Wingerode
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Thüringen | |
| Landkreis: | Eichsfeld | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Leinetal | |
| Höhe: | 310 m ü. NN | |
| Fläche: | 9,77 km² | |
| Einwohner: |
1225 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 125 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 37327 | |
| Vorwahl: | 03605 | |
| Kfz-Kennzeichen: | EIC, HIG, WBS | |
| Gemeindeschlüssel: | 16 0 61 107 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Hauptstr. 73 37308 Bodenrode-Westhausen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Erhardt Wehr (CDU) | |
| Lage der Gemeinde Wingerode im Landkreis Eichsfeld | ||
Wingerode ist eine Gemeinde im thüringischen Landkreis Eichsfeld in der Verwaltungsgemeinschaft Leinetal.
Inhaltsverzeichnis |
Geographische Lage [Bearbeiten]
Wingerode liegt im Leinetal ungefähr 6 Kilometer östlich von Heilbad Heiligenstadt und 5 km westlich von Leinefelde. Der Ort ist umgeben von den Höhen des Dün mit dem Heiligenberg (493,6 m) im Süden und den Erhebungen von Stöckeberg (351,8 m), Mühlenberg (343,5 m) und des Eschberg (355,1 m) im Norden.
Geschichte [Bearbeiten]
Die urkundliche Ersterwähnung erfolgte am 24. September 1146 als Wichelderothe, daher konnte Wingerode im Jahr 1996 seine 850-Jahr-Feier begehen.[2] Im Jahre 1174 erwarb Heinrich der Löwe, Herzog von Bayern und Sachsen das Dorf vom Kloster Volkenroda zum Preis von zwei Hufen Land.[3] Seit dem 17. Jahrhundert war die örtliche Ignatiuskapelle Ziel von Wallfahrten. Wingerode gehörte bis zur Säkularisation 1802 zu Kurmainz und unterlag der Gerichtsbarkeit der Familie von Hanstein. 1802 bis 1807 wurde der Ort preußisch und kam dann zum Königreich Westphalen. Von 1815 bis 1945 war er Teil der preußischen Provinz Sachsen. 1945 kam der Ort zur sowjetischen Besatzungszone und war ab 1949 Teil der DDR. Von 1961 bis zur Wende und Wiedervereinigung 1989/1990 wurde Wingerode von der Sperrung der nahen innerdeutschen Grenze beeinträchtigt. Seit 1990 gehört der Ort zum wieder gegründeten Bundesland Thüringen.
Einwohnerentwicklung [Bearbeiten]
Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):
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- Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik
Wappen [Bearbeiten]
Blasonierung: „In rotem Schild mit eingeschweifter silberner Spitze in Feld eins einen schräglinken Wellen-balken, in Feld zwei eine silberne schrägrechts liegende Axt und im Feld drei ein rotes von. goldenen Nägeln durchbohrtes flammendes Herz.“
Bildung [Bearbeiten]
Die Gemeinde verfügt über eine Grundschule.
Politik [Bearbeiten]
Bürgermeister [Bearbeiten]
Der ehrenamtliche Bürgermeister Erhardt Wehr wurde am 6. Juni 2010 gewählt.[4]
Verkehr [Bearbeiten]
Der Ort hat einen Haltepunkt an der Halle-Kasseler Eisenbahn. Die Landesstraße L 2021 verbindet mit der ehemaligen Bundesstraße 80 und heutigen L 3080. Nördlich verläuft die Bundesautobahn 38 mit der Etzelsbachtalbrücke.
Sehenswertes [Bearbeiten]
Sehenswürdigkeiten von Wingerode sind:
- Dorfkern mit Anger und historischen Fachwerkhäusern
- Kirche von 1896
- Ignatiuskapelle
- Mariengrotte
- Bodendenkmal mit Wüstung und Glashütte Volsbach nordöstlich vom Ort
- Etzelsbachtalbrücke
- kleiner Stausee südlich am Ortsrand
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung nach Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften (Hilfe dazu)
- ↑ Helmut Godehardt: Westhausen, Günterode und Wingerode können im Jahre 1996 ihre 850-Jahr-Feier begehen, in: EJb 2 (1994), S. 272-274.
- ↑ Hiltrud Rogge, Emmi Werner, Gerhard Görge, Jürgen Langlott: Festschrift zur 850-Jahr-Feier von Wingerode 1146-1995, Verlag Cordier Heiligenstadt
- ↑ Kommunalwahlen in Thüringen am 6. Juni 2010. Wahlen der Gemeinde- und Stadtratsmitglieder. Vorläufige Ergebnisse. Der Landeswahlleiter, abgerufen am 6. Juni 2010.
Weblinks [Bearbeiten]
- Seite des Eichsfeldprojekts über Wingerode
- Webpräsenz der Verwaltungsgemeinschaft Leinetal über Wingerode
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