Operation Chariot (1958)

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Die Chariot-Pläne sahen eine Kettenzündung von fünf thermonuklearen Bomben vor, um einen künstlichen Hafen zu erschaffen.

Operation Chariot wurde im Jahr 1958 von der United States Atomic Energy Commission geplant, um durch die Zündung einer Reihe von Atombomben einen künstlichen Seehafen in Kap Thompson in Alaska zu schaffen. Der Plan entstand im Rahmen der Operation Plowshare („Operation Pflugschar“), in deren Rahmen versucht wurde, zivile Anwendungen für Nuklearexplosionen zu finden. Der Plan wurde von vielen Interessengruppen verfolgt und ein maßgeblicher Unterstützer war der ungarisch-US-amerikanische Physiker Edward Teller.[1] Dieser Plan wurde erst im Jahr 1962 unter der Regierung Kennedys verworfen. Gründe dafür waren die Einwände der lokalen Bevölkerung in Point Hope und die Tatsache, dass keine Verwendung für den Hafen erkannt wurde.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Dan O'Neill: Project Chariot: how Alaska Escaped Nuclear Excavation. In: Bulletin of the Atomic Scientists. 45, Nr. 10 (online).

Literatur[Bearbeiten]

68.101828-165.75541Koordinaten: 68° 6′ 6,6″ N, 165° 45′ 19,5″ W