Raggal
| Raggal | ||
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| Basisdaten | ||
| Staat: | Österreich | |
| Bundesland: | Vorarlberg | |
| Politischer Bezirk: | Bludenz | |
| Kfz-Kennzeichen: | BZ | |
| Fläche: | 41,57 km² | |
| Koordinaten: | 47° 13′ N, 9° 50′ O47.2102777777789.83583333333331015Koordinaten: 47° 12′ 37″ N, 9° 50′ 9″ O | |
| Höhe: | 1015 m ü. A. | |
| Einwohner: | 810 (1. Jän. 2013) | |
| Bevölkerungsdichte: | 19 Einw. pro km² | |
| Postleitzahl: | 6741 | |
| Vorwahl: | 05553 | |
| Gemeindekennziffer: | 8 01 18 | |
| NUTS-Region | AT341 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Raggal 220 6741 Raggal |
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| Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Hermann Manahl | |
| Gemeindevertretung: (2010) (12 Mitglieder) |
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| Lage der Gemeinde Raggal im Bezirk Bludenz | ||
Raggal, Blick von Blons |
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| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
Raggal ist eine Gemeinde in Österreich in Vorarlberg im Bezirk Bludenz mit 810 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2013).
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Die Gemeinde liegt im westlichsten Bundesland Österreichs, Vorarlberg, im Bezirk Bludenz auf 1.015 Metern Höhe. 47 % der Fläche sind bewaldet, 19 % der Fläche Alpen.
Ortsteile der Gemeinde sind:
- Litze,
- Marul,
- Plazera und
- Raggal.
Geschichte [Bearbeiten]
Die Habsburger regierten die Orte in Vorarlberg wechselnd von Tirol und Vorderösterreich (Freiburg im Breisgau) aus. Von 1805 bis 1814 gehörte der Ort zu Bayern, dann wieder zu Österreich.
Zum österreichischen Bundesland Vorarlberg gehört Raggal seit der Gründung 1861. Der Ort war 1945 bis 1955 Teil der französischen Besatzungszone in Österreich.
Bevölkerung [Bearbeiten]
Bevölkerungsentwicklung [Bearbeiten]

Der Ausländeranteil lag Ende 2002 bei 7,8 Prozent.
Politik [Bearbeiten]
Die Gemeindevertretung besteht aus zwölf Mitgliedern. Die Wahl erfolgte nicht per Parteienlisten, sondern per Mehrheitswahl. Bürgermeister ist Hermann Manahl.
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
- Pfarrkirche hll. Nikolaus und Theodul
- Kuratienkirche hl. Katharina im Ortsteil Marul
- Lasanggabrücke
Der Weg ins Hintere Walsertal führte bis 1884 über diese Brücke. Die Lasanggabrücke wurde 1789 erbaut und ist die letzte erhaltene gedeckte Holzbrücke des Tales. Sie steht unter Denkmalschutz und ist eine der ältesten Brücken Vorarlbergs. „Lasangga“ kommt aus dem Rätoromanischen und bedeutet so viel wie „Wildbach“.
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Am Ort gab es im Jahr 2003 17 Betriebe der gewerblichen Wirtschaft mit 32 Beschäftigten und 2 Lehrlingen. Lohnsteuerpflichtige Erwerbstätige gab es 353. Tourismus und Fremdenverkehr sind wichtig. Im Tourismusjahr 2001/2002 gab es insgesamt 72.286 Übernachtungen.
Tourismus [Bearbeiten]
Zahlreiche Alpen befinden sich im Gemeindegebiet von Raggal. Die wohl landschaftlich am schönsten gelegene dürfte die Untere Laguz-Alpe sein. Butter und Käse von dort sind in ganz Vorarlberg bekannt und begehrt. Die meisten Alpen sind mit einem Wanderbus erreichbar. Sehr wertvoll und landschaftlich schön ist auch das "Faludrigatal" (ein Seitental vom Marultal), welches als Naturschutzgebiet und Kernzone vom Biosphärenpark Großes Walertal ausgewiesen ist. Raggal hat ein sehr schönes Wandergebiet und gut gewartetes Wanderwegenetz und bietet auch Bergsteigern mit Kellaspitze, Hoher Fraßen, Gamsfreiheit und die Rote Wand (Erreichbar über Raggal - Gipfel ist im Gemeindegebiet der Nachbargemeinde Sonntag) tolle Berge. Ausgezeichnet geeignet für Familien (Wanderungen von 1,5 bis ca. 2,5 Std.) ist der Walderlebnispfad in Marul, welcher vom Wanderparkplatz aus (Nähe der Kirche) erkundet werden kann (kleiner kühler See, Wasserfall, Spielhütte für Kinder, Klanghütte, Hängebrücke, usw.).
Bildung [Bearbeiten]
Am Ort gibt es (Stand Januar 2003) 56 Schüler. Im Schuljahr 2009/2010 besuchen in Raggal 47 Kinder die Volksschule und in Marul 7 Schüler. Es gibt in Raggal und in Marul je eine Volksschule. In Raggal gibt es zudem einen Kindergarten. Die Schüler können im Anschluss die Hauptschulen in Blons oder Thüringen sowie umliegende Sporthauptschulen (Nüziders, Nenzing, Schihauptschule Tschagguns) oder das Gymnasium in Bludenz oder Feldkirch besuchen.
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
- Johann Lorenz (1811–1896): geb. in Raggal; Dompropst in Brixen
Weblinks [Bearbeiten]
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