Zehdenick

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Zehdenick
Zehdenick
Deutschlandkarte, Position der Stadt Zehdenick hervorgehoben
52.97916666666713.33222222222250Koordinaten: 52° 59′ N, 13° 20′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Oberhavel
Höhe: 50 m ü. NHN
Fläche: 221,52 km²
Einwohner: 13.471 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 61 Einwohner je km²
Postleitzahl: 16792
Vorwahl: 03307
Kfz-Kennzeichen: OHV
Gemeindeschlüssel: 12 0 65 356
Adresse der
Stadtverwaltung:
Falkenthaler Chaussee 1
16792 Zehdenick
Webpräsenz: www.zehdenick.de
Bürgermeister: Arno Dahlenburg (SPD)
Lage der Stadt Zehdenick im Landkreis Oberhavel
Fürstenberg/Havel Zehdenick Liebenwalde Oranienburg Mühlenbecker Land Glienicke/Nordbahn Birkenwerder Hohen Neuendorf Hohen Neuendorf Hennigsdorf Leegebruch Velten Oberkrämer Kremmen Löwenberger Land Gransee Gransee Schönermark Sonnenberg Großwoltersdorf Stechlin Großwoltersdorf Berlin Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-VorpommernKarte
Über dieses Bild
Hastbrücke und Schleuse an der Havel
Stadtkirche
Elisabethmühle

Zehdenick ist eine amtsfreie Stadt im Landkreis Oberhavel des Landes Brandenburg. Sie liegt etwa 60 km nördlich von Berlin in der Region Ruppiner Land an der Havel. Seit dem 31. Juli 2013 führt die Stadt offiziell, auch auf den Ortseingangsschildern, die Zusatzbezeichnung „Havelstadt“.[2]

Geographie[Bearbeiten]

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Das Stadtgebiet von Zehdenick umfasst laut Hauptsatzung[3] neben der Kernstadt Zehdenick 13 Ortsteile:

Ortsteil Einwohner Eingemeindungsdatum
Badingen (mit Neuhof und Osterne)
705
26. Oktober 2003
Bergsdorf
509
31. Dezember 2001
Burgwall
263
26. Oktober 2003
Kappe
195
26. Oktober 2003
Klein-Mutz
551
26. Oktober 2003
Krewelin
324
26. Oktober 2003
Kurtschlag
320
26. Oktober 2003
Marienthal
462
26. Oktober 2003
Mildenberg
832
26. Oktober 2003
Ribbeck
167
31. Dezember 2001
Vogelsang
104
31. Dezember 2001
Wesendorf
265
26. Oktober 2003
Zabelsdorf
291
26. Oktober 2003

Außerdem existieren folgende Wohnplätze: Amt Mildenberg, Ausbau (Ortsteil Ribbeck), Ausbau (Kernstadt Zehdenick), Bergluch, Boddin, Burgwaller Försterei, Deutschboden, Eichholz, Försterei Blockhaus, Großenhof, Hammelstall, Hellberge, Karlshof, Lüthkeshof, Mahnhorst, Mutzer Plan, Neuhof, Osterne, Revierförsterei Wolfsgarten, Rieckesthal, Siedlung II, Wolfsgarten, Ziegelei, Ziegelei Abbau und Ziegelei Ausbau[4].

Geschichte[Bearbeiten]

An einem Übergang über die Havel entstand auf einer Havelinsel bereits in slawischer Zeit eine Befestigung. Ende des 12. Jahrhunderts entstand auf diesem jungslawischen Burgwall die askanische Burg, in deren Schutz südlich davon eine Siedlung mit Kietz entstand. Die erste urkundliche Erwähnung der Stadt Zehdenick stammt aus dem Jahre 1216. Bereits 1281 wird sie als „civitas“ bezeichnet. Die Gerichtsbarkeit verblieb beim Landesherrn bzw. beim Inhaber der Burg (oder später des Schlosses), der mehrfach wechselte. Im 14. Jahrhundert war die Burg und damit auch die Stadt zeitweise im Besitz der Grafen von Lindow (1323). 1366 war Burg und Stadt vom Herzog von Mecklenburg besetzt. Anfang des 15. Jahrhunderts war sie auch von Pommern besetzt. Um 1416 geriet sie den Pfandbesitz der Familie v. Holzendorf, 1421 war sie im Besitz der Familie v. Berg und 1424 wiederum bei der Familie v. Holzendorf. 1437 gelang dem Kurfürsten von Brandenburg Friedrich I. die Einlösung des Pfandes, nur um die Stadt 1438 nochmals für kurze Zeit an die v. Holzendorf zu verpfänden. 1438 gab sie der Kurfürst den v. Arnim zu Lehen. Zu dieser Zeit waren Burg und Stadt das Zentrum einer kleinen Herrschaft (Herrschaft Zehdenick), zu der auch ein Eisenhammer, ein Mühle und Dienste der Bauern in den Dörfern Klein-Mutz, Hammelspring, Hindenburg, Storkow, Krewelin und Wesendorf gehörten. 1524 kam die kleine Herrschaft im Tausch mit der Herrschaft Boitzenburg wieder in den Besitz des Kurfürsten, der die Stadt in ein landesherrliches Amt (Amt Zehdenick) umwandelte. Das Amt Zehdenick wurde 1551 stark vergrößert, als der größere Teil der Besitzungen des 1541 säkularisierten Klosters Zehdenick zum Amt gelegt wurden. 1815 wurde es abermals vergrößert, indem das Amt Badingen aufgelöst und dessen Rechte und Einkünfte zum Amt Zehdenick geschlagen wurden. Das Amt Zehdenick wurde 1872 aufgelöst.

Das um 1250 gegründete Zisterzienserinnen-Kloster war zeitweise bedeutsam für die Entwicklung der Stadt. Es wurde 1541 aufgehoben und der Besitz säkularisiert. Der Klosterbesitz kam zunächst in den Pfandbesitz der v. Trott, bevor das Pfand 1551 vom Kurfürsten wieder eingelöst und zum Amt Zehdenick gelegt wurde. 1801 zerstörte ein Stadtbrand nicht nur große Teile der Stadt, sondern auch die Klostergebäude. Nach dem Brand wurde die Stadt auf einem teilweise regulierten Grundriss wieder aufgebaut.

Eine für Brandenburg-Preußen einzigartige Bedeutung hatte der vom Großen Kurfürsten 1664-66 neu errichtete Hochofen in Zehdenick, der die Tradition des bereits 1438 nachgewiesenen Eisenhüttenwerks wieder aufnahm. Hauptprodukt waren Kanonenkugeln, wodurch die Unabhängigkeit von teuren und unsicheren Importen erreicht wurde. Zur Verarbeitung gelangte ausschließlich der in Lagerstätten der näheren und weiteren Umgebung gewonnene Raseneisenstein. Der Hochofen war – mit Unterbrechungen – etwa hundert Jahre in Betrieb.[5]

Beim Bau der Eisenbahnstrecke Löwenberg-Templin wurden 1887 große Tonvorkommen entdeckt, die lange Zeit die Grundlage für zahlreiche Ziegeleien bildeten. Um 1900 wurden Zehdenick und die umliegende Region zu einem der größten Ziegeleireviere Europas. Die Ziegel wurden über den Havelwasserweg nach Berlin verschifft, Zehdenick wurde daher auch zu einem bedeutenden Standort der Binnenschifffahrt, woran heute ein Museumsschiff an der Schleuse erinnert. Aus dieser Zeit stammt das geflügelte Wort: „Berlin ist aus dem Kahn erbaut“. Millionen von Steinen wurden in den Ringöfen der mehr als 30 Ziegeleibetriebe von zeitweise über 5.000 Wanderarbeitern – unter schwersten Arbeitsbedingungen – hergestellt. In der DDR wurde der VEB Ziegelwerke Zehdenick ein bedeutender Produzent. 1991 wurde die Ziegelproduktion eingestellt. Die heutige „Tonstich-Landschaft“ wurde durch einen Museumspark ergänzt, der die industrielle Vergangenheit der Region präsentiert.

Amt Zehdenick (und Gemeinden)[Bearbeiten]

Im Zuge der Ämterbildung in Brandenburg erteilte der Minister des Innern am 17. September 1992 seine Zustimmung zur Bildung des (neuen) Amtes Zehdenick mit Sitz in der Stadt Zehdenick. Als Zeitpunkt des Zustandekommen des Amtes wurde der 1. Oktober 1992 festgelegt[6]. Zum Zeitpunkt der Gründung umfasste das Amt die folgenden Gemeinden im damaligen Kreis Gransee:

  1. Badingen
    Kirche in Klein-Mutz
  2. Bergsdorf
  3. Burgwall
  4. Kappe
  5. Klein-Mutz
  6. Krewelin
  7. Kurtschlag
  8. Marienthal
  9. Mildenberg
  10. Ribbeck
  11. Vogelsang
  12. Wesendorf
    Runddorf Wesendorf
  13. Zabelsdorf
  14. Zehdenick

Zum 27. März 1995 wurde der Name des Amtes in Amt Zehdenick und Gemeinden geändert[7]. Zum 31. Dezember 2001 wurden die Gemeinden Bergsdorf, Ribbeck und Vogelsang in die Stadt Zehdenick eingegliedert[8].

Zum 26. Oktober 2003 wurden schließlich auch die Gemeinden Badingen, Kappe, Klein-Mutz, Kurtschlag, Marienthal, Mildenberg, Wesendorf und Zabelsdorf per Gesetz in die Stadt Zehdenick eingegliedert[9]. Das Amt Zehdenick und Gemeinden wurde zum gleichen Zeitpunkt aufgelöst, die Stadt Zehdenick amtsfrei[9]. Die Gemeinde Mildenberg erhob vor dem Verfassungsgericht des Landes Brandenburg kommunale Verfassungsbeschwerde, die jedoch teils verworfen, im übrigen zurückgewiesen[10]. Amtsdirektor war Werner Neue.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts hat sich die Bevölkerung des Gebietes des heutigen Zehdenicks deutlich stärker entwickelt als der Brandenburger Durchschnitt. Einen letzten großen Schub brachten die Flüchtlinge aus den Ostgebieten gegen Kriegsende. Seit dem Ende der 1940er Jahre fällt jedoch die Bevölkerungszahl kontinuierlich. Die Prognosen gehen von einem weiteren Rückgang aus.

Zehdenick:
Bevölkerungsentwicklung in den heutigen Grenzen (2013)
Jahr Einwohner
1875 10 598
1890 12 293
1910 17 117
1925 17 337
1933 18 363
1939 20 247
1946 22 257
1950 22 723
1964 19 215
1971 19 248
Jahr Einwohner
1981 17 469
1985 17 413
1989 17 249
1990 16 980
1991 16 749
1992 16 545
1993 16 321
1994 16 243
1995 16 077
1996 15 981
Jahr Einwohner
1997 15 752
1998 15 733
1999 15 594
2000 15 443
2001 15 206
2002 14 993
2003 14 903
2004 14 708
2005 14 607
2006 14 478
Jahr Einwohner
2007 14 292
2008 14 090
2009 14 033
2010 13 830
2011 13 511
2012 13 471

Die Quellen der Daten finden sich detailliert in den Wikimedia Commons[11].

Politik[Bearbeiten]

Stadtverordnetenversammlung[Bearbeiten]

Die Stadtverordnetenversammlung hat 23 Mitglieder zusammen mit dem hauptamtlichen Bürgermeister und hat nach der Kommunalwahl 2014 folgende Sitzverteilung:

Partei/Liste Sitze 2014 Sitze 2008 Sitze 2003
SPD 6 7 10
CDU 6 4 7
DIE LINKE 4 4 4
Wählergemeinschaft Tonstichlandschaft (WTL) 2 2 2
Bürger für Zehdenick (BFZ) 2 2 2
FDP 1 2 1
Wählergemeinschaft Schorfheide (WS) 1 1 1
LGU - - 1
Summe 22 22 28

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen wurde am 16. Juli 1993 genehmigt.

Blasonierung: „Gespalten von Silber und Rot; vorn am Spalt ein halber roter Adler mit Kleestengel und Bewehrung in Gold, hinten am Spalt eine halbe silberne Lilie.“[12]

Das Wappen wurde vom Heraldiker Frank Diemar einem Redesign unterzogen.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Justiz[Bearbeiten]

Der Gerichtsbezirk des Amtsgerichts Zehdenick umfasst den nördlichen Teil des Kreises Oberhavel.

Verkehr[Bearbeiten]

Marina Zehdenick
Straße in der Innenstadt von Zehdenick

Zehdenick liegt an der Bahnstrecke Löwenberg–Prenzlau und wird von einer Regionalbahnlinie der Deutschen Bahn bedient. Im Stadtgebiet von Zehdenick befinden sich die Stationen Bergsdorf, Zehdenick, Zehdenick-Neuhof und Vogelsang.

Der Radweg Berlin–Kopenhagen durchquert die Stadt auf der Strecke Zehdenick–Mildenberg (Ziegeleipark)–Marienthal–Zabelsdorf.

Die Havel bietet für Schiffe bis Klasse I als Teil der Oberen Havel-Wasserstraße Anschluss an das Bundeswasserstraßennetz.

