Karlshuld

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Karlshuld
Karlshuld
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Karlshuld hervorgehoben
48.68074411.289223375Koordinaten: 48° 41′ N, 11° 17′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Neuburg-Schrobenhausen
Höhe: 375 m ü. NN
Fläche: 29,09 km²
Einwohner:

5.189 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 178 Einwohner je km²
Postleitzahl: 86668
Vorwahl: 08454
Kfz-Kennzeichen: ND
Gemeindeschlüssel: 09 1 85 139
Gemeindegliederung: 6 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 68
86668 Karlshuld
Webpräsenz: www.karlshuld.de
1. Bürgermeister: Karl Seitle (FWG)
Lage der Gemeinde Karlshuld im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen
Ingolstadt Landkreis Aichach-Friedberg Landkreis Augsburg Landkreis Dachau Landkreis Eichstätt Landkreis Donau-Ries Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm Aresing Berg im Gau Bergheim (Oberbayern) Brunnen (Bayern) Burgheim Ehekirchen Gachenbach Karlshuld Karlskron Königsmoos Langenmosen Neuburg an der Donau Oberhausen (bei Neuburg/Donau) Rennertshofen Rohrenfels Schrobenhausen Waidhofen (Oberbayern) WeicheringKarte
Über dieses Bild

Karlshuld ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Neuburg-Schrobenhausen. Sie gilt als 'Metropole' des Donaumooses.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

Die Gemeinde liegt in der Planungsregion Ingolstadt und besteht aus den sechs Gemeindeteilen Karlshuld, Grasheim, Kleinhohenried, Kochheim, Nazibühl und Neuschwetzingen.

[Bearbeiten] Geschichte

Die Ortschaft wurde im Zuge der ab 1790 begonnenen Trockenlegung des Donaumooses im Jahr 1795 als Kolonie von Karl Freiherr v. Eckart gegründet und nach diesem benannt. Der Ort war bis 1840 Sitz einer Adelshofmark (bzw. eines Patrimonialgerichts). 1804 hatte sie bereits über 300 Einwohner – fünfmal mehr als ursprünglich geplant. Aufgrund des Zuzugs von Kolonisten gibt es in Karlshuld seit dem 19. Jahrhundert neben der katholischen auch eine evangelische Pfarrkirche, eine Besonderheit im ländlichen Raum Altbayerns, die auch kennzeichnend für die beiden Nachbargemeinden Untermaxfeld und Ludwigsmoos ist. Die Lebensbedingungen waren insbesondere in der Anfangszeit sehr hart und besserten sich im Lauf der Jahrzehnte nur wenig. 1824 wurde eine wenig später wieder geschlossene Spinnerei gegründet, daneben gab es Korbflechterei, 1898 entstand die Moorversuchsanstalt. 1910 zählte die Gemeinde 1.481 Einwohner.[2] Der Ort behielt Züge eines Notstandsgebiets, bis endlich nach 1945 der grundlegende wirtschaftliche Aufschwung Westdeutschlands einsetzte, wobei sich für Karlshuld im Lauf der Zeit die Nähe zur Industriestadt Ingolstadt immer positiver auswirkte.

In den Jahren 1970 bis 1985 erfolgten die Eingemeindungen der Gemeindeteile Grasheim, Kochheim, Nazibühl und Neuschwetzingen.

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Bürgermeister

Bürgermeister ist Karl Seitle (Freie Wähler). Er wurde 2008 ohne Gegenkandidaten mit 97,27% wieder gewählt.

[Bearbeiten] Gemeinderat

Der Gemeinderat in der Wahlperiode 2008/14:

[Bearbeiten] Infrastruktur

In Karlshuld gibt es eine katholische und eine evangelisch-lutherische Kirchengemeinde sowie eine Volksschule (Grund- und Hauptschule).

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
  2. Gemeindeverzeichnis 1910

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Karlshuld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen