Harald Becker

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Harald Becker
DTM
Nation DeutschlandDeutschland Deutschland
Erstes Rennen Hockenheimring I 1988
Letztes Rennen Nürburgring II 1994
Teams (Hersteller)
1988 SWR (BMW) • 1989 Schwaben (Mercedes-Benz) • 1991 Vanicek • 1992 König • 1993 Linder • 1994 WS-DHL (BMW)
Statistik
Rennen Siege Poles SR
97 (52) 0 0 0
Podien 0
Gesamtsiege -
Punkte 61

Harald Becker (* 7. November 1953 in Freiburg im Breisgau) ist ein deutscher Unternehmer und Automobilrennfahrer, der vor allem durch seine Auftritte in der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft Bekanntheit erlangte.

Berufliche Karriere[Bearbeiten]

Nach dem Tod seines Vaters Paul Becker im Jahre 2001 übernahm er die Leitung der Paul Becker GmbH, ein Unternehmen für Gerüstbautechnik, Containerdienste, Abfallentsorgung (in dieser Sparte ist auch die Bareg GmbH & Co. KG angesiedelt, ein zur Paul Becker GmbH gehörendes Unternehmen[1]) und Arbeitsbühnenvermietung mit Hauptsitz in Denzlingen und Niederlassungen in Berlin, Weiterstadt, Karlsruhe, Leipzig, Leuna, Offenburg und Singen, als Gesellschafter und Geschäftsführer. Bereits seit Anfang der 1980er Jahre war er im Betrieb tätig gewesen. Seit einigen Jahren ist er außerdem Geschäftsführer des Helikopter-Transportunternehmens Euroheli und ist auch selbst als Berufspilot im Einsatz.

Motorsport-Laufbahn[Bearbeiten]

Anfänge[Bearbeiten]

Im Jahr 1983 gewann Harald Becker die deutsche Formel Ford-Meisterschaft und erfuhr beim 1000-Kilometer-Rennen am Nürburgring mit einem Mazda RX-7 mit seinem Teamkollegen den 6. Platz. 1984 bestritt er eine halbe Saison in der Deutsche Formel-3-Meisterschaft und wurde Gesamtdreizehnter. In den Jahren 1986 und 1987 trat er im Porsche 944 Turbo Cup an und erzielte dort in der zweiten Saison einen Sieg auf der AVUS sowie eine Pole Position am Hockenheimring.

DTM[Bearbeiten]

Im Jahr 1988 stieg er mit einem BMW M3 in die DTM ein und wechselte 1989 auf einen Mercedes 190E 2.3-16. Nach einem Jahr Pause wechselte er 1991 zurück in einen BMW M3 (Sport Evolution) und erreichte einige Platzierungen in den Punkten. Ende 1994, nach einem Jahr im BMW E36, verließ er nach insgesamt 97 Rennen und einem 6. Platz (Nürburgring 1993) als bestes Einzelresultat die DTM, nachdem die Chancen für Privatfahrer stark gesunken waren.

Markenpokal-, Silhouetten- und GT-Sport[Bearbeiten]

1994 und 1995 nahm er am Porsche Carrera Cup teil und beendete in jeder Saison jeweils einem Meisterschaftslauf auf dem dritten Rang. 1997 stieg er mit einem Marcos LM600 in die FIA GT2-Meisterschaft ein, wo er bis Saisonende 1998 einen zweiten und vier dritte Plätze feiern konnte. Außerdem trat er 1997 bei den 24 Stunden von Le Mans in der GT2-Klasse an, schied aber mit seinem Marcos defektbedingt bereits früh aus. Schließlich wechselte er im Jahr 2001 in die nationale V8-Star-Serie. Seine beste Gesamtplatzierung war dabei der 6. Rang im Jahr 2003. In den Jahren 2004 und 2005 bestritt er mit einem Saleen S7R wieder einige Rennen in der FIA-GT-Meisterschaft. 2007 startete er in der deutschen ADAC GT Masters mit einer Dodge Viper Compétition Coupé und 2008 im selben Championat mit einem Lamborghini Gallardo GT3. Zusammen mit Frank Kechele wurde er am Ende Gesamtdritter, wobei ein zweiter und ein dritter Platz zu Buche standen. Im Jahr 2009 bestritt er das ADAC-GT-Masters-Rennwochenende auf seiner Heimstrecke, dem Hockenheimring, ausgewählte Rennen der FIA GT3-Europameisterschaft sowie die 24 Stunden auf dem Nürburgring.

Privates[Bearbeiten]

Harald Becker ist verheiratet und hat 2 Kinder.

Platzierungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Becker gewann mehrere Meisterschaften und platzierte sich vielfach erfolgreich unter den ersten Zehn:

Le-Mans-Ergebnisse[Bearbeiten]

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1997 NiederlandeNiederlande Marcos Racing International Marcos Mantara LM600 NiederlandeNiederlande Cor Euser JapanJapan Takaji Suzuki Ausfall Ölleck[2]/Motor[3]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Die Erweiterung ist erst mal vertagt badische-zeitung.de
  2. Non Championship Races 1997 wsrp.ic.cz
  3. 1997 Le Mans 24 Hours Competitors and Results experiencelemans.com