Kraftfahrzeuge in Zehdenick 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014
Zugelassene Kfz (zum 1.1.)[13] 8 833 8 799 8 804 8 905 8 895 9 008 9 020
Fahrzeugbesatz je 1.000 Einwohner (31.12.Vj.) 618 624 627 644 658 669

Bildung[Bearbeiten]

In Zehdenick bestehen folgende Bildungseinrichtungen:

  • Havellandgrundschule
  • Förderschule für geistig Behinderte
  • Exin-Oberschule
  • Lindengrundschule
  • Georg-Mendheim-Oberstufenzentrum mit seinen drei Standorten in Zehdenick und Oranienburg besteht aus vier Abteilungen:
    • Gymnasiale Oberstufe
    • Wirtschaft und Verwaltung
    • Ernährung und Hauswirtschaft
    • Lebensmitteltechnologie und Dienstleistung

Jugendwerk[Bearbeiten]

Das Zehdenicker Jugendwerk e. V. ist ein anerkannter Träger der freien Jugendhilfe und hat 1992 die Jugendfreizeitstätte „Bumerang“ eröffnet.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der Baudenkmale in Zehdenick, die die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Denkmale ausweist.

Museen[Bearbeiten]

Geschichtsdenkmale[Bearbeiten]

  • Ehrenmal für die Opfer des Faschismus an der Einmündung Castrop-Rauxel-Allee/Parkstraße, das zu DDR-Zeiten dem KPD-Vorsitzenden Ernst Thälmann gewidmet war und seit 1992 eine Plakette mit der Aufschrift „Nie wieder Gewaltherrschaft, den Opfern gewidmet“ trägt
  • Gedenktafel im Treppenhaus der Dammhastschule an die Lehrerin Marianne Grunthal, die im Mai 1945 in Schwerin ermordet wurde
  • Mahnmal von 1945/46 auf dem Friedhof I an der Friedhofstraße für die Opfer des Faschismus und die antifaschistischen Widerstandskämpfer, auf denen zwölf namentlich erwähnt sind, darunter der örtliche KPD-Führer Robert Heinrich, dessen Andenken die Stadt nach 1989 an mehreren Stellen tilgte

Bauwerke[Bearbeiten]

Bismarckturm bei Klein-Mutz
Dorfkirche in Krewelin
  • Bismarckturm (Bautyp „Götterdämmerung“) auf dem Hohen Timpberg (95,4 m) nahe Klein-Mutz, auch „Timpenturm“ genannt.
  • Evangelische Stadtkirche Zehdenick
  • „Kamelbrücken“ in Zehdenick (Bodenstrombrücke und Klienitzbrücke)
    Bodenstrombrücke
  • historischer Wasserturm (um 1900 erbaut)
  • Klosterscheune in Zehdenick, Kultur- und Veranstaltungszentrum
  • Lehmhaus in Zehdenick, Schulungs- und Kommunikationsstätte, 1995 als Niedrigenergiehaus unter Verwendung natürlicher Materialien wie Holz und Lehm erbaut
  • Ruine eines Zisterzienserinnen-Klosters in Zehdenick
  • Hastbrücke, eine Zugbrücke in Zehdenick
  • Zehdenicker Rathaus, klassizistisches Bauwerk, erbaut von 1801 bis 1803
  • Amtsgericht Zehdenick, errichtet 1911 im neobarocken Stil
  • Schloss in Zehdenick, gelegen auf einer Halbinsel an der Havel
  • Dorfkirche in Krewelin, ein Fachwerkbau von 1694 mit Dachreiter und Haube

Natur[Bearbeiten]

Gerichtslinde im Januar 2008

Der älteste Baum Zehdenicks ist die Gerichtslinde Zehdenick, welche südlich des Amtsgerichts steht.

Zehdenick in der Literatur[Bearbeiten]

Für seinen Roman Deutschboden. Eine teilnehmende Beobachtung (2010) hat der Autor Moritz von Uslar drei Monate in Zehdenick gelebt und seine dabei gewonnenen Erfahrungen zur Grundlage für sein Buch gemacht.[14] Der Titel des Buches bezieht sich auf den Wohnplatz Deutschboden nördlich der Straße von Zehdenick nach Kurtschlag.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Sonstige Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen[Bearbeiten]

  • Hans-Joachim Bormeister (* 1927), langjähriger Leiter der Forstverwaltung der evangelischen Kirche in der DDR, lebt in Zehdenick
  • Wilhelm Kimbel (1868–1965), Ebenist und Innenarchitekt
  • Moritz von Uslar (* 1970), Autor eines Schlüsselromans über Zehdenick, im Buch als „Oberhavel“ verfremdet
Ruinen am Germania-Stich

Literatur[Bearbeiten]

