Duisburger Verkehrsgesellschaft

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DVG Duisburger Verkehrsgesellschaft AG
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Basisinformationen
Unternehmenssitz Duisburg
Eigentümer 74 % DVV, 25,8 % Stadt Duisburg, 0,1 % Stadt Dinslaken, 0,1 % Kreis Wesel
Verkehrsverbund VRR
Mitarbeiter 847
davon 25 Auszubildende

Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG, kurz DVG, ist ein Nahverkehrsunternehmen, das fast ausschließlich den Bereich der Stadt Duisburg (ca. 230 Quadratkilometer) versorgt. Die DVG betreibt seit über 125 Jahren den öffentlichen Personennahverkehr in Duisburg. Rund 62 Millionen Fahrgäste sind jährlich in 164 Bussen und 66 Bahnen unterwegs, das sind circa 169.000 Personen am Tag. 53 Kilometer umfasst das Schienennetz der Großstadt, auf dem die DVG drei Straßenbahnlinien und eine Stadtbahnlinie betreibt. Das Busnetz mit 32 Linien hat eine Länge von 402 Kilometern. Insgesamt bedient das Verkehrsunternehmen 610 Bus- und 91 Bahnhaltestellen.

Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG ist Mitglied im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr, dessen Tarif seit dem 1. Januar 2012 auch am Niederrhein (u. a.in Moers und Dinslaken) gilt. (Siehe auch: Stadtbahn Duisburg).

Wirtschaftsdaten 2011[Bearbeiten]

Verkehrsgebiet:

  • Fläche (in km²): 281
  • Einwohner: 486.838

Verkehrs- und Betriebsleistung:

  • Fahrgäste (in Mio.): 61,8
  • Mittlere Reiselänge (in km): 3,78

Verkehrs- und Betriebsleistung Bus:

  • Fahrzeugbestand: 116
  • Anzahl der Linien: 32
  • Anzahl der Haltestellen: 610
  • Beförderte Personen (in Mio.): 29,4
  • Linienlänge Bus (in km): 522,2
  • Streckenlänge Bus (in km): 401,8
  • Mittlere Reisegeschwindigkeit (in km): 20,34
  • Personenkilometer (in Mio.): 130,7
  • Wagenkilometer (in Mio.): 8,5
  • Platzkilometer (in Mio.): 680,9

Verkehrs- und Betriebsleistung Straßenbahn:

  • Fahrzeugbestand: 66
  • Anzahl der Linien: 4
  • Anzahl der Haltestellen: 91
  • Beförderte Personen (in Mio.): 32,4
  • Linienlänge Straßenbahn (in km): 106,6
  • Streckenlänge Straßenbahn (in km): 53,3
  • Mittlere Reisegeschwindigkeit (in km): 25,99
  • Personenkilometer (in Mio.): 144,8
  • Wagenkilometer (in Mio.): 5,0
  • Platzkilometer (in Mio.): 870,2

Geschichte[Bearbeiten]

Noch heute in Duisburg erhalten: der erste deutsche Gelenktriebwagen von 1926, sogenannter „Harkortwagen“

Am 1. Januar 1940 kam es zur Gründung der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG. In ihr wurden die Duisburger Straßenbahnen GmbH, die Kreis Ruhrorter Straßenbahn AG und die Städtische Straßenbahnen Hamborn vereint. Damit waren alle Straßenbahnlinien im Bereich der Stadt Duisburg unter einem Dach vereint. Auch die Anteile der STOAG in Oberhausen wurden im Zuge dieser Neugründung an die Stadt Duisburg verkauft. Insgesamt betrieb das Unternehmen 1942 23 Linien. Infolge des Krieges musste 1945, wie bei vielen anderen Betrieben im Ruhrgebiet, der Betrieb eingestellt werden.

Am 2. Mai 1945 nahm als erste nach der Stilllegung die Linie 14 von Dinslaken nach Meiderich den Betrieb wieder auf. Bis zum Jahr 1950 konnte man neun normalspurige Linien und elf meterspurige Linien wieder in Betrieb nehmen. Allerdings fiel schon 1951 und 1952 jeweils eine Linie der Umstellung auf Omnibusverkehr zum Opfer.

Auf einer fast 34 km langen Strecke von Ruhrort über Homberg, Moers, Repelen, Kamp-Lintfort und Rheinberg nach Ossenberg verkehrte vom 18. Dezember 1954 bis 28. Mai 1967, zum Teil auf einer früheren Straßenbahntrasse, die längste Oberleitungsbuslinie Deutschlands. Die nach Duisburg führenden Oberleitungsbusstrecken waren dabei Teil des Oberleitungsbus Moers, an dem die DVG mit zwei Fahrzeugen und 1,35 Streckenkilometern beteiligt war.

Schon bald begann die Vereinheitlichung der Spurweiten im Stadtgebiet. Zunächst hatte man überlegt, alle Strecken auf Meterspur umzubauen, um ein einheitliches Netz von Bochum über Gelsenkirchen, Essen, Mülheim, Oberhausen, Duisburg, Moers bis nach Krefeld zu schaffen. Schließlich wurden aber nur die wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen in Anknüpfung an das normalspurige Netz in Düsseldorf ausgebaut und alle anderen Strecken auf Omnibusbetrieb umgestellt.

