Sulzberg (Oberallgäu)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Sulzberg
Sulzberg (Oberallgäu)
Deutschlandkarte, Position des Marktes Sulzberg hervorgehoben
47.66111111111110.349722222222711Koordinaten: 47° 40′ N, 10° 21′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Oberallgäu
Höhe: 711 m ü. NHN
Fläche: 41 km²
Einwohner: 4756 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 116 Einwohner je km²
Postleitzahl: 87477
Vorwahl: 08376
Kfz-Kennzeichen: OA
Gemeindeschlüssel: 09 7 80 140
Adresse der
Marktverwaltung:
Rathausplatz 4
87477 Sulzberg
Webpräsenz: www.sulzberg.de
Bürgermeister: Thomas Hartmann
Lage des Marktes Sulzberg im Landkreis Oberallgäu
Österreich Baden-Württemberg Landkreis Lindau (Bodensee) Kempten (Allgäu) Landkreis Unterallgäu Landkreis Ostallgäu Kempter Wald Wildpoldsried Wiggensbach Wertach Weitnau Waltenhofen Sulzberg (Oberallgäu) Sonthofen Rettenberg Ofterschwang Oberstdorf Oberstaufen Obermaiselstein Oy-Mittelberg Missen-Wilhams Lauben (Oberallgäu) Immenstadt im Allgäu Bad Hindelang Haldenwang (Allgäu) Fischen im Allgäu Durach Dietmannsried Burgberg im Allgäu Buchenberg Bolsterlang Blaichach Betzigau Balderschwang AltusriedKarte
Über dieses Bild

Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt

Sulzberg ist ein Markt im schwäbischen Landkreis Oberallgäu und liegt rund zehn Kilometer südlich von Kempten (Allgäu).

Geografie[Bearbeiten]

Beim Blick in den Süden sind die Allgäuer Alpen zu sehen. Am deutlichsten sind die Berge: Grünten, Großer Widderstein und Geißhorn zu erkennen.

Ausdehnung des Gemeindegebietes[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet besteht aus den Gemarkungen Sulzberg, Moosbach und Ottacker.

Zu Sulzberg gehören unter anderem die Orte Eizisried, Graben, Hinter’m Buch, Auf’m Buch, Moosbach, Öschle, Ottacker, Ried b. Sulzberg, Ruchis, See, Steingaden, Untergassen und Schwarzenbach.

Geschichte[Bearbeiten]

Sulzberg und Moosbach wurden im Jahr 1059 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Es wird in einer Urkunde des Kaisers Heinrich IV. von Sulzberg als „Sulceberch“ und Moosbach als „Mosebach“ berichtet.

Am 1. Juli 1972 kam es zur Eingemeindung der einst selbstständigen Gemeinde Ottacker (Landkreis Sonthofen).[2] Am gleichen Tag erfolgte auch die Zusammenlegung der Landkreise Sonthofen und Kempten zum heutigen Landkreis Oberallgäu.

Die Eingliederung der früheren Gemeinde Moosbach kam am 1. Mai 1978 zustande. An diesem Tag gab es auch einen Gebietsaustausch mit der Gemeinde Mittelberg, jetzt Oy-Mittelberg.[3]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Marktgemeinderat hat 16 Mitglieder.

CSU Freie Wähler WG Moosbach WG Ottacker FW Graben-Öschle-See Gesamt
2008 6 5 2 2 1 16 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 3. März 2008)

Wappen

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet:
„Dreimal wellenförmig geteilt von Blau und Gold.“

Das Wappen von Sulzberg basiert auf dem Wappen der Herren von Schellenberg.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Seit 1990 besteht eine Partnerschaft mit der Gemeinde Chailland (Departement Mayenne) in Frankreich.[4]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Burgruine Sulzberg

Hauptartikel: Burgruine Sulzberg
Die gut erhaltene Burgruine liegt etwa 500 Meter südlich des Ortes und war früher ein Sitz der Herren von Schellenberg.[5]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Bilder[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sulzberg (Oberallgäu) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 496.
  3.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 795.
  4. Datenbank der Städtepartnerschaften
  5. Burgruine Sulzberg (Schloßruine Sigmundsruh)