Steindorf (Schwaben)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Steindorf
Steindorf (Schwaben)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Steindorf hervorgehoben
48.21666666666711538Koordinaten: 48° 13′ N, 11° 0′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Aichach-Friedberg
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Mering
Höhe: 538 m ü. NHN
Fläche: 16,19 km²
Einwohner: 929 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 57 Einwohner je km²
Postleitzahl: 82297
Vorwahl: 08202
Kfz-Kennzeichen: AIC, FDB
Gemeindeschlüssel: 09 7 71 168
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kirchplatz 4
86415 Mering
Webpräsenz: www.Steindorf.eu
Bürgermeister: Paul Wecker (Wählergemeinschaft)
Lage der Gemeinde Steindorf im Landkreis Aichach-Friedberg
Baar (Schwaben) Pöttmes Todtenweis Aindling Petersdorf (Schwaben) Inchenhofen Kühbach Schiltberg Sielenbach Adelzhausen Eurasburg (Schwaben) Ried (bei Mering) Mering Merching Schmiechen Steindorf (Schwaben) Kissing Obergriesbach Hollenbach Rehling Affing Aichach Friedberg (Bayern) Dasing Augsburg Landkreis Neuburg-Schrobenhausen Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm Landkreis Dachau Landkreis Fürstenfeldbruck Landkreis Donau-Ries Landkreis Augsburg Landkreis Landsberg am Lech Landkreis Donau-Ries Landkreis Dillingen an der DonauKarte
Über dieses Bild

Steindorf ist eine Gemeinde am südöstlichen Rand des schwäbischen Landkreises Aichach-Friedberg und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Mering. Der Ort liegt etwa 20 Kilometer südöstlich von Augsburg.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

  • Steindorf
  • Eresried
  • Hausen bei Hofhegnenberg
  • Hofhegnenberg
  • Putzmühle

Geschichte[Bearbeiten]

Steindorf gehörte den Grafen Dux von Hegnenberg. Steindorf war ein Teil der geschlossenen Hofmark Hofhegnenberg des Kurfürstentums Bayern. Mit dem zweiten Gemeindeedikt von 1818 entstand die Gemeinde Steindorf.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Im Zuge der kommunalen Neuordnung Bayerns wurden am 1. Mai 1978 die bisher selbständigen Gemeinden Eresried, Hausen bei Hofhegnenberg und Hofhegnenberg eingegliedert.[2]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Die Kommunalwahl 2008 führte zu folgender Sitzverteilung im Gemeinderat:

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: Gespalten von Silber und Schwarz, vorne eine rote Buche mit vier Wurzeln, hinten ein rot gekrönter und bewehrter goldener Löwenrumpf.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Zu den bedeutendsten Bauwerken der Gemeinde gehören das vierflügelige Schloss Hofhegnenberg, sowie die barocke Pfarrkirche St. Stephan in Steindorf.

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Westlich von Steindorf verläuft seit dem 30. Juni 1898 die eingleisige Ammerseebahn von Mering über Geltendorf nach Weilheim. Sie wird von der Deutschen Bahn als Kursbuchstrecke 985 geführt. An der Ammerseebahn befindet sich in der Mitte zwischen Steindorf und der Nachbargemeinde Schmiechen der Bahnhof Schmiechen (Schwab), der heute nur noch ein Haltepunkt ist. Der Bahnhof wird im Stundentakt durch die Züge der Bayerischen Regiobahn (BRB) von Augsburg-Oberhausen nach Schongau bedient. In der Hauptverkehrszeit fahren einzelne Verstärkerzüge zwischen Augsburg und Geltendorf.[3][4]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 788.
  3.  Andreas Janikowski: Die Ammerseebahn. Verkehrsentwicklung im westlichen Oberbayern. Transpress, Stuttgart 1996, ISBN 3-344-71033-8, S. 39.
  4. Beschreibung des Bahnhofs Schmiechen auf Ammerseebahn.de

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Steindorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien