Streitkräfte Pakistans

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PakistanPakistan Streitkräfte Pakistans (Paki Askeri)
پاک عسکری
Flag of the Pakistani Army.svg
Führung
Oberbefehlshaber
de jure:
Staatspräsident, derzeit Mamnoon Hussain
Oberbefehlshaber de facto: Raheel Sharif [1]
Verteidigungsminister: Kamuran Rasul
Militärischer Befehlshaber: Ashfaq Parvez Kayani
Sitz des Hauptquartiers: Rawalpindi
Militärische Stärke
Aktive Soldaten: 1.006.099 (6. Juni 2012)
Reservisten: 966.000 (3. Februar 2012)
Wehrpflicht: keine
Wehrtauglichkeitsalter: 18
Haushalt
Militärbudget: 4,26 Mrd. US-Dollar (2005)
Anteil am Bruttoinlandsprodukt: 3,0 % [2] (2005)
Geschichte
Gründung: 1947

Die Streitkräfte Pakistans (Urdu: ‏پاک عسکری‎ /Paki Askeri) sind das Militär von Pakistan. Pakistan arbeitet militärisch eng mit der Volksrepublik China zusammen und ist faktisch eine Atommacht.

Durch die Teilung des indischen Subkontinents entstanden die Staaten, Indien und die Islamische Republik Pakistan. Der Beitritt Kaschmirs zu Indien, führte zum Ersten Pakistanischen-Indischen-Krieg (1947 bis 1949). Seitdem schwelt in der Grenzregion der Kaschmir-Konflikt, der 1965 auch den Zweiten Pakistanischen-indischen Krieg. Grenzstreitigkeiten führten auch 1999 zum Kargil-Krieg den Pakistan erneut verlor.

Seit der Unabhängigkeit war das Pakistanische Militär oft am Putsch beteiligt.

Budget[Bearbeiten]

Der pakistanische Verteidigungshaushalt liegt mit 4,26 Milliarden US-Dollar (2005) weit unter dem der Nachbarstaaten Indien (46,05 Milliarden), China (81,48 Milliarden) und Iran (18 Milliarden). Nach Berichten der US-Zeitung New York Times im Dezember 2007 erhielt Pakistan von den USA Militärhilfe im Umfang von jährlich rund 5,3 Milliarden US-Dollar für den Anti-Terrorkampf an der Grenze zu Afghanistan. Seit 2001 hat Pakistan etwa zehn Milliarden Dollar Unterstützung von den USA erhalten.[3] Ein Großteil der Gelder soll auch für die Entwicklung neuer Waffensysteme verwendet worden sein.[4] Bei Rüstungsvorhaben arbeitet Pakistan eng mit chinesischen Unternehmen und der Volksbefreiungsarmee zusammen.

Weitere Hilfsgelder und Investitionen in die pakistanische Rüstungsindustrie kommen aus Saudi-Arabien, weitgehend gesichert ist eine Beteiligung von Saudi-Arabien, das Pakistans Atom-Programm „zu einem nicht unerheblichen Teil finanziert hat“, inoffiziell wird von 50 Prozent gesprochen.[5]

Um im Rüstungswettlauf mit dem größeren Indien zu bestehen, wurde hochqualifiziertes und kampferfahrenes pakistanisches Militärpersonal über Jahrzehnte an reiche Staaten wie Saudi Arabien und die V.A.E vermietet.[6]

Aufbau und Führung[Bearbeiten]

Die pakistanische Armee teilt sich in die drei klassischen Teilstreitkräfte auf, das Heer mit rund 550.000 Mann, die Luftstreitkräfte mit 45.000 Mann, die Marine und Küstenwache mit einer Mannstärke von 24.000.[7] Eine weitere 1999 von Pervez Musharraf eingeführte Teilstreitkraft ist das "Strategische Nuklearkommando". Die Zahl der aktiven Soldaten beträgt 915.000. Dazu kommen 513.000 Reservisten und rund 300.000 Mann in paramilitärischen Einheiten. Insgesamt umfassen die Streitkräfte damit 1,43 Millionen Mann. Es handelt sich um eine reine Freiwilligenarmee, eine Wehrpflicht besteht nicht.

Einer der drei großen Geheimdienste Pakistans ist die dem pakistanischen Militär unterstellte Military Intelligence (MI). Ihre Hauptaufgaben sind die Spionageabwehr und die Überwachung potenzieller Staatsfeinde. Auch die Inter-Services Intelligence steht weitgehend unter der Kontrolle der Streitkräfte.

Pakistan wurde 2004 von den USA unter der Regierung von George W. Bush in die Liste ihrer wichtigsten Verbündeten außerhalb der NATO aufgenommen. Damit bekam das Land bevorzugten Zugang zu ausgewählten amerikanischen Rüstungsprogrammen.

Einsätze[Bearbeiten]

Pervez Musharraf, faktisch lange Zeit der Oberbefehlshaber der Streitkräfte

Seit ihrer Gründung im Jahre 1947 waren die Streitkräfte in einer Reihe von Auseinandersetzungen im Einsatz:

  • Erster Indisch-Pakistanischer Krieg (1947–1949)
  • Zweiter Indisch-Pakistanischer Krieg (1965)
  • Bangladesch-Krieg (1971)
  • Kargil-Krieg (1999)
  • Krieg in Afghanistan (2001)
  • Belutschistankonflikt (1947, 1955, 1958–1969, 1973–1977, 1994 bis heute) Seit 2000 Kämpfe mit der "Balochistan Liberation Army", einer militanten Untergrundbewegung die auch auf Mittel wie Bombenanschläge und Geiselnahmen zurückgreift, deswegen wird sie von der Pakistanischen, Chinesischen und Britischen Regierung als Terroristische Vereinigung eingestuft.[8]
  • Seit 2002 kommt es immer wieder zu Gefechten zwischen den Streitkräften und den Taliban nahestehenden Gruppierungen an der Grenze zu Afghanistan. So wurden zum Beispiel am 24. Januar 2008 bei schweren Gefechten, nach Armeeangaben mindestens 90 islamistische Aufständische und acht Soldaten getötet.[9][10]
  • Grenzkonflikte und Anarchismus (2004 - heute) in mehreren Stammesgebieten zur afghanischen Grenze kam und kommt es immer wieder zu Kämpfen mit Anarchisten und Taliban, das pakistanische Gesetz und der Staat sind in den betroffenen Gebieten kaum oder gar nicht vorhanden. Im Juni 2009 kündigte die pakistanische Armee an, ihre Offensive in den Stammesgebieten von Waziristan zu verstärken und die Taliban, die von dort aus agieren, zu bremsen.[11]

Friedensmissionen[Bearbeiten]

Teilstreitkräfte[Bearbeiten]

Heer[Bearbeiten]

Das pakistanische Heer besitzt rund 3.660 Kampfpanzer der Typen Al-Zarrar (etwa 1.200 Stück), T-80UD (etwa 320 Stück aus der Ukraine), Al-Khalid (modifizierter Typ-90 II; etwa 320 Stück), T-69 (etwa 250 Stück), T-80 (15 Stück) und T-84 (etwa 570 Stück) Khalid Al 2 (3.000 Stück). Neben 1.050 Transportpanzern des Typs M113 teils aus Lizenzproduktion kann die Armee außerdem auf knapp 3.000 Feldgeschütze und Haubitzen aus amerikanischer und chinesischer Produktion, 120 Stück BTR-70/BTR-80 und 46 Stück UR-416 zurückgreifen (Stand: jeweils 2005).[12] Die rund 270 Stück des Typs M-48A5 aus US-Produktion wurden in den letzten Jahren ausgemustert.

Luftstreitkräfte[Bearbeiten]

JF-17 der Luftstreitkräfte

Die pakistanischen Luftstreitkräfte verfügen im Jahr 2010 über 924 Kampfflugzeuge der Typen Mirage 3 (87 Stück), J-7 (Variante der MiG-21; 74 Stück), Mirage 5 (52 Stück), A-5C (42 Stück), J-6 (Variante der MiG-19; 40 Stück) und F-16 (124 Stück) sowie diverse Trainer (288 Stück) und J-11B (120 Stück) FC-1 (250 Stück) und 32 Transportflugzeuge. Des Weiteren besitzt die pakistanische Luftwaffe 40 Kampfhubschrauber des Typs AH-1 Cobra.[13] Im April 2006 gab die pakistanische Regierung bekannt, dass sie 36 J-10 unter der Bezeichnung FC-20 in Dienst stellen wird. Es wurden noch weitere 100 (J-10) bestellt.

Am 9. Januar 2006 wurde in Jane's Defence Weekly berichtet, dass sich eine fortgeschrittene Version des J-10 in Planung befindet (Super J-10), mit einem stärkeren Triebwerk, Schubvektorsteuerung, größerer Ausdauer und einem Phased-Array-Radar.

