism (BIJ) einen Bericht über die Angriffe vor, für den etwa 2000 Medienberichte ausgewertet wurden.[6] Demnach wurden seit 2004 mindestens 291 Einsätze durchgeführt bei denen zwischen 2292 und 2863 Menschen starben. Mindestens 1104 seien der Untersuchung nach verletzt worden. 126 bewaffnete Anführer der Islamisten, die namentlich bekannt sind und mehrere hundert militante Islamisten wurden getötet. Etwa 385 bis 775 Unbeteiligte, darunter 164 Kinder, kamen bei den Angriffen ums Leben.[1]

Seit dem Amtsantritt von Barack Obama weitete die CIA die Angriffe aus. Es wurde etwa alle vier Tage ein Einsatz durchgeführt.[1] Insgesamt sollen laut dem BIJ-Bericht von damals bis August 2011 236 Angriffe mit mindestens 1842 Toten geflogen worden sein.[6]

Studie Living Under Drones[Bearbeiten]

Im September 2012 veröffentlichte die Stanford University und die New York University der Studie „Living Under Drones“ über die Auswirkungen der Drohnenangriffe auf die Zivilbevölkerung. Die Studie wurde von der Londoner Menschenrechtsorganisation Reprieve im Namen des Pakistaners Noor Khan, der ein Familienmitglied durch einen Drohnenangriff verloren hatte, in Auftrag gegeben. Die Forscher befragten 130 Personen aus den betroffenen Gebieten, unter ihnen 69 Überlebende von Angriffen oder Hinterbliebene von Opfern.[7] Demnach leiden viele Menschen in den betroffenen Gebieten rund um die Uhr an Angst vor den Angriffen. Viele Kinder verlassen die Schule, weil sie entweder Furcht vor Angriffen hätten, oder Einkommensausfälle durch Drohnenopfer in der Familie kompensieren müssten. Besonders die Praxis der „doppelten Angriffe“ wurde von der Studie kritisiert. Dabei würden gezielt durch zeitversetzte, erneute Angriffe Helfer getötet, die sich nach dem ersten Angriff um die Verletzten kümmern würden. Dies würde dazu führen, dass sich immer weniger Menschen trauten, den Verletzten nach einem Angriff zu helfen. Zudem wurde von Angststörungen bei Menschen in den betroffenen Gebieten berichtet. Durch eine ständige Präsenz der Drohnen in der Region, was durch Fluggeräusche bemerkbar sei, hätten die Menschen permanent Angst um ihr Leben. Auch hätten die Menschen Angst, sich schon in Gruppen von wenigen Personen zu versammeln, weil dies bereits Auslöser für einen Angriff sein könnte.[7][8]

In der Studie „Living Under Drones“ wurde außerdem der strategische Nutzen der Angriffe bezweifelt. Es gäbe Anzeichen dafür, dass durch sie die Rekrutierung neuer Mitglieder für bewaffnete Milizen einfacher wird. So löste es 2012 das Gefangenenlager der Guantanamo Bay Naval Base als Hauptargument dafür ab. So sollen zu diesem Zeitpunkt drei Viertel aller Pakistaner die USA als Feind gesehen haben.[9]

Laut der Studie starben zwischen Juni 2004 und September 2012 zwischen 2.562 und 3.325 Menschen durch Drohnenangriffe. Die Zahl der Zivilisten unter den Toten benennt die Studie mit 474 bis 881, darunter 176 Kinder. Da die betroffene Region vom pakistanischen Militär abgeriegelt wird, konnten aber keine verifizierten Zahlen erfasst werden.[9]

Geheimbericht der pakistanischen Regierung[Bearbeiten]

Im Juli 2013 veröffentlichte das Bureau of Investigative Journalism (BIJ) einen geheimen Bericht der pakistanischen Regierung. Das auf drei verschiedenen Quellen basierende Papier beschäftigt sich mit den Opfern der Angriffe zwischen dem 13. Januar 2006 und dem 24. Oktober 2009. In diesem Zeitraum sollen 75 Angriffe in den Stammesgebieten geflogen worden sein bei denen 746 Menschen getötet worden sind. 147 davon bezeichnet die Studie als Zivilisten. Darunter sollen 94 Kinder gewesen sein. Das BIJ bemängelt das Fehlen verschiedener Drohnenangriffe in der Auflistung. Laut der Organisation wurden z. B. fünf Einsätze im Jahr 2007 nicht erwähnt.[10][11]

Bericht an die UNO-Vollversammlung[Bearbeiten]

Ben Emmerson, der UN-Sonderberichterstatter zu Menschenrechten bei der Bekämpfung von Terrorismus, bezog sich am 18. Oktober 2013 bei seinem Bericht an die Generalversammlung der Vereinten Nationen auf die Angaben des pakistanischen Außenministeriums. Demnach gab es seit 2004 330 Angriffe durch Drohnen in Pakistan. Dabei kamen 2200 Menschen ums Leben und 600 wurden verletzt. Unter den Getöteten seien 400 Zivilisten und 200 Nichtkombattanten. Emmerson kritisierte in seinem Bericht auch die fehlende Transparenz des Drohnenprogramms und sah eine „Reihe offener juristischer Fragen“, die nur international beantwortet werden könnten.[12]

Bericht des pakistanischen Verteidigungsministeriums[Bearbeiten]

Am 30. Oktober 2013 veröffentlichte das pakistanische Verteidigungsministerium einen Bericht, demzufolge seit 2011 kein einziger Zivilist getötet wurde. Insgesamt seien seit 2008 erst 67 Unbeteiligte getötet worden. Das Verteidigungsministerium bezifferte die Zahl der „Terroristen“ die im gleichen Zeitraum - also 2008 bis 2013 - getötet worden waren mit 2160. Ben Emmerson, der als UN-Sonderberichterstatter zu Menschenrechten bei der Bekämpfung von Terrorismus zwei Wochen zuvor einen Bericht an die UNO-Vollversammlung abgegeben hatte zeigte sich sehr verwundert über die neuen Zahlen. Die Zahlen des Verteidigungsministeriums unterschieden sich „auffällig“ von jenen, die das pakistanische Außenministerium ihm gegenüber gemacht habe.[13]

Auswahl der Ziele und Durchführung[Bearbeiten]

Bei den gezielten Tötungen von Terrorverdächtigen in Pakistan werden überwiegend Luft-Boden-Raketen vom Typ AGM-114 Hellfire von den Drohnen abgefeuert.

Durchführung[Bearbeiten]

US-Senatorin Dianne Feinstein behauptete im Februar 2009, dass die Angriffe „von pakistanischen Flugfeldern aus“ gestartet wurden. Kurz danach veröffentlichte die Times Satellitenbilder mit Aufnahmen von mehreren General Atomics MQ-1 am Luftwaffenstützpunkt Shamsi in Pakistan.[14] Nach dem Angriff auf den pakistanischen Stützpunkt Salala im November 2011 forderte die pakistanische Regierung die US-Regierung auf, ihre Streitkräfte von diesem Stützpunkt abzuziehen,[15] was die USA befolgten. Im Dezember 2011 war der Abzug abgeschlossen.[16] Von wo aus die Drohnen aktuell gestartet werden, ist nicht bekannt.

Eine Drohne vom Typ General Atomics MQ-1 feuert eine Hellfire-Rakete ab.

Die Angriffe werden üblicherweise von unbemannten Luftfahrzeugen der Typen General Atomics MQ-1 (Predator) und in späterer Folge auch General Atomics MQ-9 (Reaper) mittels AGM-114 Hellfire-Raketen durchgeführt.

Ziele[Bearbeiten]

Zielperson Abu Laith al-Libi, getötet 2008

Als Ziele gelten unter anderem Angehörige der al-Qaida, der Taliban, der Tehrik-i-Taliban Pakistan und des Haqqani-Netzwerks.

Laut einem, im Mai 2012 veröffentlichten, Bericht der New York Times traf zu der Zeit der CIA die Vorauswahl der Ziele in Pakistan. Jedes Ziel im Jemen und in Somalia sowie „besonders komplexe und riskante Angriffe“ in Pakistan sollen von Präsident Obama, zusammen mit Antiterrorismus-Experten im Lagezentrum im Weißen Haus, aufgrund von Fotos und Kurzbiographien einzeln abgesegnet worden sein.[17]

Staatsbürger der Vereinigten Staaten[Bearbeiten]

Schon mehrfach waren Staatsbürger der Vereinigten Staaten Ziel der Angriffe.[18] Am 22. Mai 2013 wurde ein Schreiben von US-Justizminister Eric Holder an den Kongress veröffentlicht, in dem die Regierung erstmals die Tötung von US-Bürgern durch Drohnen zugab. Insgesamt seien weltweit vier Staatsbürger getötet worden. Einer davon, der Prediger Anwar al-Awlaki, wurde im Jemen absichtlich getötet, die anderen drei seien nicht gezielt ins Visier genommen worden. Nach Ansicht des Justizministers seien die Tötungen gerechtfertigt und durch das Oberste Gericht erlaubt.[19]

Grundsatzrede Obama[Bearbeiten]

In einer Rede am 23. Mai 2013 kündigte US-Präsident Obama an, die Verantwortung für die Drohnenangriffe in Zukunft von der CIA auf das Verteidigungsministerium zu übertragen. Dies diene der höheren Transparenz. Von der Strategie selbst wollte er aber nicht abweichen. Die Angriffe seien bisher immer angemessen, effektiv und legal gewesen.[20]

Rechtliches[Bearbeiten]

Rechtsgrundlagen zur Tötung von US-Bürgern[Bearbeiten]

Anfang 2013 wurde bekannt, dass sich die Regierung der Vereinigten Staaten bei der Tötung von US-Staatsbürgern auf ein Rechtsgutachten des Justizministeriums mit dem Namen „Die Rechtmäßigkeit tödlicher Operationen gegen einen amerikanischen Staatsbürger, der ein Führungsmitglied von Al Qaida oder einer verbündeten Gruppe ist“ beruft, dessen Inhalt als geheim klassifiziert ist. Im Juni 2012 wurde dem Kongress ein 16-seitiges White Paper zur Verfügung gestellt, das eine Zusammenfassung darstellt.[18]

In dem Gutachten werden zuerst drei Bedingungen genannt, nachdem ein US-Staatsbürger als Ziel gelten darf:[18]

  1. Ein „informierter ranghoher Beamter“ muss ihn als Terroristenführer einschätzen von dem „eine unmittelbare Gefahr für einen gewaltsamen Angriff gegen die Vereinigten Staaten ausgeht“.
  2. Eine Festnahme darf aus praktischen Gründen nicht möglich sein.
  3. Die Bedingungen des Kriegsrechts müssen beachtet werden. D. h. der Angriff muss notwendig, präzise geführt, verhältnismäßig und menschlich sein.

In der Folge wird eine „unmittelbare Gefahr“ so interpretiert, dass der Verdächtige irgendwann einen Anschlag gegen US-Staatsbürger oder amerikanische Interessen plant oder an solchen Plänen mitwirkt. Auch bei den beiden anderen Bedingungen wird der CIA-Führung ein großer Ermessensspielraum eingeräumt.[18]

Beteiligung Pakistans[Bearbeiten]

Laut Recherchen der New York Times wurde 2004 ein geheimer Vertrag zwischen der US-amerikanischen und der pakistanischen Regierung geschlossen. Demzufolge erhielt die CIA im Gegenzug für die Tötung von Nek Muhammad, einem Anführer des Aufstands in den Stammesgebieten, Zugang zum pakistanischen Luftraum, um dort mittels Drohnen eigene Ziele anzugreifen. Einschränkend sei festgelegt worden, dass der pakistanische Geheimdienst Inter-Services Intelligence (ISI) jedes Ziel separat autorisieren müsse und die Luftschläge in enge Grenzen in den Stammesgebieten beschränkt seien. Außerdem sollte die pakistanische Seite die Verantwortung für die Tötungen übernehmen oder Stillschweigen darüber bewahren.[21]

Am 24. Oktober 2013 veröffentlichte die Washington Post Informationen zu Geheimdokumenten der CIA denen zufolge die pakistanische Regierung regelmäßig und detailliert über die Drohnenangriffe informiert worden war. Dabei wurden ihr Karten und Fotos von getroffenen Zielen übermittelt. Die Dokumente zu 65 Drohnenangriffen in den Jahren 2007 bis 2011 seien zur Weiterleitung an Pakistan gekennzeichnet worden. Außerdem gäbe es verschiedenen Unterlagen die belegen, dass Ziele vom ISI selbst oder von CIA und ISI zusammen ausgesucht wurden.[22]

Verurteilung durch pakistanisches Gericht[Bearbeiten]

Am 9. Mai 2013 forderte das Höchstgericht der Provinz Khyber Pakhtunkhwa in Peshawar die pakistanische Regierung auf, die Angriffe zu stoppen. Notfalls müssten die Drohnen abgeschossen und die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten abgebrochen werden. Außerdem wurde das Außenministerium angewiesen, eine UN-Resolution zu dem Thema anzustreben. Der oberste Richter der Provinz, Dost Mohammad Khan, bezeichnete die Angriffe als Kriegsverbrechen und forderte ein internationales Tribunal zu dem Thema.[23] Zusätzlich hätten die Opfer Anspruch auf finanzielle Entschädigung.[24]

US-Jurist warnt vor „Bruch des Völkerrechts“[Bearbeiten]

Die Juristin und Völkerrechtsexpertin Mary Ellen O'Connell bezeichnete bei einer Anhörung vor einem Ausschuss des US-Repräsentantenhauses im April 2010 die Drohnenangriffe als „klare Verletzung des Völkerrechts“. Wegen der fehlenden Rechtsgrundlage könnten die für die Drohnenangriffe verantwortlichen CIA-Mitarbeiter in anderen Ländern verhaftet und wegen Mordes angeklagt werden.[5]

Untersuchungskommission[Bearbeiten]

Im Juni 2012 setzte Justizminister Eric Holder eine Untersuchungskommission ein, die herausfinden sollte, wie Journalisten an Informationen über den geheimen Einsatz gekommen waren. Die Staatsanwälte Ronald Machen und Rod Rosenstein leiteten die Kommission. Von der Seite der Republikanischen Partei kam Kritik an der Besetzung, da Machen für die Wahlkampagne von Obama gespendet hatte.[25]

Öffentliche Wahrnehmung[Bearbeiten]

Proteste in Pakistan[Bearbeiten]

Die Pakistanische Regierung duldet die Angriffe auf ihrem Territorium, legt aber immer wieder formal Protest ein. Bei der Bevölkerung werden die Angriffe mehrheitlich abgelehnt.[6] So forderte das pakistanische Parlament zum Beispiel am 12. April 2012 die Einstellung der Attacken.[26] Am 27. Januar 2012 protestierten etwa 100.000 Pakistaner in Karatschi gegen die Angriffe.[2] Am 2. November 2013 bestellte die pakistanische Regierung nach einem Drohnenangriff auf Hakimullah Mehsud den US-Botschafter Richard Olson ein.[27]

Kritik in den Vereinigten Staaten[Bearbeiten]

Konservative US-Kommentatoren wie David Ignatius mahnen teilweise, dass nicht alles, was im Rahmen der Selbstverteidigung rechtens sein mag, auch ratsam sei („what is legal isn’t always wise“) und verweist auf einen UN-Bericht, wonach 40 Länder über Drohnen verfügen, und Länder wie Israel, Russland, Türkei, China und Iran die Bewaffnung ihrer Drohnen anstreben - „dozens of other nations that may soon use them to target their own bad guys.“ Die Ausdehnung der Drohnen-Einsätze über Pakistan hinaus auf Länder wie Jemen und Somalia, warnt Ignatius, könne zu einem Himmel voller Drohnen und damit zu einer Welt der „Rechtlosigkeit und des Chaos“ führen.[28]

Angriffe[Bearbeiten]

2004[Bearbeiten]

Datum Ort Vorgang Quellen
18. Juni Süd-Waziristan Nek Muhammad, ein Anführer der Taliban, und mehrere andere Menschen (darunter auch zwei Kinder) wurden kurz nach der Benutzung eines Satellitentelefons durch Nek Muhammad von einer Rakete getroffen. Vertreter des Pakistanischen Militärs übernahmen die Verantwortung dafür und bestritten jede Beteiligung der USA. Augenzeugen berichteten aber von Sichtung einer Drohne. Laut Recherchen der New York Times handelte es sich um den ersten Angriff einer General Atomics MQ-1 in Pakistan. [21][29]

2005[Bearbeiten]

Datum Ort Vorgang Quellen
3. Dezember Mit Hilfe einer General Atomics MQ-1 wird ein so genanntes Safehouse (ein als Privathaus getarntes Versteck) der al-Qaida in Pakistan beschossen. Bei dem Angriff wurden Abu Hamza Rabi’a, mutmaßlich „Nummer 3“ der al-Qaida-Terrororganisation, sowie vier weitere Männer getötet.

2008[Bearbeiten]

Datum Ort Vorgang Quellen
Ende Januar Es sollen Abu Laith al-Libi und einige weitere Männer durch einen Angriff durch eine General Atomics MQ-1 getötet worden sein. Abu Laith al Libi galt als einer der Top-Kommandeure al-Qaidas hinter Osama Bin Laden und dessen Stellvertreter Aiman az-Zawahiri.

2009[Bearbeiten]

Datum Ort Vorgang Quellen
5. August Süd-Waziristan Baitullah Mehsud, der von pakistanischen Behörden und CIA als Chef von „Therik-e-Taliban“ und Drahtzieher der Anschläge auf Benazir Bhutto sowie das Marriott-Hotel in Islamabad bezeichnet wurde, wird durch eine von einer General Atomics MQ-1-Drohne abgefeuerten Hellfire-Rakete getötet.

2010[Bearbeiten]

Datum Ort Vorgang Quellen
15. Januar Azmatullah Mawiya, ein Kommandant der TTP in Shaktoi, soll von einer Drohne getötet wurden sein. [30]
16. Januar Shaktoi Bei einem Angriff wurden etwa 16 Aufständische getötet. Der Angriff galt Hakimullah Mehsud der von der amerikanischen Armee in der Region vermutet wurde. [31]
17. Januar Shaktoi Bei einem Angriff wurden etwa 20 Aufständische getötet. Unter den Toten sollen mit Shahid Ullah, Hafiz Nizamuddin Storikhel, Khawarey und Mohtaj vier hochrangige Kommandanten der Taliban gewesen sein. [30][31]
22. Mai nahe Miranshah Mustafa Abu l-Yazid, ein hochrangiger Anführer von Al-Qaida, wurde getötet. [32]
Herbst Norden von Waziristan Das Haqqani-Netzwerk war im Fokus der Drohnenangriffe. Diese hatten im Norden von Waziristan ihre Rückzugsbasis. [33]
25. September Datta Khel Die Tötung des angeblichen Al-Qaida-Chefs in Afghanistan und Pakistan, Sheikh Fateh, durch einen US-amerikanischen Drohnenangriff fand statt. Er war in seinem Pick Up unterwegs. Mit ihm starben auch zwei seiner drei Begleiter. [34][35]
4. Oktober Mir Ali in Nord-Waziristan Acht deutsche Islamisten, die vermutlich der Gruppierung Jihad Islami angehörten, wurden durch eine Rakete, die von einer US-Drohne abgefeuert wurde, während des Besuchs einer Moschee getötet. Nach eineinhalb Jahren Prüfung gab die deutsche Bundesanwaltschaft im Juli 2012 bekannt, dass sie in dem Fall des damals getöteten Bünyamin Erdoğan offizielle Ermittlungen begonnen habe. [36][37]
2010 Der pakistanische Geheimdienst ISI berichtete vom Tod Hakimullah Mehsuds. Mehsud sei von einer Drohne getötet worden. Die TTP dementierten die Angaben. Die Angaben erwiesen sich im Folgenden als nicht zutreffend. [38]

2011[Bearbeiten]

Datum Ort Vorgang Quellen
März Spinwam Bei einem Angriff kamen 20 Menschen (u.a Frauen und Kinder) ums Leben. Es soll sich um Aufständische gehandelt haben. Es wurden fünf Raketen auf ein Gebäude abgefeuert. [39]
17. März 2011 Datta Khel Bei einem Angriff auf Sherabat Khan Wazir, einen ranghohen Talibankommandanten unter Hafiz Gul Bahadur, wurden 44 Menschen getötet. Der Angriff sorgte für öffentliche Empörung in Pakistan. [40]
11. Juli Datta Khel Bei einem US-amerikanischen Drohnenangriff auf ein Fahrzeug starben fünf Insassen. Kurz danach wurden bei einem Drohenangriff auf ein Gehöft bis zu 20 Menschen getötet. [41]
10. August Miranshah Bei einem Drohnenangriff starben vier Menschen. Nach anderen Berichten kamen etwa 20 Personen ums Leben. Die Opfer hätten Verbindungen zum Haqqani-Netzwerk gehabt. [42][43]
22. August Berichten der US-Regierung zufolge wurde Atijah Abd al Rahman durch einen Drohnen-Angriff der CIA getötet. [44][45][46]
Mitte September Nord-Waziristan Osama Hamoud Garman al-Shehri wurde laut US-Regierungsangaben getötet, nach Berichten von CNN durch einen Drohnenangriff. [47]
13. Oktober Laut Angaben der pakistanischen Regierung tötete eine US-Drohne vier Mitglieder des Haqqani-Netzwerks. Darunter soll sich ein für Logistik verantwortlicher Anführer befunden haben. [48]
27. Oktober Süd-Waziristan Fünf Aktivisten der, den Taliban nahestehenden, Maulvi-Nazir-Gruppe wurden getötet. Sie befanden sich in einem Fahrzeug. Unter den Toten sollen sich zwei Anführer befunden haben. [42][49]
November Süd-Waziristan Jude Kenan Mohammad, Sohn eines pakistanischen Vaters und einer amerikanischen Mutter und somit US-Bürger, wurde von einer Hellfire-Rakete einer Drohne getötet. Der Angriff wurde am 22. Mai 2013 in einem Schreiben von US-Justizminister Eric Holder bestätigt. [20]
17. November Wegen der NATO-Angriffe in Salala, bei denen unter ungeklärten Umständen 24 pakistanische Soldaten im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet durch Luftangriffe der NATO getötet wurden, setzte die amerikanische Regierung die Drohnenangriffe aus. Der letzte Angriff wurde am 17. November geflogen. [50]

2012[Bearbeiten]

