Quierschied

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Quierschied
Quierschied
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Quierschied hervorgehoben
49.3244444444447.0511111111111210Koordinaten: 49° 19′ N, 7° 3′ O
Basisdaten
Bundesland: Saarland
Landkreis: Regionalverband Saarbrücken
Höhe: 210 m ü. NHN
Fläche: 20,21 km²
Einwohner: 13.278 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 657 Einwohner je km²
Postleitzahl: 66287
Vorwahlen: 06897
06825Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: SB
Gemeindeschlüssel: 10 0 41 516
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausplatz 1
66287 Quierschied
Webpräsenz: www.quierschied.de
Bürgermeisterin: Karin Lawall (SPD)
Lage der Gemeinde Quierschied im Regionalverband Saarbrücken
Regionalverband Saarbrücken Saarland Frankreich Landkreis Saarlouis Landkreis Neunkirchen Saarpfalz-Kreis Großrosseln Völklingen Püttlingen Riegelsberg Heusweiler Quierschied Friedrichsthal Sulzbach Kleinblittersdorf SaarbrückenKarte
Über dieses Bild

Quierschied ist eine Gemeinde im Regionalverband Saarbrücken (Saarland). Sie liegt etwa 13 km nördlich der Landeshauptstadt Saarbrücken und hat 13.278 Einwohner bei einer Fläche von rund 20 km².

Die Gemeinde Quierschied besteht aus den Ortsteilen Quierschied, Fischbach-Camphausen und Göttelborn.

Geographie[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Der Jahresniederschlag beträgt 964 mm. Die Niederschläge sind hoch, sie liegen im oberen Fünftel der in Deutschland erfassten Werte. An 82 % der Messstationen werden niedrigere Werte registriert. Der trockenste Monate ist der September, die meisten Niederschläge fallen im November. Im November fallen 1,6 mal mehr Niederschläge als im September. Die Niederschläge variieren mäßig. An 60 % der Messstationen werden niedrigere jahreszeitliche Schwankungen registriert.

Geschichte[Bearbeiten]

Quierschied wurde erstmals im Jahre 999 in einer Urkunde Ottos III. erwähnt. Diese Schenkungsurkunde belegt, dass Kaiser Otto III. Bischof Adalbert II. von Metz die Burg Saarbrücken mit dem Hof Völklingen, Quierschied (Quirnesceit!) und dem Warndwald schenkte.

Vermutlich wurde bereits im 15. Jahrhundert Kohle abgebaut. Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Dorf vollständig zerstört und entvölkert. Nach dem Krieg begann die Wiederbesiedlung zögerlich.

Ursprünge des Namens Quierschied[Bearbeiten]

Über die Etymologie des Namens Quierschied gibt es zahlreiche Spekulationen. Eine abschließende Klärung des Ursprungs steht noch aus. Hier ein paar Erklärungsversuche:

  • Sicher ist, dass die Ortsnamenendung „schied“ zurückgeht auf Scheid als Bezeichnung für Grenzlagen, Höhenrücken und Wasserscheiden. Könnte aber auch das aus dem Gemeindewald durch Rodung entstandene Besitztum eines Siedlers mit dem Namen Quirin(us) o. ä. bedeuten.
  • Ebenfalls wird oft der Heilige Quirinus als möglicher Namenspate genannt. Wichtiges Indiz ist dafür die erstmalige Erwähnung Quierschieds unter dem Namen Quirineiscet. Der Familienname Quirin kommt heute noch sehr häufig in Quierschied vor. Außerdem fließt durch Quierschied auch der sogenannte Quirinsborn, was ebenfalls für dieses Argument spricht.
  • Quierschied könnte aber auch von dem althochdeutschen Wort quierna (Mühle) herstammen. Verwandte Namen in anderen Sprachen: quern (altsächsisch), qairnus (gotisch), quern (engl.=Handmühle), kvarn (schwed.), guern (indogerman. =schwer, Mühlstein) und würde dann also einen Ort in einer Waldrodung (bzw. in Grenzlage, Höhenrücken, Wasserscheide) mit einer (Wasser-)Mühle bezeichnen.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1974 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Fischbach und Göttelborn eingegliedert. Zudem wurde ein Gebietsteil der Landeshauptstadt Saarbrücken mit damals mehr als 200 Einwohnern eingegliedert.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Datum Einwohner
6. Juni 1961 10.555
27. Mai 1970 10.294
1. Januar 1974 ca. 17.000
31. Dezember 2005 14.417
31. Dezember 2011 13.386
31. Dezember 2012 13.278

Politik[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen wurde am 7. Oktober 1977 genehmigt.

