Vis

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Hilfe:Begriffsklärung
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Dieser Artikel behandelt die Insel Vis in Kroatien, für weitere Bedeutungen siehe Vis (Begriffsklärung).
Insel Vis
Vis (Kroatien)
DEC
43.04583333333316.151111111111Koordinaten: 43° 2′ 45″ N, 16° 9′ 4″ O
Basisdaten
Meer: Adriatisches Meer
Lage: Südliche Adria
Staat: Kroatische Flagge Kroatien
Gespanschaft: Wappen der Gespanschaft Split-Dalmatien Split-Dalmatien
Fläche: 89,72 km²
Länge: 17 km
Breite: 8 km
Küstenlänge: 84,907 km
Einwohner: 3617 (2001)
Bevölkerungsdichte: 40 Einwohner je km²
Größte Ortschaft: Vis
Höchster Punkt: Hum (587 m)
Webpräsenz:

Vis [ˈʋiːs] (lateinisch, italienisch und deutsch Lissa, griechisch Issa) ist eine kroatische Insel in der Adria.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

Vis ist 90,3 km² groß (Länge 17 km, Breite bis 8 km). Vis liegt rund 60 km vom Festland entfernt und hat ca. 3500 Einwohner. Die größten Ortschaften sind Vis und Komiža. Gemeinsam mit ihrer kleineren Nebeninsel Biševo ist sie die am weitesten von der Küste des dalmatinischen Festlands entfernt liegende bewohnte Insel. Ein rund 18 km breiter Meeresarm trennt sie von Hvar, der nächsten Insel im Osten. Die höchste Erhebung ist der Berg Hum (587 m) nahe dem Ort Komiža. In der Mitte der Insel befindet sich ein natürliches Flachland, das früher für einen Militärflughafen genutzt wurde, heute werden die Flächen für den Weinanbau verwendet.

[Bearbeiten] Geschichte

Im Altertum gründeten die Griechen auf Vis die Kolonie Issa, die heutige Stadt Vis.

Unter österreichisch-ungarischer Herrschaft zu Zeiten des Kronlandes Dalmatien wurde der italienische Name der Insel, Lissa, verwendet. Bei Vis/Lissa haben im Laufe der Jahrhunderte mehrere Marinegefechte stattgefunden, zuletzt die Seeschlacht von Lissa im Jahr 1866.

In der Nähe von Komiža liegt die „Tito-Höhle“, aus der Josip Broz Tito 1944 den Widerstand gegen die deutsche Besatzungsmacht organisiert haben soll.

Durch die strategisch günstige Lage war Vis immer für das Militär interessant. Bis zum Zusammenbruch des Vielvölkerstaates Jugoslawien war die Insel militärisches Sperrgebiet und für Ausländer nicht zugänglich. Erst 1995 wurde die Insel wieder nach außen geöffnet, so dass der Tourismus erst sehr spät Einzug halten konnte. Die Bewohner leben neben dem Tourismus überwiegend von Weinanbau und Fischfang.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Category: Vis – Bilder, Videos und Audiodateien

Persönliche Werkzeuge
Buch erstellen