Am 2. Mai 1959 war das größte Umspurungsprojekt eines deutschen Nahverkehrsunternehmens abgeschlossen. Nach dem Umbau, der 4,6 Millionen D-Mark kostete, blieben zunächst sieben Linien erhalten. Das Netz wurde bis Ende der 1960er Jahre auf insgesamt 65,1 Kilometer reduziert.

1970 hatte das Land Nordrhein-Westfalen einen Generalverkehrsplan für das Ruhrgebiet vorgelegt. Neben dem systematischen Ausbau der S-Bahn sollte ein städteübergreifendes Stadtbahnnetz geschaffen werden. Danach sollten in Duisburg die Strecken von Dinslaken über Hamborn, Meiderich, die Innenstadt und Huckingen nach Düsseldorf, von Moers über Ruhrort und die Innenstadt nach Mülheim und von Ruhrort nach Marxloh gebaut werden.

Logos der DVG: links ca. 1970, mittig ca. 1990, rechts das Aktuelle Logo

Die DVG ist seit dem 1. Januar 1980 Mitglied des VRR, des größten Verkehrsverbundes Europas. Mit dem Beitritt wurde auch ein einheitliches System der Liniennummerierung eingeführt. Duisburg wurde neben Oberhausen dem Fahrplanbereich 9 zugeordnet, es wurde also mit Ausnahme einiger grundsätzlicher Umbenennungen allen Liniennummern eine „9“ vorangestellt. So hatte bis 1980 in vielen Städten eine Straßenbahnlinie „1“ verkehrt; nun war eine Verwechslung nicht mehr möglich. Die erwähnte Ausnahme stellte die Linie D dar; sie wurde in 79 bzw. U79 umnummeriert.

Nach der Eingemeindung der linksrheinischen Städte Homberg und Rheinhausen im Jahre 1975 übernahm man am 1. Januar 1985 das dortige Streckennetz der NIAG und tauschte sie gegen die Strecken in den ehemaligen Kreisen Dinslaken und Rees aus. Noch heute besitzt die NIAG einen großen Anteil am Duisburger Busverkehr, vor allem im Westen der Stadt, Direktverbindungen vom Duisburger Hauptbahnhof aus in das Bedienungsgebiet der NIAG (u. a. Moers, Geldern, Vluyn) und über Gemeinschaftsverkehre.

Der Via-Verbund

Seit dem 1. Juli 2010 besteht ein Zusammenschluss der Verkehrsunternehmen DVG (Duisburg), EVAG (Essen) und MVG (Mülheim an der Ruhr) in einem Gemeinschaftsunternehmen Via Verkehrsgesellschaft mbH auf operativer Ebene.

Ehemalige Linienverläufe Straßenbahn und Oberleitungsbus[Bearbeiten]

Linienführungen Straßenbahn 1950[Bearbeiten]

Aus historischen Gründen waren die Straßenbahnnetze nördlich und südlich der Ruhr wegen unterschiedlicher Spurweiten inkompatibel. Während die Straßenbahnstrecken der Stadt Duisburg (inklusiver zweier Strecken zum Ruhrorter Friedrichsplatz und zum Bahnhof Duisburg-Meiderich Süd) komplett in Normalspur gebaut worden waren, hatte man in der ehemals eigenständigen Stadt Hamborn die auch im benachbarten Oberhausen gebräuchliche Meterspur genutzt.

Linie Linienweg Spurweite
D Duisburg Hbf (tief) – Grunewald – Wanheimerort – Sittardsberg – Huckingen – Wittlaer – Kaiserswerth – (D-)Graf-Adolf-Platz 1.435 mm
Normalspur
1 Ruhrort Friedrichsplatz – Kaßlerfeld – Hauptpost/Hbf – Tierpark (Kaiserberg)
2 Hochfeld Süd Bf – Marientor – Hauptpost/Hbf – Tierpark (Kaiserberg) – (Mh-)Speldorf – (Mh-)Rathaus
3 Hochfeld Wörthstraße – Marientor – Hauptpost/Hbf – Neudorfer Markt – Grunewald
4 Kuhtor – Hauptpost/Hbf – Neudorfer Markt – Neudorf Kruppstraße
5 Kaßlerfeld Schifferstraße – Neuenkamp Rheindeich
7 König-Heinrich-Platz – Hauptpost/Hbf – Duissern – Schnabelhuck – Meiderich Süd Bf
8 Duisburg Hbf (tief) – Grunewald – Wanheim – Hüttenheim
9 Duisburg Hbf (tief) – Grunewald – Wanheimerort – Sittardsberg – Huckingen
M Ruhrort Friedrichsplatz – Homberg – Moers – Rheinberg Oberleitungsbus
11 Marxloh Pollmann – Beeck Denkmal – Laar Kirche – Ruhrort Friedrichsplatz 1.000 mm
Meterspur
12 Meiderich Süd Bf – Ruhrort Friedrichsplatz – Meiderich Süd Bf (Ringlinie)
13 Beeck Denkmal – Beeckerwerth
14 Dinslaken Bf – Walsum – Marxloh Pollmann – Hamborn Rathaus – Meiderich Süd Bf
16 Walsum – Wehoven – (OB-)Holten Markt
17 Dinslaken Bf – Hiesfeld
18 Dinslaken Bf – Lohberg
21 Alsum – Hamborn Rathaus – (OB-)Buschhausen
22 Norbertuskirche – Marxloh Pollmann
23 (OB-)Holten Bf – Marxloh Pollmann
24 Hamborn Fahrner Straße – Meiderich Baustraße
Ortschaften außerhalb Duisburgs kursiv

Linienführungen Straßenbahn 1959[Bearbeiten]

Um bessere Verkehrsverbindungen zwischen dem Nord- und Südteil der Stadt zu schaffen, wurden einzelne Strecken von Meterspur nach Normalspur umgespurt. Infolgedessen wurden einzelne Strecken aufgegeben, da sie im Inselbetrieb nicht weiter sinnvoll betrieben werden konnten, der Umbau aber nicht wirtschaftlich gewesen wäre (besonders in Dinslaken und nach Beeckerwerth).