  • Carsten Benke: Zehdenick und die Ziegelindustrie, Industrialisierung und Stadtentwicklung in einer märkischen Kleinstadt. In: Das brandenburgische Städtewesen im Übergang zur Moderne, Stadtbürgertum, kommunale Selbstverwaltung und Standortfaktoren vom preußischen Absolutismus bis zur Weimarer Republik. Hrsg.: Klaus Neitmann, Berlin 2001, S. 213–245
  • Lieselott Enders: Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil VIII, Uckermark. Weimar 1986, ISBN 3-7400-0042-2.
  • Jörn Lehmann: Aus der Geschichte des Schlosses Zehdenick. 2005, ISBN 3-928577-56-5, 32 S., Ill., Kt., Liebenwalder Heimathefte 12.
  • Festschrift zur 750-Jahr-Feier der Havelstadt Zehdenick. Hrsg. vom Rat der Stadt Zehdenick, 1967, 171 S., Ill., Kt.
  • Albert Lucke: Geschichte der Stadt Zehdenick: Zehdenick einst und jetzt, Hrsg.: Max Karich. Willmann, Magdeburg 1934, 40 S., Ill.
  • Margitta Gatzke: Zehdenick, aus der Reihe Bilder aus der DDR. Sutton Verlag, 2003, ISBN 3-89702-567-1.
  • Ulrich Drewin: Zehdenick. aus der Reihe Zeitsprünge. Sutton Verlag, 2007, ISBN 978-3-86680-140-0.
  • Ulrich Drewin: Zehdenick. Stadt des guten Tons. Sutton Verlag, 2005, ISBN 3-89702-867-0.
  • Moritz von Uslar: Deutschboden. Eine teilnehmende Beobachtung. Kiepenheuer & Witsch, 2010, ISBN 978-3-462-04256-6.
  • Gabriele Mielke: Kindheitsorte. Eine Zieglerkindheit an der Havel. Eine biografische Spurensuche in der traditionellen Ziegeleiregion von Zehdenick. Biografie, 2010, ISBN 978-3-00-030534-4
  • Carsten Dräger: 125 Jahre Bahnstrecke Löwenberg-Zehdenick-Templin (Serie in 15 Teilen). In: Gransee-Zeitung 2013/14.
  • Adolf Mann: Zehdenick sonst und jetzt, zur Erinnerung an die Eingemeindung 1900. Zehdenick 1900, Druck von Max Karich.


Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Zehdenick – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2012 (XLS-Datei; 83 KB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Mitteilung des Innenministeriums Brandenburg
  3. Hauptsatzung der Stadt Zehdenick vom 20. November 2003
  4. Dienstleistungsportal der Landesverwaltung Brandenburg - Stadt Zehdenick
  5. Friedrich Lenz, Otto Unholtz: Geschichte des Bankhauses Schickler. Verlag G. Reimer, Berlin 1912, S. 26, 27, 30
  6. Bildung der Ämter Altdöbern und Zehdenick. Bekanntmachung des Ministers des Innern vom 31. August 1992. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 3. Jahrgang, Nummer 78, 12. Oktober 1992, S. 1890.
  7. Änderung des Namens des Amtes Zehdenick. Bekanntmachung des Ministers des Innern vom 20. März 1995. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 6. Jahrgang, Nummer 26, 4. April 1995, S. 342.
  8. Eingliederung der Gemeinden Bergsdorf, Ribbeck und Vogelsang in die Stadt Zehdenick Mitteilung des Ministeriums des Innern vom 11. Dezember 2001. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 12. Jahrgang, 2001, Nummer 52, Potsdam, den 27. Dezember 2001, S. 900 PDF
  9. a b Fünftes Gesetz zur landesweiten Gemeindegebietsreform betreffend die Landkreise Barnim, Märkisch-Oderland, Oberhavel, Ostprignitz-Ruppin, Prignitz, Uckermark (5.GemGebRefGBbg) vom 24. März 2003 Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Brandenburg, I (Gesetze), 2003, Nr. 05, S. 82, geändert durch Gesetz vom 1. Juli 2003 (Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Brandenburg, I (Gesetze), 2003, Nr. 10, S. 187)
  10. Verfassungsgericht des Landes Brandenburg, Beschluss vom 21. April 2005, VfGBbg 177/03
  11. Population Projection Brandenburg at Wikimedia Commons
  12. Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg
  13. Kraftfahrt-Bundesamt Statistik Fz3
  14. Moritz von Uslar über sein Buch: „Ich stelle mich einfach hin und saufe.“ In: taz, 9. November 2010