Morgan Freeman

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Dieser Artikel behandelt den Schauspieler. Für den Regisseur gleichen Namens siehe Morgan J. Freeman.
Morgan Freeman, 2008 auf der Filmpremiere von „Das Beste kommt zum Schluss

Morgan Freeman (* 1. Juni 1937 in Memphis, Tennessee) ist ein US-amerikanischer Schauspieler und Oscar-Preisträger.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Biografie

[Bearbeiten] Jugend und erste Auftritte

Freeman wuchs in Chicago auf. Nach dem Besuch des Los Angeles Community College, diente er ab 1955 vier Jahre als Mechaniker bei der US-Luftwaffe.

Erste Erfahrungen als Schauspieler sammelte er am Pasadena Playhouse-Theater, wo er Anfang der 1960er in dem Stück The Niggerlovers sein Bühnendebüt gab. Kurze Zeit später war er in einer afroamerikanischen Version des Erfolgs-Musicals Hello, Dolly! zu sehen. Landesweit bekannt wurde Freeman 1971 mit der TV-Sendung The Electric Company, in der er bis 1977 die Rolle des „Easy Reader“ spielte.

Für seine darstellerischen Leistungen in den Bühnenstücken Mutter Courage und ihre Kinder, The Gospel at Colonus, Corialanus und Miss Daisy und ihr Chauffeur, erhielt er in den 1980er Jahren vier Obie Awards. Das Broadway-Musical The Mighty Gents brachte ihm einen Drama Desk Award und eine Tony-Nominierung ein.

1980 war er in Stuart Rosenbergs Brubaker, Peter Yates' Der Augenzeuge und in Malcolm X – Tod eines Propheten (Death of a Prophet) zu sehen. Für den Film Glitzernder Asphalt erhielt er 1987 eine Oscar-Nominierung.

[Bearbeiten] Der Charakter-Star

1989 gelang Morgan Freeman mit Miss Daisy und ihr Chauffeur der internationale Durchbruch. Die Rolle des Chauffeurs der alten Miss Daisy, die ihm erneut eine Oscar-Nominierung einbrachte, hatte er zuvor bereits am Theater gespielt.

In den Folgejahren wirkte Freeman in zahlreichen Erfolgsfilmen mit, darunter das Bürgerkriegsdrama Glory, Fegefeuer der Eitelkeiten von Brian De Palma, Robin Hood – König der Diebe mit Kevin Costner, Mary Elizabeth Mastrantonio, Alan Rickman und Erbarmungslos von Clint Eastwood. 1993 war er erstmals als Regisseur tätig und drehte den Film Bopha! – Kampf um Freiheit, der sich mit der Apartheid in Südafrika beschäftigt.

1994 war Freeman neben Tim Robbins in der Stephen-King-Verfilmung Die Verurteilten zu sehen und erhielt seine dritte Oscar-Nominierung als bester Hauptdarsteller. Ein Jahr später übernahm er Rollen in Wolfgang Petersens Outbreak - Lautlose Killer und dem Thriller Sieben von David Fincher. 1997 drehte er unter der Regie von Steven Spielberg das Drama Amistad – Das Sklavenschiff und den Katastrophenfilm Deep Impact.

Zu seinen jüngeren Erfolgen zählen Der Anschlag, Dreamcatcher und die Komödie Bruce Allmächtig, in der er als Gott zu sehen ist. Für Clint Eastwoods Film Million Dollar Baby wurde er 2005 mit dem Oscar als bester Nebendarsteller ausgezeichnet. Außerdem hatte er eine Nebenrolle in dem Kino-Kassenschlager The Dark Knight.

Morgan Freeman ist in zweiter Ehe mit Myrna Colley-Lee verheiratet und hat vier Kinder. Aufgrund seiner charakteristischen Stimme war er im Laufe seiner Karriere immer wieder als Sprecher und Erzähler tätig. Ein häufig wiederkehrendes Thema seiner Filme sind die Rechte der Schwarzen und deren Unterdrückung (u.a. Malcolm X – Tod eines Propheten, Miss Daisy und ihr Chauffeur, Bopha! – Kampf um Freiheit, Amistad – Das Sklavenschiff). Bald wird ein neuer Film mit Freeman in der Hauptrolle erscheinen, der das Leben von Nelson Mandela behandelt.

Am 4. August 2008 wurde Freeman bei einem Autounfall schwer verletzt. Der Schauspieler war im US-Bundesstaat Mississippi mit seinem Wagen von der Autobahn abgekommen und habe sich mehrmals überschlagen, berichtete der Fernsehsender MSNBC. Freeman und eine Beifahrerin mussten aus dem Wagen befreit werden. Der Schauspieler erlitt einen gebrochenen Arm, einen gebrochenen Ellbogen und eine kleinere Schulterverletzung. [1]

Seine deutsche Stimme wird ihm abwechselnd von Klaus Sonnenschein und Jürgen Kluckert geliehen.

Morgan Freeman, 2006

[Bearbeiten] Filmografie

[Bearbeiten] als Darsteller

[Bearbeiten] als Produzent

[Bearbeiten] als Regisseur

  • 1993: Bopha! – Kampf um Freiheit

[Bearbeiten] Auszeichnungen

Morgan Freemans Stern auf dem Hollywood Walk of Fame

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. vgl. AP: Morgan Freeman bei Autounfall schwer verletzt bei faz.net, 4. August 2008

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Morgan Freeman – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
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