Winden (Pfalz)
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| Wappen | Deutschlandkarte | ||
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| Basisdaten | |||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | ||
| Landkreis: | Germersheim | ||
| Verbandsgemeinde: | Kandel | ||
| Höhe: | 143 m ü. NN | ||
| Fläche: | 3,21 km² | ||
| Einwohner: | 1054 (31. Dez. 2007) | ||
| Bevölkerungsdichte: | 328 Einwohner je km² | ||
| Postleitzahl: | 76872 | ||
| Vorwahl: | 06349 | ||
| Kfz-Kennzeichen: | GER | ||
| Gemeindeschlüssel: | 07 3 34 034
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| Adresse der Verbandsverwaltung: | Gartenstraße 8 76870 Kandel |
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| Webpräsenz: | |||
| Ortsbürgermeister: | Roland Laubach | ||
Winden ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Germersheim in Rheinland-Pfalz (Deutschland).
Winden liegt in der Rheinebene vor den Bergen der Haardt zwischen Karlsruhe und Landau in der Pfalz. Die Gemeinde gehört der Verbandsgemeinde Kandel an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt Kandel hat.
Das Dorf hat ländlichen Charakter und ist im Ortskern in seiner Bausubstanz landwirtschaftlich geprägt. Vorherrschend ist die fränkische Haus-Hof-Bauweise.
In der Gemarkung Windens reifen neben den üblichen Ackerfrüchten auch Obst, Gemüse und Wein. Winden verfügt über eine solide Infrastruktur.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Der Ortsname "Winden" wird auf die Siedlung "In den Weiden" zurückgeführt. Diese Siedlung soll aus drei Höfen bestanden haben, von denen der Rosenhof der größte gewesen sein soll.
Winden zählt zu denjenigen Dörfern, die im Zuge der Wiederbesiedlung der Südpfalz nach dem Dreißigjährigen Krieg, von Hugenotten geprägt wurden.
2003 feierte Winden mit einer Festwoche die 750. Wiederkehr der ersturkundlichen Erwähnung.
[Bearbeiten] Religionen
2007 waren 54,9 Prozent der Einwohner evangelisch und 26,1 Prozent katholisch . Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[1]
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Da bei keiner der bisherigen Wahlen zum Ortsgemeinderat zwei gültige Wahlvorschläge eingereicht wurden, fanden alle bisherigen Wahlen nach der Mehrheitswahl, nach § 22 des Landesgesetzes über die Wahlen zu kommunalen Vertretungsorganen statt.
Der Gemeinderat hat 16 Mitglieder.
[Bearbeiten] Bürgermeister
Roland Laubach ist seit 1994 Bürgermeister von Winden.
[Bearbeiten] Wappen
Die Blasonierung des Wappens lautet: Von Schwarz und Silber gespalten, rechts ein linkshin schreitender rotbewehrter, -bezungter und -bekrönter goldener Löwe, links drei blaue Rauten nebeneinander.
Es wurde 1951 vom Mainzer Innenministerium genehmigt und geht zurück auf ein Gemeindesiegel aus dem Jahr 1789.[2]
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Vereinsleben
Gesangverein, Kirchenchor, Landfrauenverein, Fußballverein, Tennisclub, Freiwillige Feuerwehr, Pfadfinder, Seniorenclub bieten allen Bürgerinnen und Bürgern eine reiche Wahl an Freizeitgestaltungsmöglichkeiten.
[Bearbeiten] Unser Dorf soll schöner werden
Das sehr positive Gesamtbild der Ortsgemeinde – die Summe optischer, sozialer und gemeinschaftlicher Aspekte - verhalf Winden in den Jahren 1984, 1985, 1995 und 1997 im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden - Unser Dorf hat Zukunft" zu ersten Plätzen im Landesentscheid. 1985 erreichte Winden eine Bundes-Goldmedaille. 1996 wurde Winden mit dem Preis der Landes Rheinland-Pfalz für "besondere ökologische Leistungen in der Gemeinde" ausgezeichnet.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Verkehr
Verkehrsmäßig ist Winden als Eisenbahnknoten durch die Strecken Neustadt an der Weinstraße–Karlsruhe, Winden–Bad Bergzabern und Winden–Weißenburg, sowie die Bundesstraße 427 und die nahe Bundesautobahn 65 angebunden.
Die Tatsache, dass Winden als Eisenbahnknotenpunkt einen beachtenswerten Bahnhof besitzt, bescherte dem kleinen Dorf weltweites Interesse im Zuge der Feierlichkeiten zum 150-jährigen Bestehen der Maximiliansbahn.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ KommWis, Stand: 30.11.2007
- ↑ Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3
[Bearbeiten] Weblinks
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