Aefligen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Aefligen
Wappen von Aefligen
Staat: Schweiz
Kanton: Bern (BE)
Verwaltungskreis: Emmentalw
BFS-Nr.: 0401i1f3f4
Postleitzahl: 3426
Koordinaten: 608994 / 215900Koordinaten: 47° 5′ 39″ N, 7° 33′ 26″ O; CH1903: 608994 / 215900
Höhe: 497 m ü. M.
Fläche: 2,04 km²
Einwohner: 1091 (31. Dezember 2017)[1]
Einwohnerdichte: 495 Einw. pro km²
Gemeindepräsident: Urs Frank (SVP)
Website: www.aefligen.ch
Aefligen, aufgenommen aus einem Ballon am 16. April 2011

Aefligen, aufgenommen aus einem Ballon am 16. April 2011

Karte
BrienzerseeKanton LuzernKanton SolothurnKanton SolothurnVerwaltungskreis Bern-MittellandVerwaltungskreis Interlaken-OberhasliVerwaltungskreis SeelandVerwaltungskreis ThunVerwaltungskreis OberaargauAefligenAffoltern im EmmentalAlchenstorfBätterkindenBurgdorf BEDürrenrothEggiwilErsigenHasle bei BurgdorfHeimiswilHeimiswilHellsauHindelbankHöchstetten BEKernenriedKirchberg BEKoppigenKrauchthalLangnau im EmmentalLauperswilLützelflühLützelflühLützelflühLyssachMötschwilOberburg BEOberburg BEOberburg BERöthenbach im EmmentalRüderswilRüdtligen-AlchenflühRüegsauRumendingenRüti bei LyssachSchangnauSignauSumiswaldTrachselwaldTrubTrubschachenUtzenstorfWiler bei UtzenstorfWilladingenWynigenZielebachKarte von Aefligen
Über dieses Bild
w

Aefligen (in einheimischer Mundart: [ˈæflig̊ə])[2] ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Emmental des Kantons Bern in der Schweiz.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aefligen liegt im unteren Emmental, im nordwestlichen Zipfel des ehemaligen Amtsbezirks Burgdorf. Das Dorf liegt direkt an der Emme und der Bahnlinie Burgdorf-Solothurn. Aefligen grenzt an die Gemeinden Rüdtligen-Alchenflüh, Fraubrunnen, Bätterkinden, Utzenstorf und Kirchberg.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stimmenanteile der Parteien anlässlich der Nationalratswahl 2015 betrugen: SVP 47,9 %, SP 14,2 %, BDP 14,1 %, glp 5,6 %, GPS 4,2 %, EVP 4,2 %, FDP 4,0 %, EDU 2,2 %, CVP 1,1 %.[3]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt an der Kantonsstrasse von Fraubrunnen nach Utzenstorf und Kirchberg, wo die Autobahn A1 durchführt. Die BLS betreibt in Aefligen einen Bahnhof von wo Züge nach Burgdorf und Solothurn verkehren.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Erwähnung des Orts als Efflingen geht auf ein Urbar der Grafen von Kyburg von 1261/’63 zurück[4] und ist in einer Abschrift aus dem 15. Jahrhundert erhalten. Der Ortsname, der 1267 als Effelingin, 1279 als Eflingen und 1280/’82 als Afflingen erscheinet, ist von einem althochdeutschen Personennamen mit dem Zugehörigkeitssuffix -ing- abgeleitet und bedeutet etwa ‚bei den Leuten des *Affilo/*Effilo‘. [2]

1429 gingen die Verwaltungsrechte des Hofes Kirchberg (heute Kirchgemeinde Kirchberg) an die Stadt Bern über, die das Gebiet 1481 vollständig übernahm. Militärisch gehörte Aefligen fortan zum Amtsbezirk Burgdorf, zivilrechtlich zum Niedergericht Bätterkinden im Amt Landshut. 1798 erfolgte die vollständige Zuteilung zum Amtsbezirk Burgdorf. 1910 ereignete sich die letzte grosse Überschwemmung durch die Emme. Nach verschiedenen Hochwasser-Katastrophen die auch Jeremias Gotthelf beschrieb, wurden ab Mitte des 19. Jahrhunderts beidseits der Emme Dämme angelegt. [4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Aefligen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2018, abgerufen am 30. September 2018.
  2. a b Andres Kristol: Äfligen BE (Burgdorf) in: Dictionnaire toponymique des communes suisses – Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen – Dizionario toponomastico dei comuni svizzeri (DTS|LSG). Centre de dialectologie, Université de Neuchâtel, Verlag Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2005, ISBN 3-7193-1308-5 und Éditions Payot, Lausanne 2005, ISBN 2-601-03336-3, p. 76. Angegebene Lautschrift: [ˈæfligə].
  3. Resultate der Gemeinde Aefligen. Staatskanzlei des Kantons Bern, 18. Oktober 2015, abgerufen am 23. April 2016.
  4. a b Aefligen und seine Geschichte.