Merching
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Schwaben | |
| Landkreis: | Aichach-Friedberg | |
| Höhe: | 529 m ü. NN | |
| Fläche: | 24,83 km² | |
| Einwohner: | 3144 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 127 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 86504 | |
| Vorwahl: | 08233 | |
| Kfz-Kennzeichen: | AIC | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 7 71 145 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Hauptstraße 26 86504 Merching |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Martin Walch (CSU/Freie Wähler) | |
Merching ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Aichach-Friedberg.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
Merching liegt in der Planungsregion Augsburg.
Es existieren folgende Gemarkungen: Brunnen, Putzmühle, Hochdorf, Merching, Steinach b.Mering.
[Bearbeiten] Geschichte
Merching gehörte zum Rentamt München und zum Landgericht Friedberg des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Dem Landkreis Friedberg im Regierungsbezirk Schwaben zugehörig, kam sie 1972 im Zuge der Gebietsreform zum neuformierten Landkreis Aichach-Friedberg.
- Einwohnerentwicklung
Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.772, 1987 2.233, 2000 2.884 und im Jahr 2003 3.090 Einwohner gezählt.
[Bearbeiten] Politik
Bürgermeister ist Martin Walch (CSU/Freie Wähler), er löste nach der Kommunalwahl 2008 Brigitte Meyer (FDP/Parteifreie) ab.
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1,274 Millionen Euro, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) 306000 Euro.
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Gemeinderat setzt sich aus dem 1. Bürgermeister und 16 Gemeinderäten zusammen.
| Parteien | 2008 | |
| Anteil | Sitze | |
| FWM | % | 6 |
| CSU | % | 4 |
| FDP/Parteifreie | % | 5 |
| SPD | % | 1 |
[Bearbeiten] Wappen
Die Wappenbeschreibung lautet: Schild geteilt; oben in Gold ein blauer Adler, unten in Schwarz ein goldenes Kleeblattkreuz. Das Gemeindewappen erinnert an zwei bedeutende Grundherren, die im Gemeindegebiet über den größten Besitz verfügten. Der blaue Adler in goldenem Feld ist in verwechselten Farben dem Wappen der Grafen von Andechs entnommen. Im 12. Jahrhundert schenkten die Grafen Güter in Merching an die Klöster Dießen und St. Ulrich in Augsburg. Beide Klöster konnten ihren Besitz im Ort lange Zeit halten. Das goldene Kleeblattkreuz in schwarzem Feld ist das Wappen der Reichsabtei St. Ulrich und Afra in Augsburg und erinnert an ihre Grundherrschaft im Gemeindegebiet.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 4, im produzierenden Gewerbe 184 und im Bereich Handel und Verkehr 27 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 113 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 983. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 1 Betrieb, im Bauhauptgewerbe 8 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 43 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1689 ha, davon waren 1508 ha Ackerfläche.
[Bearbeiten] Bildung und Freizeit
In Merching gibt es eine Volksschule (Grund- und Hauptschule) im Ort, weiterführende Schulen sind mit Bus und Bahn gut zu erreichen. In den Turnhallen werden viele Freizeitaktivitäten wie z.B. Kinderturnen, Gymnastik, Volleyball etc. angeboten. Auf dem Fußballplatz trainieren Jugend- und Erwachsenenmannschaften. Das Naherholungsgebiet Mandichosee bietet vielfältige Freizeitmöglichkeiten.
[Bearbeiten] Söhne und Töchter
- Daniel Arnold, mehrfacher Welt-, Europameister und Paralympicssieger im Behinderten-Tischtennis
[Bearbeiten] Weblinks
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