Kuhardt

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Dieser Artikel beschreibt die Gemeinde Kuhardt; für die Befestigung bei Usingen-Kransberg siehe Ringwall Kuhardt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Kuhardt
Kuhardt
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Kuhardt hervorgehoben
49.1463888888898.3125110Koordinaten: 49° 9′ N, 8° 19′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Germersheim
Verbandsgemeinde: Rülzheim
Höhe: 110 m ü. NHN
Fläche: 4,88 km²
Einwohner: 1902 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 390 Einwohner je km²
Postleitzahl: 76773
Vorwahl: 07272
Kfz-Kennzeichen: GER
Gemeindeschlüssel: 07 3 34 015
Adresse der Verbandsverwaltung: Am Deutschordensplatz 1
76761 Rülzheim
Webpräsenz: www.kuhardt.de
Ortsbürgermeister: Roland Eiswirth (CDU)
Lage der Ortsgemeinde Kuhardt im Landkreis Germersheim
Wörth am Rhein Germersheim Zeiskam Ottersheim bei Landau Knittelsheim Bellheim Scheibenhardt Berg (Pfalz) Hagenbach Neuburg am Rhein Jockgrim Neupotz Hatzenbühl Rheinzabern Steinweiler Erlenbach bei Kandel Kandel (Pfalz) Winden (Pfalz) Vollmersweiler Freckenfeld Minfeld Leimersheim Kuhardt Rülzheim Hördt Schwegenheim Lingenfeld Freisbach Weingarten (Pfalz) Westheim (Pfalz) Lustadt Baden-Württemberg Frankreich Speyer Rhein-Pfalz-Kreis Neustadt an der Weinstraße Landkreis Südliche Weinstraße Landau in der PfalzKarte
Über dieses Bild
Katholische Kirche St. Anna

Kuhardt ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Germersheim in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Rülzheim an.

Geographie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Kuhardt liegt unmittelbar bevor das Gelände vom Hochufer in die Rheinniederung abfällt auf dem Hochgestade im Dreieck Speyer, Landau, Karlsruhe.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Leimersheim, Neupotz, Rülzheim, Hördt.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gemeinde Kuhardt findet erstmals im Jahre 1103 bei der Gründung des benachbarten Klosters Hördt urkundliche Erwähnung. Ein Abtstab im Gemeindewappen erinnert noch heute an die Grundherrschaft des Klosters. Der sprichwörtliche Fleiß der Bevölkerung, macht die Kuhardter Ziegeleiarbeiter bis vor dem Zweiten Weltkrieg zu gesuchten Spezialisten in süd- und südwestdeutschen Brennöfen.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Wenn nicht gesondert aufgeführt, ist die Quelle der Daten das Statistische Landesamt Rheinland-Pfalz.[2]

Jahr Einwohner
[3]1802 382
[3]1849 727
[3]1861 594
[4]1871 671
1905 698
1939 1.084
Jahr Einwohner
1950 1.159
1965 1.396
1970 1.528
1975 1.548
1980 1.549
1985 1.596
Jahr Einwohner
1990 1.681
1995 1.737
2000 1.783
2005 1.917
2010 1.914
2013 1.902

Religion[Bearbeiten]

Im Februar 2015 waren 66,5 Prozent der Einwohner katholisch und 12,7 Prozent evangelisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[5]

Im Jahr 1871 waren von insgesamt 671 Einwohnern 670 katholisch und eine Person evangelisch.[4]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Kuhardt besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:

Wahl SPD CDU Aktive Bürger Gesamt
2014[6] 3 9 4 16 Sitze
2009[7] 5 11 16 Sitze
2004[8] 4 12 16 Sitze

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: „In Grün ein silberner Angelhaken, überdeckt von einem schrägrechts gelegten goldenen Krummstab“.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Dorfplatz

Heimatmuseum[Bearbeiten]

  • Heimatmuseum, u.a. mit Ausstellungen von handwerklichen Arbeiten von Otto Sengel.

Bauwerke[Bearbeiten]

Siehe: Liste der Kulturdenkmäler in Kuhardt

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

  • Gerhard Geiger (Altbürgermeister; im Amt von 1974 bis 1994; † 2012)

Bildergalerie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kuhardt – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011). (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Kuhardt
  3. a b c Beamtenverzeichniß und Statistik des Königlich Bayerischen Regierungs-Bezirkes der Pfalz, 1863, S. 64 des Anhangs
  4. a b Ergebnisse der Volkszählung im Königreiche Bayern vom 1. Dezember 1871 nach einzelnen Gemeinden, 1873, S. XXII
  5. Ewois Stand: 28. Februar 2015
  6. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  7. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2009, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  8. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2004, Stadt- und Gemeinderatswahlen