Lödla

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Lödla führt kein Wappen
Lödla
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Lödla hervorgehoben
50.997512.389166666667200Koordinaten: 51° 0′ N, 12° 23′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Altenburger Land
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Rositz
Höhe: 200 m ü. NHN
Fläche: 4,3 km²
Einwohner: 700 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 163 Einwohner je km²
Postleitzahl: 04617
Vorwahlen: 03447, 034498 (Unterlödla und Wieseberg)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: ABG, SLN
Gemeindeschlüssel: 16 0 77 027
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hirtengasse 3
OT Oberlödla
04617 Lödla
Webpräsenz: www.rositz.de
Bürgermeisterin: Sabine Franke (SPD)
Lage der Gemeinde Lödla im Landkreis Altenburger Land
Altenburg Nobitz Langenleuba-Niederhain Altkirchen Dobitschen Drogen Fockendorf Frohnsdorf Gerstenberg Göhren (bei Altenburg) Göllnitz Göpfersdorf Gößnitz Haselbach (bei Altenburg) Heukewalde Heyersdorf Jonaswalde Jückelberg Kriebitzsch Löbichau Lödla Lucka Lumpzig Mehna Meuselwitz Monstab Nöbdenitz Ponitz Posterstein Rositz Nobitz Schmölln Starkenberg Thonhausen Treben Vollmershain Wildenbörten Windischleuba Ziegelheim Thüringen Landkreis Greiz Sachsen-Anhalt SachsenKarte
Über dieses Bild

Lödla ist eine Gemeinde in der Verwaltungsgemeinschaft Rositz im thüringischen Landkreis Altenburger Land. Sie liegt etwa 4 km westlich der Kreisstadt Altenburg.

Geografie[Bearbeiten]

Angrenzende Gemeinden sind (im Uhrzeigersinn) Rositz, die Stadt Altenburg, Göhren und Monstab.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Gemeindegliederung

Die Gemeinde Lödla setzt sich aus den Gemarkungen Oberlödla und Unterlödla zusammen. In der Gemarkung Oberlödla befinden sich die Siedlungen Rödigen, Wieseberg und Wilhelm-Pieck-Siedlung.

Kirche Oberlödla

Geschichte[Bearbeiten]

Schloss und Rittergut von Oberlödla waren bis 1945 im Besitz der Familie von Poellnitz. Der letzte Besitzer, Karl von Poellnitz, war ein bekannter Botaniker und Ehrenmitglied der "Naturforschenden Gesellschaft des Osterlandes". Bei einem Luftangriff am 14. Februar 1945 wurde das Südwesteck des Schlosses getroffen, 33 Bewohner des Ortes, darunter Karl und Margarete von Poellnitz und ihre 9-jährige Tochter, kamen unter einem Kreuzgewölbe ums Leben. Die beiden Söhne wurden, nachdem sie aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft entlassen worden waren, verhaftet und zu Zwangsarbeit in der Braunkohlegrube eingesetzt. Es gelang ihnen die Flucht nach Westdeutschland. 1948 wurde nahezu die gesamte Gutsanlage abgerissen.[2]

Entwicklung der Einwohnerzahl[Bearbeiten]

(31. Dezember):

  • 1994 - 747
  • 1995 - 776
  • 1996 - 785
  • 1997 - 800
  • 1998 - 816
  • 1999 - 828
  • 2000 - 815
  • 2001 - 817
  • 2002 - 813
  • 2003 - 787
  • 2004 - 786
  • 2005 - 787
  • 2006 - 784
  • 2007 - 779
  • 2008 - 754
  • 2009 - 734
  • 2010 - 715
  • 2011 – 709
  • 2012 – 707
  • 2013 – 700
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Gemeinderat[Bearbeiten]

Seit der Kommunalwahl vom 25. Mai 2014 setzt sich der Gemeinderat wie folgt zusammen:

  • CDU/Wählergruppe Lödla - 3 Sitze (40,1)
  • SPD - 4 Sitze (48,2 %)
  • Unabhängige Wählergemeinschaft Lödla (UWL) - 1 Sitz (11,7 %)

Die Wahlbeteiligung lag bei 62,7 %.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Lödla – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung der Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften nach Geschlecht in Thüringen (Hilfe dazu)
  2. Gisela von Poellnitz: Die Familie von Poellnitz (Pölnitz) in Ostthüringen. In: "Burgen, Schlösser, Gutshäuser in Thüringen". Hrsg. Bruno J. Sobotka und Jürgen Strauss. Theiss-Verlag, Stuttgart 1994. S. 202 - 206. ISBN 3-8062-1123-X