Linie Linienweg Bemerkung
D Duisburg Hbf – Grunewald – Wanheimerort – Sittardsberg – Huckingen – Wittlaer – Kaiserswerth – (D-)Graf-Adolf-Platz
1 Obermarxloh Schleife – Marxloh Pollmann – Beeck Denkmal – Laar Kirche – Ruhrort Friedrichsplatz – Kaßlerfeld – Hauptpost/Hbf – Tierpark (Kaiserberg) bis Laar:
ehemals Meterspur
2 Hochfeld Süd Bf – Marientor – Sonnenwall bzw. Kuhtor[1] – Hauptpost/Hbf – Tierpark (Kaiserberg) – (MH-)Speldorf – (MH-)Rathaus
3 Kupferhütte – Marientor – Sonnenwall bzw. Kuhtor[1] – Hauptpost/Hbf – Neudorfer Markt – Grunewald
4 Ruhrort Friedrichsplatz – Kaßlerfeld – Hauptpost/Hbf – Neudorfer Markt – Sportpark[2]
8 Duisburg Hbf – Grunewald – Wanheim – Hüttenheim
9 Dinslaken Bf – Walsum – Marxloh Pollmann – Hamborn Rathaus – Meiderich Süd Bf – Schnabelhuck – Duissern – Stadttheater bzw. Hauptpost/Hbf[3] – Wanheimerort – Sittardsberg – Huckingen bis Meiderich:
ehemals Meterspur
M Ruhrort Friedrichsplatz – Homberg – Moers – Rheinberg Oberleitungsbus
10 Alsum – Hamborn Altmarkt – (OB-)Buschhausen Meterspur
11 (OB-)Holten Bf – Marxloh Pollmann
12 Ruhrort Bergiusstraße – Meiderich Süd Bf Meterspur 23. Mai 1959 Buslinie 12:
Laar – Meiderich – Ruhrort
13 Laar Kirche – Meiderich Süd Bf
16 Walsum Rathaus – (OB-)Holten Markt Meterspur 29. November 1959 Linie 6
Ortschaften außerhalb Duisburgs kursiv

[1] Bis zum 21. Mai 1967 über den Sonnenwall, danach über Kuhtor und die Steinsche Gasse.
[2] Bis zum 28. März 1962, danach Endhaltestelle auf der Koloniestraße an einem Sackgleis in Höhe der Wildstraße.
[3] Bis zum 9. März 1962 über Kardinal-Galen-Straße und Neckarstraße, danach über Hansastraße und Mülheimerstraße.

Linienführungen Straßenbahn 1971[Bearbeiten]

Alle Linien fahren nunmehr auf Normalspur. Alle noch verbliebenen Meterspurstrecken waren auf Oberhausen ausgerichtet, und als dort die Straßenbahn stillgelegt wurde, wurden auch diese Strecken aufgegeben.

Linie Linienweg Bemerkung
D Duisburg Hbf – Grunewald – Wanheimerort – Sittardsberg – Huckingen – Wittlaer – Kaiserswerth – (D-)Jan-Wellem-Platz
1 Obermarxloh Schleife – Marxloh Pollmann – Beeck Denkmal – Laar Kirche – Ruhrort Friedrichsplatz – Kaßlerfeld – Duisburg Hbf – Zoo/Uni – (MH-)Speldorf – (MH-)Rathaus
2 Hochfeld Süd Bf[1] – Marientor – Duisburg Hbf – Zoo/Uni MO–FR 6–20 Uhr
2/4 Hochfeld Süd Bf[1] – Marientor – Duisburg Hbf – Neudorfer Markt – Grunewald – Wanheim – Hüttenheim MO–FR 20–6 Uhr, SA/SO/etc.
3 Kupferhütte[2] – Marientor – Duisburg Hbf – Neudorfer Markt – Neudorf Wildstraße[3]
4 Ruhrort Friedrichsplatz – Kaßlerfeld – Duisburg Hbf – Neudorfer Markt – Grunewald – Hochfeld – Wanheim – Hüttenheim MO–FR 6–20 Uhr
9 Dinslaken Bf – Walsum *) – Marxloh Pollmann – Hamborn Rathaus – Meiderich Süd Bf – Schnabelhuck – Duissern – Duisburg Hbf – Grunewald – Wanheimerort – Sittardsberg – Huckingen *) bis 1974 eigenständig
Ortschaften außerhalb Duisburgs kursiv

[1] Am 30. September 1979 wurde die Strecke vom Kuhtor bis zum Bahnhof Hochfeld Süd außer Betrieb genommen, die Linie 2 damit aufgegeben. Bis Marientor werden die Gleise ausgebaut, der Rest der Gleise liegt 13 Jahre lang ungenutzt in den Hochfelder Straßen.
[2] Am 25. März 1972 wurde die Strecke vom Marientor zur Kupferhütte stillgelegt, die Linie 3 damit aufgegeben.
[3] Am 31. März 1975 wurde die zuletzt von der Linie 4 angefahrene Endhaltestelle auf der Koloniestraße stillgelegt. Während die Weichen an der Kreuzung Sternbuschweg ausgebaut wurden, waren die Gleise bis zur Wildstraße noch lange im Straßenbild zu sehen.

Linienführungen Straßenbahn 1983[Bearbeiten]

Nach der Gründung des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr wurden neue, regional unterscheidbare Liniennummern eingeführt.

Die Linienführung blieb weitestgehend unverändert, Stilllegungen gab es in diesem Zusammenhang nicht, die Linie 904 (auf bestehender Trasse) sogar bis Laar verlängert.

Linie Linienweg
79 Duisburg Hbf – Grunewald – Wanheimerort – Sittardsberg – Huckingen – (D-)Wittlaer – Kaiserswerth – Düsseldorf Hbf
901 Obermarxloh Schleife – Marxloh Pollmann – Beeck Denkmal – Laar Kirche – Ruhrort Friedrichsplatz – Kaßlerfeld – Duisburg Hbf – Zoo/Uni – (MH-)Speldorf – (MH-)Rathaus
904 Laar Kirche – Ruhrort Friedrichsplatz – Duisburg Hbf – Neudorfer Markt – Grunewald – Wanheim – Hüttenheim
909 Dinslaken Bf – Walsum – Marxloh Pollmann – Hamborn Rathaus – Meiderich Süd Bf – Schnabelhuck – Duissern – Duisburg Hbf – Grunewald – Wanheimerort – Sittardsberg – Huckingen
Ortschaften außerhalb Duisburgs kursiv

Linienführungen Straßenbahn 1992[Bearbeiten]

Stadtbahnvorlaufbetrieb, zum Stadtbahnbau siehe auch Stadtbahn Duisburg.

In Verbindung mit der Inbetriebnahme des Innenstadttunnels wurden am 1. Juli 1992 mehrere Strecken stillgelegt oder zumindest nicht weiter bedient:

  1. Linie 901: von Schwanentor über Kuhtor, König-Heinrich-Platz und Hauptbahnhof bis Lutherplatz – Ersatz durch gleich verlaufende Tunnelstrecke.
  2. Linie 904: vom Hauptbahnhof über Neudorfer Straße, Koloniestraße, Sternbuschweg bis Grunewald – Strecke komplett stillgelegt, Gleise liegen bis heute nur noch auf der Neudorfer Straße.
  3. Linie 904: von Kulturstraße bis Bahnhof Hochfeld Süd (Südseite) – nur noch Betriebsstrecke für einsetzende Fahrzeuge.
  4. Linie 909: von Schnabelhuck über Duissernplatz und Hansastraße zum Hauptbahnhof – Ersatz durch ähnlich verlaufende Tunnelstrecke (Linie 903).
  5. Linie 79 bzw. 909: vom Hauptbahnhof/Mercatorstraße über Friedrich-Wilhelm-Straße bzw. vom König-Heinrich-Platz über Düsseldorfer Straße zur Kremerstraße – Ersatz durch Tunnelstrecke mit alternativer Streckenführung über Steinsche Gasse, weiter über Hochfeld nach Hüttenheim (Linie 903) bzw. über die „Bocksbarttrasse“ zur Düsseldorfer Straße (Linie U79).
Linie Linienweg
U79 Duissern U-Bf – Duisburg Hbf – Steinsche Gasse – Grunewald – Wanheimerort – Waldfriedhof – Sittardsberg – Huckingen St.-Anna-Krankenhaus – (D-)Wittlaer – Kaiserswerth – Freiligrathplatz – Heinrich-Heine-Allee – Düsseldorf Hbf
901 Obermarxloh Schleife – Marxloh Pollmann – Beeck Denkmal – Laar Kirche – Ruhrort Friedrichsplatz – Kaßlerfeld – Rathaus – Duisburg Hbf – Zoo/Uni – (MH-)Speldorf – (MH-)Stadtmitte
902 Walsum Watereck – Marxloh Pollmann – Hamborn Rathaus – Meiderich Süd Bf – Schnabelhuck – Duissern U-Bf – Duisburg Hbf (– Steinsche Gasse – Grunewald Betriebshof)
903 Dinslaken Bf – Walsum – Marxloh Pollmann – Hamborn Rathaus – Meiderich Süd Bf – Schnabelhuck – Duissern U-Bf – Duisburg Hbf – Steinsche Gasse – Hochfeld Süd Bf – Wanheim – Hüttenheim
Ortschaften außerhalb Duisburgs kursivStadtbahnbetrieb fett

Aktuelle Linienführungen der DVG[Bearbeiten]

