Kirchentellinsfurt

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Kirchentellinsfurt
Kirchentellinsfurt
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Kirchentellinsfurt hervorgehoben
48.53129.1484383Koordinaten: 48° 32′ N, 9° 9′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Tübingen
Höhe: 383 m ü. NHN
Fläche: 11 km²
Einwohner: 5523 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 502 Einwohner je km²
Postleitzahl: 72138
Vorwahl: 07121
Kfz-Kennzeichen:
Gemeindeschlüssel: 08 4 16 022
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausplatz 1
72138 Kirchentellinsfurt
Webpräsenz: www.kirchentellinsfurt.de
Bürgermeister: Bernhard Knauss
Lage der Gemeinde Kirchentellinsfurt im Landkreis Tübingen
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Über dieses Bild

Kirchentellinsfurt ist eine Gemeinde jeweils etwa sieben Kilometer östlich von Tübingen und nordwestlich von Reutlingen gelegen.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Kirchentellinsfurt liegt im Neckartal und am Rand des Schönbuchs. Die Echaz mündet hier in den Neckar.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Gemeinde Kirchentellinsfurt, sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt und gehören zum Landkreis Reutlingen beziehungsweise zum Landkreis Tübingen ¹

Altenburg, Pliezhausen, Reutlingen, Wannweil, Kusterdingen ¹ und Tübingen ¹

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Zur Gemeinde Kirchentellinsfurt gehören das Dorf Kirchentellinsfurt und die herzogliche Domäne Einsiedel.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Kirchentellinsfurt ist aus den beiden Siedlungen Kirchen und Tälisfurt (bedeutet so viel wie Furt im kleinen Tal) zusammengewachsen. Das ältere Kirchen wurde im Jahre 1007 erstmals urkundlich als „Kirihheim“ erwähnt. In dieser Urkunde wurde das Dorf dem Bistum Bamberg geschenkt. Später war Kirchentellinsfurt zeitweise in bayerischem Besitz, unter österreichischer Herrschaft sowie später im Besitz des benachbarten Klosters Bebenhausen. Erst 1594, nachdem der Herzog von Württemberg das Dorf und die umliegenden Ländereien gekauft hatte, hielt die Reformation in Kirchentellinsfurt Einzug.

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Der Bürgermeister wird für eine Amtszeit von 8 Jahren gewählt. Die derzeitige Amtszeit von Bernhard Knauss endet 2018.

  • seit 1979: Bernhard Knauss

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Kirchentellinsfurt ist mit der Gemeinde Illmitz im Burgenland, Österreich freundschaftlich verbunden.

1000-Jahrsfeier 2007 Dorfstraße

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

  • Schlossmuseum
  • Archäologischer Lehrpfad im Ortsteil Einsiedel, Beginn am Schloss Einsiedel
  • Archäologischer Park Pfeilergrabmal Kirchentellinsfurt

Einrichtungen[Bearbeiten]

Panorama von Kirchentellinsfurt (Juli 2014)

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Der Haltepunkt Kirchentellinsfurt liegt seit 1861 an der Bahnstrecke Plochingen–Tübingen. An Werktagen (außer Samstags) verkehren mindestens stündlich Regionalbahnen Richtung Tübingen (von dort meist weiter nach Herrenberg) und Reutlingen (von dort weiter nach Plochingen oder Bad Urach). Im Berufsverkehr gibt es einzelne Halte des Regional-Expresses Tübingen–Stuttgart, abgesehen davon gibt es im normalen Betrieb keine umsteigefreie Verbindung nach Stuttgart.

Die in diesem Streckenabschnitt autobahnähnliche Bundesstraße 27 führt an Kirchentellinsfurt vorbei und verbindet die Gemeinde im Norden mit Stuttgart und im Süden mit Balingen und Rottweil.

Bildung[Bearbeiten]

Neben einer Grund- und Hauptschule gibt es in Kirchentellinsfurt auch die Graf-Eberhardt-Realschule. Seit März 2001 gibt es in Kirchentellinsfurt einen Waldkindergarten. Träger ist der Verein Waldkindergarten Kleine Wiesel e. V.

Wasserkraftwerk[Bearbeiten]

Die Wasserkraft am Neckar wird zur Stromgewinnung genutzt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

  • Adolf Münzinger (1876–1962), Agrarökonom, Rektor der Landwirtschaftlichen Hochschule Hohenheim

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VII: Regierungsbezirk Tübingen. Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004807-4. S. 127–128

3. Peter Maier und Andreas Heusel (Hrsg.): Kirchentellinsfurt. Chronik eines Dorfes. Kirchentellinsfurt: Gemeinde Kirchentellinsfurt 2007. 556 S.