Goldenes Brett

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Der Preisträger P.A. Straubinger nimmt das Goldene Brett 2011 persönlich entgegen.

Das Goldene Brett ist ein Negativpreis, welcher von der Gesellschaft für kritisches Denken (GkD), der Wiener Regionalgruppe der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP), jährlich verliehen wird. Ausgezeichnet wird der nach Ansicht der Jury größte pseudowissenschaftliche Humbug des Jahres im deutschsprachigen Raum. Der Preis wurde erstmals 2011 im Rahmen der Skeptiker-Konferenz in Wien vergeben.[1][2] Der Name des Preises „Goldenes Brett“ leitet sich vom umgangssprachlichen „ein Brett vor dem Kopf haben“ ab.

Inhaltsverzeichnis

Verfahren [Bearbeiten]

Über das Internet können Kandidaten nominiert werden. Aus den Nominierungen wählt eine Fachjury die Top-3-Kandidaten aus. In die Bewertung fließen dabei ein: Grad der Abwegigkeit, Kritikresistenz, kommerzielles Interesse, Aktionsradius, Pseudowissenschaft, Gefahrenpotenzial und Bandbreite/Wirkungsspektrum.[3] Im Rahmen einer öffentlichen Preisverleihung werden diese drei Kandidaten durch jeweils einen Laudator in einer ironischen Rede vorgestellt. Die drei Kandidaten können zu ihrer Nominierung Stellung nehmen. Anschließend wird der Sieger bekannt gegeben, der eine goldene Statue mit einem Brett vor dem Kopf überreicht bekommt und die Möglichkeit hat eine Dankesrede zu halten. 2012 bestand die Fachjury unter anderem aus Heinz Oberhummer (Physiker), Werner Gruber (Physiker), Johannes Grenzfurthner (Künstler) sowie den Laudatoren Mario Sixtus (Journalist), El Awadalla (Schriftstellerin) und Niko Alm (Unternehmer und Aktivist).[3] Im Jahr 2012 wurde erstmals auch ein Preis für das Lebenswerk vergeben. Ausgezeichnet wird eine Person, die sich nach Meinung der Jury "jahrzehntelang mit besonders beeindruckender Resistenz gegen wissenschaftliche Fakten einen Namen gemacht hat".[4]

Preisträger und Nominierungen [Bearbeiten]

Jahr Lebenswerk Preisträger Top 3 Nominierte
2011 nicht vergeben P.A. Straubinger und sein Film Am Anfang war das Licht[5]
2012 Erich von Däniken[6] Harald Walach[6]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. orf.at: Wissenschaftlicher Humbug gesucht, 24. September 2012
  2. derStandard.at: Skeptiker küren Esoterik-Unfug des Jahres, 24. September 2012
  3. a b Website goldenesbrett.at - Kriterien und Jury, abgerufen am 16. Oktober 2012
  4. derStandard.at: Drei Finalisten für "Goldenes Brett vorm Kopf" ... inklusive Ärztekammer, 16. Oktober 2012
  5. diePresse: Skeptiker: "Goldenes Brett" für Lichtnahrungs-Film, 3. Juni 2011
  6. a b derStandard.at: "Goldenes Brett vorm Kopf" für deutschen Universitätsprofessor, 19. Oktober 2012

Weblinks [Bearbeiten]

Siehe auch [Bearbeiten]