Bargfeld-Stegen
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Schleswig-Holstein | |
| Kreis: | Stormarn | |
| Amt: | Bargteheide-Land | |
| Höhe: | 30 m ü. NN | |
| Fläche: | 17,81 km² | |
| Einwohner: |
2.917 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 164 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 23863 | |
| Vorwahl: | 04532 | |
| Kfz-Kennzeichen: | OD | |
| Gemeindeschlüssel: | 01 0 62 005 | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Eckhorst 34 22941 Bargteheide |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Andreas Gerckens (CDU) | |
| Lage der Gemeinde Bargfeld-Stegen im Kreis Stormarn | ||
Bargfeld-Stegen ist eine Gemeinde im Kreis Stormarn in Schleswig-Holstein. Zur Gemeinde gehören die Ortschaften Bargfeld-Rögen, Bornhorst, Gräberkate und Viertbruch, sowie das Gut-Stegen.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Bargfeld-Stegen liegt nordöstlich von Hamburg, zwischen den Gemeinden Nahe und Elmenhorst an der Landesstraße 82.
[Bearbeiten] Geschichte
Im Jahre 1195 wurde das Dorf Bargfeld zum ersten Mal urkundlich erwähnt. In der heute nicht mehr existierenden Urkunde gab Adolph III. von Schauenburg, Graf von Wagrien, Stormarn und Holstein, nach einem verlorenen Rechtsstreit mit den Domherren der Hamburger Kapelle Sankt Nikolaus unter anderem bekannt, dass der Zehnte eines Dorfes namens Berchfelde künftig zur Finanzierung der Domherren aufgewendet würde. Dieses Versprechen wurde allerdings nie oder nur beschränkt eingelöst
Zwischen Stegen und Sülfeld wurde 1526 bis 1529 der „neue Graben“ für die erste schiffbare Verbindung zwischen Hamburg und Lübeck im Rahmen des Alster-Beste-Kanals gebaut. Stegen wurde 1872 gemeinsam mit Bornhorst und Schierenhorst aus dem Gut Stegen ausgegliedert und bildete mit diesen eine selbstständige Gemeinde. Der dem Gut verbleibende Teil wurde Gutsbezirk. Mit Gründung der preußischen Amtsbezirke kamen Bargfeld und Stegen 1889 zum Amtsbezirk Jersbek. Die Gemeinde Bargfeld-Stegen entstand 1928 als der beiden Gemeinden mit dem Gutsbezirk Stegen.
Nach Auflösung der Amtsbezirke nach dem Zweiten Weltkrieg kam Bargfeld-Stegen zum Amt Bargteheide, das seit dem Ausscheiden der Stadt Bargteheide den Namen Amt Bargteheide-Land trägt. 1977 wurde Hartwigsahl, das zuvor zur Gemeinde Jersbek gehörte, eingemeindet. Durch den Bau neuer Wohngebiete veränderte sich die landwirtschaftliche Gemeinde zu einem Wohnvorort Hamburgs. Die Ortsmitte wurde in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre grundlegend saniert.
Seit 1971 bildet Bargfeld-Stegen eine gemeinsame evangelisch-lutherische Kirchengemeinde mit Elmenhorst und Nienwohld.
[Bearbeiten] Politik
Von den 17 Sitzen in der Gemeindevertretung hat die CDU seit der Kommunalwahl 2008 sechs Sitze, die SPD hat fünf und die FDP und die Wählergemeinschaft WVB haben je drei Sitze.
[Bearbeiten] Wappen
Blasonierung: „Von Silber und Blau im Wellenschnitt geteilt. Oben ein rotes Buch, dessen aufgeschlagene Seiten mit einer schräglinks liegenden silbernen Schreibfeder belegt sind, unten ein mit drei stehenden goldenen Fässern beladener goldener Frachtkahn.“[2]
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
Im Ortsteil Bargfeld gibt es seit 1688 eine Schule.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
In der Liste der Kulturdenkmale in Bargfeld-Stegen stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistikamt Nord: Bevölkerung in Schleswig-Holstein am 31. Dezember 2010 nach Kreisen, Ämtern, amtsfreien Gemeinden und Städten (PDF-Datei; 500 kB) (Hilfe dazu)
- ↑ Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
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