SC Freiburg (Frauenfußball)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
SC Freiburg
Frauenfußball
Logo des SC Freiburg
Gegründet 1975
Stadion Möslestadion
Plätze 18.000
Trainer Dietmar Sehrig
Liga Bundesliga
2012/13 5. Platz
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Heim
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Auswärts

Der SC Freiburg ist ein Fußballverein aus Freiburg im Breisgau. Die erste Frauenfußballmannschaft spielt nach dem Aufstieg im Jahre 2011 in der Bundesliga. Darüber hinaus gibt es noch eine 2. Mannschaft (Regionalliga Süd) und eine B-Juniorinnen-Mannschaft (U-17). Zur Saison 2007/08 wurde auch eine C-Juniorinnen-Mannschaft (U-15) gegründet.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte[Bearbeiten]

Die Frauenfußball-Abteilung wurde 1975 gegründet, als die komplette Mannschaft der SpVgg Freiburg-Wiehre zum SC wechselte. In den folgenden Jahren wurde man fünfmal südbadischer Meister. In der Endrunde um die deutsche Meisterschaft kam man allerdings nie über das Viertelfinale hinaus. 1985 wechselte ein Teil der Mannschaft zur SpVgg Freiburg-Wiehre zurück. Sechs Jahre später erreichte die SpVgg die Aufstiegsrunde zur Bundesliga. Der Vorstand machte jedoch vor Beginn der Aufstiegsrunde deutlich, dass man auf einen Aufstieg verzichten würde. Daraufhin wechselte die Mannschaft endgültig zurück zum SC, der am 1. Juli 1991 seine Frauenfußball-Abteilung neu gründete. Nach mehreren vergeblichen Anläufen schaffte man schließlich 1998 den Sprung in die Bundesliga. Nach einem Jahr musste man allerdings wieder absteigen.

Zwei Jahre später schaffte man den Wiederaufstieg. Seitdem konnten sich die SC-Frauen in der Bundesliga etablieren und belegten in der Regel sichere Mittelfeldplätze. 2002 wurde die U-19-Nationalmannschaft mit der Freiburgerin Alexandra Stegmann Europameisterin, 2004 mit der Freiburgerin Melanie Behringer Weltmeisterin, 2006 mit der Freiburgerin Juliane Maier und 2007 mit Susanne Hartel wieder Europameisterin. 2007 wurde Melanie Behringer mit der A-Nationalmannschaft Weltmeisterin. In der Saison 2009/10 stieg man mit drei Punkten Rückstand und nur vier Siegen aus 22 Partien in die Zweite Bundesliga ab. In der folgenden Saison 2010/11 in der 2. Bundesliga Süd war der direkte Wiederaufstieg nach dem 18. Saisonsieg am 19. Spieltag bereits sicher.

Stadion[Bearbeiten]

Von der Saison 2000/01 an spielte die Mannschaft im Stadion am Bergmattenhof in Sexau, seit der Saison 2006/07 zwei Jahre im Freiburger Weststadion. Zur Saison 2008/09 zog man dann in das vereinseigene Möslestadion um und hat momentan das größte Stadion in der Frauenbundesliga.

Personalien[Bearbeiten]

Kader Saison 2013/14[Bearbeiten]

Tor Abwehr Mittelfeld Angriff
01 Laura Benkarth DeutschlandDeutschland
12 Ann-Kathrin Selz DeutschlandDeutschland
23 Teresa Straub DeutschlandDeutschland
03 Janista Clark Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
04 Chioma Igwe Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
06 Caroline Abbé (C)Kapitän der Mannschaft SchweizSchweiz
15 Mona Lohmann DeutschlandDeutschland
21 Claire Savin DeutschlandDeutschlandFrankreichFrankreich
07 Sara Däbritz DeutschlandDeutschland
08 Juliane Maier DeutschlandDeutschland
09 Melanie Leupolz DeutschlandDeutschland
14 Eva-Maria Virsinger DeutschlandDeutschland
17 Margarita Gidion DeutschlandDeutschland
19 Jobina Lahr DeutschlandDeutschland
24 Anja Maike Hegenauer DeutschlandDeutschland
27 Sonja Giraud DeutschlandDeutschland
05 Carmen Höfflin DeutschlandDeutschland
10 Sylvia Arnold DeutschlandDeutschland
11 Hasret Kayikci DeutschlandDeutschland
16 Fiona O’Sullivan Vereinigte StaatenVereinigte StaatenIrlandIrland

Zu- und Abgänge Saison 2013/14[Bearbeiten]

Zugänge Abgänge
Myriam Krüger (SC Sand)
Patricia Koch (zweite Mannschaft)
Pia Züflea (eigene Jugend)
Katherine Reynolds (Western New York Flash)
Marina Makanza (Montpellier Hérault SC)
Selina Bühler (unbekannt)
Selina Nowak (unbekannt)

Ehemalige Spielerinnen (Auswahl)[Bearbeiten]

Trainer[Bearbeiten]

von/bis Name
1. Juli 1999 - 30. Juni 2003 Michael Bellert
1. Juli 2003 - 30. Juni 2005 Thomas Reger
1. Juli 2005 - 31. Oktober 2007 Dietmar Sehrig
1. November 2007 - 31. Dezember 2007 Thomas Schweizer
1. Januar 2008 - 5. September 2008 Alexander Fischinger
6. September 2008 - 21. September 2008 Michael Haas
22. September 2008 - 17. November 2009 Günter Rommel
18. November 2009 - 30. Juni 2010 Edgar Beck
1. Juli 2010 - Milorad Pilipovic
seit 1. Juli 2013 Dietmar Sehrig

Statistik und Erfolge[Bearbeiten]

Ligaplatzierungen[Bearbeiten]

Saison Liga Platz S U N Tore Punkte DFB-Pokal Erfolgreichste Torschützin Zuschauerschnitt
1990/91 Verbandsliga Südbaden 1. 39:13 29:7 nicht qualifiziert
1991/92 Bezirksliga 1. 20 0 0 151:1 40:0 nicht qualifiziert
1992/93 Verbandsliga Südbaden 1. 58:7 33:3 nicht qualifiziert
1993/94 Verbandsliga Südbaden 1. 17 1 0 95:7 35:1 nicht qualifiziert
1994/95 Verbandsliga Südbaden 1. 61:18 28:4 nicht qualifiziert
1995/96 Verbandsliga Südbaden 2. 63:34 37 nicht qualifiziert
1996/97 Oberliga Baden-Württemberg 1. 57:11 43 1. Runde
1997/98 Oberliga Baden-Württemberg 1. 20 3 1 84:25 63 2. Runde
1998/99 Bundesliga 11. 2 5 15 18:58 11 nicht qualifiziert Sylvie Klopfenstein,
Alexandra Kury (je 5)
190
1999/00 Oberliga Baden-Württemberg 1. 18 4 0 81:23 60 1. Runde
2000/01 Regionalliga Süd 1. 15 2 1 67:11 47 Achtelfinale
2001/02 Bundesliga 6. 11 2 9 30:34 35 Viertelfinale Isabell Jansen (5) 377
2002/03 Bundesliga 8. 6 6 10 33:43 24 Viertelfinale Katja Bornschein (7) 302
2003/04 Bundesliga 10. 5 5 12 34:51 20 Viertelfinale Karine Levy,
Valerie Maillard (je 9)
279
2004/05 Bundesliga 8. 7 2 13 30:56 23 Halbfinale Melanie Behringer,
Katja Bornschein (je 7)
290
2005/06 Bundesliga 7. 9 5 8 45:48 29 2. Runde Havva Kutal (7) 447
2006/07 Bundesliga 10. 8 1 13 36:57 25 Achtelfinale Juliane Maier,
Sandra Schmidt,
Julia Zirnstein (je 7)
595
2007/08 Bundesliga 8. 6 3 13 30:63 21 Achtelfinale Melanie Behringer (7) 521
2008/09 Bundesliga 7. 9 2 11 36:56 29 Viertelfinale Susanne Hartel (11) 733
2009/10 Bundesliga 11. 4 1 17 14:53 13 Achtelfinale Juliane Meier (3) 714
2010/11 2. Bundesliga 1. 20 0 2 80:8 60 2. Runde Isabelle Meyer (17) -
2011/12 Bundesliga 8. 6 5 11 22:43 23 Achtelfinale Essi Sainio (4) 625
2012/13 Bundesliga 5. 9 5 8 33:31 32 Halbfinale Juliane Maier (8) 465
Anmerkung: Grün unterlegte Spielzeiten kennzeichnen einen Aufstieg, rot unterlegte Spielzeiten einen Abstieg.

Wichtigste Erfolge

  • Aufstieg in die Frauenfußball-Bundesliga 1998, 2001, 2011
  • Meister der 2. Bundesliga Süd 2011
  • Meister der Regionalliga Süd 2001
  • Meister der Oberliga Baden-Württemberg 1997, 1998, 2000
  • Südbadischer Meister 1977, 1978, 1979, 1982, 1984, 1993, 1994, 1995 (8)
  • Südbadischer Pokalsieger 1985, 1995, 1998, 2000, 2001 (5)

Weblinks[Bearbeiten]