Stadtbahn Takt Mo-Fr
(HVZ)
Takt Sa
(HVZ)
Takt So
(HVZ)
Betreiber
U79 (Meiderich Süd Bf – Auf dem Damm –) Duissern U-Bf – Duisburg Hbf – König-Heinrich-Platz – Steinsche Gasse – Grunewald – Wannheimerort – Waldfriedhof – Münchener Straße – Sittardsberg – Mühlenkamp – Huckingen St.-Anna-Krankenhaus – Kesselberg – (D-)Froschenteich – Wittlaer – Kaiserswerth – Freiligrathplatz – Heinrich-Heine-Allee – Düsseldorf Hbf (– Düsseldorf-Oberbilk – Universität Ost/Botanischer Garten) 10 (30)/15/(30) (-)/30/(30) DVG/Rheinbahn
901 (Obermarxloh Schleife – Marxloh Pollmann – Beeck Denkmal –) Laar Scholtenhofstr. – Laar Kirche – Ruhrort Friedrichsplatz – Kaßlerfeld – Rathaus – König-Heinrich-Platz – Duisburg Hbf – Zoo/Uni (– (MH-)Speldorf – Schloß Broich – Stadtmitte – Mülheim Hbf) (15)/7.5/(15) (30)/15/(15) (30)/15/(30) DVG
(902) (Walsum Watereck – Marxloh Pollmann – Hamborn Rathaus – Meiderich Süd Bf – Auf dem Damm – Duissern U-Bf – Duisburg Hbf – König-Heinrich-Platz – Steinsche Gasse – Grunewald Betriebshof) x x x DVG
903 (Dinslaken Bf –) Walsum Watereck – Marxloh Pollmann – Hamborn Rathaus – Meiderich Süd Bf – Auf dem Damm – Duissern U-Bf – Duisburg Hbf – König-Heinrich-Platz – Steinsche Gasse – Hochfeld Süd Bf – Wanheimerort Rheintörchenstr. (– Hüttenheim Mannesmann Tor 2) (15)/7.5/(15) (30)/7.5/(15) (30)/15/(30) DVG
Ortschaften außerhalb Duisburgs kursivStadtbahnbetrieb fett
  • Die Linie U 79 wird in Gemeinschaft mit der Rheinbahn gefahren und benutzt auf Düsseldorfer Gebiet auch die dortigen Stadtbahnstrecken.
  • Auch die Linie 901 benutzt Tunnelstrecken außerhalb des Duisburger Stadtgebietes. In Mülheim sind dies die Bahnhöfe Schloß Broich, Stadtmitte und der Endhalt Mülheim Hbf.
  • Die Linie 902 verkehrt nur bei Veranstaltungen in der Schauinsland-Reisen-Arena und wird als Liniensignal für ein- und ausrückende Züge zum Betriebshof Grunewald benutzt.
Bus Takt Mo-Fr
(HVZ)
Takt Sa
(HVZ)
Takt So
(HVZ)
Betreiber
SB 10 Hbf Osteingang – Moers Hülsdonk – Neukirchen Sparkasse – Rathaus – Vluyner Südring (– Hochschule Rhein-Waal – Kamp-Lintfort Neues Rathaus) 60/(x) 60/(-) - NIAG
SB 30 Hbf Osteingang – Moers – Kamp-Lintfort Neues Rathaus (– Geldern Bf) 30/(60) 30/(60) 60 NIAG
SB 40 Walsum Overbruch – Walsum Rathaus – Duisburg Hbf Osteingang 60 - - DVG
SB 42 Rumeln Rathaus – Trompet – Rheinhausen – Hochfeld – Duisburg Hbf Osteingang 60 - - DVG
SB 80 Moers Königlicher Hof – Rumeln – Krefeld-Uerdingen Bf 30 30 60 NIAG
3 Moers Königlicher Hof – Moers-Vennikel – Moers-Kapellen – Moers-Augustastraße – Kaldenhausen Krölls 60 60 60 NIAG
728 (Rahm S-Bf –) Düsseldorf-Angermund Angeraue – Düsseldorf-Kaiserswerth Klemensplatz (x)/30 (x)/30 (x)/60 Rheinbahn
905 Walsum Krankenhaus – Wehofen – (OB-)Holten – Marxloh – Hamborn – Beeck – Beeckerwerth Godesberger Straße 30 30 60 DVG
906 Laar Scholtenhofstraße – Untermeiderich – Meiderich Süd U-Bf – Landschaftspark Nord 15 30 30 DVG
907 Beeckerwerth Godesberger Straße – Ruhrort – Mittelmeiderich – Meiderich Süd U-Bf – Meiderich Sympherstraße 30 30 60 DVG
908 Bruckhausen Matenastraße – Alt-Hamborn – Hamborn – Obermarxloh – Neumühl Buschhauser Str. (– Oberhausen-Sterkrade Bahnhof) 15/(30) 30/(30) 30/(60) DVG/STOAG
909 Baerl Kirche – Beeckerwerth – Ruhrort Mühlenweide 60 60 60 DVG
910 Landschaftspark Nord – Neumühl – Obermarxloh – Marxloh – Hamborn – Meiderich Süd U-Bf 30 30 60 DVG
911 Ruhrort Verteilerkreis – Homberg – Hochheide – Moers – Moers-Repelen – Kamp-Lintfort 15 15 30 NIAG
912 Rheinhausen Markt – Homberg – Moers – Neukirchen Rathaus – Neukirchen Vluyn 30 30 60 NIAG
913 Moers-Hülsdonk – Moers Bf – Baerl – Orsoy – Rheinberg Schulzentrum x x x NIAG
914 Moers – Schwafheim – Oestrum – Rheinhausen Markt (– Friemersheim – Logport / Gewerbegebiet Hohenbudberg) 30/(30) 30/(30) 60/(-) DVG/NIAG
915 Dinslaken-Lohberg – Dinslaken Bf – Walsum – Overbruch Franz-Lenze-Platz x x x NIAG
917 Beeck Denkmal – Hamborn – Marxloh – Röttgersbach – Neumühl Buschhauser Straße 30 30 60 DVG
919 Walsum Vierlinden – Alt-Walsum – Marxloh Pollmann 30 30 60 DVG
921 Duisburg Hbf Osteingang – Hochfeld – Rheinhausen – Oestrum – Moers Königlicher Hof 15 15 30 DVG/NIAG
922 Winkelhausen Bruchstraße – Rheinhausen Markt (– Friemersheim Markt) 60/(x) 60/(-) 60/(-) DVG
923 Kaldenhausen Krölls – Rumeln – Rheinhausen – Hochfeld – Duisburg Hbf Osteingang 30 30 60 DVG
924 Kaldenhausen Krölls – Rumeln – Trompet – Rheinhausen – Hochfeld – Duisburg Hbf (– Neudorf-Nord – Neudorf Universität – Neudorf Sportpark) 30/(30) 30/(30) 60/(-) DVG
925 Baerl Kirche – Homberg – Ruhrort – Mittelmeiderich – Meiderich Süd U-Bf – Obermeiderich Oberhauser Straße 60 60 60 DVG
926 Homberg Birkenstraße – Hochheide Markt – Essenberg – Duisburg Hbf (– Neudorf Universität Nord) 30/(30) 30/(-) 60/(-) DVG
927 Krefeld Hbf – Krefeld-Bockum – Krefeld-Uerdingen – Krefeld-Chempark – Rheinhausen Bf - Rheinhausen Markt 60 60 60 SWK
928 Winkelhausen Bruchstraße - Bissingheim Dorfplatz 60 60 60 DVG
929 (Venlo –) Vluyner Südring – Moers-Hülsdonk – Moers Königlicher Hof – Hochheide - Ruhrort – Hbf Osteingang (x)/30 (x)/30 (x)/60 NIAG
933 Neuenkamp Rheindeich – Duisburg Hbf – Neudorf Universität Nord 15 30 30 DVG
934 Kaßlerfeld Betriebshof Am Unkelstein – Innenhafen – Duisburg Hbf – Neudorf – Wedau – Buchholz – Großenbaum S-Bf Ost 15 30 30 DVG
935 (Oberhausen Anne-Frank-Realschule –) Oberhausen Hbf – Hamborn – Marxloh Pollmann – Oberhausen Sterkrade Bf (60)/60 (60)/60 (-)/60 DVG/STOAG
937 Rheinhausen Markt – Hochfeld – Grunewald – Neudorf – Duissern U-Bf – Duisburg Hbf Osteingang 30 30 60 DVG
939 Klinikum Duisburg - Neudorf – Duisburg Hbf – Duissern U-Bf – Obermeiderich – Oberhausen Hbf – Oberhausen Anne-Frank Realschule 60 60 60 DVG/STOAG
940 Huckingen St.-Anna-Krankenhaus U-Bf – Ungelsheim – Hüttenheim – Buchholz – Großenbaum S-Bf – Rahm S-Bf 30 30 60 DVG
941 (Großenbaum Buscher Straße –) Großenbaum S-Bf – Buchholz – Hüttenheim – Mündelheim – Krefeld Uerdingen Bf (60)/60 (60)/60 (-)/60 DVG
942 Huckingen St.-Anna-Krankenhaus U-Bf – Hüttenheim – Buchholz – Wedau – Bissingheim Dorfplatz 30 30 60 DVG
944 Duissern Werthacker – Duissern U-Bf – Duisburg Hbf – Schlenk S-Bf – Wedau Wolfssee – (Großenbaum S-Bf Ost) 30/(x) 30/(-) 30/(-) DVG
945 Zubringerlinie von verschiedenen Orten zur Schauinsland-Reisen-Arena x x x DVG
946 (Großenbaum Buscher Straße – Großenbaum S-Bf – Buchholz – Hüttenheim –) Mündelheim Ehinger Berg – Ungelsheim – Huckingen St.-Anna-Krankenhaus U-Bf (60)/30 (60)/30 (-)/60 DVG
995 Oberhausen Anne-Frank-Realschule – Oberhausen Hbf – Oberhausen-Lirich – Neumühl – Marxloh Pollmann 60 60 60 DB Rheinlandbus