Blasonierung: „Über blauem Wellenschildfuß in Gold ein vierspeichiges schwarzes Förderrad, überzogen mit einem schwarzen Andreaskreuz, das mit zwei schräggekreuzten, abwärtszuckenden silbernen Blitzen belegt ist.“[3] (Mit dem „Förderrad“ ist eine Seilscheibe gemeint.)

Die Farben der Gemeinde sind Schwarz - Gelb.

Die Gemeinde Quierschied ist auf Grund des § 9 des Gesetzes zur Neugliederung der Gemeinden und Landkreise des Saarlandes (Neugliederungsgesetz – NNG) vom 19. Dezember 1973 (Amtsblatt S. 852) mit Wirkung vom 1. Januar 1974 durch Zusammenschluss der bis dahin dem Amt Quierschied angehörenden Gemeinden Fischbach, Göttelborn und Quierschied neu gebildet worden. Von diesen früheren Gemeinden führten Quierschied und Fischbach eigene Wappen, die als Grundlage für das neue Quierschieder Gemeindewappen herangezogen wurden, wobei die Symbolik der übernommenen Wappenbilder teilweise mit erweitertem Inhalt ausgestattet wurde.

Das schwarze Förderrad weist auf die große Bedeutung des Steinkohlenbergbaus für die rasche Aufwärtsentwicklung der drei Ortsteile Fischbach-Camphausen, Göttelborn und Quierschied in Vergangenheit und Gegenwart hin. Es symbolisiert die im 18. und 19. Jahrhundert im Zusammenhang mit der Quierschieder Glashütte im Stollenbau betriebenen Kohlengruben und die in den Jahren 1871 und 1887 errichteten, mittlerweile stillgelegten Steinkohlenbergwerke Camphausen und Göttelborn.

Die beiden schräggekreuzten silbernen Blitze stehen für die Stromerzeugung in den Kohlenkraftwerksanlagen in Quierschied. Einzig am Netz ist noch der Kraftwerksblock Weiher III der Evonik Power Saar GmbH.

Das schwarze Andreaskreuz im goldenen Felde ist das Wappen der Edelherren von Saarbrücken. Diese Familie, Eigentümerin der Burg Dagstuhl, hatte – wahrscheinlich schon vor dem 13. Jahrhundert – umfangreiche Besitzungen und Rechte im Gebiet von Quierschied, die nach ihrem Aussterben im 14. Jahrhundert auf ihre Erbnachfolger, die Herren von Brücken und Fleckenstein, übergingen. Die Herren von Fleckenstein übernahmen auch das Wappen der Edelherren von Saarbrücken, das somit für Jahrhunderte als Symbol der Besitzerfamilie von Quierschied zu gelten hat.

Der blaue Wellenschildfuß deutet zunächst allgemein die geographische Lage der neuen Gemeinde Quierschied, im Fischbachtale, dann aber auch die Namen zweier Ortsteile, nämlich Fischbach und Göttelborn, die auf ihre Entstehung an einem Bachlauf beziehungsweise an einer Quelle hinweisen.

Das Wappen wurde von Horst Kohler gestaltet.

Ortsteilwappen von Quierschied

Ortsteilwappen Quierschied[Bearbeiten]

Das Wappen wurde am 20. Juni 1953 genehmigt.

Blasonierung: „In Gold ein vierspeichiges schwarzes Förderrad, überzogen mit einem von zwei gekreuzten silbernen Glasbläserpfeifen belegten schwarzen Andreaskreuz.“

Die Farben des Ortsteiles sind Schwarz - Gelb.

Die prägenden wirtschaftlichen Faktoren in der Entwicklung der Gemeinde sind angedeutet durch das Rad als Förderrad für den Steinkohlenbergbau und durch die Glasbläserpfeifen für die von 1779 bis 1914 betriebene Glashütte. Andreaskreuz und die Schildfarbe sind dem Wappen der Edelherren von Saarbrücken entnommen, die ab dem 13. Jahrhundert Grundbesitz im Gemeindegebiet hatten.

Das Wappen wurde vom Heraldiker Kurt Hoppstädter gestaltet.

Ortsteilwappen Fischbach[Bearbeiten]

Das Wappen wurde am 14. Juli 1964 genehmigt.

Blasonierung: „Durch einen silbernen Wellenschrägbalken, belegt mit zwei blauen Fischen, von Grün und Schwarz geteilt.“

Die Farben des Ortsteiles sind Grün - Schwarz.

Es handelt sich um ein sogenanntes redendes Wappen, das mit den Wellenbalken als Bachsymbol und den Fischen den Namen und die Lage des Ortsteiles beiderseits des Baches beschreiben will. Die Farben Silber und Blau deuten auf die Zugehörigkeit zu Nassau-Saarbrücken hin, der der Ort in den Jahren 1720 bis 1730 seine Entstehung verdankt. Die Farben Schwarz und Grün sollen auf den Kohlenbergbau und den Waldreichtum verweisen.

Das Wappen wurde von Paul Schäfer gestaltet.

Gemeinderat[Bearbeiten]

Kommunalwahl 2009
Wahlbeteiligung: 63,8 %
 %
40
30
20
10
0
39,3 %
36,9 %
10,0 %
7,8 %
3,7 %
2,2 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2004
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 10
   5
   0
  -5
-10
-15
-20
-25
-30
+6,5 %p
-25,8 %p
+10,0 %p
+7,8 %p
+3,7 %p
-2,3 %p
Partei CDU SPD Grüne FDP Die Linke Freie Wähler Total
Wahlergebnis 36,9 % 39,3 % 2,2 % 3,7 % 10,0 % 7,8 % 100 %
(-25,8) (+6,5) (-2,3) ./. ./. ./.
Sitze 13 14 0 1 3 2 33
(-9) (+3) (=) (+1) (+3) (+2)

Die Gemeinde Quierschied war über Jahrzehnte hinweg als „CDU-Hochburg“ im Saarland, mit meist deutlichen Mehrheiten für die CDU in Orts- und Gemeinderat, bekannt. Seit 2007 jedoch, als sich bei der Bürgermeisterwahl am 24. Juni Karin Lawall (SPD) mit 51,07 % überraschend gegen Amtsinhaber Otwin Zimmer (CDU) durchsetzen konnte, sowie der Kommunalwahl 2009, als die CDU 25,8 % der Stimmen, 9 Gemeinderatsmandate und dadurch auch ihre absolute Mehrheit im Gemeinderat verlor, erscheint dieses Etikett als zunehmend zweifelhaft. Seit der Kommunalwahl 2009 ist die SPD mit 14 Mandaten zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg stärkste Fraktion im Gemeinderat. Zum ersten Mal gehören seither auch Vertreter der Linken und der Freien Wähler dem Gemeinderat an, darüber hinaus ist die FDP seit mehreren Jahren Abstinenz wieder im Gemeinderat vertreten.

Bürgermeister[Bearbeiten]

  • 1816–1903 gehörte Quierschied zur Bürgermeisterei Heusweiler.
  • 1903–1916: Reinhard Dony
  • 1916–1918: Max Schlösslin (Gerichtsreferendar, stellvertretend während der Kriegszeit)
  • 1918–1919: Ernst H. Ballke (eigentlich Bürgermeister von Friedrichsthal, stellvertretend)
  • 1919–1933: Josef Sieberin (aus Düren, von 1933–1936 Bürgermeister der Stadt Völklingen, † 24. August 1937 bei einem Verkehrsunfall)
  • 1934–1935: Albert Kronenberger
  • 1935–1945: Peter Schaub[4]
  • 1945–1946: Karl Kreßmann
  • 1946–1950: Albert Warken
Amtierende Bürgermeisterin Karin Lawall
  • 1950–1956: Rudolf Kaspar, CVP
  • 1956–1960: Ewald Martin, CDU
  • 1960–1960: Erhard Blug, SPD
  • 1961–1964: Theo Jochum, CDU
  • 1964–1974: Erwin Maurer, CDU
  • 1974–1981: Emil Backes, CDU
  • 1981–1991: Erwin Maurer, CDU
  • 1991–1999: Klaus Meiser, CDU
  • 2000–2008: Otwin Zimmer, CDU
  • Seit 1. Februar 2008 : Karin Lawall, SPD

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Quierschied gehört zum Verkehrsverbund Saar. Über die Fischbachtalbahn (Kursbuchstrecke 681) besteht Stundentakt von den Haltepunkten in Quierschied und Fischbach-Camphausen nach Saarbrücken und Lebach, in der Hauptverkehrszeit Halbstundentakt. Die Fahrtzeit von Quierschied beträgt 10 (Saarbrücken), bzw. 20 Minuten (Lebach). Busverbindungen bestehen mit dem SaarVV nach Saarbrücken, Sulzbach, Dudweiler und Göttelborn. Mit der NVG besteht eine Busverbindung nach Neunkirchen und mit Saarbahn und Saarbus eine Verbindung nach Dudweiler.

Quierschied ist über die Bundesautobahn 1 (Oldenburg in HolsteinSaarbrücken) sowie über die Bundesautobahn 8 (LuxemburgSalzburg) an das überregionale Straßennetz angebunden.

Ortsansässige Unternehmen[Bearbeiten]

Quierschied ist ein Kraftwerksstandort (Weiher III) der Evonik Power Saar GmbH. Hier wird aus Steinkohle und Grubengas elektrischer Strom und Fernwärme erzeugt. Das Kraftwerk hat eine Leistung von 707 MW. Sein Schornstein von 232 Metern ist der höchste des Saarlandes.

In Göttelborn entstand 2004/2005 eine der zur damaligen Zeit weltweit größten Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von 7,4 MW auf einer Fläche von 165.000 m².

Göttelborner PV-Anlage, fotografiert vom Fördergerüst Schacht IV. Im Hintergrund: Kohlekraftwerk Weiher III.

Medien[Bearbeiten]

  • Quierschieder Anzeiger
  • Wochenspiegel Fischbachtal/Sulzbachtal
  • Der Quierschder
  • Es Käsblättsche

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

  • Gemeindeverwaltung
  • Polizeirevier
  • Postagentur
  • Gemeindebücherei
  • Jugendzentrum
  • Heimatmuseum Quierschied
  • Freibad

Bildung[Bearbeiten]

  • Grundschule Quierschied,
  • Grundschule Fischbach-Camphausen*
  • Erweiterte Realschule Quierschied
  • Volkshochschule Quierschied

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

  • Hermann Köhl, Glashüttenbesitzer (* 12. Mai 1839; † 5. November 1926 in Saarbrücken)
  • Josef Gerhardus, Pfarrer (* 27. August 1889 in Herdorf an der Sieg, † 19. November 1974 in Ochtendung)
  • Hans Unfricht, Pfarrer (* 3. März 1910 in Illingen, † 22. September 1986)
  • Peter Mager, Politiker (* 24. Mai 1901 in Quierschied, † 21. Dezember 1993 ebenda)
  • Erwin Maurer, Bürgermeister a. D. (* 28. November 1927 in Quierschied, † 30. August 2012 ebenda)

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Persönlichkeiten, die in der Gemeinde gewirkt haben[Bearbeiten]

  • Michael Burkert, (* 1952), Ehemaliger Präsident des Stadtverbandes Saarbrücken
  • Hans Glawe, (* 7. Mai 1923 in Neunkirchen/Saar), Bildhauer
  • Alois Hospelt, Pastor (* 6. Mai 1892 in Berg im Ahrtal) (die „Pastor-Hospelt-Straße“ in Göttelborn ist nach ihm benannt)
  • Claudia Kohde-Kilsch, (* 1963), ehemalige Tennisspielerin und heutige Politikerin
  • Oskar Stenzhorn, Maler (* 5. März 1924 in Friedrichsthal (Saar))

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Wilhelm Martin: Quierschied: Seine Geschichte und Eigenart
  • Rainer W. Müller/Dieter Staerk: Quierschied, die Gemeinde im Saarkohlenwald
  • Rainer W. Müller: Quierschied einst und heute – Ein Spaziergang in Bildern durch Quierschied, Fischbach-Camphausen und Göttelborn
  • Helmut Simmet: Göttelborn – Vom Werden und Wachsen eines vom Bergbau geprägten Ortes
  • Armin Schmitt und Peter M. Lupp: Kulturdenkmäler im Stadtverband Saarbrücken – Grube und Siedlung Göttelborn (herausgegeben vom Stadtverband Saarbrücken)
  • Delf Slotta: Göttelborn – ehemaliger Grubenstandort und bergbauliches Umfeld (Kompendium)
  • Martin Conrath: Das schwarze Grab (Saarlandkrimi, spielt auf dem Göttelborner Grubengelände)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Quierschied – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Saarland.de – Fläche und Bevölkerung – Stand: 31.12.2012 (Basis Zensus 2011) (PDF; 0,02 MB) (Hilfe dazu)
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 806.
  3. Amtsblatt des Saarlandes Nr. 39/1977 Seite 882 (PDF; 430 kB)
  4.  Ruth Hanna Sachs: White Rose History. Exclamation! Publishers, 2003, ISBN 0-9710541-4-2, S. 25, 36. google books