Datum Ort Vorgang Quellen
Nacht vom 10. auf den 11. Januar Nahe Miranshah in Nordwaziristan Nach etwa zwei Monaten Pause wegen der Differenzen mit Pakistan bezüglich der NATO-Angriffe in Salala, wurden vier Menschen durch einen Drohnenangriff getötet. Laut ISI waren drei davon Araber. [50][51]
15. Januar Der ISI behauptete abermals Hakimullah Mehsud sei von einer Drohne getötet worden. Die TTP dementierten die Angaben. [38]
8. Februar Miranshah Bei einem Drohnenangriff und dem anschließenden Brand kamen laut dem pakistanischen Militär zehn Aufständische ums Leben. Einige von ihnen sollen aus Zentralasien stammen. [52][53]
9. Februar Miranshah Laut ISI starb Badr Mansoor, mutmaßlicher Koordinator von Terroranschlägen bei al-Qaida, durch einen Drohnenangriff. Mit ihm starben 3 Aufständische und drei weitere wurden verletzt. Der Tod von Badr Mansoor wurde von al-Qaida Anfang März bestätigt. [53][54][55][56]
9. März Bezirk Shaktoi in Süd-Waziristan Laut regionaler Sicherheitsorgane zerstörte eine Drohne ein Fahrzeug. Dabei sollen mindestens acht Aufständische gestorben sein. [57]
2. Juni Südwaziristan Bei einem Angriff wurden laut pakistanischen Sicherheitskräften drei Menschen getötet. [58]
3. Juni Südwaziristan Eine Drohne tötete fünf mutmaßliche Aufständische, darunter einen Kommandanten. [58]
4. Juni Nahe Mir Ali in Nordwaziristan Zwei Raketen griffen Ziele an. Der Angriff erfolgte in der Nacht und galt Abu Yahya al-Libi, einem ranghohen al-Qaida-Kommandant. Nach pakistanischen Geheimdienstkreisen ist er unter den (mutmaßlich 15) Toten. Die USA sind davon überzeugt, dass al-Libi tot ist. Die pakistanische Außenministerin Hina Rabbani Khar bezeichnete den Angriff als illegal. [58][59][60][61]
13. Juni nahe Miranshah Eine Drohne feuerte auf ein Fahrzeug und tötete vier Menschen. [62]
14. Juni nahe Miranshah Ein unbemanntes Flugzeug schoss zwei Raketen auf ein Gehöft in der Nähe von Miranshah ab. Dabei kamen mindestens drei Menschen ums Leben. [62]
6. Juni Miranshah Laut Aussagen des ISI tötete eine Drohne 17 Menschen und verletzte zwei. Der Angriff war der erste seit der Wiedereröffnung der Versorgungsrouten für die ISAF am Vortag. Pakistan blockierte diese seit dem Angriff auf den pakistanischen Stützpunkt Salala im November 2011. [63]
Ende August Nord-Waziristan Der ISI und der afghanische Geheimdienst erklärten den Tod von Badruddin Haqqani durch einen Drohnenangriff in Nord-Waziristan. Er soll ein ranghoher Anführer des Haqqani-Netzwerks gewesen sein. Die Taliban dementierten die Angaben. [64]
22. September Nord-Waziristan Bei einem Drohnenangriff starben drei Menschen. [8]
24. September 40 Kilometer östlich von Miranshah Laut pakistanischen Geheimdienstangaben tötete eine Drohne Abu Kasha al-Iraqi, einen Anführer von Al-Kaida. Mit ihm starben weitere fünf Menschen. Die Drohne feuerte zwei Geschosse auf einen angeblichen Stützpunkt der Aufständischen ab. [8][65]
1. Oktober Nord-Waziristan Drei Menschen starben bei einem Angriff (zwei Raketen) auf ein Motorrad. [66]
10. Oktober Östlich von Miranshah in der Region Hurmuz Laut ISI starben bei einem Drohnenangriff auf einen Stützpunkt der Aufständischen mindestens fünf Menschen. [67]
28. Dezember Nord-Waziristan Nach Angaben eines Geheimdienstmitarbeiters feuerte eine Drohne zwei Raketen auf ein Gebäude und tötete vier Menschen. [68]

2013[Bearbeiten]

Datum Ort Vorgang Quellen
2. Januar Sar Kanda in Süd-Waziristan Pakistanische Sicherheitskräfte meldeten den Tod des Talibankommandanten Maulvi Nazir Wazir (auch bekannt als Mullah Nazir), seines Stellvertreters und acht weiterer Taliban. Deren Fahrzeug sei von zwei Raketen getroffen worden. [69][70]
7. Januar Haider Khel und Hasookhel in Nord-Waziristan Laut einem Vertreter der Sicherheitskräfte starben bei dem Beschuss von Gebäuden von Rebellen jeweils vier Menschen. [71]
14. April Manzarkhel in Nord-Waziristan Drei Raketen wurden auf ein Haus abgefeuert und töteten mindestens vier Personen. [72]
17. April Süd-Waziristan Zwei Raketen zerstörten ein Haus, dabei starben fünf Menschen und sieben weitere wurden verletzt. [73]
28. Mai Chashma in Nord-Waziristan Bei dem ersten Angriff seit den Parlamentswahlen in Pakistan 2013 töteten zwei Raketen sechs oder sieben Menschen und verletzten vier weitere. Unter den Toten soll laut ISI auch Wali-ur-Rehman, ein ranghohes Mitglied der TTP und Stellvertreter von Hakimullah Mehsud, gewesen sein. Zwei Tage nach dem Angriff bestätigten die TTP den Tod von Wali-ur-Rehman und zogen als Reaktion ein Friedensangebot an die pakistanische Regierung zurück. [74][75][76]
7. Juni Shokhel in Nord-Waziristan Zwei Raketen trafen einen Gebäudekomplex und töteten sieben Menschen. [77]
8. Juni Nord-Waziristan Sechs Raketen wurden auf das Anwesen eines Talibanführers abgefeuert. Bei den neun Todesopfern handelte es sich laut Angaben aus Sicherheitskreisen um namentlich bekannte Mitglieder einer örtlichen Familie. [78]
3. Juli Miranshah Zwei Raketen schlugen in ein Haus nahe dem größten Markt ein, dabei kamen 17 Personen ums Leben. Nach Angaben von Taliban-Kommandeuren und Vertretern der Sicherheitskräfte handelte es sich hauptsächlich um Mitglieder des Haqqani-Netzwerks. [79]
31. August Mir Ali in Nord-Waziristan Regionale Behörden berichten, eine Drohne habe zwei Raketen auf ein Haus gefeuert. Dabei seien drei Menschen getötet worden. [80]
1. November Nord-Waziristan Sprecher sowohl des pakistanischen Militärs als auch der TTP teilten mit, dass Hakimullah Mehsud und vier weitere führende Mitglieder der TTP durch einen Angriff auf ihr Auto umkamen. Eine Drohne habe zwei Raketen abgefeuert. Auf Mehsud war ein Kopfgeld von bis zu fünf Millionen US-Dollar ausgesetzt. Der pakistanische Innenminister Chaudhry Nisar Ali Khan verurteilte den Angriff scharf. Nach seinen Worten sei der „Angriff der Versuch, Pakistans Friedensverhandlungen mit den Taliban zu sabotieren“. Erste Vorbereitungen für Verhandlungen zwischen der pakistanischen Regierung und den TTP waren für den 2. November geplant. Außerdem wurde der Botschafter der Vereinigten Staaten in Pakistan, Richard G. Olson, einbestellt. [81][82][83]
21. November Khyber-Pakhtunkhwa Eine Drohne griff eine Koranschule an. Dabei kamen sechs Menschen ums Leben. Drei davon waren Anführer des Haqqani-Netzwerks. Die Attacke war die zweite ihrer Art in Pakistan, die nicht in den Stammesgebieten stattfand. [84]

