Heusweiler
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Saarland | |
| Landkreis: | Regionalverband Saarbrücken | |
| Höhe: | 232 m ü. NN | |
| Fläche: | 39,94 km² | |
| Einwohner: |
19.292 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 483 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 66265 | |
| Vorwahl: | 06806 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SB | |
| Gemeindeschlüssel: | 10 0 41 513 | |
| Gemeindegliederung: | 7 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Saarbrücker Str. 35 66265 Heusweiler |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Thomas Redelberger (CDU) | |
| Lage der Gemeinde Heusweiler im Regionalverband Saarbrücken | ||
Heusweiler ist eine saarländische Gemeinde im Regionalverband Saarbrücken und Hauptort des oberen Köllertals.
Inhaltsverzeichnis |
Ortsgliederung [Bearbeiten]
Zur Gemeinde gehören sieben Gemeindeteile: Eiweiler, Heusweiler, Holz, Kutzhof, Wahlschied sowie Nieder- und Obersalbach. Zu Eiweiler gehören die Ortsteile Hellenhausen, Kirschhof und Hirtel, zu Heusweiler Berschweiler, Dilsburg und Bietschied und zu Kutzhof Lummerschied und Numborn.
Geschichte [Bearbeiten]
Früheste Zeugnisse der evangelische Kirche stammen aus dem 12. Jahrhundert. Die Pfarrei „Husiler“ wird 1330 erwähnt. Im Zuge der Reformation wurde die Kirche am 31. Oktober 1575 lutherisch, dokumentiert im Pfarrreigster von 1576. Von beiden Konfessionen wurde die Kirche ab 1685 bis zum Neubau der katholischen Kirche (1862) genutzt. Bei der Renovierung 1911 blieb der Chor aus dem 15. Jahrhundert erhalten. Das ursprüngliche barocke Kirchenschiff von 1719 wurde ersetzt. Sakristei und Turm wurden am Chor angefügt. Im klassizistischen Stil wurde der Kircheneingang gestaltet. Der Grabstein des den Neubau vorantreibenden Pfarrars Gustav Weber ist rechts vom Eingang angebracht.
Im Ortsteil Bietschied wurden im Zweiten Weltkrieg Personen, die von Nationalsozialisten gesucht wurden (abgeschossene alliierte Kampfpiloten, flüchtige Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter) von der Fluchthelfergruppe Junger Bundschuh versteckt, um sie anschließend ins Ausland zu schleusen.
Seit 1935 ist Heusweiler Standort eines Rundfunksenders.
Einwohner [Bearbeiten]
| Stand | Einwohneranzahl |
|---|---|
| 31. Dezember 1998 | 19.963 |
| 31. Dezember 1999 | 20.030 |
| 31. Dezember 2000 | 20.166 |
| 31. Dezember 2001 | 20.235 |
| 31. Dezember 2002 | 20.201 |
| 31. Dezember 2003 | 20.093 |
| 31. Dezember 2004 | 20.127 |
| 31. Dezember 2005 | 20.015 |
| 31. Dezember 2007 | 20.395 |
| 31. Dezember 2009 | 19.619 |
Politik [Bearbeiten]
Gemeinderat [Bearbeiten]
Das Ergebnis der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 ergab:[2]
| Partei | Stimmenanteil | Sitze |
|---|---|---|
| CDU | 34,8 % | 12 |
| SPD | 31,3 % | 12 |
| DIE LINKE | 11,7 % | 3 |
| FDP | 11,2 % | 3 |
| NÖL Heusweiler | 7,0 % | 2 |
| GRÜNE | 4,0 % | 1 |
Ein Ratsmitglied der Partei Die Linke. ist Anfang Mai 2010 unter Mitnahme des LINKEN-Mandats in die SPD-Fraktion gewechselt.
Bürgermeister [Bearbeiten]
- bis 1974: Paul Quirin, SPD
- 1974–1994: Alois Stephan, CDU
- 1994–2002: Josef Zeimetz, CDU
- 2002–2010: Rainer Ziebold, SPD
- ab 2010: Thomas Redelberger, CDU
Bei der Stichwahl um das Amt des Bürgermeisters am 11. Oktober 2009 konnte sich Thomas Redelberger (CDU) gegen den Amtsinhaber Ziebold durchsetzen. Redelberger trat sein Amt am 1. Dezember 2010 an.
Partnerschaften [Bearbeiten]
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Verkehr [Bearbeiten]
Heusweiler liegt im Schnittpunkt zweier Bundesautobahnen, und zwar der A 1 und der A 8. Über die A 8 (Perl – Bad Reichenhall) verfügt Heusweiler über einen unmittelbaren Autobahnzugang nach Luxemburg.
Die Saarbahn, eine Schienenschnellbahn, bindet Heusweiler, das zuvor über keine Eisenbahnverbindung mehr verfügte, verkehrstechnisch über Walpershofen und Riegelsberg an Saarbrücken an. Nach mehrfacher Verzögerung wurde der Abschnitt nach Heusweiler am 30. Oktober 2011 in Betrieb genommen.[3]
Kultur [Bearbeiten]
Die Berschweiler Ölmühle (1472 erstmals als Lohmühle urkundlich erwähnt, derzeitiges Gebäude 1767–1779 erstellt) wurde mit einem oberschlächtigen Mühlrad angetrieben. Ihre Konstruktion ist weitgehend erhalten.[4]
Medien [Bearbeiten]
Der Sender Heusweiler ist der leistungsstärkste Rundfunksender der ARD, ein Mittelwellensender auf der Frequenz 1422 kHz des Saarländischen Rundfunks. Über seine aus zwei gegen Erde isolierten, je 120 Meter hohen selbststrahlenden Sendemasten bestehende Antennenanlage wurde bis 1994 das Programm der Europawelle Saar tagsüber mit 1200 Kilowatt und nachts mit 600 Kilowatt Leistung ausgestrahlt. Seit 1994 wird über diesem Sender das Programm des Deutschlandfunks verbreitet. Die Sendeleistung beträgt während der Tag- und Nachtstunden 600 Kilowatt. Um eine störende Beeinflussung der Kfz-Elektronik durch den Sender zu verhindern, wurde über der in unmittelbarer Sendernähe verlaufenden Bundesautobahn A8 ein Drahtnetz gespannt.
Sport [Bearbeiten]
Aus dem Gemeindeteil Kutzhof stammt der FC Kutzhof.
Der Tischfußballclub Heusweiler wurde 1962 gegründet. Einer der mannschaftsstärksten Tischtennisvereine des Saarlandes ist der DJK Heusweiler Tischtennis e. V.[5]
Weblinks [Bearbeiten]
- Gemeinde Heusweiler
- Literatur über Heusweiler in der Saarländischen Bibliographie
- Ortsteil Obersalbach-Kurhof
- Ortsteil Niedersalbach
- Ortsteil Berschweiler
- Ortsteil Eiweiler
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Saarland.de – Fläche, Bevölkerung in den Gemeinden am 31.12.2011 nach Geschlecht, Einwohner je km² und Anteil an der Gesamtbevölkerung (PDF) (Hilfe dazu)
- ↑ Das Ergebnis der Kommunalwahl am 7. Juni 2009
- ↑ »www.saarbahn.de«
- ↑ Ölmühle Berschweiler, abgerufen am 15. Januar 2012
- ↑ DJK Heusweiler Tischtennis e. V
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