Zahlreiche Linien werden von verschiedenen Subunternehmern im Auftrag der jeweiligen Betreiber befahren. Die DVG selbst setzt auf mehreren Linien Fahrzeuge der Subunternehmer "Der Homberger" aus Duisburg, "Leineweber Autoreisen" aus Goch, "WEGA Reisen" aus Ratingen und "Urban Reisen" aus Gladbeck ein.

Als Besonderheit darf die Linie 905 den Revierpark Mattlerbusch im Duisburger Norden durchqueren. Die Linie 945 verkehrt nur bei Veranstaltungen in der Schauinsland-Reisen-Arena.

Daneben sind auch die als „Direktfahrt“ bezeichneten Ein- und Ausrückfahrten vom Betriebshof Am Unkelstein zu den jeweiligen Endstationen zum Verbundtarif benutzbar, allerdings sind die Fahrpläne weder im elektronischen Fahrplan noch im Fahrplanbuch veröffentlicht. Auch Aushangfahrpläne dieser Fahrten sind nur an wenigen Haltestellen zu finden, sodass diese Fahrten vergleichsweise unbekannt sind.

NachtExpress Betreiber
NE1 Duisburg Hbf Osteingang – Ruhrort – Laar – Beeck – Marxloh – Neumühl HohenzollernplatzDuisburg Hbf Osteingang DVG
NE2 Duisburg Hbf Osteingang – Hochfeld – Rheinhausen – Essenberg – Homberg – Hochheide Markt – Homberg – Ruhrort – Duisburg Hbf Osteingang DVG
NE3 Neudorf Parkplatz Monning – Duisburg Hbf – Meiderich – Delta Musik Park – Hamborn – Marxloh – Walsum Rathaus DVG
NE4 Innenhafen Hansegracht – Duisburg Hbf – Neudorf – Grunewald – U-Bhf. Sittardsberg – Hüttenheim Mannesmann Tor 2 – Hochfeld – Innenhafen Hansegracht DVG
NE9 Duisburg Hbf Osteingang – Neudorf - Zoo/Uni – Mülheim-Speldorf – Mülheim Hbf Nordeingang – Mülheim-Heißen Kirche – Mülheim Rhein-Ruhr-Zentrum MVG
NE27 Krefeld HbfKrefeld-Bockum – Krefeld-Uerdingen – Friemersheim – Rheinhausen Markt SWK
NE79 Duisburg Hbf Osteingang – Grunewald – Sittardsberg – DU-Huckingen – D-Wittlaer – D-Kaiserswerth Klemensplatz DVG/Rheinbahn

Die NachtExpress-Linien NE1NE4 verkehren an Vorfeiertagen, in den Nächten auf Samstag und Sonntag, sowie bei besonderen Veranstaltungen. Alle diese Linien bis auf die Linie NE3 haben einen unterschiedlichen Hin- und Rückweg, sind also faktisch Ringlinien. Die im Fahrplan als Endstationen angegebenen Haltestellen sind in der Tabelle fett markiert. Die Linien NE9 und NE27 verkehren, auch außerhalb von Feiertagen und Wochenende, täglich. Die Linie NE79 ist nicht im offiziellen Fahrplan aufgeführt, fährt aber nach vorheriger Ankündigung (zum Beispiel an Silvester).

Wagenpark[Bearbeiten]

Stadtbahn[Bearbeiten]

Der Stadtbahn-Wagenpark der DVG setzt sich zusammen aus 18 Wagen des Typs B80C für die Linie U79, von denen vier Wagen bis Mitte der 90er Jahre ein Speisewagenabteil besaßen, 46 Stadtbahnwagen des Typs GT 10 NC-DU für die Linien 901–903, sowie einem Einzelstück, der sogenannten Variobahn (GT6ND, einer der weltweit ersten echten Niederflurwagen). Die Variobahn ist in Duisburg jedoch nicht mehr im Einsatz. Die Fahrzeuge vom Typ GT 10 NC-DU waren ursprünglich achtachsige Wagen. 1996 entschied sich die DVG, sie mittels eines Niederflurmittelteils zu Zehnachsern zu verlängern, um so die Kapazität zu erhöhen und einen barrierefreien Einstieg zu ermöglichen.

Traditionell ist die DVG für ihre zahlreichen und in Eigenregie durchgeführten Umbauten an Straßenbahnen bekannt. Ein aktuelles, exemplarisches Beispiel ist hierfür der Wagen 1000: Anfang der 1980er Jahre diente der Wagen als Prototyp der anzuschaffenden GT 8 NC-DU (u. a. Einbau einer Choppersteuerung). Anfang der 1990er Jahre erfolgte der Umbau dieses achtachsigen Gelenktriebwagens des Typs GT 8 aus dem Jahre 1966 zu einem Zweirichtungswagen mit optischer Angleichung der Frontgestaltung an die GT 8 NC-DU, 1996 wurde er mit einem niederflurigen Eigenbau-Mittelteil zum Zehnachser erweitert. Erneut fungierte der Wagen 1000 als Prototyp, diesmal für die anstehende Verlängerung der achtachsigen GT 8 NC-DU.

Der aktuelle Stadtbahnwagenpark der DVG:

  • GT 10 NC-DU:
    • Baujahr 1996: 1000 (Umbau aus achtachsigen Gelenktriebwagen von 1966)
    • Baujahr 1986: 1001 – 1014
    • Baujahr 1988: 1015 – 1025
    • Baujahr 1991: 1026 – 1035
    • Baujahr 1992: 1036 – 1040
    • Baujahr 1993: 1041 – 1045
  • B80C:
    • Baujahr 1983: 4701 – 4714
    • Baujahr 1984: 4715 – 4718 (Ehemalige Speisewagen)
  • Variobahn (GT6ND)
    • Baujahr 1996: 2000
  • Harkortwagen (Museumswagen)
    • Baujahr 1926: 177

Alle Stadtbahnfahrzeuge sind im Betriebshof Grunewald stationiert.

Bus[Bearbeiten]

Der Bus-Wagenpark besteht zum größten Teil aus Fahrzeugen der Marke Citaro von Mercedes-Benz/EvoBus, sowohl Solo- als auch Gelenkwagen. Ihre Stückzahl betrug 2006 bereits weit über 100 Exemplare, im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr besitzt die DVG somit den größten Wagenpark dieses Typs. Vor der Anschaffung der Citaro-Wagen stellte der Mercedes-Benz O 405 das Standardfahrzeug der DVG dar. Insgesamt waren 1985 bis 1993 96 Fahrzeuge dieses Typs beschafft worden.

Alle ab 2001 angeschafften Fahrzeuge verfügen außerdem über eine Klimaanlage.

Linienbus der DVG vom Typ Mercedes-Benz O 405 im Jahr 1993

Die einzelnen Typen des Wagenparks und ihre Betriebsnummern:

  • MAN NL 283 (Lion's City):
    • Baujahr 2007: 701 – 706
  • MAN NG 313 (Lion's City G):
    • Baujahr 2007: 707 – 714
  • Mercedes-Benz O 530 (Citaro)
    • Baujahr 2000: 001 – 011, 013
    • Baujahr 2001: 101 – 110
    • Baujahr 2002: 201 – 215
    • Baujahr 2003: 301 – 315
    • Baujahr 2004: 401 – 405
    • Baujahr 2005: 501 – 507
  • Mercedes-Benz O 530 G (Citaro G)
    • Baujahr 2000: 020 – 023
    • Baujahr 2004: 406 – 415
    • Baujahr 2005: 508 – 515
    • Baujahr 2006: 601 – 608
    • Baujahr 2008: 801 – 810

Die Busse sind im Betriebshof Am Unkelstein im Stadtteil Kaßlerfeld beheimatet, unweit des Innenhafens.

Sicherheits- und Ordnungsdienst bei der DVG[Bearbeiten]

Logo des SRD-Nachfolgers octeo MULTISERVICES GmbH im DVV Konzern

Zur Bewachung der Objekte und Anlagen, zur Bestreifung der Fahrzeuge sowie zu weiteren Sicherheitsaufgaben setzt die DVG einen uniformierten kommunalen Ordnungsdienst ein, der durch die kommunale octeo MULTISERVICES GmbH (vormals SRD) gestellt wird, die auch Teil des städtischen DVV-Konzerns ist. Der Sicherungsdienst wird eng mit den Sicherheitsbehörden der Bundespolizeirevier Duisburg Hbf, Polizei Duisburg und Ordnungsamt der Stadt Duisburg sowie mit dem Sicherheitsdienst der Deutschen Bahn (für den Bereich der Anlage Duisburg-Hbf) durchgeführt.

Die Funktion der Einsatzleitstelle und der Disposition wird durch die Betriebsleitzentrale (BLZ) der DVG übernommen. Von dort aus bestehen Standleitungen zur Leitstelle EGON der Duisburger Polizei und der Leitstelle FLORIAN der Feuerwehr Duisburg. Erkennbar sind die uniformierten Kräfte an der blau-schwarzen Einsatzkleidung.

Nicht zu verwechseln ist der Sicherheits- und Ordnungsdienst bei der DVG mit dem DVG Servicedienst (ehemals DVG Ordnungsdienst), der als gemeinsame Maßnahme mit der ARGE Duisburg bzw. Gesellschaft für Beschäftigungsförderung GfB der Stadt Duisburg eingesetzt wird. Dieser trägt eine Dienstkleidung der DVG sowie dunkelgraue Jacken mit der Aufschrift DVG Service in Verbindung mit einem Unternehmensausweis der DVG, nimmt jedoch weder Sicherheits- noch Bewachungsaufgaben wahr. Auch der Fahrausweisprüfdienst wird im Gegensatz zum regulären Sicherheits- und Ordnungsdienst nicht durch das entsprechende Servicepersonal durchgeführt. Der Schwerpunkt der Tätigkeiten dieser Servicekräfte liegt bei der Fahrgastinformation und Hilfestellung bei Problemen wie etwa Einstiegshilfe für Rollstuhlfahrer und Senioren-Begleitservice; dieser Service richtet sich an ältere Fahrgäste, die an der Haustür abgeholt und in den Fahrzeugen der DVG begleitet werden. Der Senioren-Begleitservice ist jedoch kein Fahrdienst für mobilitätsbeeinträchtigte Personen, sondern ein zusätzlicher Service für eine bestimmte Zielgruppe.

Die Dauer einer Beschäftigungsmaßnahme beim DVG Servicedienst dauert in der Regel neun Monate. Seit September 2009 läuft jedoch eine Maßnahme, bei der sieben Servicekräfte eine besondere, einjährige Schulung bei der DVG erhalten. Diese Kräfte sollen nach Abschluss der Schulungsmaßnahme beim Sicherheits- und Ordnungsdienst eingesetzt werden. Dort sollen jedoch weiterhin Serviceaufgaben und keine Bewachungstätigkeiten wahrgenommen werden (zum Beispiel im Rahmen von sog. Stationsdiensten an einzelnen U-Bahn-Bahnhöfen).

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Dieter Höltge: Straßen- und Stadtbahnen in Deutschland, Band 4 Ruhrgebiet EK-Verlag, Freiburg i.Br. 1994, ISBN 3-8825-5334-0.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]


51.429126.75495Koordinaten: 51° 25′ 45″ N, 6° 45′ 18″ O