2014[Bearbeiten]

Die Drohnenangriffe waren von Dezember 2013 an ausgesetzt da die pakistanische Regierung in der Zeit Friedensverhandlungen mit der TTP führte. Nach einem Angriff der Aufständischen auf den Flughafen von Karachi am 9. Juni 2014 wurden die Drohnenangriffe wieder aufgenommen.[85]

Datum Ort Vorgang Quellen
11. Juni Dargah Mandi in Nordwaziristan Nach Angaben von Geheimdienstvertretern wurden bei dem ersten Drohnenangriff des Jahres vier Usbeken und zwei Pakistaner getötet. [86]
12. Juni morgens Dargah Mandi in Nordwaziristan Laut Geheimdienstberichten feuerten drei Drohnen sechs Raketen auf Personen ab die in den Trümmern des Tags zuvor geflogenen Angriffs nach Toten und Verletzten suchten. Dabei töteten sie mindestens zehn Menschen. [86]
16. Juli Zoi Saidgai in Nordwaziristan Laut einem Vertreter der Sicherheitskräfte starben bei einem Drohnenangriff 13 Menschen. Laut anderen Sicherheitsbeamten starben hingegen 20 Personen. Sie sollen Mitglieder der TTP gewesen sein und von Miranshah und Mir Ali aus vor einer Offensive der pakistanischen Armee geflüchtet sein. Zwölf davon sollen Usbeken gewesen sein. Es wurden vier Raketen auf ein Versteck und ein Fahrzeug abgefeuert. [86][85]

Weblinks[Bearbeiten]

  • Horst Bacia: Und die Piloten sitzen in Langley. Drohnenangriffe. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 12. Oktober 2010, abgerufen am 12. August 2011 (Überblick über die Verwendung von Predator-Drohnen seit ihrem ersten Test): „[Baitullah Mehsuds] Tötung machte deutlich, dass Pakistan die Luftangriffe amerikanischer Drohnen auf seinem Territorium - trotz offizieller Proteste - nicht nur duldet, sondern durch den Austausch von Geheimdienstinformationen unterstützt.“
  • Covert Drone War - the Data. In: Bureau of Investigative Journalism. Abgerufen am 12. August 2011 (englisch, Datensammlung, inklusive einer interaktiven Karte, einer durchsuchbaren Datenbank und verschiedenen Statistiken über die Angriffe).
  • Peter Bergen und Katherine Tiedemann: The Year of the Drone. An Analysis of U.S. Drone Strikes in Pakistan, 2004-2011. In: New America Foundation. 24. Februar 2010, abgerufen am 18. Oktober 2011 (englisch, Eine Analyse der US-amerikanischen Drohnenangriffe von 2004 bis 2011).
  • Living Under Drones. In: Stanford International Human Rights & Conflict Resolution Clinic. Abgerufen am 26. September 2012 (englisch, Studie zu den Auswirkungen der Drohnenangriffe auf die Zivilbevölkerung).
  • Daniel Schrödel: „Drohnen schüren Angst und Hass“. Interview mit Stanford-Wissenschaftler. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 3. Oktober 2012, abgerufen am 8. Oktober 2012 (Interview mit Stephan Sonnenberg, einem Leiter der Studie „Living Under Drones“).