Die India-Daily schreibt, dass es eine Verteidigungsallianz zwischen Pakistan und Saudi-Arabien gibt und Pakistan das AWACS System der Saudis mitbenutzen darf.[14]

Zurzeit arbeitet man zusammen mit der Volksrepublik China an dem JF-17 Projekt. Die Serienproduktion in Pakistan fing 2007 im Pakistan Aeronautical Complex (PAC) an.

Die USA wollen der Pakistanischen Luftwaffe weitere 36 Flugzeuge des Types F-16 von Lockheed Martin im Wert von 500 Millionen Dollar aushändigen. Die Kosten hierfür trägt das US-Verteidigungsministerium.[3]

Marine[Bearbeiten]

Der Zerstörer PNS Tippu Sultan (D 185), benannt nach Tipu Sultan

Die konventionellen Seestreitkräfte Pakistans umfassen einen Zerstörer, acht Fregatten (Tariq und Shamsher-Klasse, vormals britische Leander- und Amazon-Klasse), neun U-Boote (darunter 2 der französischen Agosta 90B und 2 der Agosta 70-Klasse, ausgerüstet mit Seezielflugkörper AGM-84 Harpoon), und neun Hubschrauber der Typen Sea King und Sea Lynx (Stand: jeweils 2005).[15] Der Küstenschutz hat eine Streitmacht von weiteren acht Schnellbooten, neun Landungsbooten sowie drei Minenbooten.

Taktische Nuklearstreitkräfte[Bearbeiten]

Die Taktischen Nuklearstreitkräfte wurden 1999 von Musharraf eingeführt und unterstehen dem Präsidenten direkt. Pakistan ist, wie der Nachbar und Erzrivale Indien, eine faktische Atommacht und hat den Atomwaffensperrvertrag nicht unterzeichnet. Seit 1998 besitzt es nach eigener Angabe Atomwaffen, die seit 1976 unter Leitung von Abdul Kadir Khan entwickelt und 1998 zum ersten Mal getestet wurden. Nach ihm ist das Khan-Forschungszentrum benannt. Das Arsenal wird auf 150 Sprengköpfe geschätzt. Offizielle Angaben dazu gibt es nicht. Ebenfalls unklar ist die Anzahl der Mittel- und Langstreckenraketen Pakistans.

Pakistan testete im August 2005 erfolgreich den Marschflugkörper vom Typ Hatf VII Babur. Die Pakistanischen Streitkräfte folgen der Pakistanischen Nukleardoktrin, die einen Erstschlag beinhaltet.

Bekannte Taktische Waffensysteme und Trägersysteme im Besitz des Pakistanischen Nuklearkommandos:

  • Abdali-I (Nukleare und Konventionelle Kurzstreckenrakete, Reichweite: 200 km)
  • Ghaznavi (Nukleare und Konventionelle Kurzstreckenrakete, Reichweite: 290 km)
  • Dong Feng 11 (Nukleare und Konventionelle, chinesische Kurzstreckenrakete, Reichweite: 350 km)
  • Ghauri-I (Nukleare und Konventionelle Mittelstreckenrakete, Reichweite: 1800 km)
  • Ghauri-II (Nukleare und Konventionelle Mittelstreckenrakete, Reichweite: 2300 km, auch exportiert an die Streitkräfte Saudi-Arabiens)
  • Ghauri-III (Nukleare und Konventionelle Langstreckenrakete, Reichweite: 4000 km, noch in der Entwicklung)
  • Sahin-I (Mittelstreckenrakete, Reichweite: 750 km)
  • Sahin-II (Nukleare und Konventionelle Mittelstreckenrakete, Reichweite: 2500 km, erreicht über Mach 10 bzw. c.a 12580 km/h und kann mit einem bis zu 1000 kg schwerem Sprengkopf bestückt werden)
  • Hatf 5 (Nukleare Mittelstreckenrakete, Reichweite 1300 km)
  • Hatf VII Babur (Marschflugkörper)
  • Ra'ad (Marschflugkörper speziell für Kampfflugzeuge, noch in der Entwicklung)

[16][17] [18][19] [20]

Geschichte[Bearbeiten]

Die pakistanischen Streitkräfte entstanden aus der Teilung der Streitkräfte Britisch-Indiens nach der Teilung des ehemaligen Kolonialreichs in die beiden souveränen Staaten Indien und Pakistan. Von 420.000 Soldaten der britisch geführten Kolonialstreitkräfte optierten rund 150.000 für Pakistan. Ebenso lagen die meisten militärischen Einrichtungen der Kolonialarmee in indischem Territorium. Die Rekruten für die pakistanische Armee waren in der Regel Muslime aus dem Punjab, Beludschistan oder Paschtunen. Die Streitkräfte wurden im Zuge des Kaschmirkriegs 1947–1949 massiv ausgebaut. Die vormaligen Pläne der britischen Verwaltung die Hälfte der Streitkräfte zu demobilisieren wurde deswegen verlassen. In den ersten Jahren der Streitkräfte dienten bis zu 500 britische Offiziere in Pakistan. Ab 1950 begann die pakistianische Regierung diese durch einheimische Offiziere zu ersetzen. Der spätere Präsident Muhammad Ayub Khan wurde 1951 erster einheimischer Oberbefehlshaber des pakistanischen Militärs.[21]

Während der 1950er verfolgte die pakistanische Führung das Ziel eine numerischen Parität mt den indischen Streitkräften herzustellen. Mitte der 50er standen 300.000–500.000 indischen Soldaten ein pakistanisches Militär mit 200.000 - 400.000 Mann gegenüber. Die pakistanische Armee konnte ihre Panzerkräfte von 130 Panzern 1950 auf 900 Panzer 1956 aufstocken und in diesem Bereich mit Indien gleichziehen. Bezüglich der Marine und Luftwaffe blieb Indien zahlenmäßig überlegen.[22]

Durch die zunehmende Militarisierung des Staates gewann die Armee mehr und mehr an Macht gegenüber dem zivilen politischen Establishment. 1958 wurde Muhammad Ayub Khan durch den Präsidenten Iskander Mirza am 8. Oktober als oberster Verwalter im Rahmen des Kriegsrechts eingesetzt. Ayyub Khan wurde im Lauf des Jahres zum einzigen Feldmarschall des Landes ernannt. Seine Herrschaft als Militärdiktator wurde 1960 in einer Wahl ohne Gegenkandidat formalisiert welche ihn zum Präsidenten des Staates machte. Während Khans Herrschaft wurden ehemalige Militärs in zahlreiche Posten in der Staatsbürokratie, der Wirtschaft und den Medien befördert. Im Zuge dieser personellen Verflechtungen erlangte das Militär die Rolle der dominierenden Macht im Staat. Prestigeprojekte wie der Bau der neuen Hauptstadt Islamabad wurden direkt Generälen im Dienst unterstellt.[23]

Am 5. März 1959 schloss Pakistan ein umfassendes Militärhilfeabkommen mit den Vereinigten Staaten ab. Neben Materiallieferungen umfasste das Abkommen auch die Entsendungen von militärischen und zivilen Beratern. Im Gegenzug erhielt die USA das Recht eine Militärbasis zur nachrichtendienstlichen Nutzung gegen die UdSSR in Peschawar zu betreiben. Ebenso starteten Aufklärungsflüge von pakistanischem Territorium aus. Die Affäre um den abgeschossenen Piloten Francis Gary Powers der von Pakistan aus gestartete war sorgte für politischen Unmut innerhalb des Militärs und der Bevölkerung.[24]

Von 1973 bis 1977 kämpfte die Armee gegen rund 50.000 bewaffnete Rebellen in Belutschistan. Armee und Luftwaffen zerstörten vereinzelte Siedlungen. Im Rahmen von rund 200 größeren bewaffneten Auseinandersetzungen kamen mehrere zehntausend Menschen ums Leben. Das pakistanische Militär wurde dabei von der iranischen Luftwaffe mit Piloten und Flugzeugen unterstützt. Als Gegengewicht zur Armee gründete Präsident Zulfiqar Ali Bhutto die Federal Security Forces die zusammen mit der Miliz seiner Partei den zivilen Politikern ein innenpolitisches Gegengewicht gegenüber der Militärführung verschaffen sollten.[25]

Während des Militärregimes von Mohammed Zia ul-Haq konnte das Militär seine dominierende politische und soziale Rolle wieder festigen. Militärangehörige und deren Familien wurden beim Verkauf von Land, medizinischen Dienstleistungen, Beschäftigung in öffentlichen Ämtern und Unternehmen bevorzugt. Ebenso wurde der Sold, auch bei den unteren Rängen deutlich erhöht. Das Militär selbst wurde mit Hilfe der USA im Rahmen des Afghanistankrieges modernisiert. 1981 - 1987 erhielt das Land 3,2 Milliarden US-Dollar an militärischer und ziviler Hilfe durch die USA. Ebenso forcierte Zia die nuklearen Rüstuingsbestrebungen des Landes. Laut dem Chef des Atomprogramms Abdul Kadir Khan standen 1985 alle Mittel bereit um einen erfolgreichen Atomtest durchzuführen. Zia selbst bestätigte 1987 in einem öffentlichen Interview mit dem US-Magazin Time dass Pakistan jederzeit eine Nuklearwaffe herstellen könne.[26]

1998 zündeten die pakistanischen Streitkräfte unterirdisch sechs Nuklearwaffen. Dies erfolgte als Reaktion auf fünf indische Test in diesem Jahr. Umfragen über die Zustimmung der Tests, sechs an der Zahl um sich auch für den ersten indischen Test von 1974 zu revanchieren schwanken zwischen rund 60% und 97% Zustimmung.[27]

Kritik[Bearbeiten]

Das pakistanische Militär steht in der Kritik ein "Staat im Staate" zu sein, in der Geschichte des Landes kam es zu mehreren Staatsstreichen.

In Pakistan halten die Streitkräfte nicht nur die politische Macht in Händen. Die Spitzenmilitärs kontrollieren auch große Teile der Wirtschaft, so kontrollieren sie zahllose Unternehmen, sind einer der größten Landeigner und haben ihre Offiziere in den wichtigsten gesellschaftlichen Institutionen untergebracht. Daher sind auch die Pensionen für Militärs fünfmal so hoch wie die von Zivilpersonen.

Auch direkte Korruption gilt als weit verbreitet innerhalb des Militärs. 2006 trug ein Anwalt vor dem Obersten Gericht in Lahore eine Liste mit Beschuldigungen gegen diverse Spitzenmilitärs vor, darunter auch Musharraf, jedoch traute sich das Gericht wegen erheblichen Drucks des Militärs nicht, die Petition anzunehmen oder eine Anhörung dazu einzuberufen.[28]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Pakistan, the Army Chiefs. http://www.pakistanarmy.gov.pk/, abgerufen am 9. Dezember 2013 (englisch).
  2. The World Factbook
  3. a b Kampfflieger für Pakistan: Lockheed Martin freut's
  4. AFP: US-Militärhilfe für Pakistan fließt in dunkle Kanäle
  5. [Quelle: Umweltinstitut München e.V., Informationsbroschüre III S.4]
  6. http://www.der-ueberblick.de/buecher/200704.124f/index.html
  7. Pakistan's Armed Forces (PDF-Datei; 744 kB), CSIS (Seite 24), 25. Juli 2006.
  8. http://www.jamestown.org/terrorism/news/article.php?articleid=2370046
  9. http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/651/153260/
  10. http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/557/154160/
  11. n-tv.de:Pakistan weitet Offensive aus
  12. Pakistan Army Equipment
  13. Pakistan Air Force
  14. India faces secret Saudi-Pakistan defense alliance, IndiaDaily
  15. Pakistan Navy
  16. http://www.globalsecurity.org/wmd/world/pakistan/shaheen-2.htm
  17. http://www.strategycenter.net/research/pubID.47/pub_detail.asp
  18. http://www.fas.org/nuke/guide/pakistan/missile/hatf-5.htm
  19. http://www.defence.pk/hatf-viii_raad_alcm.html
  20. http://www.focus.de/politik/ausland/pakistan_aid_119390.html
  21. Vyacheslav Y. Belokrenitsky, Vladimir N. Moskalenko : A Political History of Pakistan 1947–2007, Oxford, 2013, S. 65-66
  22. Vyacheslav Y. Belokrenitsky, Vladimir N. Moskalenko : A Political History of Pakistan 1947–2007, Oxford, 2013, S. 95
  23. Vyacheslav Y. Belokrenitsky, Vladimir N. Moskalenko : A Political History of Pakistan 1947-2007, Oxford, 2013, S. 107f, S.122
  24. Vyacheslav Y. Belokrenitsky, Vladimir N. Moskalenko : A Political History of Pakistan 1947-2007, Oxford, 2013, S. 108, S.120
  25. Vyacheslav Y. Belokrenitsky, Vladimir N. Moskalenko : A Political History of Pakistan 1947-2007, Oxford, 2013, S. 232-233
  26. Vyacheslav Y. Belokrenitsky, Vladimir N. Moskalenko : A Political History of Pakistan 1947-2007, Oxford, 2013, S. 278-280
  27. Vyacheslav Y. Belokrenitsky, Vladimir N. Moskalenko : A Political History of Pakistan 1947-2007, Oxford, 2013, S. 353-355
  28. http://www.focus.de/politik/ausland/pakistan_aid_227483.html