Ried (bei Mering)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Ried
Ried (bei Mering)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Ried hervorgehoben
48.29038888888911.043363888889526Koordinaten: 48° 17′ N, 11° 3′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Aichach-Friedberg
Höhe: 526 m ü. NHN
Fläche: 29,21 km²
Einwohner: 2981 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 102 Einwohner je km²
Postleitzahl: 86510
Vorwahlen: 08233, 08202, 08208
Kfz-Kennzeichen: AIC, FDB
Gemeindeschlüssel: 09 7 71 160
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Sirchenrieder Str. 1
86510 Ried
Bürgermeister: Erwin Gerstlacher
Lage der Gemeinde Ried im Landkreis Aichach-Friedberg
Baar (Schwaben) Pöttmes Todtenweis Aindling Petersdorf (Schwaben) Inchenhofen Kühbach Schiltberg Sielenbach Adelzhausen Eurasburg (Schwaben) Ried (bei Mering) Mering Merching Schmiechen Steindorf (Schwaben) Kissing Obergriesbach Hollenbach Rehling Affing Aichach Friedberg (Bayern) Dasing Augsburg Landkreis Neuburg-Schrobenhausen Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm Landkreis Dachau Landkreis Fürstenfeldbruck Landkreis Donau-Ries Landkreis Augsburg Landkreis Landsberg am Lech Landkreis Donau-Ries Landkreis Dillingen an der DonauKarte
Über dieses Bild

Ried ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Aichach-Friedberg.

Geografie[Bearbeiten]

Ried liegt in der Planungsregion Augsburg.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die politische Gemeinde Ried hat 12 amtlich benannte Ortsteile:[2]

Es existieren folgende Gemarkungen: Baindlkirch, Eismannsberg, Höglwald, Hörmannsberg, Ried, Sirchenried, Zillenberg.

Geschichte[Bearbeiten]

Ried gehörte zum Rentamt München und zum Landgericht Friedberg des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Sirchenried und Zillenberg wurden am 1. Januar 1972 eingemeindet. Hörmannsberg kam am 1. Juli 1972 hinzu.[3] Am 1. Mai 1978 kamen Baindlkirch und Eismannsberg hinzu.[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1961: 1599 Einwohner[4]
  • 1970: 1615 Einwohner[4]
  • 1987: 2357 Einwohner
  • 2000: 2775 Einwohner
  • 2011: 2943 Einwohner

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist seit 2014 Erwin Gerstlacher (CSU). Vorgänger waren Anton Drexl (CSU) (2002–2014) und Johann Klaß (Freie Wählergemeinschaft/Parteilose) (1990–2002).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1270 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 219 T€.

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat setzt sich aus dem 1. Bürgermeister und 14 Gemeinderäten zusammen.

Parteien 2014
Anteil Sitze
Christlich-Soziale Union (CSU)  % 6
Bürgergemeinschaft in der Gemeinde Ried  % 3
Freie Wähler  % 3
Lebensqualität Ried  % 2

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: Gespalten von Silber und Blau, vorne ein aufrechter roter Greifenlöwe, hinten ein silberner bewurzelter Baumstumpf mit Trieben und sechs Blättern.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Sehenswert ist die St. Martinskirche im Ortsteil Baindlkirch.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 6, im produzierenden Gewerbe 110 und im Bereich Handel und Verkehr 38 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 75 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 955. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 5 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 7 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 2010 54 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2141 ha, davon waren 1823 ha Ackerfläche und 304 ha Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten]

Im Jahr 2012 gab es folgende Einrichtungen:

  • Kindergärten: 87 Kindergartenplätze mit 80 Kindern
  • Volksschulen: 1 mit 7 Lehrern und 112 Schülern in 5 Klassen

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Seit September 2006 ist Günter Schottenhammer Ehrenbürger der Gemeinde Ried. Durch sein selbstloses Opfer entging der Ortsteil Zillenberg am 26. November 1964 einer Katastrophe. Schottenhammer stürzte mit seiner RF-84F Thunderflash nahe dem Ort ab. Hätte er die Maschine per Schleudersitz verlassen, wäre sie vermutlich in den Ort gestürzt. Er hinterließ seine Frau und ein damals 9 Tage altes Kind.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?val=1853&attr=590&modus=automat&tempus=20131113/155601&hodie=20131113/155606
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 465.
  4. a b c  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 788.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ried – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien