Mihai Șubă

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Suba Mihai.jpg
Mihai Șubă, 2007
Verband RumänienRumänien Rumänien (bis 1989, seit 1992)
EnglandEngland England (1989 bis 1992)
Geboren 1. Juni 1947
Bukarest
Titel Internationaler Meister (1975)
Großmeister (1978)
Aktuelle Elo-Zahl 2332 (April 2015)
Beste Elo-Zahl 2580 (Juli 1986)
Karteikarte bei der FIDE (englisch)

Mihai Șubă (* 1. Juni 1947 in Bukarest) ist ein rumänischer Schachgroßmeister.

Laufbahn[Bearbeiten]

Șubă erlernte das Schachspielen mit 18 Jahren. Er erhielt den IM-Titel 1975 und den GM-Titel 1978 [1] verliehen. Er wurde dreimal rumänischer Landesmeister (1980, 1981 und 1986). Erste internationale Aufmerksamkeit errang Șubă durch seinen 1982 hinter Zoltán Ribli mit Gyula Sax geteilten 2. Platz in Băile Herculane. Im selben Jahr wurde er hinter Ribli und Wassili Smyslow Dritter beim Interzonenturnier in Las Palmas und verpasste damit knapp den Kandidatenzyklus zur Weltmeisterschaft. Șubă belegte jeweils den 1. Platz 1983 bei den Dortmunder Schachtagen [2], beim Zonenturnier 1985 in Prag (geteilt mit József Pintér und Vlastimil Jansa) und 1987 in Timișoara. 1983 errang er hinter den Siegern Michail Tal und Rafael Vaganian den mit Tigran Petrosjan und Jaan Ehlvest geteilten 3. Platz in Tallinn.

2008 wurde er zusammen mit Larry Kaufman Schachweltmeister der Senioren; 2011 wurde er in Courmayeur Senioren-Europameister.[3]

Leben[Bearbeiten]

Anlässlich eines Turnieres in London flüchtete Șubă mit seinem Sohn 1988 in den Westen; am 25. August 1988 beantragte er politisches Asyl in Großbritannien. Er lebt zurzeit in Spanien (Stand: Januar 2007).

Vereinsschach spielt er unter anderem in Rumänien für den CS AEM Luxten Timișoara, am European Club Cup nahm er 1993 und 1994 mit AS RAT Bukarest und 2002 mit CA Reverté Albox teil[4].

Nationalmannschaft[Bearbeiten]

Șubă nahm mit Rumänien an den Schacholympiaden 1978, 1980, 1982, 1984, 1986 und 1992 teil.[5] Außerdem vertrat er Rumänien bei der Mannschaftsweltmeisterschaft 1985[6] und nahm an drei Mannschaftseuropameisterschaften (1977 und 1992 für Rumänien, 1989 für England)[7] teil.

Igelexperte[Bearbeiten]

Șubă gilt als Pionier und Experte der Igelstellung, über die er 2000 das Buch The Hedgehog veröffentlicht hat. Bereits in seinem 1991 erschienenen Buch Dynamic Chess Strategy, das zu einem Bestseller avancierte, verwies er u. a. auf seine Beiträge zu Erforschung der Igelstellung.

Sonstiges[Bearbeiten]

Zu Ehren von Mihai Șubă, der am 1. Juni 2007 seinen sechzigsten Geburtstag feierte, wurde vom 16. Juni bis zum 26. Juni 2007 in der rumänischen Stadt Bazna das Rundenturnier "Royal Tournament" ausgetragen, zu dem viele Weggefährten aus Șubăs aktiver Turnierlaufbahn eingeladen worden sind. Die 11 Teilnehmer lauteten: Ulf Andersson, Alexander Beliavsky, Maia Tschiburdanidse, Henrique Mecking, Lajos Portisch, Zoltán Ribli, Andrei Sokolov, Rafael Vaganian, Jan Timman, Alexander Khalifman und natürlich Mihai Șubă selbst. Das Turnier wurde von Khalifman mit 7 Punkten gewonnen, Mihai Șubă belegte mit 4 Punkten den vorletzten Platz.[8]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Willy Iclicki: FIDE Golden book 1924-2002. Euroadria, Slovenia, 2002, S. 77
  2. Dortmunder Schachtage - Übersicht und Berichte ab 1973
  3. http://scacchivda.com/wp-content/uploads/2010/12/Bulletin-10.pdf
  4. Mihai Șubăs Ergebnisse bei European Club Cups auf olimpbase.org (englisch)
  5. Mihai Șubăs Ergebnisse bei Schacholympiaden auf olimpbase.org (englisch)
  6. Mihai Șubăs Ergebnisse bei Mannschaftsweltmeisterschaften auf olimpbase.org (englisch)
  7. Mihai Șubăs Ergebnisse bei Mannschaftseuropameisterschaften auf olimpbase.org (englisch)
  8. Royal Tournament, anlässlich des 60. Geburtstags Şubăs.