Heilshoop

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Heilshoop
Heilshoop
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Heilshoop hervorgehoben
53.88722222222210.53055555555619Koordinaten: 53° 53′ N, 10° 32′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Stormarn
Amt: Nordstormarn
Höhe: 19 m ü. NN
Fläche: 8,5 km²
Einwohner:

590 (31. Dez. 2011)[1]

Bevölkerungsdichte: 69 Einwohner je km²
Postleitzahl: 23619
Vorwahl: 04506
Kfz-Kennzeichen: OD
Gemeindeschlüssel: 01 0 62 032
Adresse der Amtsverwaltung: Am Schiefen Kamp 10
23858 Reinfeld (Holstein)
Webpräsenz: www.amt-nordstormarn.de
Bürgermeister: Wendelin Herbrand (AKW)
Lage der Gemeinde Heilshoop im Kreis Stormarn
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Über dieses Bild

Heilshoop ist eine Gemeinde im äußersten Norden des Kreises Stormarn in Schleswig-Holstein.

Inhaltsverzeichnis

Geografie [Bearbeiten]

Heilshoop
Mitte: der Moorteich mit dem Ortskern von Heilshoop
Links: die Häuser der Schweineweide
Luftaufnahme Mai 2008

Heilshoop liegt an der Heilsau.

Geschichte [Bearbeiten]

Heilshoop wurde erstmals 1189 als Haleshope urkundlich genannt, als es dem Zisterzienser-Kloster Reinfeld gehörte. Es jedoch wahrscheinlich bereits früher von Slawen im Boule-Gau gegründet worden. Nach der Reformation und der damit verbundenen Aufhebung des Klosters kam Heilshoop zum landesherrlichen Amt Reinfeld. Die Leibeigenschaft wurde 1787 aufgehoben.

Nach der Annexion Schleswig-Holsteins durch Preußen 1867 wurde Heilshoop in den neugebildeten Kreis Stormarn eingegliedert. Mit Einführung der preußischen Kommunalverfassung 1889 kam es zum Amtsbezirk Zarpen, der 1948 zum Amt Zarpen wurde. Seit der Kommunalreform 1972 gehört es zum Amt Nordstormarn.

Religionen [Bearbeiten]

Seit dem 13. Jahrhundert gehörte Heilshoop zum Kirchspiel Zarpen.

Politik [Bearbeiten]

Von den neun Sitzen in der Gemeindevertretung hat die Wählergemeinschaft AKW seit der Kommunalwahl 2008 vier Sitze, die Wählergemeinschaft HKW hat drei und die Wählergemeinschaft AWH zwei Sitze.

Wappen [Bearbeiten]

Blasonierung: „Unter goldenem Wellenschildhaupt von Grün und Blau durch einen breiten schräglinken silbernen Wellenbalken geteilt, oben ein silbernes Hufeisen mit nach oben gekehrten Stollen, unten ein silberner Karpfen.“[2]

Freizeit und Erholung [Bearbeiten]

Am Ostufer des Moorteiches befindet sich eine Bademöglichkeit. Sie ist ohne Badeaufsicht und unterliegt nicht den Standards und Anforderungen der EU und des Landes Schleswig-Holstein für Badestellen. Die Wasserqualität der Bademöglichkeit wird regelmäßig durch die Gesundheitsbehörden kontrolliert.

Weblinks [Bearbeiten]

 Commons: Heilshoop – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord: Bevölkerung in Schleswig-Holstein am 31. Dezember 2011 nach Kreisen, Ämtern, amtsfreien Gemeinden und Städten (PDF-Datei; 205 kB) (Hilfe dazu)
  2. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein