John Heard

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Dieser Artikel behandelt den Schauspieler John Heard, für den Jazzbassisten und Bildhauer siehe John Heard (Bassist).

John Heard (* 7. März 1945 in Washington, D.C.) ist ein US-amerikanischer Schauspieler.

Leben und Leistungen[Bearbeiten]

Heard absolvierte im Jahr 1964 die Gonzaga College High School in Washington (D.C.) und im Jahr 1968 die Clark University in Worcester, Massachusetts. Er debütierte als Filmschauspieler in dem Fernsehdrama Valley Forge aus dem Jahr 1975. In der Komödie Hals über Kopf (1979) übernahm er die Hauptrolle. Eine weitere Hauptrolle spielte er neben Nastassja Kinski und Malcolm McDowell in dem Thriller Katzenmenschen (1982). Für seine Rolle in der Miniserie Tender Is the Night (1985) war er 1987 für einen CableACE Award nominiert. In den Komödien Kevin – Allein zu Haus (1990) und Kevin – Allein in New York (1992) spielte er die Rolle von Peter McCallister, der Vater von Kevin McCallister, den Macaulay Culkin verkörperte.

In dem Thriller Die Killer-Brigade spielte Heard an der Seite von Gene Hackman, Joanna Cassidy und Tommy Lee Jones und in Die Akte (1993) war er neben Julia Roberts in der Rolle eines FBI-Agenten zu sehen. In der Komödie Desert Blue (1998) übernahm er die Rolle von Prof. Lance Davidson, dem Vater von Skye Davidson (Kate Hudson). Für seine Auftritte in der Fernsehserie Die Sopranos war er im Jahr 1999 für einen Emmy Award nominiert. Von 2005 bis 2006 trat er in zehn Episoden der Fernsehserie Prison Break auf.

Heard erhielt 1976/77 einen Theatre World Award für seine Rolle als Ivy Leaguer Micah Broadstreet[1] in G.R. Point, einem Theaterstück über den Vietnamkrieg von David Berry.[2]

Heard heiratete im Jahr 1979 die Schauspielerin Margot Kidder, von der er im gleichen Jahr wieder geschieden wurde. Später heiratete er Sharon Heard, mit der er zwei Kinder hat. Mit der Schauspielerin Melissa Leo, mit der ebenfalls liiert war, hat er einen Sohn.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Preise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Thomas S. Hischak: American theatre. A chronicle of comedy and drama, 1969–2000. Oxford University Press, 2001, S. 116.
  2. Previous Theatre World Award Recipients