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Sven Hansen: Weder sauber noch präzise. In: die tageszeitung. 12. August 2011, abgerufen am 12. August 2011.
  2. a b Obama bestätigt erstmals US-Drohnen in Pakistan. In: ORF. 31. Januar 2012, abgerufen am 31. Januar 2012.
  3.  USA: Illegaler Drohnen-Krieg?. In: Der Spiegel. Nr. 13, 2010, S. 89 (online).
  4. Krieg per Mausklick: Völkerrechtler geißeln US-Drohnenangriffe. Spiegel Online. 29. April 2010. Archiviert vom Original am 25. April 2011. Abgerufen am 25. April 2011.
  5. a b Krieg per Mausklick: Völkerrechtler geißeln US-Drohnenangriffe. Spiegel Online. 29. April 2010. Archiviert vom Original am 25. April 2011. Abgerufen am 25. April 2011.
  6. a b c US-Drohnen sollen Hunderte Zivilisten getötet haben. In: Süddeutsche Zeitung. 12. August 2011, abgerufen am 12. August 2011 (englisch).
  7. a b Terror gegen Zivilisten
  8. a b c Terror für die Bevölkerung in Pakistan
  9. a b Bevölkerung leidet unter Terror
  10. Staatlicher Geheimreport über Zahl ziviler Drohnenopfer
  11. Get the Data: The Pakistan government’s secret document
  12. 400 tote Zivilisten bei Drohnenangriffen in Pakistan seit 2004. In: Der Standard. 19. Oktober 2013, abgerufen am 24. Oktober 2013.
  13. Zahlenwirrwarr in Islamabad
  14.  Ahmed Rashid: Am Abgrund. Pakistan, Afghanistan und der Westen. 1 Auflage. Weltkiosk, New York, London 2012 (Originaltitel: Pakistan on the Brinken, übersetzt von Henning Hoff), ISBN 978-3-942377-06-5, S. 184f.
  15. Die Zeit: Helikopterangriff: Pakistan begegnet USA mit "tiefem Gefühl des Zorns" (abgerufen am 27. November 2011)
  16. orf.at: USA räumen Militärstützpunkt im Südwesten Pakistans (abgerufen am 11. Dezember 2011)
  17. Obama sucht persönlich Ziele für Angriffe aus. In: Frankfurter Rundschau. 29. Mai 2012, abgerufen am 20. Juni 2012.
  18. a b c d Gummi-Lizenz zum Töten
  19. Regierung gab Tötung US-Bürgern mit Drohnen zu
  20. a b USA: Obama reguliert Drohnenangriffe
  21. a b A Secret Deal on Drones, Sealed in Blood
  22. CIA entlarvt Heuchelei Pakistans. In: Neue Zürcher Zeitung. 24. Oktober 2013, abgerufen am 24. Oktober 2013.
  23. Gericht will US-Drohnenangriffe stoppen
  24. Gericht in Pakistan will Drohnen stoppen
  25. Frank Herrmann: Washington streitet über den Drohnenkrieg. In: Der Standard. 14. Juni 2012, abgerufen am 18. Juni 2012.
  26. Parlament will Nachschubblockade der Isaf lockern
  27. Spiegel Online: Drohnenschlag gegen Talibanführer: Pakistan bestellt US-Botschafter ein, abgerufen am 2. November 2013
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  29. Ex-Fighter for Taliban Dies in Strike in Pakistan
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  44. Al Qaeda No. 2 Atiyah Abd al-Rahman Killed in Pakistan
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  63. 17 Tote bei US-Drohnenangriff in Pakistan. In: ORF. 7. Juli 2012, abgerufen am 7. Juli 2012.
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  65. Mindestens fünf Tote bei US-Drohnenangriff in Pakistan
  66. Mindestens 20 Tote bei Selbstmordanschlag
  67. Mindestens fünf Tote bei US-Drohnenangriff in Pakistan
  68. US-Drohnenangriff in Pakistan: Vier Tote
  69. Topaufständischer von US-Drohne getötet
  70. Taliban-Anführer bei Drohnen-Angriff getötet
  71. Acht Tote bei US-Drohnenangriff in Pakistan
  72. USA töten vier Menschen mit Drohne in Pakistan
  73. Fünf Tote bei US-Drohnenangriff in Pakistan
  74. Sieben Tote bei US-Drohnen-Angriff in Pakistan
  75. Hochrangige Taliban bei US-Drohnenangriff in Pakistan getötet
  76. Nummer Zwei der pakistanischen Taliban getötet
  77. USA töten in Pakistan sieben Menschen mit Drohne
  78. Mindestens neun Tote bei Drohnenangriff in Pakistan
  79. Mindestens 17 Tote bei US-Drohnenangriff in Pakistan
  80. Mehrere Extremisten bei Drohnenangriff in Pakistan getötet
  81. sueddeutsche.de 1. November 2013: US-Drohne tötet Taliban-Anführer Mehsud
  82. spiegel.de: Drohnenschlag gegen Taliban-Führer: Pakistan bestellt US-Botschafter ein
  83. Tötete Amerika den Friedensprozess?
  84. Anführer von Haqqani-Netzwerk in Pakistan getötet
  85. a b 50 Tote bei Luft- und Drohnenangriff in Pakistan
  86. a b c USA fliegen wieder Drohnenangriffe